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Ambulanz für Periphere Nervenläsionen

Kontakt

Prof. Dr. Wilhelm Schulte-Mattler

wilhelm.schulte-mattler@klinik.uni-regensburg.de

Tel.: (0941) 941-3311 -1350
Fax: (0941) 941-3015
Sprechstunde Mo / Do: 9:00 - 11:00 Uhr  
Terminvergabe über die Leitstelle Tel. (0941) 941 3003

 

 

In unserer Ambulanz "Periphere Nerven" befassen wir uns mit der Diagnostik und Therapie von Schädigungen im Bereich des peripheren Nervensystems.

 

Das periphere Nervensystem ist derjenige Teil des Nervensystems, der ab dem Austritt der motorischen und sensiblen sowie autonomen Nervenfasern aus dem Rückenmark beginnt. Die den motorischen Nerven ernährenden Vorderhornzellen gehören in diesem Zusammenhang ebenfalls zum peripheren Nervensystem, obwohl sie noch innerhalb des Rückenmarkes liegen.

 

Symptome von Schäden an peripheren Nerven sind Schwäche einzelner Muskeln oder Mißempfindungen, wie z.B. Brennen, Kribbeln ("Ameisenlaufen"), und Taubheit der Haut. Schmerzen können auch ein Symptom sein, manchmal sogar das wichtigste. Die Beschwerden sind in ihrer Ausdehnung begrenzt. Es können einzelne periphere Nerven (zum Beispiel Medianus-Nerv im Bereich des Handgelenkes: Karpaltunnelsyndrom), das Nervengeflecht im Bereich von Schulter / Achselhöhle oder im Bereich des Beckens (Plexus), oder einzelne Nervenwurzeln kurz nach dem Austritt aus dem Rückenmark (z.B. durch Bandscheibenvorfall) geschädigt sein. Oftmals ist es schwierig, den Ort einer Schädigung allein durch die körperliche Untersuchung zu ermitteln. Deshalb bedienen wir uns der Methoden der Neurophysiologie.

 

Einer unserer wissenschaftlichen Schwerpunkte ist es, die bestehenden neurophysiologischen Methoden zu verbessern und Neue zu entwickeln mit dem Ziel, die diagnostische Treffsicherheit zu erhöhen. Im Einzelnen behandeln wir traumatische (d.h. unfallbedingte) Schäden im peripheren Nervensystem, Schädigungen von Nervenwurzeln durch degenerative (z.B. Bandscheibenvorfall) oder entzündliche Ursachen sowie Schädigungen anderer Art. Dabei können einzelne oder mehrere Nerven betroffen sein. Sind mehrere Nerven betroffen, spricht man von einer Polyneuropathie. Hierbei ist die Suche nach der Ursache wichtig, am häufigsten ist es ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Auch vererbbare Polyneuropathien gehören ins unser Untersuchungsspektrum.

 

Wir arbeiten hierbei eng mit anderen Abteilungen der Universität Regensburg (z.B. Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Handchirurgie, Innere Medizin) und auch anderen Krankenhäusern (z.B. Kliniken St. Hedwig und St. Josef, Rheumazentrum Bad Abbach) zusammen.

 

Insbesondere auch periphere Nervenschädigungen bei Kindern können in unserer Abteilung diagnostiziert werden. Die Zusammenarbeit mit anderen Kliniken und den niedergelassenen Nervenärzten der Region Regensburg und anderen Teilen der Oberpfalz und Niederbayern ist dabei wichtig. Aus diesem Grunde bieten wir auch regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen und Kurse an.

 

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