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1.
Typische Einsatzgebiete der Elektronenmikroskopie
Die
Elektronenmikroskopie findet überall dort in der Diagnostik
Anwendung, wo die Lichtmikroskopie wegen ihrer auf ca. 0,3µm
begrenzten Auflösung die zur Diagnosestellung notwendigen Strukturen
nicht abbilden kann.
Typische Anwendungsgebiete bestehen bei folgenden Geweben / Zellorganellen
bzw. Erkrankungen:
-
Differenzielle
Tumordiagnostik

- Muskel-
und periphere Nervenbiopsien / CADASIL = Schlaganfall

- Hauterkrankungen
(bullöse und histiozytäre Erkrankungen, Pigmentstörungen)

- Ziliendefekte

- Speichererkrankungen

- Nierenbiopsien
und Polyomavirus-Nephritis nach Nierentransplantation (Nachweis
im Urin)

- Opportunistische
Infektionen (Immungeschwächte und -supprimierte Patienten)

- Schnelle
Virendiagnostik (u.a. aus Bläschenabstrichen, Urin, Liquor)
(->Negativ-Staining-Verfahren)
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