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Universität Regensburg  
 
  
 
 

 
 
 
Vorlesungen Hauptseminare Proseminare Übungen Kolloquium Ensembles
Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
8-10 Ü Partiturkunde (Buckland)
8.30-10.00 Uhr
  HS Heinrich Schütz (Horn) 8.30-10.00 Ü Lektüre / Hörstunde zur V "Musik in Frankreich" (Hiley) 8.30-10.00  
10-12 Ü Komposition II (Buckland) PS Beethovens Violinsonaten (Horn) V Allgemeine Musikgeschichte III (Horn) V Musik in Frankreich
(Hiley)
HS Tropar von Winchester (Hiley)
12-14 Ü Tastensinn II (Buckland) 12-13 Uhr
Ü Tastensinn IV (Buckland) 13-14 Uhr
Ü Haydn
(Berlinghoff-Eichler)
  PS Deutschsprachiges Musiktheater
(Berlinghoff-Eichler)
 
14-16 Ü Kontrapunkt II
(Pfisterer)
V Geschichte der Musik in England (Hiley) V Das deutsche Tenorlied (Pfisterer) V Musik in Bayern
(Gmeinwieser)
 
16-18 Ü Berufsfelder (Ebel)
Ü Dirigierkurs II (Buckland)
PS Notations- und Quellenkunde I (Hiley) Ü Harmonielehre II (Buhl) Kolloquium (Horn)  

nach 18

Universitätschor

(Kroll) ab 19.45 Uhr


Muwi-Chor
(Pfisterer) 18-19.30 Uhr

Symphonieorchester
(Buckland) 19-22 Uhr

   
31600

Allgemeine Musikgeschichte III (Barock, Klassik)
2st. Mi 10-12 Uhr, Beginn: 22.4.2009

Teilnehmer: BA/Mag; LA Gym/RS; Hörer aller Fakultäten
Verwendbar für: MUWI-M01/05 ( Nr. 3)
Leistungsnachweis: Klausur am Semesterende
Leistungspunkte: 4 (unbenotet)





Horn H 4

Die Vorlesung ist Teil des viersemestrigen Zyklus von Überblicksvorlesungen („Basismodul Musikgeschichte“). Im 17. Jh. sollen mit Claudio Monteverdi (1567–1643), Heinrich Schütz (1585–1672) und Jean-Baptiste Lully (1632–1687) die bedeutendsten Komponisten Italiens, Deutschlands und Frankreichs betrachtet werden. Von 1680 an wird mit den Werken Arcangelo Corellis (1653–1713) ein instrumental geprägter Ton europaweit dominant, ein Prozess, der im Werk von Johann Sebastian Bach (1685–1750) gipfelt. Die Sinfonik der Mannheimer Schule und Joseph Haydns hat jedoch andere Wurzeln, und die repräsentative öffentliche Musikform der Oper in französischer und insbesondere in italienischer Gestalt verbindet gleichsam an Bach vorbei den Anfang des 18. Jahrhunderts mit seinem Ende: Wolfgang Amadeus Mozarts Musik ist ohne Italien nicht denkbar.
„Allgemeine Musikgeschichte“ kann nur ein Skelett bieten; es zum Leben zu erwecken, ist Sache der Teilnehmer, die sich zum Erwerb der Leistungspunkte am Ende des Semesters einer unbenoteten Klausur unterziehen müssen (gilt auch für Studierende der Lehrämter).
Einführende Literatur: Anstelle von Büchern, die wohl doch niemand zur Vorbereitung liest, bitte ich darum, aus dem Kommentartext ein Stichwort zu wählen und den einschlägigen Artikel aus MGG2 zu lesen (oder wenigstens einen Teil davon).

31601

Musik in Bayern, 1500-1800
2st., Do 14–16 Uhr, Beginn 23.4.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M01 (Wahlbereich)
MUWI-M11 (Nr.1)
MUWI-M32 (Nr. 2)
HS Mag

Leistungsnachweis: Prüfungsgespräch am Semesterende
Leistungspunkte:

4 (BA/Mag, unbenotet)
6 (MA, benotet)

Gmeinwieser PT 2.0.4

In den letzten Jahrzehnten wurden die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur bayerischen Musikgeschichte wesentlich erweitert. Beigetragen dazu hat die systematische Katalogisierung der kirchlichen und weltlichen Bestände bayerischer Musiksammlungen. Die thematischen Inhalte der Vorlesung betreffen für die Zeit von 1500 bis 1800 die Regionen Altbayern, Schwaben, Franken und die pfälzischen Territorien: die evangelischen Reichsstädte, Orlando di Lasso und die bayerische Hofkapelle, die Mehrchörigkeit, das Singspiel und die italienische Oper in Bayern, das kurfürstliche München, die Klöster und das Musikleben in Augsburg, W. A. Mozart.

Literatur: Kataloge bayerischer Musiksammlungen; Bayerische Musikgeschichte, hg. von R. Münster und H. Schmid 1972 (Musik in Bayern I).

31602

Streifzüge durch die Geschichte der Musik in England (mit Exkursion)
2st., Di 14–16 Uhr, Beginn: 21.4.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M01 (Wahlbereich)
MUWI-M11 (Nr.1)
MUWI-M32 (Nr. 2)
HS Mag

Leistungsnachweis: Prüfungsgespräch am Semesterende
Leistungspunkte:

4 (BA/Mag, unbenotet)
6 (MA, benotet)

Hiley PT 2.0.4
Die Geschichte der Musik in England ist reich an Komponisten, Werken, Aufführenden und Ereignissen, die auf dem europäischen Festland eher unbekannt sind. Die Themenwahl „Musik in England...“ trägt dem Umstand Rechnung, dass auch ausländische Künstler das Musikleben in England beeinflusst haben und dass die Musik einheimischer Komponisten ausländischen Einflüssen ausgesetzt war. Neben den „großen Namen“ wie Byrd, Purcell, Händel, Elgar und Britten wird die Musik zahlreicher anderer Komponisten vom Mittelalter bis in die Gegenwart besprochen.
Für die 10 Tage von Mittwoch, 7., bis Freitag, 16. Oktober 2009, ist eine Exkursion mit 20 TeilnehmerInnen geplant. Aufenthalte sind u. a. in London, Cambridge und Durham geplant.
31603

Musik in Frankreich 1870–1920
2st., Do 10–12 Uhr, Beginn 30.4.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym; Hörer aller Fakultäten
Verwendbar für:

MUWI-M01 (Wahlbereich)
MUWI-M11 (Nr.1)
MUWI-M32 (Nr. 2)
HS Mag

Leistungsnachweis: Prüfungsgespräch am Semesterende
Leistungspunkte:

4 (BA/Mag, unbenotet)
6 (MA, benotet)

Hiley PT 2.0.4
Nach dem Tode von Hector Berlioz 1869, den politischen Umwälzungen um den Krieg mit Preußen, dem Ende der Ära Louis-Napoleons, und der Commune, waren französischen Komponisten wie andere Künstler darum bemüht, neue Grundlagen zu etablieren und neue Orientierungen zu finden. Entwickelt hat sich eine verblüffende Vielfalt an Stilrichtungen. Die Vorlesung bietet eine Einführung in die Werke von klassisch-kosmopolitischen Komponisten wie Camille Saint-Saëns, von César Franck und seinen Nachfolgern u. a. an der Schola Cantorum, und von Claude Debussy und Maurice Ravel, in welchen man Verbindungen mit dem Impressionismus in der Malerei und dem Symbolismus in der Literatur gesehen hat.
31604

Das deutsche Tenorlied
2st., Mi 14–16 Uhr,Beginn: 22.4.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M01 (Wahlbereich)
MUWI-M11 (Nr.1)
MUWI-M31/32 (jeweils Nr. 2)
HS Mag

Leistungsnachweis: Prüfungsgespräch am Semesterende
Leistungspunkte:

4 (BA/Mag, unbenotet)
6 (MA, benotet)

Pfisterer PT 4.0.47

Das mehrstimmige deutsche Lied des 15. und 16. Jahrhundert ist zwar nicht ausschließlich von einer im Tenor liegenden Liedweise bestimmt, doch kann „Tenorlied“ als abkürzende Bezeichnung für jene Gattungstradition gelten, die trotz aller internationaler Einflüsse eine eigenständige Entwicklung des Liedes von der Einstimmigkeit zur Mehrstimmigkeit darstellt. Während das Tenorlied zu Zeiten gesteigerten Nationalgefühls ein beliebtes Forschungsthema der deutschen Musikwissenschaft war, ist die Forschung um 1970 fast ganz abgebrochen und wird erst in den letzten Jahren zögerlich wieder aufgenommen. Daher liegt keine monographische Gesamtdarstellung vor, viele Fragen sind nicht gelöst oder gar nicht gestellt. Die Vorlesung wird daher nicht chronologisch vorgehen, sondern von dem relativ gut erforschten Zentrum des Repertoires der Hofkapelle Kaiser Maximilians aus Vorstöße in verschiedene Richtungen unternehmen.

Literatur: Seidel, Wilhelm: Die Lieder Ludwig Senfls, Bern u. München 1969.

31605

Das Tropar von Winchester (frühes 11. Jhdt.)
2st., Fr 10–12 Uhr, Beginn: 8.5.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag
Verwendbar für:

MUWI-M11 (Nr. 2)
MUWI-M31/32 (Nr. 1)
HS Mag (Bereich der älteren Musikgeschichte)

Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Leistungspunkte:

10 (BA/MA)
12 (Mag)

Hiley PT 2.0.4
Als „Tropar von Winchester“ bezeichnet man eine Handschrift des frühen 11. Jahrhunderts, die heute in der Parker Library des Corpus Christi College in Cambridge unter der Signatur 473 aufbewahrt wird. Sie stammt aus dem Old Minster in Winchester, damals Benediktinerkloster mit Kathedralkirche. In ihr sind liturgische Gesänge für die Messe und die Gebetsstunden mit Neumennotation, inkl. Tropen und Sequenzen, feierliche Ergänzungen der Liturgie an den großen Festtagen des Kirchenjahres aufgezeichnet. Während derartige Stücke auch aus anderen europäischen Zentren bekannt sind, enthält die Handschrift von Winchester eine einmalige Sammlung von voces organales, d.h. Zweitstimmen zu den gregorianischen Melodien.
Die Aufgaben des Seminars bestehen darin, das Repertoire der Handschrift in seinen liturgischen Kontext einzuordnen, die Neumenschrift kennen zu lernen und zu übertragen, und die Machart der organa zu studieren. Schließlich wird versucht, die Stellung Winchesters im europäischen Kontext, d. h. im Vergleich u.a. mit Limoges, Fleury, Chartres, Regensburg und St. Gallen, einzuschätzen.
31606

Heinrich Schütz
2st., Mi 8.30–10.00 Uhr, Beginn: 22.4.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M11 (Nr. 2)
MUWI-M32 (Nr. 1)
HS Mag (Bereich der neueren Musikgeschichte)

Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit
Leistungspunkte:

10 (BA/MA)
12 (Mag)

Horn PT 4.0.47
Heinrich Schütz (1585–1672) steht scheinbar monolithisch in der deutschen Musiklandschaft seiner Zeit. Doch ist er kein Selfmademan, sondern stark verwurzelt in einer Tradition italienischer Vokalmusik insbesondere venezianischer Prägung, in deren Gefolge die ersten Drucke (Madrigale, 1611; Psalmen Davids, 1619) noch deutlich stehen. Wie sich im Laufe der Zeit in den dann nur noch lateinisch und deutsch textierten Werken ein eigener Stil herausbildet, wird ebenso zu untersuchen sein wie die Frage, welche Komponisten in der Zeit zwischen 1630 und 1650 Schütz zur Seite gestellt werden könnten. Neben zeitgenössischen theoretischen Konzepten wie Modalität oder „Figurenlehre“ werden alternative Verfahren der Musikbeschreibung thematisiert und reflektiert. Erwartet wird aktive Teilnahme mit Referat sowie eine Hausarbeit (gestuft nach Studienziel und -stadium; BA: Thema wird nach gewünschter Verwendung in M11 oder M12 formuliert). Zur Vorbereitung sollten die Kenntnisse aus den Kontrapunktkursen (sofern vorhanden) wiederholt werden.

Lektüreempfehlung: Sinnvoll zu lesen wäre (nur scheinbar unspezifische) Literatur aus der oder über die Zeit des Dreißigjährigen Krieges (z. B. Grimmelshausen, Simplicius Simplicissimus) oder allgemein über das frühe und mittlere 17. Jh., vornehmlich in Deutschland. Ein (manchmal etwas essayistisches) Zeitbild vermittelt der Schriftsteller Martin Gregor-Dellin in seinem Buch Heinrich Schütz (viele Auflagen); eine unprätentiöse Lebens- und Werkdarstellung gibt Hans Eppstein in seinem gleichnamigen Büchlein (1975).
31607

Deutschsprachiges Musiktheater 1750–1800 (Einführung in das musikwissenschaftliche Arbeiten) Themenänderung!
2st., Do 12–14 Uhr, Beginn: 23.4.2009;
mit zusätzlichem Termin am Freitag, 15.5., 12–14 Uhr

Teilnehmer: BA/Mag; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M02/06 (Nr. 1)

Leistungsnachweis: Hausaufgaben, Referat und Hausarbeit
Leistungspunkte:

6

Berlinghoff-Eichler PT 4.0.47

Anhand der Auseinandersetzung mit dem deutschsprachigen Musiktheater der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sollen in diesem Proseminar Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens eingeübt werden mit dem Ziel, gegen Ende des Semesters eine Hausarbeit zu einem klar umrissenen Thema nach allen Regeln der „Kunst“ erstellen zu können. Am Beginn des Proseminars steht eine allgemeine Einführung in bestimmte Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Bibliographieren, Erstellung eines Literaturverzeichnisses, Anlage von Referaten etc.), verbunden mit der Vorstellung der wichtigsten für den Bereich der Musiktheaterforschung relevanten musikwissenschaftlichen Literatur. Im Verlauf des Semesters sind Fragen zu klären wie etwa die nach der Definition von Begriffen wie Singspiel, Schauspielmusik, Melodram, Monodram und Duodrama oder nach der historischen Entwicklung des deutschsprachigen Musiktheaters im 18. Jahrhundert. Angesprochen werden darüber hinaus die Entstehung regionaler Gattungstraditionen, die Ausprägung bestimmter zeitbedingter Sujets (z. B. die sogenannte „Türkenoper“) und nicht zuletzt die wichtigsten zeitgenössischen theoretischen Versuche zur Ästhetik von Oper und Singspiel (Reichardt, Wieland, Goethe u. a.).
Max. 15 Teilnehmer/-innen (Aushang der Teilnehmerliste beim Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft ab Mitte April 2009)

Literaturempfehlungen: Joachim Reiber, Art. Singspiel, in: MGG2S, Bd. 8, Kassel u. a. 1998, Sp. 1470–1489; Nicole Schwindt-Groß, Musikwissenschaftliches Arbeiten. Hilfsmittel – Techniken – Aufgaben, 4., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Kassel u. a. 1999 (Bärenreiter-Studienbücher Musik 1), oder neuere Auflage.

31608

Notations- und Quellenkunde I (9.–14. Jh.)
2st., Di 16–18 Uhr, Beginn: 21.4.2009

Teilnehmer: BA/Mag; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M02/06 (Nr. 3)

Leistungsnachweis: Klausur
Leistungspunkte:

6

Hiley PT 2.0.4
Das Proseminar führt in die frühen europäischen Musiknotationen ein, vom Anfang des 9. Jahrhunderts bis zum Ende des 14. Jahrhunderts. Das erste Thema befasst sich mit der Notierung des Gregorianischen Chorals durch die sog. Neumen und der Entwicklung der Liniennotation. Die Aufzeichnung der frühen mehrstimmigen Musik bildet einen zweiten Themenbereich. Erst im 13. Jahrhundert begann man, Notationen mit rhythmischen Komponenten zu verwenden: die sog. modale Notation, die für die Mehrstimmigkeit im Paris der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts erfunden wurde, sowie die ersten mensuralen (vor-frankonische und frankonische) Notationen. Anschließend werden die Notationen des 14. Jahrhunderts in Frankreich, Italien und England und die Notation der sog. Ars subtilior Ende des 14. Jahrhunderts betrachtet.
31609

Beethovens Violinsonaten (Einführung in die musikalische Analyse)
2st., Di 10–12 Uhr, Beginn: 21.4.2009

Teilnehmer: BA; LA Gym
Verwendbar für:

MUWI-M02/06 (Nr. 2 oder Wahlbereich)

Leistungsnachweis: Referat und Hausarbeit (ca. 10–15 Seiten)
Leistungspunkte:

6

Horn PT 2.0.4

Die Gattung der „Sonate“ erreicht in Beethovens Schaffen zweifellos einen Höhe- und Wendepunkt. Dies gilt nicht nur für die 32 Klaviersonaten, sondern ebenso für die 10 Sonaten für Violine und Klavier, die Beethovens Schaffen von der frühen Wiener Zeit (op. 12,1–3, 1797/98) über die unvergleichliche „Kreutzer-Sonate“ (op. 47, 1802/03) bis hin zur G-Dur-Sonate op. 96 (1812), die in der Reihe der dem Erzherzog Rudolph gewidmeten Werke gehört. Das Seminar wird – entsprechend dem Zweck einer Einführung in die Analyse – eng am Notentext arbeiten. Da das Repertoire insgesamt überschaubar ist, erwarte ich, dass am Ende des Semesters alle Teilnehmenden mit allen Sätzen aller Sonaten vertraut sind. Besonderes Augenmerk wird den Arten der Interaktion von Violine und Klavier gelten. Die Gefahr, Sonaten im wesentlichen auf ihre Kopfsätze zu reduzieren, soll vermieden werden. Es ist unbedingt erforderlich, dass alle Teilnehmenden eine Gesamtausgabe der Violinsonaten besitzen (es muss keine bestimmte sein)! Die „aktuelle“ Ausgabe von S. Brandenburg bei Henle kostet über 50 Euro; es gibt jedoch antiquarisch wesentlich billigere Alternativen (zwischen 15 und 25 Euro): Suchen Sie über kvk; Eingabe: Beethoven, Sonaten für Violine und Klavier; klicken Sie als Kataloge an „Buchhandel“. Ferner wird eine CD mit den aus IMSLP herunter geladenen pdf-Dateien der Werke verfügbar sein. Wer Lust, Zeit und Tinte/Toner hat, kann sich die Sachen auch ausdrucken, was ich nur für diejenigen Stücke (zusätzlich) empfehlen würde, die man intensiv analysieren will.

Literatur muss zu Beethoven und zur Analyse nicht angegeben werden. Die „üblichen Bücher“ (z. B. „Beethoven-Interpretationen“) werden häufig genug genannt werden. Analysen aus anderer Feder zu lesen bringt wenig, wenn man sich nicht selbst mit dem Notentext beschäftigt hat. Hat man es aber getan, braucht man die anderen Analysen oft erst recht nicht mehr.

31610

Harmonielehre II
2st., Mi 16–18 Uhr, Beginn: 22.4.2009

Teilnehmer: BA
Verwendbar für:

MUWI-M04 (Nr.3)

Leistungsnachweis: Klausur am Semesterende
Leistungspunkte:

3

Buhl PT 2.0.4
Fortsetzung der Übung Harmonielehre I. Gegenstände sind: Ausbau der Funktionstheorie (Modulation, Alterationen), Übungen im vierstimmigen Satz und harmonische Analyse verschiedenartiger Musikstücke.
31611

KontrapunktII
2st., Mo 14–16 Uhr, Beginn: 20.4.2009

Teilnehmer: BA
Verwendbar für:

MUWI M04 (Nr. 4)

Leistungsnachweis: Klausur am Semesterende
Leistungspunkte:

3

Pfisterer PT 2.0.4
Fortsetzung der Übung Kontrapunkt I. Behandelt wird der dreistimmige Satz nach der Methode von J. J. Fux, sowie Typen des drei- und vierstimmigen Satzes im 16. Jahrhundert (Sukzessivkomposition, motettischer Satz).
31612

Repertoirekunde: Joseph Haydn
2st., Di 12–14 Uhr, Beginn: 21.4.2009

Teilnehmer: BA/Mag; LA
Verwendbar für:

MUWI M03/07 (Nr. 1 od. Wahlbereich)
MUWI-M12 (Nr. 2 oder 3)
HS Mag

Leistungsnachweis: Referat(e) zu ausgewählten Werken Haydns; Hörtest am Semesterende;
ggf. Programmhefteinführung
Leistungspunkte:

3

Berlinghoff-Eichler PT 4.0.47

Mit dem musikalischen Œuvre Joseph Haydns steht in diesem Semester das Schaffen eines der bedeutendsten Komponisten des 18. Jahrhunderts im Mittelpunkt der Übung zur Repertoirekunde. Anlass ist in diesem Fall der bevorstehende 200. Todestag Haydns am 31. Mai 2009. Ausgehend von der Biographie Haydns und einem Überblick über das musikalische Schaffen sollen einzelne Werke verschiedenster Gattungen (Symphonie, Streichquartett, Messe, Oper) unter Einbeziehung biographischer und analytischer Aspekte in Referaten der Teilnehmer zusammengefasst und in Tonaufnahmen vorgestellt werden.
Maximal 15 Teilnehmer/-innen mit Leistungsnachweis (Aushang der Teilnehmerliste beim Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft ab Mitte April 2009). Studierende, die einen Leistungsnachweis für die Module M03 oder M07 benötigen, werden bevorzugt aufgenommen.

31613

Lektüre u. Hörstunde zur Vorlesung „Musik in Frankreich 1870–1920“
2st., 8.30–10 Uhr, Beginn: 30.04.2009

Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym; Hörer aller Fakultäten
Verwendbar für:

MUWI-M03/M07 (jeweils Nr. 1 od. Wahlbereich)
MUWI-M12 (Nr. 2 oder 3)
MUWI-M32 (Nr. 3)
Mag

Leistungsnachweis: Prüfungsgespräch mit Hörtest am Semesterende
Leistungspunkte:

3 (BA/Mag)
4 (MA)

Hiley PT 2.0.4

 

31614

Partiturkunde
2st., Mo 8.30–10.00 Uhr, Beginn: 27.4.2009

Teilnehmer: BA
Verwendbar für:

MUWI-M03/07 (Nr. 3 od. Wahlbereich)

Leistungsnachweis: nach Absprache
Leistungspunkte:

3

Buckland ZH 1.12

In diesem Kurs wenden wir uns Fragen der Notation seit 1700 zu: vor allem, welche Informationen sich aus einer Orchesterpartitur holen lassen. Nach einer kurzen Einführung in die Formanalyse (aus der Sicht eines Dirigenten) besprechen wir Fragen der harmonischen Analyse und der Analyse von Klanggewebe. Wir vergleichen die Partituren aus Bachs Zeiten mit denen von 1900. Wir reduzieren Orchesterpartituren auf vier bzw. zwei Systeme und bearbeiten die Stücke für andere Ensembles.
Wir wohnen einigen Proben des Universitätsorchesters bei und diskutieren unsere Erlebnisse. Es gibt eine Einführung in die Kunst des Partiturspiels am Klavier und Hinweise zur Lösung der Probleme der musikalischen Stenographie (Akkordsymbole und Generalbass). Auch werden Partituren für andere Ensembles (Chor, Streichquartett, Bläserquintett, Band, Bigband usw.) besprochen.

31615

Komposition II
1st., Mo 10–12 Uhr, Beginn: 27.4.2009

Teilnehmer: BA
Verwendbar für:

MUWI-M03/07 (Wahlbereich)

Leistungsnachweis: nach Absprache
Leistungspunkte:

3

Buckland ZH. 1.12
Fortsetzung von Komposition I (Komponieren im Stil der „Alten Meister“). Wir versuchen anhand von klassischen Techniken zu einem eigenen Kompositionsstil zu gelingen. Zeitgenössische Kompositionsstile werden besprochen und verglichen. Die Fähigkeit, ein Volkslied klassisch zu harmonisieren, ist Voraussetzung.
31616

Tastensinn II
1st., Mo 12–13 Uhr, Beginn: 27.4.2009

Teilnehmer: BA
Verwendbar für:

MUWI-M03/07 (Wahlbereich)

Leistungsnachweis: Klausur
Leistungspunkte:

3 (nach Besuch von Tastensinn I und II)

Buckland ZH. 1.12
Fortsetzung von Tastensinn I. Neben fortgeschritteneren Blattleseübungen setzen wir uns mit Akkord-Symbolen, Volkslied-Begleitung am Klavier, Streichquartett-Partituren am Klavier u.a. auseinander. Es wird in den Generalbass und in transponierende Instrumente eingeführt.
31617

Tastensinn IV
2st., Mo 13–14 Uhr mit zusätzlicher Blockveranstaltung, Beginn: 27.4.2009

Teilnehmer: BA
Verwendbar für:

MUWI M03/07 (Nr. 3 od. Wahlbereich)

Leistungsnachweis: Klausur „Partiturlesen“
Leistungspunkte:

3

Buckland ZH 1.12

Schwerpunkt des letzten Teils von Tastensinn ist Partiturlesen am Klavier. Nach einer Einführung in alte Schlüssel setzen wir uns mit Werken von Palestrina auseinander. Wir widmen uns den Symphonien von Beethoven und bereiten einen Satz am Klavier vor. Wir üben das Partiturspiel aus klassischen und romantischen Partituren des symphonischen Repertoires sowie Opern- und Chor-Partituren.

31618 Dirigierkurs II
2st., Mo 16–18 Uhr, Beginn:27.4.2009; mit zusätzlicher Blockveranstaltung mit dem Universitätsorchester
Teilnehmer: Musikwissenschaft; Hörer aller Fakultäten
Verwendbar für: – / Leistungsnachweis: –
Buckland ZH 1.12
Fortsetzung des Dirigierkurses aus dem letzten Semester. Dieser Kurs bereitet eine Blockveranstaltung vor, die mit dem Universitätsorchester stattfinden wird.
31619

Berufsfelder für Musikwissenschaftler
2st., Mo 16–18 Uhr, Beginn: 20.4.2009 Terminänderung!

Teilnehmer: BA/MA/Mag
Verwendbar für:

MUWI M12 (Nr. 2 oder 3)
MUWI M35 (Nr. 3)
HS Mag

Leistungsnachweis: Kurzreferate und aktive Mitarbeit
Leistungspunkte:

3 (BA/Mag)
4 (MA)

Ebel PT 2.0.4

Berufs-„ziele“ in der Musikwissenschaft sind gerade bei Studienbeginn oft noch nicht definiert – die spätere Tätigkeit in vielen Berufs-„feldern“ bedarf allerdings einer rechtzeitigen Weichenstellung, z.B. durch richtige Fächerkombination, rechtzeitige Praktika und ein frühzeitiges Interessieren für den ins Auge genommenen Tätigkeitsbereich. In dieser Übung wollen wir die verschiedensten Berufsfelder für Musikwissenschaftler vom Musikjournalismus, über Forschung und Lehre, das Fortbildungs- und das Verbandswesen sowie den Bereich Musik- und Kulturmanagement beleuchten und systematisieren. Insbesondere werden wir praktische Übungen zum Musikjournalismus in Form einer eigenen fiktiven Zeitung machen. Auch Exkursionen zu möglichen Berufsfeldern (Bibliotheken, Verlage, Medien, …) sind geplant. Die Übung ist eine Fortsetzung der gleichnamigen Veranstaltung aus dem WS 2008/2009 – neue Studierende sind herzlich willkommen.

N.B.: Diese Übung bietet Einblicke in Berufsfelder – keine Vermittlung von Jobs oder Praktika.

Dozent: Frank Ebel M.A., Studium Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Kunstgeschichte, Anglistik in Frankfurt/M., Musiklehrer, Fachredakteur, Kulturmanager, Bildungsreferent, Geschäftsführer eines Fortbildungsverbandes, zuletzt Akademiedirektor – also selbst ein „bunter Vogel“ in der Berufswelt. Kontaktaufnahme bei Bedarf gerne auch vor Beginn des Semesters unter ebel@ebel-kultur.de

31620

Kolloquium zu aktuellen Forschungsprojekten
2st., Do, Termine nach Vereinbarung

Teilnehmer: MA/Mag
Verwendbar für:

MUWI M34 (Nr. 1)
HS Mag ( Nachweispflicht gemäß neuer MPO)

Leistungsnachweis: regelmäßige Teilnahme und Vorstellung der Examensarbeit
Leistungspunkte:

6 (MA)
3 (Mag)

Horn PT 4.0.47

Das Kolloquium richtet sich an Magistrand(inn)en und Doktorand(inn)en sowie an alle sonst Interessierten. Themenvorschläge werden ab sofort im Sekretariat entgegengenommen.

31730 Chor der Universität
2st., Mo 19.45–21.00 Uhr, Beginn: 20.4.2009, 19 Uhr
Kroll Keplersaal, Ernst-Reuter-Platz

Der Universitätschor steht allen Studierenden und Angehörigen der Universität und der Fachhochschule offen. In den Proben werden Werke aller Stilepochen von großen Oratorien bis zu A-cappella-Musik erarbeitet, wobei jedes Semester mit einem Konzert abschließt. Diese Aufführungen haben im Regensburger Konzertleben inzwischen einen festen Platz. Immer wieder finden auch Konzerte außerhalb von Regensburg und Reisen statt.

Der neueste Probenplan findet sich im Internet unter der Adresse: <www.unichor-regensburg.de>

31731 Symphonieorchester der Universität
3st., Mi 19–22 Uhr, Begin: 22.4.2009
Buckland Audimax Eingang K
Das ehemalige Universitätsorchester – heute als „Symphonieorchester“ bezeichnet – besteht aus über 100 Mitgliedern. In jedem Semester wird ein großes Konzert im Audimax veranstaltet. Zusätzliche Auftritte finden bei Universitätsfeiern und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Städten in der Umgebung statt. Das Repertoire der letzten Semester umfasste u. a. Mozarts Oboenkonzert, Liszts Hungaria und Brahms’ Ungarische Tänze. Eine Partnerschaft mit dem Universitätsorchester in Clermont-Ferrand wird vom städtischen Kulturamt unterstützt. Die Aufnahme erfolgt durch Vorspiel zu Beginn des Semesters (bitte Aushänge beachten).

Das Symphonieorchester findet sich auch im Internet: <www.uni-regensburg.de/orchester>
31732 Kammerorchester der Universität
Probentermine nach Vereinbarung
Buckland  
Das Kammerorchester der Universität Regensburg besteht aus Spitzenkräften des Symphonieorchesters und Profi-Musikern. Konzertmeister ist Sándor Galgóczi (Philharmonisches Orchester Regensburg). Das auf professionellem Niveau musizierende Ensemble kombiniert Begeisterung mit hoher technischer Fähigkeit. Höhepunkte der letzten Jahre waren die Aufführungen sämtlicher Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens und Johann Sebastian Bachs Konzert für zwei Violinen und Orchester.
  Muwi-Chor
2st., Di 18.00–19.30 Uhr, Beginn: 21.4.2009
Pfisterer PT 4.0.47
Der MuWi-Chor ist durch eine Initiative der Fachschaft entstanden. Neben der eigenen Freude und dem aktiven Kennenlernen von Chormusik des 15. bis 20. Jahrhunderts gehört auch die Beteiligung an Institutsveranstaltungen (z.B. Weihnachstfeier) zu den Zielen der Veranstaltungen. Mitsänger/-innen sind jederzeit willkommen.
31733 Jazz Orchestra I
3st., Di 19–21.30 Uhr
Sommerer Altes Finanzamt, Großer Saal
 
31734 Jazz Orchestra II
3st., Mi 19–20.30 Uhr
Sommerer Altes Finanzamt, Großer Saal

 


 
  Stand: 21.4.2009