
| Lokalkennzeichen | Kennbuchstabe | Fachgebiet |
|---|---|---|
| 75 | BA | Zeitschriften |
| BB | Allgemeine Literatur zur Theologie (z.B. theologische Lexika, die sich nicht nur auf eine Fachdisziplin beziehen) | |
| BC | Bibelwissenschaft (AT und NT) | |
| BD | Judaistik | |
| BE | Religionswissenschaft | |
| BF | Philosophie | |
| BG | Fundamentaltheologie | |
| BH / BI | ||
| BK | Moraltheologie | |
| BL | Christliche Gesellschaftslehre | |
| BM | Theologie des geistlichen Lebens (Askese und Mystik) | |
| BN | Dogmatik und Dogmengeschichte | |
| BO | Patrologie und Kirchengeschichte | |
| BP / BQ | ||
| BR | Kirchenrecht | |
| BS | Liturgiewissenschaft | |
| BT | Pastoraltheologie | |
| BU | Religionspädagogik und Katechetik | |
| BV | Homiletik | |
| 78 | BA - W | Evangelische Theologie |
| BW | Evangelische Theologiegeschichte | |
| 748 und 766 | Religionspädagogische Materialien und Medien (katholisch und evangelisch) im Medienraum (Zi. 4.2.42) oder im Handapparat |
In den meisten Fällen ist es sinnvoll, die ersten Informationen zu einem Thema in einer allgemeinen Enzyklopädie oder einem Konversationslexikon zu beschaffen. Dafür bieten sich an:
Daneben gibt es auch eine Reihe von Spezialenzyklopädien mit systematisch strukturierten Artikeln, die die einzelnen Disziplinen des Faches Theologie behandeln.
Dieses Lexikon ist aufgrund seiner kompakten Artikel für einen ersten Überblick zu nahezu allen wichtigen theologischen Stichworten hervorragend geeignet!
Das Lexikon bietet ca. 2800 gut lesbare Artikel von über 600 Autoren für Theologen und interessierte Laien und damit einen hilfreichen Einstieg in die theologische Landschaft, in die Kirchengeschichte, in Sekten und Sondergruppen, etc.
Alles Gedankengut, das aus der benützten Literatur stammt, muss als solches kenntlich gemacht werden. Dies gilt nicht nur für wörtliche Zitate, sondern auch für Informationen oder Thesen, die zusammenfassend referiert werden. Grundsätzlich sollte man wörtliche, vor allem umfangreiche Zitate nicht zu häufig bringen, sondern die Gedanken mit eigenen Worten paraphrasieren. Wörtlich zitieren sollte man prägnante, besonders charakteristische Formulierungen und Sätze.
Wörtliche Zitate sind durch doppelte Anführungszeichen zu kennzeichnen. Wörtliche Zitate sind wörtlich exakt wiederzugeben, Der eigene Satzbau ist dem des Zitates anzupassen. Auslassungen im wörtlichen Zitat sind durch [...] zu kennzeichnen. Auch Fehler im Zitat müssen mit übernommen werden, können aber mit (sic) vermerkt werden.
Grundsätzlich sollte immer aus der ursprünglichen Quelle zitiert werden. Wenn z. B. Zimmermann etwas zum Codex B sagt und dabei Metzger zitiert, sollten man bei Metzger nachschlagen und von dort zitieren.
Wenn ein ganzes Zitat, ein Zitatfragment oder Begriffe, die im Original durch doppelte Anführungsstriche gekennzeichnet sind, ins eigene Zitat übernommen werden, so werden nur - weil sich schon das Gesamtzitat der doppelten Anführungsstriche bediente - einfache Anführungszeichen gesetzt.
Beispiel: "Die Bezeichnung 'Haggada' wird der Erzählung insofern gerecht, als sie den Kern der Perikope [...] beachtet."
Wird eine Textstelle nur sinngemäß mit den eigenen Worten des Verfassers/der Verfasserin der Arbeit wiedergegeben, so bedarf es ebenfalls eines Quellennachweises. Bei solchen indirekten Zitierungen wird in der Anmerkung die Abkürzung "vgl." vor das betreffende Werk gesetzt; bei mehreren Seiten ein "ff.".
Erstreckt sich ein Zitat über zwei Seiten bzw. Spalten der Vorlage, so wird der Seiten bzw. Spaltenzahl ein "f." (= und die folgende) hinzugefügt.
Für die biblischen Bücher benutzt man das in den Abkürzungsverzeichnissen (TRE) aufgeführten Abkürzungen. Zwischen Kapitel und Vers steht ein Komma, zwischen einzelnen Versen ein Punkt oder bei mehreren zusammenhängenden Versen ein Bindestrich; zwischen zwei Kapiteln ein Semikolon. (vgl. B. Aland, Art. "Bibelübersetzungen" in: 3EKL 1 (1986), 478-487, bes. 486f.)
Im Literaturverzeichnis ist zudem zu vermerken, welche Bibelübersetzung verwendet wurde: z.B. Die reformierte Züricher Bibel oder die Luther-Bibel, revidierte Fassung von 1984.
Zitate aus dem Internet werden möglichst mit Namen der Autorin oder des Autors zitiert. Ist das Web-Dokument nicht namentlich gekennzeichnet, wird der Titel des Werkes, wie er im Dokumentenfenster dargestellt wird, angegeben. Hinzuzufügen ist die Angabe der vollständigen Webadresse (URL) und des Downloaddatums.
Ein korrekter Quellennachweis muss also die folgenden Angaben enthalten:
Heinrich, Peter: War Schleiermacher ein Heilpädagoge? Online veröffentlicht unter http://www.doboz.de/edu/scripts/schleier.html (29.01.02).
Seitenangaben lassen sich bei normalen Webdokumenten nicht machen, da im WWW der Seitenumbruch im Allgemeinen nicht festzulegen ist. Anders verhält es sich bei PDF-Dokumenten, die im Normalfall auch Seitenzahlen aufweisen, im Zitat also auch anzugeben sind.
Wichtiger Hinweis: Da viele Seiten im WWW immer wieder überarbeitet oder auch gelöscht werden, empfiehlt es sich, eine Kopie der Webseite, aus der zitiert wird, auf dem eigenen Rechner abzuspeichern. Werden von dieser Seite größere Textpassagen zitiert, sollten sie der Hausarbeit als Anhang beigefügt werden.
Anmerkungen dienen dazu, den Text zu "belegen", die Darstellung zu entlasten und lesbar zu machen. Daher gehören in die Anmerkungen alle Belegstellen für übernommenes Gedankengut, für wörtliche Zitate, aber auch Hinweise, Auseinandersetzungen mit Sekundärliteratur, die den Textzusammenhang stören würde. Der Text soll fortlaufend lesbar und auch ohne Anmerkungen verständlich sein.
Auf die Anmerkungen verweist man durch hochgestellte Ziffern im Text (ohne Klammer), Sie stehen bei dem Satz, Satzteil oder Wort, auf den sie die jeweilige Anmerkung bezieht. Die Anmerkungen werden fortlaufend durchgezählt. In den Anmerkungen steht nur bei der ersten Zitation der ganze Titel mit Erscheinungsort und Jahresangabe. Bei der folgenden nur noch der Verfasser und ein Kurztitel (meist ein charakteristische Stichwort). Wichtig dabei ist: Titel bzw. Kurztitel einer Monographie werden kursiv geschrieben, Titel oder Kurztitel eines Aufsatzes oder eines Artikels in Anführungs- und Schlusszeichen (vgl. auch Literaturverzeichnis).
Konnten bestimmte Angaben, wie der Verfassername oder das Erscheinungsjahr nicht ausfindig gemacht werden, ist dies in der Anmerkung und im Literaturverzeichnis folgendermaßen zu kennzeichnen:
N.N. (= nomen nescio: den Namen weiß ich nicht)
o.O. (= ohne Ort)
o.J. (= ohne Jahr)
s.d. (= sine dato: ohne Datum).
Alle benutzte Literatur ist am Schluß einer schriftlichen Arbeit wie auch eines Referates aufzuführen und zwar alphabetisch nach dem Nachnamen der Verfasser geordnet. Die Angaben erfolgen nach dem Titelblatt im Buch (vollständiger Titel, Aufl., Jahr, Verlag), nicht nach den meist unvollständigen Angaben auf dem Buchdeckel bzw. Bucheinband.
Anzugeben ist:
* Buchtitel ohne Angabe des Erscheinungsortes oder des Erscheinungsjahres erhalten an entsprechender Stelle die Abkürzung o.0. (= ohne Ort) bzw. o.J. (= ohne Jahr). werden diese Angaben jedoch ermittelt, werden sie in Klammem an der entsprechenden Stelle beigefügt.