| Vorlesungen | Seminare | Proseminare | Vorgezogene Abschlußklausuren |
| Übungen | Kolloquium | Ensembles |
| 31 600 | Allgemeine Musikgeschichte I (Antike und Mittelalter) 2st., Mo 11-13, Beginn: 8.5.2000 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
Die Vorlesung "Allgemeine Musikgeschichte" bietet in einem viersemestrigen
Zyklus einen Überblick über die europäische Musikgeschichte.
Gegenstand dieses ersten Teils ist die Musikgeschichte von der Antike bis
zum 14. Jahrhundert. Dabei werden folgende Themen behandelt: das attische
Drama, die griechische Musiktheorie, der einstimmige Kirchengesang, die
Anfänge der Mehrstimmigkeit sowie die modale und mensurale Mehrstimmigkeit
des 13. und 14. Jahrhunderts. Die Vorlesung richtet sich in erster Linie
an Studierende der Fächer Musikwissenschaft und Musikpädagogik,
kann aber auch von Hörern aller Fakultäten besucht werden.
Als ergänzende Lektüre empfiehlt sich das Neue Handbuch der
Musikwissenschaft, 13 Bde., hg. von Carl Dahlhaus, Laaber 1980-1995.
| 31 601 | Römische Mehrchörigkeit 2st., Do 15-17, Beginn: 4.5.2000 |
Gmeinwieser | PT 2.0.4 |
Der Begriff der sogenannten Venezianischen Mehrchörigkeit hat in der
musikwissenschaftlichen Forschung einen gewichtigen Platz. Weniger bekannt
ist die römische, wiewohl neuere Forschungsergebnisse gebührend
darauf hinweisen, denn bereits Palestrina hatte für "cori spezzati reali"
komponiert. Mit den neuen Dimensionen der Vatikanischen Basilika entwickelte
sich in Rom schon frühzeitig die Praxis mehrchörigen Musizierens,
die im römischen Kolossalbarock ihren Höhepunkt fand. Komponisten
wie Benevoli, Mazzocchi, Pitoni, Pisari, Fabri, Anerio, Soriano, Foggia,
Ingegneri, Jommelli dokumentieren diese Entwicklung, deren wichtigste
stilistische Tendenzen in dieser Lehrveranstaltung besprochen werden.
| 31 602 | Michael Tippett (1905-1998): A Composer of Our Time (in englischer Sprache) 2st., Do 11-13, Beginn: 4.5.2000 |
Hiley | PT 2.0.4 |
Der vor zwei Jahren verstorbenen Michael Tippett gehört unumstritten
zu den bedeutendsten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Weniger
populär (und weniger zahlreich) als die Werke seines Zeitgenossen Benjamin
Britten (1913-1976), sind seine oft komplexen Kompositionen von packender
Kraft und fesselndem Ideenreichtum gekennzeichnet. In beinahe allen Bereichen
des heutigen Musiklebens (zumindest in England) bilden seine Opern, Symphonien,
Chor-, Kammer- und Klavierwerke mittlerweile einen festen Bestandteil des
Repertoires. Darüber hinaus hat sich Tippett in einer Reihe von Essays
und Kommentaren zu seinen Werken, ihren ästhetischen Grundlagen und
gesellschaftlichen Zielen geäußert. Die Vorlesung will Studierenden
durch Ton und Wort Zugang zum Werk des in Deutschland noch wenig bekannten
Tippett verschaffen und seine Ideen zur Funktion des Künstlers in der
modernen Gesellschaft erläutern.
Literatur: Tippett on Music, hg. von Meirion Bowen, Oxford 1995.
| 31 603 | Die Lieder der Troubadours und Trouvères 2st., Mi 11-13, Beginn: 3.5.2000 |
Hiley | PT 2.0.4 |
Die Lieder der Troubadours und Trouvères bilden in der europäischen
Musikgeschichte das älteste erhaltene Korpus an weltlichen Liedern.
Ihr Leben und Schaffen im 12.-13. Jahrhundert ist nach wie vor mit romantischen
Mythen umgeben. Dennoch ist das Korpus der überlieferten Melodien
(über 250 Troubadour- und über 1400 Trouvèremelodien) durchaus
wissenschaftlich erfaßbar und die Grenzen zwischen Legende und Wahrheit
sind durch Dokumente zu belegen. Ziel der Vorlesung ist es, in die Welt und
Kultur der Troubadours und Trouvères einzuführen, Konzepte wie
das der höfischen Liebe, der "amour courtois", zu erklären, die
Quellen, Aufzeichnungsweise und Faktur der Melodien zu erhellen und über
die Aufführungsmöglichkeiten in der heutigen Zeit zu sprechen.
Literatur: Hans-Herbert Räkel u. Elisabeth Aubrey, Art. Troubadours,
Trouvères, in: MGG2, Sachteil, Bd. 9, Kassel u. a. 1998,
Sp. 921-971.
| 31 604 | Einführung in die
Musikgeschichte Spaniens 1st., Di 11-12, Beginn: 2.5.2000 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
Die Vorlesung soll einen Überblick geben über die
'abendländische' Musik in Spanien vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Zugleich werden aber auch Fragen der Methodik und der Epochengliederung,
insbesondere auch im Vergleich mit der musikalischen Entwicklung im übrigen
Europa sowie der spanischen Literatur- und Kunstgeschichte diskutiert. Die
anschließende Übung soll Gelegenheit geben, diese Fragen auch
an konkreten Beispielen zu erläutern und weiterzuverfolgen.
Die Vorlesung, die auch ohne die anschließende Übung besucht werden
kann, richtet sich an Studierende der Fächer Musikwissenschaft,
Musikpädagogik, Romanistik sowie der Studieneinheit "Spanien-Studien
II" (Hispanicum) im Rahmen des Modellversuchs "Modularisierung". (Leistungspunkte
können im Rahmen des Besuchs von Vorlesung und Übung
erworben werden.)
Einführende Literatur: Pablo López de Osaba (Hg.), Historia
de la música española, 7 Bde., Madrid 1988-1993.
| 31 605 | Robert Schumann 2st., Di 16-18, Beginn: 2.5.2000 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
Robert Schumann ist der 'romantische' Musiker par excellence. Geprägt
von seinem bürgerlichen Elternhaus in Zwickau und der Lektüre seiner
Jugend bemühte er sich um eine Synthese von Musik und Literatur, zugleich
aber in der Nachfolge Beethovens und Schuberts um die großen Gattungen
wie Klaviersonate, Symphonie und Streichquartett. Auch sein nachhaltiges
Bemühen um die deutsche Oper ist symptomatisch für die Musikgeschichte
des Vormärz. Im Seminar sollen die wesentlichen Aspekte seines Lebens
und Schaffens in Hinblick auf die unterschiedlichen Gattungstraditionen
vorgestellt und aufeinander bezogen werden.
| 31 606 | Aufführungspraktische Probleme in den Chorwerken Johann
Sebastian Bachs 2st., Do 9-11, Beginn: 4.5.2000 |
Hiley | PT 2.0.4 |
Das Bach-Jahr hat erwartungsgemäß zahlreiche erneute Versuche
mit sich gebracht, die Umstände und die Klangwelt zu rekonstruieren,
in welchen der Thomaskantor musizierte. Im Seminar haben Studierende die
Möglichkeit, zeitgenössische Dokumente und neuere Fachliteratur
zu studieren, Instrumentenbau und -praxis kennenzulernen und moderne Tonaufnahmen
zu vergleichen. Das Seminar setzt die Arbeit mit Bachs Choralkantaten aus
dem WS 1999/2000 fort. Der Besuch der früheren Lehrveranstaltung ist
jedoch nicht Voraussetzung.
Literatur: siehe Werner Breig, Art. Bach, Johann Sebastian, in:
MGG2, Personenteil, Bd. 1, Kassel u. a. 1999, Literatur, 13.
Aufführungspraxis, Sp. 1523f.
| 31 607 | Claudio Monteverdi (1567-1643): Leben, Werk und Wirkung
2st., Mi 9-11, Beginn: 3.5.2000 |
Hiley | PT 2.0.4 |
Das musikalische Oeuvre Claudio Monteverdis steht geradezu repräsentativ
für den Wendepunkt in der Musikgeschichte, der den Übergang von
der Renaissance zum Barock bezeichnet. Nicht nur in der
Musikgeschichtsschreibung, sondern auch im heutigen Musikleben nehmen seine
Werke wie die Oper Orfeo, die sogenannte Marienvesper und
zahlreiche Madrigale eine exponierte Stellung ein. Im Seminar sollen die
wichtigsten Stationen der Karriere Monteverdis (Mantua, Venedig) anhand der
überlieferten Korrespondenz nachgezeichnet werden. Darüber hinaus
haben die Studierenden die Möglichkeit, seine bedeutendsten Kompositionen
in den Bereichen Oper, Kirchenmusik und weltliche Vokalpolyphonie kennenzulernen
und über den Einfluß und die Folgen seines musikalischen Schaffens
zu diskutieren. Eine Exkursion nach Italien (inkl. Mantua und Venedig) ist
für Oktober 2000 geplant.
Literatur: Paolo Fabbri, Monteverdi, Cambridge 1994 od. 1996; Silke
Leopold, Claudio Monteverdi und seine Zeit, Laaber 1993; Claudio
Monteverdi und die Folgen. Bericht über das Internationale Symposion
Detmold 1993, hg. von Silke Leopold u. Joachim Steinheuer, Kassel u.
a. 1998.
| 31 608 | Geschichte des Streichquartetts 2st., Mo 15-17, Beginn: 8.5.2000 |
Kleinertz | PT 4.0.47 |
Das Streichquartett galt vom ausgehenden 18. bis ins 20. Jahrhundert als
die anspruchsvollste Gattung der Kammermusik - neben der Symphonie - sogar
der Musik überhaupt. Es gab kaum einen Komponisten von Rang, der nicht
zu dieser Gattung einen Beitrag geleistet hätte, bei der die bloße
Angabe der Besetzung für höchste formale und ästhetische
Ansprüche stand. In diesem Proseminar sollen die Entstehung dieser Gattung
im 18. Jahrhundert, ihr erster Höhepunkt bei Haydn und Mozart sowie
ihre weitere Entwicklung im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
an wichtigen Beispielen aufgezeigt werden.
Einführende Literatur: Ludwig Finscher, Art. Streichquartett,
in: MGG2, Sachteil, Bd. 8, Kassel u. a. 1998, Sp. 1924ff.
| 31 609 | Einführung in computergestütztes Arbeiten in der
Musikwissenschaft 2st., Mo 9-11, Beginn: 8.5.2000 |
Berlinghoff | PT 4.0.47 |
In der Übung sollen in erster Linie Anwendungsmöglichkeiten von
Datenbank-, Textverarbeitungs- und Notenschreibprogrammen an praktischen
Beispielen diskutiert werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet darüber
hinaus die Vermittlung von Grundkenntnissen im Umgang mit dem Internet
(Literatursuche, Datenbankrecherchen). Die aktive Mitarbeit aller Teilnehmer
wird vorausgesetzt.
| 31 610 | Geschichte der Bayreuther Festspiele von den Anfängen
bis zur Gegenwart 2st., Freitag 16.00-19.00 s.t., 14tägl., Beginn: 12.5.2000 |
Friedrich | PT 4.0.47 |
Die Bayreuther Festspiele mit ihrer exklusiven inhaltlichen Beschränkung
ausschließlich auf einen Teil der Bühnenwerke Richard Wagners,
ihre Idee und Geschichte, sind nicht nur theatergeschichtlich, sondern auch
kulturhistorisch ein Unikat. Zunächst als hybrider Traum eines
größenwahnsinnigen Opernkomponisten belächelt, haben sie
sich in nun über 120 Jahren zum festen institutionellen Bestandteil
deutschen Kulturlebens etabliert. Dabei verläuft ihre Geschichte in
bemerkenswerter Analogie zur Geschichte Deutschlands, auch und gerade in
ihren Brüchen und Fragwürdigkeiten. Esoterische und demokratische
Tendenzen bilden ein antagonistisches Beziehungsgeflecht, das in dieser Weise
bei keinem anderen Kulturphänomen zu diagnostizieren ist. Gegenstand
und Ziel der Veranstaltung wird es sein, das Phänomen der Bayreuther
Festspiele durch die Zeitläufte zu betrachten, seine Ideen- und
Ideologiegeschichte, Einflüsse und Tendenzen ebenso wie die
bühnenästhetische Entwicklung seiner theatralen Manifestationen
und vor allem die exponierte musikalische Interpretationsgeschichte der Werke
Richard Wagners an ihrem designierten Ort. Die Veranstaltung bildet mithin
in gewisser Weise eine Fortsetzung der Veranstaltung des Sommersemsters 1999.
Einführende Literatur: Michael Karbaum, Studien zur Geschichte der
Bayreuther Festspiele (1876-1976), Regensburg 1976; Stefan Kunze, Der
Kunstbegriff Richard Wagners. Voraussetzungen und Folgerungen, Regensburg
1983; Dietrich Mack, Der Bayreuther Inszenierungsstil, München
1976; Hans Mayer, Richard Wagner in Bayreuth 1876-1976, Stuttgart,
Zürich 1978; Frederick Spotts, Bayreuth: Eine Geschichte der
Wagner-Festspiele, München 1994; Wolfgang Wagner,
Lebens-Akte, München 1994.
| 31 611 | Einführung in die Musikgeschichte Spaniens (Übung
zur Vorlesung) 1st., Di 12-13, Beginn: 2.5.2000 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
Vgl. den Kommentar zur Vorlesung.
| Musik nach 1945: Schlüsselwerke - Institutionen -
Hauptströmungen 2st., Mo 13-15, Beginn: 8.5.2000 |
Koch | PT 4.0.47 |
Die Übung versteht sich als Rückblick auf die Kompositionen und
Strömungen seit 1945, die einen nachhaltigen Einfluß auf das
ausgeübt haben, was wir heute unter 'ernster' Musik verstehen. In der
Übung wird es einerseits um 'Schlüsselwerke' u. a. von Boulez,
Stockhausen, Ligeti, Cage und Reich gehen, andererseits aber auch um
Institutionen wie die Darmstädter Ferienkurse, die Donaueschinger Musiktage
oder das Pariser IRCAM. Auf kompositionstechnischer bzw. stilistischer Seite
werden Begriffe wie Serialismus, Aleatorik, elektronische Musik, Minimal
Music und Postmoderne eine Rolle spielen. Ausblicke auf die Entwicklungen
in den Bereichen Rock, Pop und Jazz, deren "Crossover"-Phänomene zur
sogenannten E-Musik gerade in der jüngeren Vergangenheit an Bedeutung
gewonnen haben, sollen das Bild ergänzen.
Einführende Literatur: Ulrich Dibelius, Moderne Musik, 2 Bde.,
München 1998; Hermann Danuser, Die Musik des 20. Jahrhunderts,
Laaber 1984 (Neues Handbuch der Musikwissenschaft 7).
| Musikwissenschaft im Dritten Reich 2st., Do 13-15, Beginn: 4.5.2000 |
Körndle | PT 4.0.47 |
Die Verstrickung deutscher Musikwissenschaftler in den NS-Staat hat immer
wieder für Diskussionen gesorgt. Erst in jüngster Zeit erreichte
es Willem de Vries' Studie über den Sonderstab Musik (Köln
1998), daß der Göttinger Musikologe Wolfgang Boetticher in einem
Zeitungsinterview erstmals eine eigene Beteiligung an den Aktionen dieses
Sonderstabes einräumte. Die Leitung der Universität Göttingen
sah sich daraufhin gezwungen, dem inzwischen 84jährigen Boetticher ein
Lehrverbot zu erteilen. Diese Aktualität soll Anlaß sein, in einer
Übung die deutsche Musikwissenschaft während der Zeit des Dritten
Reiches näher zu beleuchten. Dabei werden weniger biographische Details
im Vordergrund zu stehen haben, sondern vielmehr die Art, wie eine Ideologie
das wissenschaftliche Werk führender Gelehrter des Faches beeinflußt
hat, ja wie auf dem Boden deutschnationalen und nationalsozialistischen
Gedankengutes regelrechte Verfälschungen in der Musikgeschichtsdarstellung
erfolgen konnten.
Literatur: Fred K. Prieberg, Musik im NS-Staat, Frankfurt 1982; Pamela
Potter, Most German of the Arts: Musicology and Society from the Weimar
Republic to the End of Hitler's Reich, New Haven/London 1998; Eckhard
John, "Deutsche Musikwissenschaft". Musikforschung im "Dritten Reich",
in: Musikwissenschaft - eine verspätete Disziplin? Die akademische
Musikforschung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen
Fortschrittsglauben und Modernitätsverweigerung, hg. von Anselm
Gerhard, Stuttgart u. a. 2000.
| Partiturspiel 1st., Di 10-11, Beginn: 2.5.2000 |
Buckland | PT 4.0.47 |
Pflichtveranstaltung lt. Studienordnung. Studierende, die weder ein
Tasteninstrument noch ein anderes Generalbaßinstrument spielen,
können in begründeten Ausnahmefällen diese Qualifikation auf
Antrag im Rahmen anderer Veranstaltungen erwerben. Im Einzelfall entscheidet
der Institutsleiter. Erarbeitet werden Beispiele des klassischen Repertoires.
Beschränkte Teilnehmerzahl. Eine Teilnehmerliste hängt vor dem
Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft aus.
| Propädeutikum Generalbaß- und Partiturspiel
1st., Di 0-10, Beginn: 9.5.2000 |
Buckland | PT 4.0.47 |
Behandelt werden die Grundzüge des Generalbaß- und Partiturspiels
in Theorie und Praxis.
| 31 612 | Harmonie- und Satzlehre II (für Lehramt und Magister)
1st., Di 13-14, Beginn: 2.5.2000 |
Kraus | H 4 |
Abarten des Dominantseptakkords, akkordfremde Töne, Quartsextakkorde
und Quintsextakkorde der Stufe II.
Max. 15 Teilnehmer. Anmeldeliste hängt vor dem Sekretariat des Instituts
für Musikwissenschaft aus.
Lehrbücher: Paul Hindemith, Aufgaben für
Harmonie-Schüler, Mainz: Schott; Hermann Grabner, Handbuch der
funktionellen Harmonielehre, Regensburg, 1995.
Vorgezogene Abschlußklausur: Mittwoch, 3.5.2000, 14-15 Uhr,
Musikpavillon Seybothstr., M 28.
| 31 613, 31 614 |
Harmonie- und Satzlehre II (für Lehramt und Magister)
1st., 2 Gruppen, Mi 14-15, 15-16, Beginn: 3.5.2000 |
Steger | M 26 |
Einführung von Nebenfunktionen auf der Grundlage des vierstimmigen Satzes.
Behandlung alterierter Akkorde. Erweiterung der harmonischen Strukturen durch
harmoniefremde Töne (Vorhalt, Durchgang, Wechselnoten etc.).
Ausgewählte Generalbaß-Beispiele aus der Sammlung Bach-Schemelli.
Bezifferungen von Sext-, Quartsext-, Sept- und Nonenakkorden.
Lehrbuch: Hermann Grabner, Handbuch der funktionellen Harmonielehre,
Regensburg 1995, S. 89-136.
Vorgezogene Abschlußklausur: Mittwoch, 3.5.2000, 14-15 Uhr,
Musikpavillon Seybothstr., M 28.
| 31 615 | Harmonie- und Satzlehre IV (für Magister) 1st., Di 14-15, Beginn: 2.5.2000 |
Kraus | H 4 |
Harmonikale Praxis verschiedener Stilepochen.
Lehrbuch: Diether de la Motte, Harmonielehre, Kassel: Bärenreiter.
| 31 616 | Kontrapunkt I 1st., Di 16-17, Beginn: 2.5.2000 |
Kraus | H 4 |
Vokaler Kontrapunkt zu zwei, drei und vier Stimmen.
Lehrbuch: Jeppesen, Kontrapunkt, Wiesbaden: Breitkopf & Härtel.
| 31 617 | Generalbaßspiel 1st., Di 17-18, Beginn: 2.5.2000 |
Kraus | H 4 |
Pflichtveranstaltung lt. Studienordnung. Spiel bezifferter Bässe zu
Arien, Liedern, Chorälen, Rezitativen und Instrumentalstücken.
Lehrbuch: Hermann Grabner, Generalbaßübungen, Leipzig 1936.
| 31 618 | Formenlehre I: Reihungsformen 1st., Di 18-19, Beginn: 2.5.2000 |
Kraus | PT 2.0.4 |
Ausgewählte Formanalysen: Liedformen (Schumann, Kinderszenen),
kompliziertere Liedformen (Brahms, Intermezzi), Rondeau (Couperin,
Pièces de Clavecin), Rondo (Beethoven, Rondos),
Tanzsätze (Bach, Französiche Suiten), Charakterstück
(Bartók, Mikrokosmos).
| 31 619 | Harmonische Analyse I 1st., Mi 16-17, Beginn: 3.5.2000 |
Bruach | PT 4.0.47 |
Die Übung soll als Einführung in den Bereich der Funktionsharmonik
aus einer historischen bzw. musikwissenschaftlichen Perspektive dienen. Als
Material werden ausgewählte Beispiele von Komponisten der Barockzeit
erarbeitet bzw. analysiert. Dabei werden unterschiedliche Gattungen (u. a.
Musik für Tasteninstrumente, Kantate, Kammer- und Orchestermusik, Oper)
mit ihren besonderen harmonischen Problemen vorgestellt. Zusätzlich
können auch Choralsätze selbst komponiert und mit denjenigen von
J. S. Bach als pädagogischem Hintergrund verglichen werden.
Literatur: Diether de la Motte, Harmonielehre, Kassel u. a. 1976.
| 31 620 | Harmonische Analyse III 1st., Mi 17-18, Beginn: 3.5.2000 |
Bruach | PT 4.0.47 |
Die Übung soll eine Einführung in den Bereich der Funktionsharmonik
aus einer historischen bzw. musikwissenschaftlichen Perspektive geben. Als
Material sind ausgewählte Beispiele von Komponisten der ersten romantischen
Generation (u. a. Chopin, Schumann, Mendelssohn) vorgesehen. Dabei werden
unterschiedliche Gattungen (u. a. Klaviermusik, Lied, Symphonie, Oratorium)
mit ihren besonderen harmonischen Problemen behandelt. Zusätzlich
können auch modulatorische Prozesse erarbeitet werden.
Literatur: Diether de la Motte, Harmonielehre, Kassel u. a. 1976.
| 31659 | Gehörbildung II 1 st., Do 10-11, Beginn: 4.5.2000 |
Steger | M 28 |
Zu Beginn steht die Behandlung von Simultan-Intervallen (Zweiklängen).
Aufbauend auf den Lernergebnissen der Gehörbildung I werden Melodien
mit zusätzlichen Haltetönen versehen und hieraus der Ansatz für
eine zweite Stimme entwickelt. Im Verlauf des Semesters wird das Hören
von einfacher Zweistimmigkeit vorbereitet. In der letzten Veranstaltung des
Semesters findet eine Klausur statt.
Vorgezogene Abschlußklausur: Mittwoch, den 3.5.2000, 11-12 Uhr,
Musikpavillon Seybothstraße, M 28.
| 31 621 | Choralschola "Tonus Peregrinus" des Musikwissenschaftlichen
Instituts 2st., n.V., siehe Aushang vor dem Sekretariat des Instit. f. Musikwissenschaft |
N. N. | PT 4.0.47 |
"Tonus peregrinus" - der Wanderton" - ist nicht nur der Fachbegriff für
einen besonderen Psalmton der sog. 'Gregrorianik', sondern auch Name und
zugleich Programm der Choralschola des Musikwissenschaftlichen Instituts
der Universität Regensburg. Das aus Studenten aller Fachrichtungen
zusammengesetzte Ensemble durchwandert" sowohl das klassisch 'gregorianische'
Repertoire, als auch spätere Epochen der Geschichte des mittelalterlichen
Chorals vom 10./11. bis zum 16. Jahrhundert.
| 31 622 | Kolloquium zu aktuellen Forschungsproblemen 2st., Di 18-20, Beginn: 9.5.2000 |
Hiley/Kleinertz | PT 4.0.47 |
Das Kolloquium ist primär für Studierende bestimmt, die ihre
Magisterarbeit oder Dissertation vorbereiten. Teilnahme erfolgt auf Einladung,
jedoch ist es auch möglich, daß man sich selbst um Aufnahme
bemüht (Sprechstunde der Dozenten).
Universitätschor, Universitätsorchester,
Bigband etc.
| Mittwoch, 3.5.2000 | Raum M 28 | |
| 11-12 Uhr | Gehörbildung II (U, M) | |
| 14-15 Uhr | Harmonie- und Satzlehre II (U, M) |
Studierende, die über ausreichende Vorkenntnisse verfügen, erhalten
die Möglichkeit, Leistungsnachweise auch ohne Besuch der entsprechenden
Lehrveranstaltung zu erwerben und damit Studienzeit zu sparen. Zugleich
erfüllen diese Tests eine wichtige Funktion bei der Studienberatung:
Anhand der Ergebnisse lassen sich individuelle Stärken und Schwächen
aufzeigen sowie Empfehlungen oder Zuweisungen für angemessene Kurse
geben.
Stand: 27. März 2000