Das Ostwissenschaftliche Begleitstudium für Juristen an der Regensburger Universität berücksichtigt die Tatsache, daß die Zeit für zusätzliche Aktivitäten mit der Annäherung an das Examen immer knapper wird. Das Ostwissenschaftliche Begleitstudium tritt daher an die Jurastudenten in den ersten Semestern heran, in welchen die Ausrichtung auf die Examensnote noch nicht so dominiert und in welchen noch Raum für zusätzliche Lehrveranstaltungen ist. Es beschränkt sich auf eine zusätzliche Belastung von vier Vorlesungsstunden pro Woche und schließt nach vier Fachsemestern. Das Regensburger Ostwissenschaftliche Begleitstudium beruht auf einer Zusammenarbeit von Lehrstühlen verschiedener Fakultäten. Angesichts der Wichtigkeit von osteuropäischen Sprachkenntnissen ist Kernstück des Begleitstudiums eine Einführung in die russische Sprache mit spezieller Ausrichtung auf den gesellschaftswissenschaftlich-juristischen Wortschatz. Sie beginnt mit drei Wochenstunden im 1. Semester und geht dann im 2. - 4. Semester auf zwei Wochenstunden zurück. Um dieses Sprachprogramm ranken sich weitere Lehrveranstaltungen über folgende Themen: Staat und Recht
Dieses Kernprogramm wird durch laufende Gastvorlesungen von Wissenschaftlern
aus den osteuropäischen Staaten und durch Exkursionen gezielt ergänzt
und abgerundet. Bestandteil des Studienganges sind ferner Wochenendseminare
des Instituts für Ostrecht München und des Ost-West-Kollegs der
Bundeszentrale für politische Bildung. Wegen der viersemestrigen Dauer
überlappen sich jeweils zwei Kurse mit teilweise gemeinsamen Vorlesungen.
Über die Teilnahme am Ostwissenschaftlichen Begleitstudium wird ein
Zertifikat ausgestellt.
Dies ergibt folgende Gesamtstundenzahl:
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