Achtung: vorläufige Liste!
Ausgabe-Stand: 23. Apr. 2010 10:00
Sommersemester 2010
| Studienberatung: Prof. Dr. Wolfgang Horn, Gebäude PT 4.2.04, Tel. 943 37 54 Sprechstunde: Di 12-13 u. n. Vb. Prof. Dr. David Hiley, Gebäude PT 4.2.23, Tel. 943 35 12 Sprechstunde: Di 10-11 Uhr Dr. Bettina Berlinghoff-Eichler, Gebäude PT 4.2.17, Tel. 943 37 58 Sprechstunde: Mo 14-15 Uhr u. n. Vb. |
| 31 600 | Allgemeine Musikgeschichte I
(Mittelalter) 2 st., Do 10-12, PT 2.0.4 MUWI - M 01.1 (4), MUWI - M 05.1 (4) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 22.4.2010
Teilnehmer: BA; LA Gym/RS; Hörer
aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung: Klausur am
Semesterende
Die Musikgeschichte des Mittelalters umfasst zwei große
Bereiche: den Bereich der liturgischen Einstimmigkeit (des
"Gregorianischen Chorals") und die Entstehung der Mehrstimmigkeit, die
unter den Namen "Organum", "Motette der ars antiqua und ars nova" sowie
seit dem späten 13. Jahrhundert im weltlichen Bereich unter den Namen
des sog. "formes fixes" in der Musikhistorie bekannt sind. Namen und
Quellen sind in dieser Zeit noch recht spärlich; gerade deshalb ziehen
spezielle Repertoires und Werke ein besonderes Interesse auf sich.
Stichworte lauten etwa: Musica enchiriadis, Guido von Arezzo; St.
Martial; Notre Dame-Organa; Ars antiqua und ihre Notation; Ars nova und
ihre Notation; Perotinus Magnus; Guillaume de Machaut; Francesco
Landini.
Literatur
Bibliographische Hinweise werden während
des Semesters gegeben. Ich erwarte neben kontinuierlicher Anwesenheit
ein begleitendes Exzerpieren (oder sonstiges "Zur-Kenntnis-Nehmen")
einschlägiger verlässlicher Lexikonartikel auf dem Niveau von Riemann-Sachteil,
New Grove/2001 oder MGG/2).
| 31 601 | Mozarts Kirchenmusik 2 st., Do 14-16, PT 2.0.4 MUWI - M 01.Wahlbereich (4), MUWI - M 11.1 (4), MUWI - M 31.2 (6), MUWI - M 32.2 (6), MUWI - M 33.2 (6) |
Gmeinwieser |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 22.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag., LA Gym,
Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung:
Prüfungsgespräch am Semesterende
Mozarts Kirchenmusik (sein Requiem
ausgenommen) war bei den Vertretern der sog. Reformbewegung des
19.Jahrhunderts nach der Aufklärung starker Kritik ausgesetzt.
Entsprechend werden in der Vorlesung die liturgischen Grundlagen von
Mozarts Kirchenmusik, auch im Kontext mit anderen Komponisten,
betrachtet. So stellt diese Werkgattung,- fast ausschließlich in und für
Salzburg komponiert - nicht allein musikalisch-stilistische, sondern
auch Fragen hinsichtlich der Auffassung von gottesdienstlicher Musik. In
einer Zeit, die glaubt, in trivialer Musik liturgischen Ausdruck
schaffen zu können, ist ein Besinnen auf Mozarts Streben, in höchster
Kunstentfaltung Spiritualität zu vermitteln, durchaus angebracht. Unter
diesem Gesichtspunkt werden in der Vorlesung seine Messen,
Officiumsgesänge, Litaneien sowie seine deutsche und instrumentale
Kirchenmusik betrachtet.
Literatur
Abert, H.: W.A. Mozart, 2
Bde. Leipzig 1919/21; Jahn, O.: Mozart, 4 Bde., ND Hildesheim 1964;
Fellerer, K.G.: Die Kirchenmusik W.A. Mozarts, Laaber 1985; Mozart
Handbuch, hrsg. von S. Leopold, Kassel 2005, S. 164 – 247.
| 31 602 | Die Musik des 20. Jahrhunderts 2 st., Mi 10-12, PT 2.0.4 MUWI - M 01.4 + Wahlbereich (4), MUWI - M 05.4 (4), MUWI - M 11.1 (4), MUWI - M 31.2 (6), MUWI - M 32.2 (6), MUWI - M 33.2 (6) |
Meine |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag., LA Gym,
Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung:
Prüfungsgespräch am Semesterende
Im Musikleben des 20. Jahrhunderts
haben Igor Strawinskys »Le Sacre du printemps« (1912) oder Luciano
Berios »Sinfonia« (1966) ebenso tiefe Akzente gesetzt wie die
Entwicklung der Schallplattenindustrie (ab 1900), das
»Woodstock-Festival« (Sommer 1969), oder aber das »Horst-Wessel Lied«
der NS-Zeit. Die Musikgeschichte dieser Zeit fasziniert daher einerseits
durch eine neue Vielfältigkeit der Phänomene, die das Musikleben durch
die Erfindung neuer Reproduktionstechniken, von der Schallplatte bis zum
Computer, sowie durch die Infragestellung verbindlicher
kompositorischer Normen bis heute tiefgreifend verändert hat.
Andererseits ist sie untrennbar mit der Geschichte zweier Weltkriege und
der mit ihnen einhergehenden politischen Ideologisierungen von Musik
verbunden. Exemplarisch sollen in der Vorlesung Einblicke in wichtige
Zentren, die Wirkungsgeschichte von ProtagonistInnen, Institutionen und
Stilrichtungen des europäischen und amerikanischen Musiklebens gegeben
werden, sowie in veränderte Hör- und Wahrnehmungsweisen von Musik.
| 31 603 | Konzertierende Kirchenmusik in der 1.
Hälfte des 18. Jahrhunderts 2 st., Do 8.30-10, PT 4.0.47 MUWI - M 02.Wahlbereich (6), MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 31.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 22.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym
Modalitäten
der Prüfung: Referat und Hausarbeit
Zu den wesentlichen
kompositionsgeschichtlichen Entwicklungen des 17. Jahrhunderts gehört
die Ergänzung, wenn auch nicht gänzliche Verdrängung der bis dahin
dominierenden polyphonen Schreibart durch eine Kompositionsweise, die
das harmonische Kontinuum einem "Generalbass" anvertraut und so zu einer
Satzweise führt, in der die Stimmen zwar "aufgehoben" sind in einem
übergreifenden Fluss, aber gerade deshalb befreit werden zur
Selbständigkeit, die man als "Konzertieren" ("Zusammenwirken" oder
"Wetteifern") beschreiben kann. In der ersten Hälfte des 18. Jh.s bilden
sich standardisierte Formen sowohl im katholischen wie im lutherischen
(auch anglikanischen) Bereich heraus, deren Vorgeschichte und
Erscheinungsweise Gegenstand von Betrachtungen sein soll.
Literatur
Zur
einführenden Lektüre (auch nur ausgewählter Kapitel) eignet sich Thomas
Hochradner, Horst Leuchtmann (Hrsgg.), Messe und Motette, Laaber 1998
(Handbuch der musikalischen Gattungen, Band 9)
| 31 604 | Von der Oper zum Musiktheater. Zur
Entwicklung der Institution und des Repertoires im deutschsprachigen
Raum seit 1900 2 st., Mi 14-16, PT 2.0.4 MUWI - M 02.Wahlbereich (6), MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Koch |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym
Modalitäten
der Prüfung: Referat und Hausarbeit
Wenige Institutionen des
Musiklebens verkörpern den Zwiespalt zwischen Bewahrung von Traditionen
einerseits und Erneuerung andererseits so prominent wie die Opernhäuser
im deutschsprachigen Raum. Wie diese auf die unterschiedlichen
Anforderungen – Pflege des Standardrepertoires und Öffnung für neue
Formen des Musiktheaters – reagieren und wie umgekehrt in neuen Werken
und Inszenierungen die Institution Oper mit ihren Möglichkeiten zur
Synthese von Kunstformen mitgedacht wird, ist Gegenstand des Seminars.
Im Mittelpunkt stehen dabei einerseits exemplarische Werke und
Inszenierungen, andererseits die Institution in ihren Arbeitsabläufen
und ökonomischen Rahmenbedingungen. Geplant ist deshalb auch der Besuch
von Proben und Aufführungen.
Literatur
Art. „Musiktheater“
in MGG2, Sachteil, Bd. 6, Sp. 1670–1714; Bernard Bovier-Lapierre: Die
Opernhäuser im 20. Jahrhundert, in: Musik und Kulturbetrieb, hg. von A.
Jacobshagen und F. Reininghaus, Laaber 2006 (Handbuch der Musik im 20.
Jahrhundert, Bd. 10), S. 231–252
| 31 605 | Mantua - Zentrum der Musikkultur 2 st., Di 16-18, PT 4.0.47 MUWI - M 02.Wahlbereich (6), MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 31.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Meine |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 20.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym/RS;
Studenten der Italianistik
Modalitäten der Prüfung: Referat
und Hausarbeit
Mantua, italienische Stadt in der Po-Ebene, ist
aufgrund ihrer reichen Kulturgeschichte heute noch ein Anziehungspunkt
für Bildungstouristen der ganzen Welt. Unter der Herrschaft der
Fürstenfamilie Gonzaga begann sich die Stadt um 1500 zu einem
bedeutenden Zentrum der Renaissancemusik zu entwickeln, das bereits
herausragende Komponisten, Dichter sowie Interpretinnen und Interpreten
weltlicher und geistlicher Musik anzog, bevor 1607 hier, in einem
kleinen (erst vor wenigen Jahren frei gelegten) Musiksaal des
Fürstenpalastes, mit der Aufführung des »Orfeo« von Claudio Monteverdi
und Alessandro Striggio die Geschichte der Oper ihren Anfang nahm. Als
Wolfgang Amadeus Mozart 1770, während seiner ersten Italienreise im
Teatro Bibiena der Stadt auftrat, standen die Akademien im Mittelpunkt
des Konzert- und Theaterlebens.
Mantua ist damit ein guter
Ausgangspunkt, um einen Einblick in die musikalische Infrastruktur einer
geschichtsträchtigen Stadt zwischen Hof, Theater, Akademie und Kirche
zu gewinnen. Ziel des Seminars ist es, gemeinsam einen musikalischen
Reiseführer für Mantua zu erstellen, der am Ende des Seminars
präsentiert werden soll.
Hinweis
Italienischkenntnisse
werden nicht vorausgesetzt, sind aber sehr willkommen.
Literatur
Eingangslektüre:
Claudio Gallico: »Mantua«, in: MGG (2), Sachteil 5, Kassel [u.a.],
1996, Sp. 1662-1665.
| 31 606 | Komponistenporträt Charles E. Ives
(1874-1954) - Father of American Music 2 st., Mi 08:30-10, PT 2.0.4 MUWI - M 02.Wahlbereich (6), MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 31.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Meine |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA Gym/RS
Modalitäten
der Prüfung: Referat und Hausarbeit
Dass Charles Ives »Vater der
amerikanischen Musik« war, ist einer der Mythen, von denen der Name
des Komponisten heute umgeben ist. Seine Musik und Schriften sollen
exemplarisch so erarbeitet werden, dass die faszinierende
Janusköpfigkeit eines Oeuvres nachvollziehbar wird, das im
amerikanischen Transzendentalismus und Puritanismus des 19. Jahrhunderts
wurzelt und durch seine unkonventionelle, experimentelle Musiksprache
die Avantgarde des 20. Jahrhunderts tief beeinflusst hat.
Literatur
Zur
Einführung:
H. Wiley Hitchcock: »Charles Ives und seine Zeit«, in:
Amerikanische Musik seit Charles Ives, hg. von Hermann Danuser, Dietrich
Kämper u.a., Laaber 1987, S. 21-30; Wolfgang Rathert: »Ives’
Vermächtnis«, in: Musikkonzepte Charles Ives, hg. von Ulrich Taddey,
Heft 123, München 2004, S. 5-24; Charles Ives: »Erinnerungen«, in ders.:
Ausgewählte Texte, hg.von Werner Bärtschi, S. 244-280.
| 31 607 | Kammermusik im 19. Jahrhundert 2 st., Di 14-16, PT 4.0.47 MUWI - M 02.Wahlbereich (6), MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 31.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Wackerbauer |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 20.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag, LA Gym
Modalitäten
der Prüfung: Referat und Hausarbeit
Der Kammermusik,
insbesondere dem Streichquartett, haftet traditionell der Ruf an, ein
besonderer Prüfstein für kompositorische Kunstfertigkeit und
Meisterschaft zu sein. Anhand einer repräsentativen Auswahl an Werken,
die zeitlich von den klassischen Vorbildern bei Haydn bis in die zweite
Hälfte des 19. Jahrhunderts reicht, wird ein breites Ensemble-Spektrum
vom Quartett zum Nonett, in unterschiedlichen Besetzungskategorien
thematisiert, die von reinen Streicherbesetzungen über gemischte
Streicher-Bläser-Ensembles bis zur Kammermusik mit Klavier reichen.
Neben der musikgeschichtlichen Einordnung der jeweiligen
Entstehungsgeschichte werden vor dem Hintergrund einer allgemeinen
Problematisierung der Besetzungsgrößen u. a. Fragestellungen zu deren
Einfluss auf die Faktur und die Stilebene im Spannungsfeld zwischen
kammermusikalischen, konzertanten und orchestralen
Gestaltungsmöglichkeiten zu diskutieren sein.
Literatur
Zur
Einführung: Claus Bockmaier/Siegfried Mauser: Die Sonate: Formen
instrumentaler Ensemblemusik (Handbuch der musikalischen Gattungen, Bd.
5), Laaber 2005; Friedhelm Krummacher: Das Streichquartett (Handbuch der
musikalischen Gattungen, Bd. 6,1 u. 6,2), Laaber 2001 u. 2003.
| 31 608 | Robert Schumann und das Oratorium im
19. Jahrhundert (Einführung in das musikwissenschaftliche Arbeiten) 2 st., Mo 12-14, PT 4.0.47 MUWI - M 02.1+Wahlbereich (6), MUWI - M 06.1 (6) |
Berlinghoff-Eichler |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: BA
Modalitäten
der Prüfung: Hausaufgaben, Referat und Hausarbeit
Anhand der
Auseinandersetzung mit dem Oratorium des 19. Jahrhunderts – und vor
allem mit den entsprechenden Werken Robert Schumanns – sollen in diesem
Proseminar Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens
eingeübt werden mit dem Ziel, gegen Ende des Semesters eine Hausarbeit
zu einem klar umrissenen Thema nach allen Regeln der „Kunst“ erstellen
zu können. Am Beginn des Proseminars steht eine allgemeine Einführung in
bestimmte Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens (Bibliographieren,
Erstellung eines Literaturverzeichnisses, Anlage von Referaten etc.),
verbunden mit der Vorstellung der wichtigsten für den Bereich der
Oratorienforschung relevanten musikwissenschaftlichen Literatur. Dieser
Abschnitt des Proseminars wird mit der Anfertigung von Berichten und
Hausaufgaben durch die Teilnehmer/-innen einhergehen. Nach diesem
„theoretischen“ Teil werden wir uns zunächst mit der Klärung von
Gattungs- und Formbegriffen sowie mit der Entwicklung der Gattung
Oratorium im 19. Jahrhundert beschäftigen. Im weiteren Verlauf des
Semesters werden schließlich die großen Chorwerke Robert Schumanns (Das
Paradies und die Peri, Scenen aus Göthe’s Faust und Der Rose
Pilgerfahrt) und seiner Zeitgenossen sowie Fragestellungen der
Oratorienästhetik und -rezeption im Mittelpunkt des Seminars stehen.
Hinweis
Max.
15 Teilnehmer/-innen (Aushang der Teilnehmerliste beim Sekretariat
des Instituts für Musikwissenschaft ab Mitte April 2010).
Literatur
Günther
Massenkeil u. a., Art. Oratorium, in: Die Musik in Geschichte und
Gegenwart, 2. Auflage, Sachteil, Bd. 7, Kassel u. a. 1997, Sp. 741–811
(mit ausführlichem Literaturverzeichnis); Nicole Schwindt-Groß,
Musikwissenschaftliches Arbeiten. Hilfsmittel – Techniken – Aufgaben,
4., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Kassel u. a. 1999
(Bärenreiter-Studienbücher Musik 1), oder neuere Auflage.
| 31 609 | Schuberts Klaviermusik (Einführung in
die musikalische Analyse) 2 st., Di 10-12, PT 2.0.4 MUWI - M 02.2+Wahlbereich (6), MUWI - M 06.2 (6) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 20.4.2010
Teilnehmer: BA
Modalitäten
der Prüfung: Referat und Hausarbeit
Schubert ist der bedeutendste
Komponist von Klaviersonaten nach Beethoven.
Dabei zeigen seine
Sonaten im Vergleich zu denjenigen Beethoven charakteristische
Unterschiede, wobei man sich freilich vor Aussagen hüten sollte, die
sich nicht an konkreten Notentexten analytisch überprüfen lassen.
Daneben wird Schubert zum großen Vorbereiter des "romantischen
Charakterstückes" (Impromptus, Moments musicaux, aber auch Tänze). Wie
in Proseminaren des Typs "Einführung in die musikalische Analyse"
üblich, wird die Arbeit am Notentext im Vordergrund stehen.
Hinweis
Ich
setze voraus, dass alle Teilnehmer zu Semesterbeginn über einen
kompletten Satz Noten verfügen, der die genannten Werke umfassen sollte
MIT AUSNAHME der nur fragmentarisch vorliegenden Klaviersonaten. Sie
finden auf der Seite www.imslp.org (Petrucci Library) eine legale
Möglichkeit zum Download gemeinfreier Notentexte, die Sie auf CD brennen
und bei Bedarf ausdrucken können. Achtung: gemeinfreie Noten sind in
der Regel alt und enthalten OFTMALS keine Taktzahlen, deren Ergänzung
mühsam ist. Überlegen Sie also, einmal einige Euro in den Erwerb
gedruckter Ausgaben zu investieren!
Literatur
Zur
vorbereitenden Lektüre eignet sich z. B. der Schubert-Artikel aus MGG2.
| 31 610 | Harmonielehre II 2 st., Mi 16-18, PT 2.0.4 MUWI - M 04.3 (3) |
Buhl |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.4.2010
Teilnehmer: BA
Modalitäten
der Prüfung: Klausur
Fortsetzung der Übung Harmonielehre I.
Gegenstände sind: Ausbau der Funktionstheorie (Modulation,
Alterationen), Übungen im vierstimmigen Satz und harmonische Analyse
verschiedenartiger Musikstücke.
| 31 611 | Kontrapunkt II 2 st., Mo 14-16, PT 2.0.4 MUWI - M 04.3 (3) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: BA
Modalitäten
der Prüfung: Hausaufgaben, Klausur am Semesterende
Fortsetzung
der Übung Kontrapunkt I. Behandelt wird der dreistimmige Satz
nach der Methode von J.J. Fux, sowie Typen des drei- und vierstimmigen
Satzes im 16. Jahrhundert (Sukzessivkomposition, motettischer Satz).
Hinweis
Ich
bin von Herrn Pfisterer über Ihren Stand informiert und werde die Übung
in seinem Sinne zu Ende bringen.
| 31 612 | Repertoirekunde: Vokalmusik des 19.
Jahrhunderts 2 st., Do 12-14, PT 4.0.47 MUWI - M 03.1+Wahlbereich (3), MUWI - M 07.1+Wahlbereich (3), MUWI - M 12.2+3 (3) |
Berlinghoff-Eichler |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.4.2010
Teilnehmer: BA/Mag; LA
Modalitäten
der Prüfung: Referat(e) zu ausgewählten Werken; Hörtest in den
Semesterferien; ggf. Programmhefteinführung
Ziel dieser Veranstaltung
ist die Erweiterung der Repertoirekenntnisse im Bereich der Vokalmusik
(Oper, Oratorium und Klavierlied) des 19. Jahrhunderts. Aufgabe der
Teilnehmerinnen und -teilnehmer wird es sein, im Rahmen von kurzen
Referaten diejenigen Werke vorzustellen, die wir uns im Anschluss
vollständig oder in Teilen anhören bzw. anschauen werden. Auf dem
Programm stehen Werke von Beethoven, Weber, Mendelssohn Bartholdy,
Schubert, Schumann, Brahms u. a.
Hinweis
Maximal 15
Teilnehmer/-innen mit Leistungsnachweis (Aushang der Teilnehmerliste
beim Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft ab Mitte April
2010). Studierende, die einen Leistungsnachweis für die Module M03 oder
M07 benötigen, werden bevorzugt aufgenommen.
Modalitäten der Prüfung
| 31 613 | Computergestützte Notenedition 2 st., Veranstaltung in mehreren Blöcken (jeweils freitags), PT 4.0.47, Vorbesprechung: 23.4.2010, 10 Uhr MUWI - M 12.2+3 (3), MUWI - M 31.3 (4), MUWI - M 33.3 (4) |
Berlinghoff-Eichler |
Diese Übung entfällt und findet erst im Wintersemester 2010/11 statt!
| 31 637 | Formen in der Musikgeschichte (U)
[UGS-023, UHS-023, URS-023] 2 st., Mo 10-12, M 28 MUWI - M 03 (3), MUWI - M 07 (3) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: BA, LA/nicht vertieft
Modalitäten der Prüfung: noch unbekannt
Diese Veranstaltung gehört in die Reihe unserer kontinuierlichen Angebote für die Studierenden der Musikpädagogik LA/nicht vertieft. Ausnahmsweise kann diese Veranstaltung in diesem Semester auch von Studierenden der Musikwissenschaft als Übung besucht werden.
"Form" hat in der Musik verschiedene Bedeutungen. Redet man aber von "Formen" im Plural, sind in der Regel die "Großformen" von Stücken, also in gewissem Sinne die "Baupläne" gemeint. Freilich gewinnt man ein falsches Bild von der Komposition und ihrer Geschichte, wenn man sich vorstellt, man habe zuerst die abstrakt definierbare Formen auswendig zu lernen und diese dann (gleichsam wie eine Form für Weihnachtskekse) den Stücken überzustülpen. Wir wollen "Formen" daher als zwar identifizierbare, aber nicht bis in alle Einzelheiten definierbare "Leitideen" verstehen, die variable Lösungen in Form von "Werkplänen" ermöglicht haben. Ich werde die jeweiligen Leitideen vorgeben, diese dann aber immer mit konkreten Stücken konfrontieren, wobei wir durchaus auch in Bereiche der Musikgeschichte eindringen können, die in den Überblicksveranstaltungen nicht vorkommen.
| 31 614 | Übung zur Vorlesung Die Musik des 20.
Jahrhunderts 2 st., Mi 12-14, PT 4.0.47 MUWI - M 03.1+Wahlbereich (3), MUWI - M 07.1+Wahlbereich (3), MUWI - M 12.2+3 (3), MUWI - M 31.3 (4), MUWI - M 32.3 (4), MUWI - M 33.3 (4) |
Meine |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.4.2010
Teilnehmer: BA/MA/Mag, LA Gym
Modalitäten
der Prüfung: noch unbekannt
In der Übung zur gleichnamigen
Vorlesung besteht Gelegenheit, die dort thematisierten Kompositionen,
Bilder und Texte vertiefend zu betrachten und zu diskutieren.
| 31 615 | Partiturkunde 2 st., Mo 08:30-10, ZH 01.12 MUWI - M 03.3+Wahlbereich (3), MUWI - M 07.3+Wahlbereich (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: BA
Modalitäten
der Prüfung: nach Absprache
In diesem Kurs wenden wir uns Fragen
der Notation seit 1700 zu: vor allem, welche Informationen sich aus
einer Orchesterpartitur holen lassen. Nach einer kurzen Einführung in
die Formanalyse (aus der Sicht eines Dirigenten) besprechen wir Fragen
der harmonischen Analyse und der Analyse von Klanggewebe. Wir
vergleichen die Partituren aus Bachs Zeiten mit denen von 1900. Wir
reduzieren Orchesterpartituren auf vier bzw. zwei Systeme und bearbeiten
die Stücke für andere Ensembles. Wir wohnen einigen Proben des
Universitätsorchesters bei und diskutieren unsere Erlebnisse. Es gibt
eine Einführung in die Kunst des Partiturspiels am Klavier und Hinweise
zur Lösung der Probleme der musikalischen Stenographie (Akkordsymbole
und Generalbass). Auch werden Partituren für andere Ensembles (Chor,
Streichquartett, Bläserquintett, Band, Bigband usw.) besprochen.
| 31 616 | Komposition II 2 st., Mo 10-12, ZH 01.12 MUWI - M 03.Wahlbereich (3), MUWI - M 07.Wahlbereich (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: GS/HS
Musikwissenschaft
Modalitäten der Prüfung: für GS nach
Absprache
Ist eine Fortsetzung von Komposition I (Komponieren
im Stil der "Alten Meister"). Wir versuchen anhand von klassischen
Techniken zu einem eigenen Kompositionsstil zu gelingen. Zeitgenössische
Kompositionsstile werden besprochen und verglichen. Die Fähigkeit, ein
Volkslied klassisch zu harmonisieren ist Voraussetzung.
| 31 617 | Tastensinn II 1 st., Mo 12-13, ZH 1.12 MUWI - M 03.Wahlbereich (3), MUWI - M 07.Wahlbereich (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: BA
Modalitäten
der Prüfung: Klausur (nach Besuch von Tastensinn I und II)
Fortsetzung
von Tastensinn I. Neben fortgeschritteneren Blattleseübungen
setzen wir uns mit Akkord-Symbolen, Volkslied-Begleitung am Klavier,
Streichquartett-Partituren am Klavier u.a. auseinander. Es wird in den
Generalbass und in transponierende Instrumente eingeführt.
| 31 618 | Tastensinn IV 2 st., Mo 13-14, ZH 01.12, mit zusätzlicher Blockveranstaltung mit dem Universitätsorchester MUWI - M 03.3 (3), MUWI - M 07.3 (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010, mit zusätzlicher Blockveranstaltung
Teilnehmer:
BA
Modalitäten der Prüfung: Klausur in Partiturlesen
Schwerpunkt
des letzten Teils von Tastensinn ist Partiturlesen am Klavier.
Nach einer Einführung in alte Schlüssel setzen wir uns mit Werken von
Palestrina auseinander. Wir widmen uns den Symphonien von Beethoven und
bereiten einen Satz am Klavier vor. Wir üben das Partiturspiel aus
klassischen und romantischen Partituren des symphonischen Repertoires
sowie Opern- und Chor-Partituren.
| 31 619 | Dirigierkurs II 2 st., Mo 16-18, ZH 01.12 mit zusätzlicher Blockveranstaltung mit dem Universitätsorchester |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.4.2010
Teilnehmer: GS/HS
Musikwissenschaft, Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung:
nicht verwendbar
Fortsetzung des Dirigierkurses aus dem letzten
Semester. Dieser Kurs bereitet eine Blockveranstaltung vor, die mit dem
Universitätsorchester stattfinden wird.
| 31 620 | Kolloquium zu aktuellen
Forschungsprojekten 2 st., Do 16-18, PT 4.0.47 MUWI - M 34.1 (6) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: siehe Schwarzes Brett
Teilnehmer: HS
Musikwissenschaft, MA
Modalitäten der Prüfung: regelmäßige
Teilnahme und Vorstellung der Examensarbeit
Das Kolloquium soll
primär der Präsentation von wissenschaftlichen Arbeiten (BA, MA,
Magister, Diss.) vorbehalten bleiben und im Rhythmus der Angebote
stattfinden. Ich werde die in Betracht kommenden Referent/inn/en
gesondert anschreiben.