Tensegrity Figuren

wurden von dem Künstler Kenneth Snelson und dem Architekten R. Buckminster Fuller entdeckt. Nur aus Stäben und Seilen bestehend bilden sie ein stabiles, in sich geschlossenes sphärisches System. Die Druckelemente (Stäbe) sind völlig voneinander gelöst und nur durch Zugelemente (Seile) miteinander verbunden. Dies ermöglicht eine revolutionäre architektonische Erfindung: eine Kuppelkonstruktion, deren Tragkraft mit steigender Größe schneller anwächst als das Eigengewicht. Theoretisch sind damit beliebig große Gebäude möglich.

Die ausgestellten Figuren zeigen ein hohes Maß an Symmetrie. Jeder Stab einer Figur erfüllt die gleiche Funktion wie jeder andere, das heißt die Symmetriegruppe operiert transitiv.




[zurück zur Titelseite Naturwissenschaftliche Fakultät I - Mathematik] [zurück zur Titelseite der Sammlung]