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Regensburger Schlaganfallmobil Projekt
Das Zeitfenster ab Eintreten eines Schlaganfalls bis zum Behandlungsbeginn kann auf diese Weise so weit wie möglich verkleinert werden, um Spätfolgen des Schlaganfalls für den Patienten abzuwenden.
Das Ziel besteht durchgehend in der schnellstmöglichen Abklärung eines ursächlichen Gefäßverschlusses bereits am Ort des Geschehens. Die Untersuchungsinformationen werden noch während des Krankentransports sofort an das zuständige Schlaganfallzentrum weitergeleitet. Auf diese Weise wird wertvolle Zeit für die schnellstmögliche Beseitigung des Gefäßverschlusses mittels einer Thrombolyse-Therapie oder mechanischer rekanalisierender Maßnahmen gewonnen.
Die mobile Schlaganfallversorgung funktioniert im sogenannten „Rendezvouz-Verfahren“. Dabei treffen sowohl der Rettungssanitäter als auch ein Schlaganfall-Neurologe mit einem mobilen Utraschallgerät beim akuten Schlaganfallpatienten ein. Dieser wird zunächst fachkompetent untersucht, anschließend die lebenswichtigen, hirnversorgenden Arterien mittels mobiler transkranieller Farbduplexsonografie einzeln funktionell dargestellt. Damit ist noch vor Ort die Entscheidung über die anschließende Therapie auf der Schlaganfall-Station möglich und dort wesentlich schneller verfügbar.
Etabliert wurde die mobile ausgelagerte Schlaganfallversorgung im Frühjahr 2010 mit Hilfe der Regensburger Schlaganfall-Initiative e.V. und dank der Unterstützung des BMW Werks Regensburg. Des Weiteren sind Mitarbeiter des Malteser Rettungsdienstes beteiligt.
Geistiger Urheber des Projektes ist PD OA Dr. Felix Schlachetzki gemeinsam mit Dr. Sandra Boy und Prof. Thilo Hölscher von der University of California San Diego.
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