Wilhelm Sander-Therapieeinheit
Die Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie wurde im Februar 2011 mit Fördermitteln der gleichnamigen Stiftung am Universitätsklinikum Regensburg ins Leben gerufen und bildet seitdem das hochqualifizierte Patientenportal des 2009 gegründeten, interdisziplinären Zentrums für Hirntumoren (ZHT).
Patientenservice
Die Wilhelm Sander-Therapieeinheit NeuroOnkologie bietet einmal in der Woche jeweils mittwochs zwischen 12 und 18 Uhr PatientInnen mit Tumoren, die direkt im Gehirn und im Rückenmark entstehen (primäre Tumoren), mit Hirnmetastasen sowie mit paraneoplastischen Syndromen (indirekten Auswirkungen von tumorerkranungen am Nervensystem und anderen Organen) in der Poliklinik für Neurochirurgie eine spezielle interdisziplinäre Sprechstunde an.
Hierbei koordiniert sie Diagnostik und Therapie klinikübergreifend, zeiteffizient und mit dem Ziel eines therapeutischen Durchbruchs. Eingegliedert in das ZHT, richtet die neuroonkologische Therapieeinheit so insbesondere die ambulante und tagesklinische Versorgung der Patienten mit Hirntumoren nach modernsten Behandlungsprinzipien aus. Darüber hinaus berät sie externe Hirntumorpatienten, deren Angehörige sowie Ärzte, die sich mit der Therapie von Hirntumorpatienten befassen.
Kontakt
Anmeldungen für die Sprechstunde nehmen die Leitstelle der Neurologie sowie die Leitstelle der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie am Universitätsklinikum entgegen. Sie erreichen uns per Email und telefonisch.
Unsere E-Mail-Adresse lautet: neuroonkologie@medbo.de. Bitte hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer. Wir rufen Sie sobald wie möglich zurück.
Telefonisch erreichen Sie uns täglich zwischen 9.00 und 15.00 Uhr unter der Nummer ++49 (0)941 941-8464.
Sie können uns auch gerne ein Fax unter ++49 (0)941 941-3292
zusenden.
In Notfällen steht Ihnen ausserhalb der angegebenen Zeiten der Dienstarzt der Neurologie unter ++49 (0)941-0 oder der Neurochirurgie oder Strahlentherapie unter ++49 (0)941-0 zur Verfügung.
Weitere Arbeitsschwerpunkte
Fester Bestandteil der Therapieeinheit ist darüberhinaus die Erforschung und Evaluierung neuer Therapieverfahren. Die Regensburger Mediziner haben sich dabei auf die Entwicklung und Überführung molekular begründeter Therapiemodelle aus der Grundlagen- und klinischen Forschung in die klinische Praxis spezialisiert, die in der Wilhelm Sander-Therapieeinheit genutzt werden sollen.
Des Weiteren wird in der neurochirurgischen Behandlung mit Hilfe der neuen Sander-Therapieeinheit die Vorreiterrolle in der präoperativen Diagnostik sowie bei der Durchführung von Operationen auch bei besonders gefährdeten Patienten, zum Beispiel mittels Wachoperationen und spezieller stereotaktischer Verfahren, ausgebaut werden. Schließlich werden die Anstrengungen für eine stärker zielgerichtete und gewebeschonende Strahlentherapie verstärkt.
Die Wilhelm Sander-Stiftung
Die Förderung durch die Wilhelm Sander-Stiftung in Höhe von rund drei Millionen Euro ist auf fünf Jahre angelegt. Anschließend wird die Therapieeinheit mit Mitteln der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg weitergeführt.
Seit Gründung der Wilhelm Sander-Stiftung wurden insgesamt über 190 Mio. Euro für die Forschungsförderung in Deutschland und der Schweiz bewilligt. Der Förderschwerpunkt sind Projekte im Rahmen der Krebsbekämpfung. Die Stiftung geht aus dem Nachlass des gleichnamigen Unternehmers hervor, der 1973 verstorben ist. » Homepage der Wilhelm Sander Stifung
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