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[Freizeit in Regensburg: die Erfahrung im Allegro!]
Ich bin im Herbst nach Regensburg gekommen. Die Stadt habe ich sehr schön
gefunden, trotzdem fühlte ich mich am Anfang in Regensburg nicht wohl.
Ich konnte den ständigen Regen nicht ertragen. Der Herbst 98' war sehr
regnerisch und das war schwer für mich, weil ich ein Mensch der Sonne bin
(Sonne macht mich optimistisch). Also, habe ich in Regensburg, besonders
an Herbstwochenenden, nicht so oft wie normalerweise gelächelt. Das
Wetter, die Wochenenden ohne Familie an einem fremden Ort - das alles hat
mich traurig gemacht. Und dann, plötzlich, hat sich alles geändert - ich
habe das Allegro entdeckt.
Es war Ende Oktober, vielleicht schon November. Wir (ich und ein paar
Freunde von mir, auch ausländische Studenten) sind ins Stadtzentrum
gegangen. Wir wollten ein bisschen spazieren gehen. Und damals ist das
passiert - fast gegenüber der Steinernen Brücke (neben dem Irish Harp)
haben wir zufällig das Allegro entdeckt. Allegro - das
bedeutet Salsa, Merengue, Backata usw.; viel gute Musik und viel Spaß
beim Tanzen. Wir waren begeistert! Wir haben erfahren, dass es sonntags im
Allegro die lateinamerikanische Nacht gibt. Das war super, weil
meistens gerade am Wochenende (nur am Anfang unseres
Regensburgaufenthalts) das Heimweh gekommen ist. Und so, nach dieser
Entdeckung, waren unsere Wochenenden nicht mehr traurig oder langweilig.
Schon am Samstag haben wir oft zusammen die Salsaschritte geübt, und am
Sonntag.... ins Allegro. Die Tanzübungen haben uns viel Spaß
gemacht, manchmal sogar mehr als die Sonntagsabende im Allegro. Wir
versuchten uns gegenseitig zu korrigieren und natürlich haben wir viel
dabei gelacht. Für viele von uns war das auch der Anfang einer echt großen
Freundschaft. Mit den Leuten, mit denen ich die ersten Salsaschritte
gelernt habe, bleibe ich immer noch im Kontakt. (Wir schreiben einander
ziemlich regelmäßig, manchmal rufen wir uns an und ab und zu treffen wir
uns, obwohl das nicht leicht ist. Jeder kommt aus einem anderen Land:
Deutschland, Tschechien, Frankreich, Elfenbeinküste und Polen). Wir
erinnern uns gern an unsere Sonntagabende im Allegro. Es war
wirklich schön und oft ... witzig.
Ein anderer Vorteil der Sonntagabende im Allegro war: die Party
dauerte immer nur bis 1.00 Uhr. Also, ob wir das wollten oder nicht,
konnten wir nicht die ganzen Nächte tanzen. Normalerweise waren wir schon
vor 2.00 Uhr in unseren Zimmern. Dann konnten wir doch genug schlafen, und
montags fit zur Uni gehen.
Im Allegro konnte man auch jeden dritten Freitag des Monats Salsa
tanzen (sonst, im Laufe der Woche war das eine Kneipe für "modern
Erzogene"). Freitags tanzte man bis zum Morgen. Leider gab es im
Allegro keine Lifemusik. Aber die Musik war dort trotzdem sehr gut, auch
dank dem sog. DJ Lorenzo. DJ Lorenzo (aus Kuba) und seine deutsche
Freundin lehrten auch die verschiedenen Salsaschritte. Man konnte immer
ein bisschen früher kommen, bevor die große Party angefangen hat, und
kostenlos lernen. Und dann, ab ungefähr 22.30 Uhr, konnte man die
neugelernten Figuren auf der Tanzfläche den anderen zeigen.
Frau Aleksandra Rzepecka 98/99
In Regensburg habe ich eine sehr reiche Auswahl von Literatur zu meinem
Thema für die Magisterarbeit gefunden. Das ermöglichte mir die beste
Verarbeitung des Stoffes.
Frau Daria Adolph 99/2000
Meinen einjährigen Aufenthalt als Student in Regensburg werde ich
immer in guter Erinnerung haben. In erster Linie hat der
Auslandsaufenthalt im großen Masse zur Verbesserung meiner
Deutschkenntnisse beigetragen. Dank der Vielfalt der Seminare, die ich an
der Universität besucht habe, habe ich am eigenen Leibe erfahren, wie das
akademische Leben in Deutschland aussieht und dabei auch viel gelernt. Von
Bedeutung waren auch Kontakte mit deutschen und ausländischen
Kommilitonen, die ich jetzt pflege. In Regensburg habe ich ebenfalls viel
Spaß gehabt. Das Leben in einer so alten, historischen Stadt mit vielfältigen
kulturellen Veranstaltungen haben mir ermöglicht, die Kultur und Mentalität
der deutschen besser kennen zu lernen.
Herr Grzegorz Kaszewski 99/2000
Der ganze Aufenthalt an der Universität Regensburg war für mich ein
schönes Erlebnis. Ich lernte viele neue Leute aus der ganzen Welt kennen.
Dank der Ausflüge und Exkursionen konnte ich viele Städte besichtigen
und viel neues erfahren. Es war auch die beste Möglichkeit, die
Sprachkenntnisse zu vertiefen! Danke schön für neue, bildende
Erfahrungen und die tolle Zeit!
Frau Magdalena Schröder 2001
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