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Die Lehrveranstaltungen sollen einen Überblick über die Musikgeschichte vermitteln und darüber hinaus in spezielle Aspekte einführen. Diese können beispielsweise musikgeschichtliche Epochen, spezifische Repertoires sowie Beziehungen der Stile und Repertoires untereinander sein, aber auch bedeutende Quellen, Arten und Probleme musikalischer Überlieferung, Geschichte von Kompositionstechniken und kompositorischen Gestaltungsprinzipien, spezifische musikalische Gattungen, das Schaffen einzelner Komponisten oder spezielle Werke oder Werkgruppen.
- Vorlesungen bieten in Vortragsform einen Überblick über einen zusammenhängenden Bereich der Musikgeschichte und führen in konkrete Fragen und Probleme des Faches ein. Darüber hinaus ist eine selbständige Vor- und Nachbereitung in angemessenem Umfang empfehlenswert.
- Grundlage der Proseminare (Grundstudium) und Seminare (Hauptstudium) ist die aktive Mitarbeit der Teilnehmer. In eigenen Beiträgen soll die methodische und kritische Auseinandersetzung mit musikwissenschaftlichen Fragestellungen erarbeitet werden. Voraussetzung für den Erwerb eines Seminarscheins sind die regelmäßige Teilnahme am Seminar und die schriftliche Ausarbeitung eines zuvor mündlich gehaltenen Referats. Einzelheiten bestimmt der jeweilige Seminarleiter.
- Die wissenschafatlichen Übungen (Ü) dienen vorwiegend der Erarbeitung und Anwendung wissenschaftlicher Techniken, der Erweiterung der Repertoirekenntnisse und dem Erwerb von Fähigkeiten zur Partiturerschließung.Die Harmonielehre- und Kontrapunktübungen sollen Kenntnisse im Tonsatz erinschließlich der historischen Satzlehre vermitteln und die Fähigkeit zu analytischem Hören fördern.
- Das in jedem Semester stattfindende Kolloquium zu aktuellen Forschungsprojekten ist in erster Linie für Studierende bestimmt, die bereits eine Magisterarbeit, Masterarbeit oder Dissertation vorbereiten. Diese erhalten so die Gelegenheit, ihre Arbeiten in Referaten vorab zu präsentieren und zu diskutieren.
- Ein- oder mehrtägige Exkursionen in musikhistorisch bedeutsame Städte finden in unregelmäßigem Turnus statt. Außerdem werden regelmäßig auch Fahrten zu Opernaufführungen in der näheren Umgebung organisiert.
- In Zusammenarbeit mit den entsprechenden Institutionen der Region werden in Hinblick auf eine spätere berufliche Tätigkeit regelmäßig auch Lehrveranstaltungen mit Praxisbezug angeboten. Darüber hinaus ist auch die Vermittlung von Praktika bei Bibliotheken, Theatern, Verlagen, Rundfunkanstalten und Kulturämtern (je nach Angebotslage) möglich.
- Im Rahmen der europäischen Austauschprogramme, an denen das Institut für Musikwissenschaft beteiligt ist, werden regelmäßig Vorlesungen und Übungen in Englisch und anderen europäischen Sprachen angeboten. Zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und Vorbereitung von Auslandsaufenthalten sollte dieses Angebot umfassend genutzt werden.
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