Startseite UR
Im Normalfall umfasst eine Bachelorarbeit ein Integrative Literature Review.
Beispiel:
Gegenfurtner, A., Veermans, K., Festner, D. & Gruber, H. (unter Begutachtung). Motivation to transfer training: An integrative literature review.
Dieser Text ist aus einer Diplomarbeit im Fach Pädagogik hervorgegangen und ist als PDF-Datei in G.R.I.P.S bei den entsprechenden Kursen erhältlich.
Torraco, R. J. (2005). Writing integrative literature reviews: Guidelines and examples. Human Resource Development Review, 4, 356-367.
(Text ist hier als PDF-Datei erhältlich - Achtung: Link funktioniert nur aus dem Netzwerk der Uni Regensburg.)
Es wird eine erziehungswissenschaftliche Problemstellung (aus einem Bildungssektor, mit einem Bildungsanliegen) bearbeitet, indem eine Recherche des aktuellen wissenschaftlichen Forschungstandes durchgeführt und dokumentiert wird. Dies umfasst:
Eine grobe quantitative Richtlinie ist, dass mindestens 20 Literaturstellen aufzuarbeiten sind, von denen mindestens 10 empirische Originalarbeiten darstellen. Bei der Mehrzahl der vom Lehrstuhl zur Verfügung gestellten Themen wird ein Großteil der Arbeiten in englischer Sprache verfasst sein.
Die Aufgabenstellung besteht in der qualifizierten Beantwortung einer Forschungsfragestellung der Erziehungswissenschaften auf dem Hintergrund der publizierten Literatur. Dies bedeutet, dass Themen nur sinnvoll aufgearbeitet werden können, für die ein substantieller Forschungsstand (mit pädagogischem Bezug) vorhanden ist. Es wird erwartet, dass die Mehrzahl der Literaturstellen Veröffentlichungen in Zeitschriften sind, die mit einem anonymen Bewertungsverfahren („peer review“) arbeiten.
Eine Ausnahme zum Normalfall der Bachelorarbeit, der aber vorab die Zustimmung eines Betreuers/einer Betreuerin erfordert, besteht in der Durchführung einer empirischen Orginalarbeit (in der Regel wird dies im Rahmen eines laufenden Forschungsprojektes am Lehrstuhl stattfinden).