Link zu den Veranstaltungen im WS 2013/14
SOMMERSEMESTER 2013
Seminare
| 31 901 | Die Weltreligionen Hinduismus und Buddhismus. Von den Ursprüngen in Indien zu vielfältigen modernen Erscheinungsformen. |
Schnider/Schneck/ Macher |
2 st., Do 18-20, VG 0.14 Zentrale Inhalte des Seminars sind die religiösen Lehren und Systeme beider Religionen sowie ihre westliche Rezeptionsgeschichte. Grundlegend sind die religionsgeschichtlichen Entwicklungen beginnend mit den historischen Situationen auf dem Kulturareal des indischen Subkontinents. Die Entwicklung führt weiter u.a. über die Geschichte der Ausbreitung des Buddhismus in Asien (auch die Geschichte des Zen-Buddhismus in Indien, China und Japan) und über Prozesse innerhalb der hinduistischen Religion(en) in Indien zu den modernen Erscheinungsformen des Hinduismus und Buddhismus im Westen. Im Kontext der Letzteren rücken auch verschiedene Vorgänge der Inkulturation, die Vermischung von östlichem und westlichem Gedankengut, sowie Faktoren individueller Rezeption in pluralistischer werdenden Gesellschaften ins Blickfeld. Diese lassen sich u.a. am Beispiel der Rezeption des Yoga im Westen darstellen. Literatur: (Weitere Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung angegeben)
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| 31 902 | Mystik im Christentum |
Ritzke-Rutherford |
2 st., Di 16-18 Uhr, PT 4.0.18 Anmeldung erforderlich. Anmeldezeitraum wird noch bekannt gegeben. Oft wird der Terminus „mystisch“ oder „Mystik“ mit fernöstlichen Praktiken oder mit Esoterik assoziiert. Dabei bietet das Christentum (Ostkirche, Katholizismus, Protestantismus) einen reichen Fundus an Mystikern und spirituellen Praktiken. Mystik wird manchmal kontrovers verstanden, z.B. als einseitiger Rückzug auf den Innenraum (Karl Barth). Oft auch überschreiten Mystiker die von ihren Kirchen gesetzten Grenzen - etwa Gregorios Palamas, Meister Eckhart, sogar Theresa von Avila.
Begleitende Lektüre: Völker Leppin, Die christliche Mystik (Beck, 2007).
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Wintersemester 2012/13
Seminar
| 31 901 | Einführung in das Studium der Religionswissenschaft |
Schnider/Schneck |
2 st., Fr 10-12, VG 0.14 Leistungsnachweise: Klausur/Referat Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung grundlegender Kenntnisse über die Weltreligionen, als auch die Auseinandersetzung mit dem Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite. MODULE |
31 902 |
Einführung in den Islam - Der Islam zwischen Tradition und Moderne
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Braun |
2 std., Blockseminar, Anmeldung erforderlich in PT 4.2.67, max. 20 Teilnehmer/innen. Termine: Die religiöse Pluralisierung Europas und globale Vernetzung der Welt stellen neben dem europäischen Christentum auch den Islam vor neue Herausforderungen: Sie verlangen nach neuen Standortbestimmungen in Bezug auf das Verhältnis zwischen Religion und Politik, den Religionen (Dialog, Mission) und den Geschlechtern. Neben einer grundlegenden Einführung in Lehre und Praxis des Islam nimmt die Lehrveranstaltung exemplarisch an wesentlichen theologischen, gesellschaftlichen und politischen Fragen islamische Selbstverständnisse in den Blick und fragt nach deren Relevanz für islamische Existenz und Koexistenz mit Andersgläubigen heute. Die Teilnehmenden sollen am Beispiel des Islam den Umgang mit verschiedenen Glaubensentwürfen im Rahmen der säkularen Gesellschaft reflektieren und im Rahmen einer Exkursion die Fragen im Gespräch mit muslimischen GesprächspartnerInnen vertiefen können. |
Sommersemester 2012
Seminare
| 31 901 | Einführung in die Religionspsychologie | Schnider, Macher, Schneck |
2 st., Fr 10-12 Religionspsychologie befasst sich mit Formen erlebter und gelebter Religiosität und deren Auswirkungen, sowohl in individueller als auch gesellschaftlicher Hinsicht. Literatur: |
| 31 902 | Im Großen Geist geborgen: Indigene Spiritualität Nordamerikas und Australiens | Ritzke-Rutherford |
2 st., Di 16-18 Eine Beschäftigung mit der Spiritualität indigener Völker führt uns in eine ganzheitliche Weltdeutung. Diese hat in einer Zeit der Verunsicherung durch ökologische und zivilisatorische Krisen mit ihrem symbolischen Reichtum dem modernen Menschen durchaus viel zu sagen. Hält sie ihm doch gleichsam ein Gegenbild vor, das ihm eine tiefere Einsicht in seine eigene Welt vermittelt und ihn so in seinen eigenen Traditionen verschüttete Werte erkennen lässt. Die Dozentin, gebürtige Amerikanerin, will in die Spiritualität der indigenen Völker Nordamerikas und Australiens einführen. Sie selbst hat indianische Vorfahren (Cherokee) und besitzt jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Verbänden amerikanischer Indianer in den USA. Durch Text, Bild und Referate will sie ein authentisches Bild der Spiritualität der Ureinwohner Nordamerikas und Australiens in Geschichte und Gegenwart geben. Die Fähigkeit, auch englische Textquellen und Literatur zu erarbeiten, wäre vorteilhaft, aber nicht Bedingung. Pflichtlektüre: |
Wintersemester 2011/12
Seminar
| 31 901 | Einführung in das Studium der Religionswissenschaft (Einführungskurs) | Schnider,Schneck |
2 st., Do 16-18, VG 0.14 Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung grundlegender |
Blockseminar
| 31 772 | - Islam zwischen Tradition und Moderne - Einführung in den Islam |
Braun |
Erste Sitzung am 21.10.2011 (14-18 Uhr). Seminartage: 16. und 17.12.2011 und 27. und 28.01.2012 (Fr 14-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr) Die religiöse Pluralisierung Europas und globale Vernetzung der Welt stellen neben dem europäischen Christentum auch den Islam vor neue Herausforderungen: Sie verlangen nach neuen Standortbestimmungen in Bezug auf das Verhältnis zwischen Religion und Politik, den Religionen (Dialog, Mission) und den Geschlechtern. Neben einer grundlegenden Einführung in Lehre und Praxis des Islam nimmt die Lehrveranstaltung exemplarisch an wesentlichen theologischen, gesellschaftlichen und politischen Fragen islamische Selbstverständnisse in den Blick und fragt nach deren Relevanz für islamische Existenz und Koexistenz mit Andersgläubigen heute. Die Teilnehmenden sollen am Beispiel des Islam den Umgang mit verschiedenen Glaubensentwürfen im Rahmen der säkularen Gesellschaft reflektieren und im Rahmen einer Exkursion die Fragen im Gespräch mit muslimischen GesprächspartnerInnen vertiefen können. |
Sommersemester 2011
Seminare
| 31 765 | Im Großen Geist geborgen: Indigene Spiritualität Nordamerikas und Australiens | Ritzke-Rutherford |
2 st., Di 16-18 Uhr Eine Beschäftigung mit der Spiritualität indigener Völker führt uns in eine ganzheitliche Weltdeutung. Diese hat in einer Zeit der Verunsicherung durch ökologische und zivilisatorische Krisen mit ihrem symbolischen Reichtum dem modernen Menschen durchaus viel zu sagen. Hält sie ihm doch gleichsam ein Gegenbild vor, das ihm eine tiefere Einsicht in seine eigene Welt vermittelt und ihn so in seinen eigenen Traditionen verschüttete Werte erkennen lässt. Die Dozentin, gebürtige Amerikanerin, will in die Spiritualität der indigenen Völker Nordamerikas und Australiens einführen. Sie selbst hat indianische Vorfahren (Cherokee) und besitzt jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Verbänden amerikanischer Indianer in den USA. Durch Text, Bild und Referate will sie ein authentisches Bild der Spiritualität der Ureinwohner Nordamerikas und Australiens in Geschichte und Gegenwart geben. Die Fähigkeit, auch englische Textquellen und Literatur zu erarbeiten, wäre vorteilhaft, aber nicht Bedingung. MODULE
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31 901 |
Essen in den Religionen. Von Speisevorschriften ... bis zur Communio mit der Gottheit | Schnider |
2 st., Do 16-18 MODULE
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Wintersemester 2010/11
Blockseminare
| 31 764 | Einführung in den Islam bzw. - Islam zwischen Tradition und Moderne - | Braun |
Erste Sitzung am 22.10.2010, Seminartage 17. und 18.12.2010 und 07. und 08.01.2011 (Fr 14-20 Uhr, Sa 9-18 Uhr) Die religiöse Pluralisierung Europas und globale Vernetzung der Welt stellen neben dem europäischen Christentum auch den Islam vor neue Herausforderungen: Sie verlangen nach neuen Standortbestimmungen in Bezug auf das Verhältnis zwischen Religion und Politik, den Religionen (Dialog, Mission) und den Geschlechtern. Neben einer grundlegenden Einführung in Lehre und Praxis des Islam nimmt die Lehrveranstaltung exemplarisch an wesentlichen theologischen, gesellschaftlichen und politischen Fragen islamische Selbstverständnisse in den Blick und fragt nach deren Relevanz für islamische Existenz und Koexistenz mit Andersgläubigen heute. Die Teilnehmenden sollen am Beispiel des Islam den Umgang mit verschiedenen Glaubensentwürfen im Rahmen der säkularen Gesellschaft reflektieren und im Rahmen einer Exkursion die Fragen im Gespräch mit muslimischen GesprächspartnerInnen vertiefen können.
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Seminare
| 31 901 | Einführung in das Studium der Religionswissenschaft (Einführungskurs) | Schnider,Schneck |
2 st., Do 16-18, Raum wird noch bekannt gegeben Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung grundlegender |
31 754 |
Religionsphilosophie der Aufklärung | Heesch |
2 st., Do 12-14, Raum wird noch bekannt gegeben Die Aufklärung ist eine Epoche ab etwa 1650, in der man sich in Europa
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Sommersemester 2010
Grundbegriffe in der
Religionswissenschaft
- Seminar
- 31902 Schnider, Schneck, Macher
- 2 st., Do 18-20, W
113
Bei
wissenschaftlicher Herangehensweise an religiöse Phänomene
fällt
auf, dass viele Begriffe für bestimmte Kontexte nur relativ schwer
greifbar bzw. definierbar sind. Dies beginnt bereits bei dem Begriff
Religion selbst und setzt sich u. A. fort in
(>klassischen<
religionswissenschaftlichen) Begriffen wie das Numinose, das
Heilige, etc. So sind beispielsweise Bedeutungen von
Begriffen, die der europäischen Kultur entstammen, nur begrenzt
auf
Phänomene und Zusammenhänge in anderen Kulturen
übertragbar.
Bei
der Befassung mit (Grund-)Begriffen, die in der Religionswissenschaft
Anwendung finden, ist u.a. auch zu beachten, dass diese Begriffe aus
den unterschiedlichen Blickrichtungen der Teildisziplinen und
Ausrichtungen des Faches heraus unterschiedliche
Bedeutungsschwerpunkte und -inhalte annehmen. (Stichwort:
kulturwissenschaftliche Perspektive in der RW).
Jeder
(Grund-)Begriff hat innerhalb des breiten Spektrums der
Religionswissenschaft seine eigene Geschichte und der Versuch u.a.
der systematischen Religionswissenschaft ein begriffliches
Instrumentarium bereit zu stellen, mit dem wissenschaftliches
Arbeiten erleichtert wird, ist sehr zu begrüßen.
Das Seminar
will eine Auswahl von Begriffen aus dem Bereich der Typologie wie
etwa Naturreligion, Polytheismus, Schamanismus, Synkretismus,
Universalismus, etc. behandeln, ebenso Begriffe, welche die
religiöse Ausübung und Wirklichkeit betreffen, wie etwa Askese,
(religiöse)
Autorität,
Gebet, Gottesvorstellungen, Meditation,
Mystik, (religiöse) Normen, Opfer, Pilgerschaft,
Ritual,
Totem,
u. Ä.
Zentrale Begriffe aus der
gegenwartsbezogenen Religionswissenschaft wie religiöser
Pluralismus, Fundamentalismus, Konversion, etc. werden auch Teil
der Erörterungen sein, ebenso (in einer Art Exkurs in die
praktische
RW) einige ausgesuchte Begriffe aus einzelnen Religionen.
Literatur
Auffarth, C.; Kippenberg, H.G.; Michaels, A. (Hg.).
2006. Wörterbuch der Religionen. Stuttgart.
Cancik, H.;
Gladigow, B.; Kohl, K. (Hg.). 1988-2001. Handbuch
religionswissenschaftlicher Grundbegriffe. Bd.
I-IV. Stuttgart u.a.
Figl, Johann. (Hg.). 2003. Handbuch
Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen
Themen.
Innsbruck.
Hock, Klaus. 32008. (unverän. Nachdr. d. 2.
durchges. Aufl. von 2006. 12002). Einführung in die
Religionswissenschaft. Darmstadt.
Kippenberg, Hans G.;
Stuckrad, Kocku v. 2003. Einführung in die
Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe.
München.
Klöcker, Michael; Tworuschka, Udo (Hg.). 2008.
Praktische Religionswissenschaft. Ein Handbuch für Studium und
Beruf. Stuttgart.
Einführung in das Judentum
- Vorlesung
- 31763 Ehrlich
- 2 st., Di 16-18, Raum wird noch bekannt gegeben
Unter den
Weltreligionen ist das Judentum eine der kleinsten, jedoch hat sie
einen außerordentlichen Einfluss auf die Religionsgeschichte und
die
Theologie, insbesondere der westlichen Welt, ausgeübt. In dieser
Vorlesung wird die geschichtliche Entwicklung des Judentums in seiner
Mannigfaltigkeit besprochen, um die große Bedeutung des Judentums
für die Religionsgeschichte und Theologie zu verdeutlichen.
Einführung in die
Hebräische Bibel (bzw. AT/Tanach)
- Vorlesung
- 31764 Ehrlich
- 2 st., Di 12-14
Die
Hebräische
Bibel bzw. das christliche Alte Testament ist unter den religiösen
Texten der Welt einzigartig, indem sie von zwei der Weltreligionen
als heilige Schrift betrachtet wird und einen großen Einfluss auf
die Entwicklung einer anderen ausgeübt hat. Diese Vorlesung wird
eine Einführung in
die Zusammenstellung, die Entwicklung, den
Inhalt, die Literatur, die Welt, und die Theologie bzw. die
Religionsgeschichte der Hebräischen Bibel geben, um den
Studierenden
eine Übersicht über den Text und dessen Bedeutung
nahezubringen.
Weltreligionen im
Religionsunterricht
- Seminar
- 31765 Fricke
- 2 st., Di 10-12
"Der
Religionsunterricht informiert und orientiert ... über Fragen des
interreligiösen Dialogs" heißt es in den Leitlinien für
den
Evangelischen Religionsunterricht in Bayern. In einer enger
zusammenrückenden Welt kann der gelungene Dialog zwischen den
Religionen ein Anker für ein friedliches Miteinander werden. Im
Seminar lernen wir Judentum, Islam, Östliche Religionen sowie
Ethnische Religionen -- z.T. in persönlichen Begegnungen -- kennen
und fragen nach den Lernmöglichkeiten für Schüler/innen.
Wir
analysieren Unterrichtswerke und Lehrpläne für Grund-, Haupt-
und
Realschule auf ihre interreligiösen Konzeptionen, diskutieren
verschiedene Modelle (Religionskunde? Vergleiche mit dem Christentum?
,Ausprobieren' fremder Religionen? ...) mit ihren Chancen und Grenzen
und entwickeln Kriterien für ein pädagogisch und theologisch
verantwortetes interreligiöses Lernen im evangelischen
Religionsunterricht.
Albert Schweitzer: ein Protestant im
Umbruch der Epochen
- Seminar
- 31753 Heesch
- 2 st.; Mo. 14-16
Die Kirche und die Revolution
- Vorlesung
- 31752 Heesch
- 2 st.; Di. 14-16
Wintersemester 2009/10
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31901 Schnider/Schneck
- 2 st., Di 8.30 bis 10.00 Uhr,
Seminar (Einführungskurs)
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die Weltreligionen, als auch die
Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was >Religion< ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen >Religion<
erörtern. Gegenstandsbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion.
Der Kurs bietet
einen kurzen Überblick über die großen religiösen
Traditionen Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Daoismus.
Literatur:
- Figl, Johann. 2003. Handbuch
Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen.
Innsbruck.
- Hock, Klaus. 2008(3). (unverän. Nachdr. d. 2. durchges.
Aufl. von 2006. 2002(1)). Einführung
in
die
Religionswissenschaft. Darmstadt.
- Klöcker, Michael; Tworuschka, Udo (Hg.). 2008. Praktische Religionswissenschaft. Ein
Handbuch für Studium und Beruf. Stuttgart.
- Stolz, Fritz. 2005(3). (Nachdr.
von
2001(3);
durchges. Aufl. von 1988(1)). Grundzüge
der
Religionswissenschaft. Göttingen.
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben
Entwicklung der Stadt aus religionswissenschaftlicher Sicht von
Babylon bis in die heutige Zeit
- 31902 Greve
- 2 st., Di 16-18, Seminar
Nach einem "Zeitsprung" wird in einem Vergleich der Schwerpunkt auf die mittelalterliche Stadt gelegt werden, wobei sich das Interesse insbesondere auf die Kathedralstädte und die von den Bettelorden geprägten Urbanitäten richten wird.
Der zweite Teil des Seminars wird sich - sowohl theoretisch als auch in ihrer praktischen Umsetzung - mit den verschiedenen Formen der Utopie, und hier insbesondere mit der religiösen Utopie, auseinandersetzen.
Dazu werden wir zunächst die "reducciones" in Paraguay - bekannt unter dem Namen Jesuitenstaat - beleuchten und zum besseren Verständnis auch die Vorläuferorganisationen in der Chiqitania im Tiefland von Bolivien und Juli am Titicacasee mit in die Betrachtungen einbeziehen.
Einige dort aufzuzeigende "utopische" Elemente werden zu einer kurzen Behandlung der Utopia von Thomas Morus, der Sonnenstadt von Tommaso Campanella und des Fragmentes Neu-Atlantis von Francis Bacon führen.
Die dort gewonnenen theoretischen Grundlagen zum Verständnis einer Utopie sollen sowohl bei der folgenden Beschäftigung mit den Täufern von Münster als auch in den radikal pietistischen Utopien von Herrenhut und Herrenhag konkretisiert werden.
Da die beiden letztgenannten Utopien auf der Vorstellung vom "Himmlischen Jerusalem", wie sie in der Apokalypse formuliert wurde, basieren und sich bewusst abheben von dem negativ gefärbten Mythos der "Hure Babel/Babylon", das sich als Vorurteil seit dem Alten Testament in der Vorstellung der Menschen hält, wird der Kreis zum Beginn des Seminars geschlossen werden, in dem wir uns mit den historisch nachvollziehbaren Tatsachen der durchaus ehrenwerten und "normalen" Stadt Babylon beschäftigt haben.
Die jeweils relevanten Literaturhinweise werden im Laufe des Seminars bekannt gegeben.
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2009
Einführung in das Judentum
- 31759 Kothmann
- 2 st., Do 14-16 Uhr, Vorlesung
keineswegs nur das Privileg von Theologen. Gemäß der Anweisung aus dem Talmud: "Mit fünf zur
Bibel, mit zehn zur Mischna, mit dreizehn zum Talmud, mit achtzehn zur Ehe", kreist das lebenslange
Studium primär um die Tora und die zu ihrer Erklärung entstandene Traditionsliteratur.
Ausgehend von der zentralen Stellung des Lernens und Gedenkens im jüdischen Glauben werden wir uns in dieser Vorlesung zunächst einen Überblick über das maßgebliche Schrifttum verschaffen und davon ausgehend nach den zentralen Inhalten des jüdischen Glaubens fragen. Darüber hinaus werden wir uns wichtige Stationen jüdischer Geschichte vergegenwärtigen und ausgehend von den uns hier begegnenden, unterschiedlichen religiösen Strömungen nach Formen und Gestalten jüdischer Glaubenspraxis im Jahres- und Lebenslauf fragen. Abschließend soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit das Judentum als älteste der monotheistischen Religionen zentrale Grundlagen sowohl des Christentums wie auch des Islam beinhaltet.
Literatur zur Einführung:
- Israel M. Lau, Wie Juden
leben. Glaube, Alltag, Feste, Gütersloh, 6. Aufl. 2005.
- Jonathan Magnonet,
Einführung in das Judentum, Neukirchen-Vluyn 2004.
Religion und Religionen als Thema der Theologie
- 31751 Heesch
- 2 st., Di 14-16 Uhr, Seminar
Literatur:
Eine Textsammlung wird zu Beginn des Seminars zur Verfügung gestellt.
Die Religionen Indiens und ihre Erscheinungsformen im Westen
- 31900 Schnider / Schneck
- 2 st., Di 08:30 - 10:00 Uhr, Seminar
Behandelt wird (2.) auch die heutige Situation der Religionen auf dem Kulturareal des indischen Subkontinents (geplant: vor allem Republik Indien, aber auch Pakistan).
Fragen, die Konflikte (auch militante Auseinandersetzungen) und die interreligiöse Zusammenarbeit zwischen den Religionen in der zahlenmäßig größten Demokratie der Welt (ca. 1,15 Mrd. Einw.) betreffen, werden ebenso erörtert werden, wie das Verhältnis zwischen Staat und den Religionen (u.a.: Antikonversionsgesetze).
Des Weiteres werden (3.) Erscheinungsformen und Entwicklungen ursprünglich indischer Religionen in westlichen Gesellschaften an Beispielen untersucht. Dabei rücken auch verschiedene Prozesse der Inkulturation im Westen, die Vermischung von östlichem und westlichem Gedankengut, Faktoren individueller Rezeption in pluralistischer werdenden Gesellschaften des Westens ins Blickfeld.
Literatur:
- Brass, Paul R. 2003. The
Production of Hindu-Muslim Violence in Contemporary India.
Washington.
- Dundas, Paul. 2002. The Jains. London
- Kölver, Bernhard. 2003. Das Weltbild der Hindus. Berlin.
- Madan, Triloki N. (Hg.). 2004. India´s Religions. Oxford.
- Mette, Adelheid. 2003. "Jainismus". In: Figl, Johann (Hg.). Handbuch Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen.
Innsbruck.
- Michaels, Axel. 2006 (Neuauflage; 1998 (1)). Der Hinduismus. Geschichte und Gegenwart.
München.
- Schied, Michael. 2008. Nationalismus
und
Fundamentalismus
in Indien. Saarbrücken.
- Stukenberg, Marla. 1995. Die Sikhs. Religion, Geschichte, Politik. München.
- Witzel, Michael. 2003. Das Alte Indien. München.
- Wrogemann, Henning (Hg.). 2008. Indien - Schmelztiegel der Religionen oder Konkurrenz der Missionen? Protestantische Mission in Indien seit ihren Anfängen in Tranquebar (1706) und die Sendung anderer Konfessionen und Religionen. Geschichtliche Perspektiven und aktuelle Herausforderungen. Frankfurt/Berlin.
- (Weitere Literatur wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben)
Meditationspraxis des Zen-Buddhismus und korrelierende Aspekte aus
der Existenzphilosophie
- 31901 Lehmeier / Macher
- 2 st., Do 10 - 12 Uhr, Seminar
In diesem Seminar werden u.a. Hintergründe und Methoden des Zazen erarbeitet, die in die Praxis der Meditation einmünden. Theoretisches Wissen kann die praktische Erfahrung ergänzen aber nicht ersetzen.
Außerdem wird der Versuch unternommen, Bezüge zur Existenzphilosophie, die das philosophische Denken von der konkreten Selbst- und Welterfahrung des Einzelnen ausgehen lässt, herzustellen. Insbesondere Karl Jaspers (1883-1969) und seine Konzeption der Grenzsituationen menschlichen Lebens und der existentiellen Kommunikation sollen dabei zu Wort kommen.
(Literatur wird zu Semesterbeginn und im Verlauf des Seminars bekannt gegeben)
Götter, Heroen und Heilige. Theologische und
kunstgeschichtliche Perspektiven
- 31757 Schwarz
- 2 st., Blockseminar; 3 vorbereitende Sitzungen in Regensburg
(Termine dafür werden noch bekannt gegeben), 18-25.09.09 in
Nafpaktos/Griechenland
Anmeldung erforderlich in PT 2.2.19!
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2008/09
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31901 Schnider/Macher
- 2 st., Di 8.30 bis 10.00 Uhr, (Achtung
Zeitänderung!) Seminar (Einführungskurs)
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die Weltreligionen, als auch die
Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was - Religion - ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen - Religion -
erörtern. Gegenstandsbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion.
Der Kurs bietet
einen kurzen Überblick über die großen religiösen
Traditionen Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Daoismus.
Literatur:
- Figl, Johann. 2003. Handbuch
Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen.
Innsbruck.
- Hock, Klaus. 22006. (durchges. Aufl. von 12002).
Einführung
in die Religionswissenschaft. Darmstadt.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. 2003. Einführung in
die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe.
München.
- Stolz, Fritz. 32001.
(durchges.
Aufl. von 11988). Grundzüge
der
Religionswissenschaft. Göttingen.
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben
Interreligiöser Dialog und gesellschaftlicher Friede mit
Exkursion zu Regensburger Religionsgemeinschaften
- 31 900 Kothmann u.a.
- 2 st., Mi 17-19, Vorlesung
Literatur wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.
Einführung in den Hinduismus
- 31 902 Watson
- 2 st., Seminar (diese Veranstaltung entfällt leider!)
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2008
Herausforderung Islam. Geschichte, Glaube und Leben des Islam
heute und die Begegnung mit dem Christentum (Einführung in den
Islam)
- 31902 Triebel
- 2 st., Do 14-16, Vorlesung
Literatur:
Zur Vorbereitung empfiehlt sich:
VELKD und EKD (Hg.), Was jeder vom Islam wissen muss, Gütersloh 20077.
Der Koran. Übersetzung von Adel Th. Khoury, Gütersloh 20074.
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Religionen in Osteuropa
- 31900 Schnider/Schneck
- 2 st., Do 10-12, Seminar
Die neue Freiheit stellt die geschichtlichen Religionen Osteuropas auch vor die Frage der Restauration oder Reform. Die Balkanländer und Russland kennen beispielsweise die jurisdiktionell selbstständigen (>autokephalen<) Nationalkirchen. Diese unterstreichen die Einheit von Nation (Ethnie) und Kirche. Insofern grenzen sich diese Kirchen voneinander ab. Am Beispiel Polen kann man beobachten wie die geschichtlich vorherrschende Religion, der Katholizismus, insgesamt seine geschlossene Einheitlichkeit eher verliert und beginnt sich im freien und demokratischen Polen zu differenzieren. Hinzu kommen die Tendenzen zum Pluralismus der Religionen. Hier zeigt der Beitritt zur EU wie in vielen anderen osteuropäischen Staaten seine Wirkung.
Das Judentum war in Osteuropa nach dem nationalsozialistischen Völkermord am Verlöschen. In Russland gibt es nach einer langen Phase der Entfremdung vom Glauben eine ermutigende jüdische Renaissance. ...
Nach der Wende 1989/91 haben alle Staaten Osteuropas dem Islam die Glaubensfreiheit garantiert. Die Muslime Osteuropas wollen in der großen Mehrheit bei Wahrung der eigenen religiösen Identität den gewonnenen Anschluss an die abendländisch-europäische Kultur und ihren >europäischen<, freieren und teils synkretistischen Islam (z.B. Marienverehrung, Weihnachtsbaum, etc.) erhalten.
In Russland hat der Islam die unterschiedlichsten Erscheinungsformen, die im Seminar erörtert
werden. ...
Das Seminar will sich sowohl mit historischen Entwicklungen, als auch mit der gegenwärtigen Situation der Religionen in verschiedenen osteuropäischen Ländern befassen. Dabei spielen u.a. Themenbereiche wie die Veränderung der Religion in Prozessen der Modernisierung oder das Verhältnis zwischen Staat bzw. Politik und Religion eine Rolle. Spezifische Themen wie beispielsweise der Zusammenhang zwischen Antiokzidentalismus und ostkirchlicher Tradition oder der Antiokzidentalismus als eine Basis für ein Gegenmodell zu einem universalisierten westlichen Wertesystem (siehe: A. Giannakopoulos, 2002) können aus spezifisch religionswissenschaftlicher Perspektive ebenso behandelt werden wie z.B. Aspekte religiös-ethnischer Konstellationen in Osteuropa.
Geplant ist u.a. auch ein Besuch im Ostkirchlichen Institut in Regensburg.
Literatur:
Bremer, Thomas. 2007. Kreuz und Kreml. Geschichte der orthodoxen Kirche in Russland.
Freiburg i.Br.: Herder.
Freeze, C.; Hyman, P.; Polonsky, A. (Hrsg.). 2005. Focusing on Jewish Women in Eastern Europe.
Reihe: Polin. Studies in Polish Jewry. Vol. 18. Oxford: The Littman Library of Jewish Civilization.
Giannakopoulos, Angelos. 2002. "Antiokzidentalismus und ostkirchliche Tradition". In: ZfR
(Zeitschrift für Religionswissenschaft) 10, 2002. Seite 119-129. Marburg: Diagonal.
Gitelman, Zvi Y. 2001 (2nd expanded ed.). A century of ambivalenz: the Jews of Russia and the
Soviet Union, 1881 to the present. Bloomington IN: Indiana University Press.
Graf, F.W. u. Kracht Große, K. (Hrsg.). 2007. Religion und Gesellschaft. Europa im 20.
Jahrhundert. Köln u.a.: Böhlau.
Keul, Istavàn. 2002. "`Neubauern´ und lex saxonum. Evangelisch-lutherische Roma in einer
ostmitteleuropäischen Region". In: ZfR 10, 2002. Seite 191-225. Marburg: Diagonal.
Knox, Zoe. 2004. Russian society and the Orthodox church: religion in Russia after communism.
New York: RoutledgeCurzon.
Nikzentaitis, Alvydas; Schreiner, Stefan; Staliunas, Darius (Hrsg.). 2004. The Vanished World of
Lithuanian Jews. Amsterdam/New York: Rodopi.
Pilkington, Hilary and Yemelianova, Galina. 2003. Islam in pst-Soviet Russia: public and private
faces. New York: RoutledgeCurzon.
Pollack, Detlef. 2003. "Religion und Politik in den postkommunistischen Staaten Ostmittel- und
Osteuropas". In: Aus Politik und Zeitgeschichte (B 42-43/2002). Bonn: Bundeszentrale für
Politische Bildung.
Schnider, Franz. 1999. "Europa II: Osteuropa und Balkanländer". In: Metzler Lexikon Religion.
Hg. Christoph Auffarth u.a. Seite 323-330. Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler.
-------. 1999."Orthodoxe Kirchen". In: Metzler Lexikon Religion. Hg. Christoph Aufffarth u.a.
Seite 628-630. Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler.
Schulze Wessel, Martin. 2007. "Überlegungen zur modernen Religionsgeschichte Russlands als Teil
einer Religionsgeschichte Europas." In: Graf, F.W. u. Kracht Große, K. (Hrsg.) Religion und
Gesellschaft. Köln u.a.: Böhlau. Seite 125-150.
-------. (Hrsg.). 2006. Nationalisierung der Religion und Sakralisierung der Nation im
östlichen Europa. Stuttgart: Steiner.
Selbach, Christopher. 2002. "The Orthodox Church in Post-Communist Russia and her Perception
of the West: A Search for a Self in the Face of an Other". In: ZfR 10, 2002. Seite 131-173.
Marburg: Diagonal.
Stan, Lavinia; Turcescu, Lucian. 2007. Religion and Politics in Post-Communist Romania. Oxford
University Press.
Weitere Literatur wird noch bekanntgegeben.
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Ethik im Zen-Buddhismus und korrespondierende ethische Aspekte
bei Schopenhauer
- 31901 Lehmeier/Macher
- 2 st., Di 12-14 Uhr, Seminar
Hier schließt Schopenhauers Ethik an, welche im letzten Teil des Seminars behandelt werden soll. Im Zentrum seiner Ethik steht der Begriff des Mitleids als Triebfeder moralischen Handelns. Das, was den Menschen zum uneigennützigen Handeln antreibt ist nach Schopenhauer die unmittelbare, intuitive Teilnahme am Wohl und Wehe des Anderen. Im Mitleid volllzieht sich eine fundamentale Identifikation nicht nur mit allen Menschen, sondern mit allem Leben. Damit rückt Schopenhauers Ethik in eine augenfällige Nähe zur buddhistischen Ethik.
Literatur wird noch bekanntgegeben.
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2007/08
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31901 Schnider/Schneck
- 2 st., Do 10-12, Seminar (Einführungskurs), Raum: W 116
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die Weltreligionen, als auch die
Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was - Religion - ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen - Religion -
erörtern. Gegenstandsbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion.
Der Kurs bietet
einen kurzen Überblick über die großen religiösen
Traditionen Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Daoismus.
Literatur:
- Figl, Johann. 2003. Handbuch
Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen.
Innsbruck.
- Hock, Klaus. 22006. (durchges. Aufl. von 12002).
Einführung
in die Religionswissenschaft. Darmstadt.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. 2003. Einführung in
die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe.
München.
- Stolz, Fritz. 32001.
(durchges.
Aufl. von 11988). Grundzüge
der
Religionswissenschaft. Göttingen.
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben
Zen-Buddhismus und interreligiöser Dialog
- 31900 Lehmeier
- 2 st., Mo 12-14, Vorlesung, Raum:
Ch.
33.1.93
In dieser Vorlesung soll die Bedeutung des Zen-Buddhismus, seine
Meditationspraxis des Zazen und sein Beitrag zum interreligiösen
Dialog dargelegt werden. Die Geschichte des Zen wurde von Dôgen
(1200-1253), der in den vergangenen Jahren im religiösen Leben
Japans eine gewisse Renaissance erlebt und gleichzeitig auf das
spirituelle Leben im Westen eine gewisse Faszination ausübt,
wesentlich gestaltet. Zen ist konkret, direkt, essentiell, setzt sich
mit dem Leben selbst auseinander, ist geprägt von direkter
Transzendenzerfahrung, verzichtet auf dogmatische Lehren und
intellektuelle Vermittlung religiöser Heilsbotschaften.
Außerdem fasziniert die im Zen gelehrte, Körper und Geist
umfassende ganzheitliche, psychologisch als neues Bewusstsein erfahrene
Haltung.
Literatur:
- Brück, M.v. & Lai, W. Buddhismus und Christentum; Geschichte, Konfrontation, Dialog. München 1997.
- Dumoulin, H. Geschichte des Zen-Buddhismus. Bern 1986 u. 1987.
- Dürckheim, K. Graf v. Vom
doppelten Ursprung des Menschen. Freiburg, Basel, Wien
1987.
- Küng, H. & Bechert, H. Christentum
und
Weltreligionen
- BUDDHISMUS. Serie Piper 1960, München
1995.
- Suzuki, D.T. & Fromm, E. & Martino, R. de. Zen-Buddhismus und Psychoanalyse.
Suhrkamp Taschenbuch 37, Frankfurt a.M. 1998.
- Suzuki, S. Zen-Geist
Anfänger Geist. Zürich 1982.
Neue Religiöse Bewegungen des 20. Jahrhunderts vor dem
Hintergrund häretischer Tendenzen des Mittelalters
- 31 902 Greve
- 2 st., Seminar, ÄNDERUNG
DER
ZEIT!
Mi. 16 - 18 Uhr in H 11!
Die Basisliteratur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben und durch spezielle Hinweise im Laufe des Seminars erweitert.
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2007
Geschichte und Glaubensinhalte des Islam
- 31 902 Baumann
- 2 st., Do 17-19, Seminar
Gottesverständnis und Menschenbild, Prädestinationsglaube,
Voraussetzungen und Realitäten der islamischen Ethik und ihre
Auswirkungen auf den Alltag, Weltdeutung und Selbstverständnis,
Endlichkeit und Erlösungsbedürftigkeit: Das Seminar stellt
vor dem Hintergrund der Geschichte der Religion die Grundpfeiler des
Islam in den Mittelpunkt. Und forscht auf dieser Basis nach den
religiösen Aspekten in aktuellen Diskussionen. Religion und Staat,
Menschenrechte, Krieg und Frieden, djihad, Gewalt, Kopftuch,
Zusammenleben von Christen und Muslimen: Die Themen werden auf der
Grundlage des Korans und der Richtungen der Koranexegese zwischen der
Zeit Mohammeds und dem 21. Jahrhundert untersucht.
Grundbegriffe in der Religionswissenschaft
- 31 903 Schneck / Macher
- 2 st., Di 10-12, Seminar
Bei dem Versuch einer wissenschaftlichen Herangehensweise an
religiöse Phänomene fällt auf, dass viele Begriffe
für bestimmte Kontexte nur relativ schwer greifbar bzw.
definierbar sind. Dies beginnt bereits bei dem Begriff Religion selbst und setzt sich
fort in Begriffen wie das Numinose,
das Heilige, Konversion, etc. So sind beispielsweise
Bedeutungen von Begriffen, die der europäischen Kultur entstammen,
nur begrenzt auf Phänomene und Zusammenhänge in anderen
Kulturen übertragbar.
Bei der Befassung mit (Grund-)Begriffen, die in der
Religionswissenschaft Anwendung finden, ist u.a. auch zu beachten, dass
diese Begriffe aus den unterschiedlichen Blickrichtungen der
Teildisziplinen und aus unterschiedlichen Ausrichtungen des Faches
heraus unterschiedliche Bedeutungsschwerpunkte annehmen. Man kann in
diesem Zusammenhang sicher nicht von feststehenden Begriffsdefinitionen
sprechen. Sprache verändert sich.
Dennoch: Jeder (Grund-)Begriff hat innerhalb des breiten Spektrums der
Religionswissenschaft seine eigene Geschichte und der Versuch u.a. der
systematischen Religionswissenschaft ein begriffliches Instrumentarium
bereit zu stellen, mit dem wissenschaftliches Arbeiten erleichert wird,
ist sehr zu begrüßen.
Das Seminar will eine Auswahl von Begriffen aus dem Bereich der
Typologie wie etwa Naturreligion,
Polytheismus, Schamanismus, Synkretismus, Universalismus etc.
behandeln, ebenso Begriffe, welche die religiöse Ausübung und
Wirklichkeit betreffen, wie etwa Askese,
Gebet,
Gottesvorstellungen,
Meditation, Mystik, (religiöse)
Normen, Opfer, Pilgerschaft, Ritual, Totem, etc.
Zentrale Begriffe aus der gegenwartsbezogenen Religionswissenschaft wie
religiöser Pluralismus,
Fundamentalismus, Neue Religionen werden auch Teil der
Erörterungen sein.
Neben den allgemeinen religionswissenschaftlichen Grundbegriffen werden
auch Begriffe aus einzelnen Religionen erläutert werden.
Literatur:
- Cancik, H.; Gladigow, B.; Kohl, K. (Hg.). Handbuch religionswissenschaftlicher
Grundbegriffe. Bd. I-IV. Stuttgart u.a. 1988-2001.
- Figl, Johann. Handbuch Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen. Innsbruck u.a. 2003.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. Einführung in
die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe.
München 2003.
- Stolz, Fritz. Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 3. Aufl. 2001 (durchges. Aufl. von 1. Aufl. 1988).
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2006/07
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31901 Schnider/Schneck
- 2 st., Di 10-12, Seminar (Einführungskurs)
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die Weltreligionen, als auch die
Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was - Religion - ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen - Religion -
erörtern. Gegenstandsbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion. Der Kurs bietet
einen Überblick über die großen religiösen
Traditionen Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Daoismus.
Literatur:
- Antes, Peter (Hg.). Die Religionen der Gegenwart. München 1996.
- Figl, Johann. Handbuch Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen. Innsbruck u.a. 2003.
- Hock, Klaus. Einführung
in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. Einführung in
die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe.
München 2003.
- Stolz, Fritz. Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 3. Aufl. 2001 (durchges. Aufl. von 1. Aufl. 1988).
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben
Interreligiöses Lernen. Zugänge zum Judentum, dem Islam
und den fernöstlichen Religionen im Unterricht
- 31756 Kothmann
- 2 st., Do 14-16, Seminar
Literatur:
- Barth, Hans-Martin, Dogmatik, Evangelischer
Glaube
im
Kontext der Weltreligionen, Gütersloh 2001.
- Figl, Johann (Hg.) Handbuch Religionswissenschaft. Religionen und ihre zentralen Themen, Innsbruck u.a. 2003.
- Lähnemann, Johannes, Evangelische
Religionspädagogik
in
interreligiöser Perspektive,
Göttingen 1998.
- Schreiner, Peter u.a. (Hg.), Handbuch
Interreligiöses
Lernen, Gütersloh 2005.
Religiöse Gemeinschaften in West- und Osteuropa
- 31902 Greve
- 2st., Mi 10-12 Uhr, Seminar
Literatur:
Die erforderliche Basisliteratur wird in der ersen Sitzung bekannt gegeben und im Verlauf der Veranstaltung ergänzt.
Grundlagen der Ethik
- 31763 König
- 2st., Mi 10-12 Uhr, Übung
Die unterschiedlichen Theorien und Grundbegriffe der Ethik werden jeweils mit Hilfe geeigneter materialethischer Beispiele veranschaulicht (zum Beispiel aus der Medienethik oder der Medizinethik).
Literatur
- Suda, Max Josef. Ein Überblick über die Theorien vom richtigen Leben, Köln u.a., 2005.
- Weitere Literatur wird im Verlauf der Veranstaltung bekannt
gegeben.
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2006
Jugend und Religion. Ergebnisse und Interpretationen einer
laufenden Untersuchung
- 31756 Bröking-Bortfeldt
- 2 st., Do 14-16 Uhr, Seminar
Im Seminar werden die ganz aktuellen Auswertungsergebnisse präsentiert und debattiert, mit den Befunden vor 25 Jahren in Beziehung gesetzt und generell empirische Forschungsmethoden diskutiert.
Einführende Literatur
- Martin Bröking-Bortfeldt: Schüler
und
Bibel.
Eine
empirische
Untersuchung religiöser Orientierungen. Die Bedeutung der Bibel
für
13-16jährige Schüler. 2. Auflage Aachen 1989.
- Andreas Diekmann: Empirische
Sozialforschung. Grundlagen,
Methoden, Anwendungen, 7. Auflage Reinbeck 2001.
Kulturgeschichte des Schleiers. Ergebnisse und Interpretationen
einer laufenden Untersuchung
- 31902 Baumann
- 2 st., Mi 17-19, Seminar
Anstelle dieses Seminars wird ein Einführungskurs angeboten.
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31901 Schnider/Schneck
- 2 st., Do 10-12, Seminar (Einführungskurs)
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die großen religiösen
Traditionen, als auch die Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was "Religion" ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen "Religion"
erörtern. Gegenstandbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion. Der Kurs bietet
einen Überblick über die "Weltreligionen" (Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus), wobei im Besonderen der
Islam auch aus der Sicht des Islamforschers, Dr. Elhadi Essabah,
erläutert werden wird.
Literatur:
- Antes, Peter (Hg.). Die Religionen der Gegenwart. München 1996.
- Hasenfratz, Hans-Peter. Religion
-
was
ist das? Freiburg
u.a. 2002.
- Hock, Klaus. Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002.
- Kippenberg, Hans G. Die Entdeckung der Religionsgeschichte. Religionswissenschaft und Moderne. München 1997.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. Einführung in die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe. München 2003.
- Stolz, Fritz. Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 3. Aufl. 2001 (durchges. 1. Aufl. 1988).
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben)
Religionspädagogisches-religionswissenschaftliches Kolloquium
zu aktuellen Forschungsfragen
- 31763 Bröking-Bortfeldt
- 1st., Don 16.30-18, vierzehntägig 2 st. (Beginn 4. Mai 2006)
Das Kolloquium steht allen religionspädagogisch und
religionswissenschaftlich Interessierten offen. Zum einen können
aktuelle Forschungsvorhaben von Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst
vorgestellt werden, zum anderen können die Teilnehmenden
interessierende Fragen im Grenzgebiet zwischen Religionspädagogik
und Religionswissenschaft auswählen und im Verlauf des Semesters
bearbeiten. Ein möglicher Schwerpunkt könnte das
Verhältnis zwischen den drei Religionen Judentum, Christentum und
Islam sein. Aber auch andere religiöse Strömungen und
religionssoziologische Fragestellungen können zur Sprache kommen.
Einführende Literatur:
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Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2005/06
Euro-Islam. Ein neueres theologisch, religionswissenschaftlich und religionspädagogisch relevantes Phänomen
- 31751 Bröking-Bortfeldt
- 2st., Don. 10:30-12 Uhr, Seminar
Leistungsnachweise: Hausarbeit oder Klausur. Geeignet für EWS gem. LPO1, §36, Abs. 2, Satz 3a.
Literatur:
Iris Keßler: Christen und Muslime - Nachbarn in Deutschland. Ein Beitrag zu einer interkulturellen Hermeneutik. Gütersloh 2004.
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31901 Schnider/Schneck
- 2 st., Do 10-12, Seminar (Einführungskurs), Raum: W 116
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die großen religiösen
Traditionen, als auch die Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was "Religion" ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen "Religion"
erörtern. Gegenstandbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion. Der Kurs bietet
einen Überblick über die "Weltreligionen" (Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus), wobei im Besonderen der
Islam auch aus der Sicht des Islamforschers, Dr. Elhadi Essabah,
erläutert werden wird.
Literatur:
- Antes, Peter (Hg.). Die Religionen der Gegenwart. München 1996.
- Hasenfratz, Hans-Peter. Religion
-
was
ist das? Freiburg
u.a. 2002.
- Hock, Klaus. Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002.
- Kippenberg, Hans G. Die Entdeckung der Religionsgeschichte. Religionswissenschaft und Moderne. München 1997.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. Einführung in die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe. München 2003.
- Stolz, Fritz. Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 3. Aufl. 2001 (durchges. 1. Aufl. 1988).
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben)
Das Judentum in Geschichte und Gegenwart
- 31755 Bröking-Bortfeldt
- 2st., Don. 14:00-16 Uhr, Seminar
Leistungsnachweise durch Referat/Sitzungsbetreuung oder Hausarbeit.
Literatur:
Karl-Heinz Golzio: Basiswissen Judentum, 2. Aufl. Gütersloh 2004.
Entwicklung der Ordensgemeinschaften in West- und Osteuropa
- 31902 Greve
- 2st., Don. 12:00-14 Uhr, Seminar, Raum: W 116
Literatur:
Die erforderliche Basisliteratur wird in der ersen Sitzung bekannt gegeben und im Verlauf der Veranstaltung ergänzt.
"Konflikt" oder "Kommunikation"? Konzepte zur Entstehung neuer
religiöser Systeme in der Geschichte Lateinamerikas
- 31903 Schramm
- 2st., Mi. 18:00-20 Uhr, Seminar, Raum: W 116
Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Sommersemester 2005
"Die Wurzel trägt den Baum und nicht der Baum die Wurzel"
Das Judentum in Geschichte, Gegenwart und im Dialog mit christlicher Theologie Religionspädagogik
- 31751 Bröking-Bortfeldt
- 2st., Don. 10:30-12 Uhr, Seminar
(mit interuniversitärem Blockseminar (17.-19.6.2005)
-freiwilliges Ergänzungsangebot - zum Thema: "Spurensuche -
jüdisches Leben in Regensburg"
(u.a. mit Besuch des Synagogengottesdienstes am Freitagabend) s.u.)
Das Bild von der Wurzel und dem Baum, das der Apostel Paulus im
Römerbrief (11,18) gebraucht, macht deutlich, wie stark die
Jesus-Generation im eigenen Judentum verwurzelt war, auch wenn mit dem
Evangelium von Jesus Christus etwas völlig neues begann.
Die Vorlesung geht nicht nur auf diese "Stunde Null", sondern auch auf
die Ursprünge des Judentums selbst ein, wie ihn das Alte
Testament/die Hebräische Bibel und andere Quellen darstellen. Der
Gang durch die reiche Geschichte des Judentums führt über die
jüdische Gemeinde in Regensburg (vom Mittelalter bis in die
Gegenwart), bezieht die furchtbaren Fakten Erfahrungen des Holocaust
ein und entwickelt - nicht zuletzt für Thematisierungen in der
Schule - Perspektiven für den zukünftigen Dialog mit dem
Judentum. Ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde Regensburg wird zu
verschiedenen Teilthemen in der Vorlesung zu Gast sein.
Literatur:
- Birgit Klein: Art. "Religiöse Erziehung in den Religionen 1. Judentum". In: LexRP Bd. 2. Neukirchen-Vluyn 2001, 1630-1637.
- Hans Küng: Das Judentum. Die religiöse Situation der Zeit. München, Zürich 2001(2) (=Serie Piper Bd. 2827).
- Leo Trepp: Die Juden. Volk, Geschichte, Religion. Neuausgabe. Reinbek 1998 (=rororo Sachbuch Bd. 60618)
"Spurensuche-jüdisches Leben in Regensburg"
Zusatzveranstaltung - Blockseminar 17.-19.06.2005
(u.a. mit Besuch des Synagogengottesdienstes am Freitagabend).
Die Zahl der TeilnehmerInnen aus Regensburg ist auf zwölf
begrenzt.
Anmeldung zu Beginn des Sommersemesters im Lehrstuhlbüro (PT
4.2.67) erforderlich: Tel. (0941) 943-3750, Fax (0941) 943-3278;
eMail: michaela.daase@theologie.uni-regensburg.de
Das interuniversitäre Workshop-Seminar geht praktisch und
reflektierend auf die Spurensuche des reichen Regensburger
jüdischen Lebens in Geschichte und Gegenwart ein. Es fängt am
Freitagnachmittag (17.6.2005) mit einem ersten Treffen der
Studierenden-Gruppen aus Bayreuth und Regensburg in den Räumen der
Regensburger Universität an; abends ist der Besuch des
Synagogen-Gottesdienstes der Jüdischen Gemeinde am Brixener Hof
vorgesehen.
Am Samstag (18.6.2005) wird bei einer Stadtführung jüdischen
Spuren praktisch nachgegangen (ggf. einschließlich Neupfarrplatz
und Dokument) und ihre didaktische Bearbeitung wird diskutiert.
Außerdem wird in Universitätsräumen das Themenspektrum
weiter vertieft. Für Sonntag (19.6.2005) ist ein
Gesprächs-Treffen in der Regensburger Jüdischen Gemeinde
vorgesehen, u.a. über den Unterricht in jüdischer Religion
und den Mitgliederanteil der Gemeinde durch Zuzug aus Osteuropa.
Die Stellung der Frau in Religion und Kultur des Islam
- 31902 Baumann
- 2st., Mon 18-19:30 Uhr, Seminar
Kaum eine Religion wird in Geschichte und Gegenwart - sowohl in
muslimischer Gesellschaften wie auch von außen - so sehr
über die Stellung der Frau definiert wie der Islam.
Auf der einen Seite steht der Koran, auf der anderen finden sich
Wirklichkeiten wie das Todesurteil durch Steinigung über Safija
Husseini in Nigeria. Dieses Seminar geht der Frage nach, welche Rechte
und Pflichten die heilige Schrift der Muslime für die Frauen
definiert. Es folgt der Spur der Koran-Auslegungen unter Ihren
historischen kulturellen und sozialen Bedingungen durch die
Jahrhunderte bis zu den aktuellen Religionsdiskussionen, z.B. dem
Kopftuch-Streitpunkt.
Ein Schwerpunkt ist die gelebte Religion von Muslimas heute. Das
Seminar soll die oft "schleierhafte" Rolle der Frau in der
zweitgrößten Glaubensgemeinschaft der Welt vor dem
Hintergrund vom Koran Politik und religiöser Sozialisation
enthüllen.
Literatur:
- Akashe-Böhme, Farideh: Die
islamische
Frau
ist anders.
Vorurteile und Realitäten, Gütersloh 1997.
- Baumann, Maria: Katharina heißt jetzt Ayshe. Wege deutscher Frauen zum Islam. Regensburg, 2004.
- Becker, Sybille/Ilona Nord (Hg.): Religiöse Sozialisation von Mädchen und Frauen, Stuttgart 1995.
- Die Bedeutung des Korans. Sure An-Nisa, Teil 4, 5 und 6, München 1991.
- Minai, Naila: Schwestern unterm Halbmond: Muslimische Frauen zwischen Tradition und Emanzipation. 4. Auflage, München 1991.
- Walther, Wiebke: Die Frau im Islam. In: Peter Antes. Der Islam, Stuttgart 1991.
Religionspädagogisches/Religionswissenschaftliches Colloquium
zu aktuellen Forschungsfragen
- 31759 Bröking-Bortfeldt
- 1st., Don 18-19.30, vierzehntägig 2 st.
Das religionspädagogisch-religionswissenschaftliche Colloquium
setzt die Arbeit aus dem vergangenen Winter fort, in dem aktuelle
Forschungsvorhaben von Teilnehmerinnen
vorgestellt wurden. Ein Hauptinteresse besteht darin, die
gemeinsamen Themen von Religionswissenschaft und
Religionspädagogik anhand konkreter Beispiele aus Forschung und
Lehre zu diskutieren, nicht zuletzt im Blick auf das Verhältnis
zwischen den drei Religionen Judentum, Christentum und Islam; aber auch
Themen wie asiatische religiöse Strömungen und das
religionssozilogisch zunehmend untersuchte Phänomen des Euro-Islam
können zur Sprache kommen.
Neue Teilnehmerinnen sind
willkommen; um eine kurze persönliche Anmeldung bei Prof. Dr.
Bröking-Bortfeldt wird gebeten (Raum: PT 4.2.68; Tel. (0941)
943-3749; eMail:
martin.broeking-bortfeldt@theologie.uni-regensburg.de).
Einführende Literatur:
- Figl, Johann (Hg.): Handbuch
Religionswissenschaft. Religionen
und ihre zentrale Themen. Innsbruck, Wien, Göttingen 2003.
Veranstaltung im Rahmen der Studieneinheit Religionswissenschaft Basis- und Aufbaumodul:
Die Kreuzzüge
- 33123 Oberste
- 2st., Don 8-10 Uhr, Vorlesung
Als Papst Urban II. im Jahre 1095 auf dem Konzil von Clermont die
Christenheit zur Befreiung des Heiligen Landes aufrief, brach für
Europa ein neues Zeitalter an.
Die Annäherung von Kirche und Rittertum, die Entstehung von
Ritter- und Hospitalorden, die gewaltsamen Progrome gegen die
jüdischen Gemeinden am Rhein, schließlich die Bildung
lateinischer Kreuzfahrerstaaten und Bischofssitze in Palästina,
die Begegnungen des Abendlandes mit der byzantinischen, arabischen und
jüdischen Kultur - all dies sind Folgen des ersten Kreuzzuges
(1096-1099), an dessen Ende die Eroberung Jerusalems und die Wahl eines
lateinischen Herrschers stand (Gottfried von Boillon).
Die neuen Fürstentümer jenseits des Meeres (man nannte sie im
Mittelalter "Outremer") gerieten aufgrund ihrer Insellage inmitten
muslimischer Territorien schon bald in die militärische Defensive.
Die römischen Päpste und europäischen Fürsten
steuerten mit immer neuen Kreuzzugaufrufen und Feldzügen gegen den
drohenden Verlust der christlichen Urstätten. Die Vorlesung wird
anhand der zahlreichen fränkischen, byzantinischen und arabischen
Quellen in die politischen, militärischen, sozioökonomischen
und kulturellen Grundzüge der Kreuzzüge einführen.
Literatur:
- Einführend: Hans Eberhard Mayer, Die Kreuzzüge, Stuttgart 1998 (12) (oder andere Aufl.); Nikolas Jaspert, Die Kreuzzüge, Darmstadt 2003
Hinweis: Begleitend zur Vorlesung findet eine vertiefende Übung mit Quellentexten, Wiederholungen und Fragen zum Vorlesungsstoff statt (Termin nach Vereinbarung).
Kommentare zu den
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2004/05
Religionspädagogisches/Religionswissenschaftliches Colloquium
zu aktuellen Forschungsfragen
- 31759 Bröking-Bortfeldt
- 1st., Don 18-19.30, vierzehntägig 2 st.
Einführung in das Studium der Religionswissenschaft
- 31902 Schnider/Schneck
- 2 st., Do 12-14, Seminar (Einführungskurs), Raum: PT 1.0.1
Ziel des Einführungskurses ist sowohl die Erarbeitung
grundlegender Kenntnisse über die großen religiösen
Traditionen, als auch die Auseinandersetzung mit dem
Gegenstandsbereich, den verschiedenen Teilgebieten und den Methoden der
Religionswissenschaft - einem Fach mit großer Bandbreite.
Wir werden uns mit der Frage befassen, was "Religion" ist und
Definitionen und Bestimmungen zum Phänomen "Religion"
erörtern. Gegenstandbereich und Verfahrensweise der beiden
großen Teilgebiete der Religionswissenschaft, Religionsgeschichte
und Systematische Religionswissenschaft, werden ebenso behandelt wie
religionssoziologische, -ethnologische, -psychologische und andere
Zugänge zum Religiösen bzw. zur Religion. Der Kurs bietet
einen Überblick über die "Weltreligionen" (Judentum,
Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus), wobei im Besonderen der
Islam auch aus der Sicht des Islamforschers, Dr. Elhadi Essabah,
erläutert werden wird.
Literatur:
- Antes, Peter (Hg.). Die Religionen der Gegenwart. München 1996.
- Hasenfratz, Hans-Peter. Religion
-
was
ist das? Freiburg
u.a. 2002.
- Hock, Klaus. Einführung in die Religionswissenschaft. Darmstadt 2002.
- Kippenberg, Hans G. Die
Entdeckung der Religionsgeschichte.
Religionswissenschaft und Moderne. München 1997.
- Kippenberg, Hans G.; Stuckrad, Kocku v. Einführung in die Religionswissenschaft. Gegenstände und Begriffe. München 2003.
- Stolz, Fritz. Grundzüge der Religionswissenschaft. Göttingen 3. Aufl. 2001 (durchges. 1. Aufl. 1988).
- Weitere Fachliteratur wird während des Kurses bekannt gegeben)