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Physiotherapie

Thomas Zimmermann Leiter der Physiotherapie Tel.: (0941) 941-1461
Volker Hauke
Physiotherapeut  
Christiane Ritter Physiotherapeutin  
Ingrid Schindler Physiotherapeutin  
Ursula Pieber Physiotherapeutin  

 

 

Team PhysiotherpieUnser Team: Ursula Pieber, Christiane Ritter, Volker Hauke, Ingrid Schindler und Thomas Zimmermann

 

Physiotherapie (früher: Krankengymnastik) ist ganz allgemein die gezielte Behandlung gestörter physiologischer Funktionen. Sie wird ärztlich verordnet und nutzt als natürliches Heilverfahren die passive (durch äußere Kräfte, z.B. den Therapeuten geführte) und aktive (selbständig ausgeführte) Bewegung des Menschen zur Heilung von und Vorbeugung vor Erkrankungen.

 

Die Physiotherapie stellt damit eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und operativen Therapie dar. Dass physiotherapeutische Maßnahmen positive Wirkungen erzielen, ist unbestritten und wurde in der Vergangenheit von unzähligen Patienten am eigenen Körper eindrucksvoll erfahren.

Um den Stellenwert der Physiotherapie als hocheffizientes Therapieverfahren in der Behandlungskette von Funktionsstörungen unterschiedlichster Organsysteme aber weiter zu festigen bzw. zu steigern, bedarf es noch vermehrter Anstrengungen, die Wirksamkeit einzelner Therapieverfahren auf der Basis kontrollierter klinischer Studien nachzuweisen.

 

In der Neurologie kommt die Physiotherapie schwerpunktmäßig bei Bewegungsstörungen zum Einsatz, die auf Erkrankungen des Zentralnervensystems (Gehirn, Rückenmark), z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Parkinson, Multiple Sklerose, Querschnitt, ALS, Hirntumore u.a.m. und des peripheren Nervensystems, z.B. Bandscheibenprolaps, Plexusschädigungen, Muskelerkrankungen (Myopathien), Polyneuropathien, Nervenquetschungen u.a.m. zurückzuführen sind. Häufig handelt es sich bei diesen Anwendungsgebieten um chronische Erkrankungen, die eine langfristige, bei kontinuierlichem Behandlungsbedarf sogar lebensbegleitende Therapie erforderlich machen. Grundsätzlich sollte bei neurologischen Erkrankungen, die nahezu immer mit Funktionsbeeinträchtigungen/-verlusten unterschiedlichster Lokalisation und eingeschränkter Mobilität des Patienten einhergehen, unverzüglich mit der Einleitung physiotherapeutischer Maßnahmen begonnen werden, idealerweise am Tag der Diagnosefeststellung.

 

Der Erfolg der Physiotherapie bei der Behandlung neurologischer Erkrankungen muss sich letztendlich daran messen lassen, inwieweit der Patient später ausserhalb der beschützenden Atmosphäre der Akut- oder Rehabilitationsklinik individuell mögliche Selbständigkeit wiedererlangt hat und mit den vielfältigen Herausforderungen des täglichen Lebens qualitativ im Kontext mit seinen Funktionsdefiziten zurechtkommt.
Um diesem Anspruch gerecht zu werden, steht zunächst einmal die Beobachtung des Patienten im Vordergrund, um festzustellen, was er im Alltag kann und was nicht. Eng damit verbunden ist die Analyse der Beobachtung, warum der Patient dieses oder jenes nicht mehr kann. So wird der individuelle therapeutische Befund, der gegebenenfalls täglich zu adaptieren ist, zur wichtigsten Grundlage des Behandlungsprozesses und bestimmt die Auswahl der Therapieverfahren. Dabei kann alles, was dazu beiträgt, dem Patienten eine neue Fähigkeit zu vermitteln oder sich "normaler" zu bewegen , in die Behandlung mitaufgenommen werden.

 

Das Therapeutenteam der Neurologischen Klinik in Regensburg beteiligt sich nicht am Methodenstreit unterschiedlicher Schulen der neurologischen Rehabilitation. Erlaubt ist, was hilft. Wir versuchen die uns anvertrauten Patienten ganzheitlich als Individuen zu sehen, sie an der Zielsetzung ihrer Genesungsfortschritte mitverantwortlich zu beteiligen und uns in der Therapiesituation so zu verhalten, dass es den Patienten einfach Freude macht, wieder etwas Neues zu können.

 

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