| Studienberatung:
Prof. Dr. David Hiley, Gebäude PT 4.2.23, Tel. 943 35 12
PD Dr. Rainer Kleinertz, Gebäude PT 4.2.04, Tel. 943 37 17
Dr. Bettina Berlinghoff, Gebäude PT 4.2.17, Tel. 943 37 58
Einführungsveranstaltung für Studierende
der Musikwissenschaft:
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| Vorlesungen | Kolloquium |
| Donnerstag 11.10.2001 | Raum M 28 (Gebäude FH) |
| 14-15 Uhr | Gehörbildung I (U, M) |
| 15-16 Uhr | Gehörbildung II (U. M) |
| 16-17 Uhr | Harmonielehre I (U, M) |
| 17-18 Uhr | Harmonielehre II (U. M) |
| Studierende, die über ausreichende Vorkenntnisse verfügen, erhalten die Möglichkeit, Leistungsnachweise auch ohne Besuch der entsprechenden Lehrveranstaltung zu erwerben und damit Studienzeit zu sparen. Zugleich erfüllen diese Tests eine wichtige Funktion bei der Studienberatung: Anhand der Ergebnisse lassen sich individuelle Stärken und Schwächen aufzeigen sowie Empfehlungen oder Zuweisungen für angemessene Kurse geben. Für die Kurse Harmonielehre I und Gehörbildung I ist die Teilnahme an den Klausuren verpflichtend! |
| 31 600 | Allgemeine Musikgeschichte IV (nach 1850)
2st., Mo 11-13, Beginn: 15.10.2001 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
| Die Vorlesung „Allgemeine Musikgeschichte“ vermittelt in vier Semestern
einen Überblick über die Musikgeschichte von der Antike bis ins
20. Jahrhundert. Der vierte und letzte Teil ist der Musik seit ca. 1850
gewidmet. Ausgehend von Paris sollen wesentliche Entwicklungen der europäischen
Musik in der Oper, der Symphonie, der Klaviermusik und des Liedes skizziert
werden. Weitere Stationen werden die Musikdramen Wagners, das Schaffen
von Johannes Brahms sowie die Symphonien Bruckners und Mahlers sein. An
die Ausbildung der Atonalität und der Zwölftontechnik bei Schönberg
und seinen Schülern soll sich abschließend ein Überblick
über weitere bedeutende Komponisten und Strömungen der Musik
des 20. Jahrhunderts anschließen.
Die Vorlesung wendet sich in erster Linie an Studierende der Studiengänge Musikwissenschaft und Musikpädagogik, steht zugleich aber Hörern aller Fakultäten offen. Zur Ergänzung wird die Lektüre ausgewählter Kapitel aus dem Neuen Handbuch der Musikwissenschaft, 13 Bde., hg. von Carl Dahlhaus, Laaber 1980–1993, empfohlen. |
| 31 601 | Joseph Haydns Sinfonien
2st., Do 15-17, Beginn: 18.10.2001 |
Gmeinwieser | PT 2.0.4 |
| Die 104 Sinfonien Haydns nehmen in der gattungsgeschichtlichen Entwicklung
der Sinfonie einen gewichtigen Platz ein. In Ausdifferenzierung des Details
werden in der Vorlesung stilistische Elemente der Werke mit Orientierung
am Barock, solchen der Sturm- und Drangperiode bis hin zu den sogenannten
Pariser und Londoner Sinfonien besprochen.
Literatur: K. Geiringer, Joseph Haydn, Mainz 1959; H.C. Robbins Landon, The Symphonies of Joseph Haydn, London 1955, Supplement London 1961; Ders., Haydn Symphonies, London 1966; L. Finscher, Joseph Haydn, Laaber 2000. |
| 31 602 | William Byrd (1543-1623) (in englischer Sprache)
2st., Mi 11-13, Beginn: 17.10.2001 |
Hiley | PT 2.0.4 |
| Byrd war zweifellos der bedeutendste englische Komponist seiner Zeit.
Zu allen Bereichen der Komposition hat er entscheidende Beiträge geleistet:
sowohl zur geistlichen als auch zur weltlichen Vokalmusik, zur Musik für
Tasteninstrumente und für Gamben-Consort. Er setzte das musikalische
Fundament für die neue anglikanische Kirche, komponierte jedoch auch
für die unterdrückte katholische Kirche (er blieb zeitlebens
katholisch), und zwar Werke, die sowohl in ihren Texten als auch im musikalischen
Ausdruck unmißverständliche Glaubensbekenntnisse verkörperten.
Byrd war Lehrer einer ganzen Generation jüngerer Meister (“Britannicae
musica parens”): Tomkins, Philips, Bull, Weelkes und Morley, dessen “A
Plaine and Easie Introduction to Practicall Musick” wohl die Musiklehre
Byrds wiedergibt.
Die Vorlesung führt in die Zeit, das Leben und die Werke Byrds ein. Neben musikalischen Werken werden auch literarische Dokumente studiert. |
| 31 603 | Die Symphonischen Werke Franz Liszts
2st., Di 11-13, Beginn: 16.10.2001 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
| Franz Liszts Symphonische Dichtungen und Programmsymphonien (zu Goethes
Faust
und Dantes Divina Commedia) bilden einen zentralen Beitrag zur Geschichte
der Symphonie zwischen Beethoven und dem oft als ‚zweites Zeitalter der
Symphonie‘ bezeichneten Schaffen von Brahms, Bruckner und anderen. Sie
entstanden fast ausnahmslos während Liszts Weimarer Zeit (1848–1861),
doch läßt sich die Beschäftigung Liszts mit der Gattung
Symphonie bis in die 1830er Jahre zurückverfolgen.
In der Vorlesung soll zunächst ein historischer Überblick über die Symphonie nach Beethoven, Liszts Musikanschauung und sein Schaffen vor 1848 gegeben werden. Anschließend werden einzelne Werke detailliert besprochen, wobei die von Liszt entwickelten neuen Formstrukturen in ihrem Verhältnis zur programmatischen Grundidee erklärt werden sollen. Den Abschluß wird ein Ausblick auf die Rezeption dieser Werke bilden. |
| 31 604 | Guillaume de Machaut (ca. 1300-1377)
2st., Do 11-13, Beginn: 18.10.2001 |
Hiley | PT 2.0.4 |
| Im Seminar wird versucht, durch genaue musikalische Analysen die Machart der Werke Machauts in der Tradition des französischen 14. Jahrhunderts zu verstehen. Dabei werden Beispiele für alle Gattungen – Motette, Ballade, Rondeau, Virelai und Lai – aufgegriffen, die Machaut behandelte. Auch deren literarische Texte werden studiert. Machaut ist der am häufigsten überlieferte Komponist seiner Zeit, und es wird der Frage nachzugehen sein, ob dies bloßer Zufall war oder ob er tatsächlich der allerbedeutendste Meister Frankreichs war. |
| 31 605 | Der Gregorianische Gesang: Ausgewählte Kapitel seiner
Geschichte und Formenwelt
2st., Do 9-11, Beginn: 18.10.2001 |
Hiley | PT 2.0.4 |
| Der einstimmige Gesang der römischen Kirche, den man seit dem frühen Mittelalter als „gregorianisch“ (nach dem hl. Gregor, Papst 590–604) bezeichnet, gibt der heutigen Forschung viele Rätsel auf. Wie sah seine Entwicklung und Überlieferung während der Jahrhunderte vor seiner frühesten schriftlichen Fixierung (9. Jh.) aus? Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen jener Fassung, die sich im Karolingerreich ausbreitete (und noch heute gesungen wird) und jener stark abweichenden Fassung, die in den ersten Handschriften aus Rom selbst (11.–13. Jh.) überliefert ist? Entgegen der allgemeinen Auffassung wurde das gesungene Repertoire nicht ein für allemal unveränderlich festgelegt, sondern ständig ergänzt und an lokale Bedürfnisse angepaßt. Dies hat sich während seiner jahrhundertelangen Entwicklung in einer erstaunlichen stilistischen und formalen Vielfalt niedergeschlagen. Die Themen des Seminars sind an diese Fragen zur historischen Entwicklung und zur Gestaltung der Gesänge geknüpft. |
| 31 606 | Repertoirekunde: Orpheus-Vertonungen
2st., Mo 9-11, Beginn: 22.10.2001 |
Berlinghoff | PT 4.0.47 |
| Orpheus als der Held, der mit Gesang und Lyra-Spiel wilde Tiere besänftigt,
sich den Zutritt zur Unterwelt verschafft und selbst Pluto, den Wächter
des Hades, mit der Macht seiner Musik dazu bewegt, ihm seine verloren geglaubte
Braut Eurydike zurückzugeben, steht seit 400 Jahren im Mittelpunkt
von mehr als 100 Kompositionen aus den Bereichen Oper, Ballett, Kantate,
Symphonische Dichtung oder Kammermusik. Wenn Theodor W. Adorno 1955 in
einem Vortrag über die Bürgerliche Oper konstatiert, „alle Oper
sei Orpheus“ oder Orpheus sei der „Archetypus der Oper“, charakterisiert
er damit in beeindruckender Weise die zentrale Bedeutung des Mythos von
Orpheus und Eurydike für die Entwicklung der Gattung Oper. Zu nennen
sind hier vor allem Jacopo Peris und Giulio Caccinis L’Euridice-Opern
(1600 bzw. 1602), Claudio Monteverdis «Favola in musica»
L’Orfeo (1607) und Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice
(1762).
Gegenstand der Lehrveranstaltung werden ausgewählte Orpheus-Vertonungen u. a. von Peri, Monteverdi, Landi, Gluck, J. Haydn, Liszt, Offenbach, Milhaud, Birtwistle, Strawinsky und Orff sein. Die Werke der einzelnen Komponisten sollen unter Einbeziehung biographischer Aspekte jeweils in kurzen Referaten erläutert und in Audio- bzw. Viedeoaufnahmen vorgestellt werden. Die Übung richtet sich insbesondere an Studierende der Fächer Musikwissenschaft und Musikpädagogik, steht zugleich aber Hörern aller Fakultäten offen. Einführende Literatur: Alexander Becker u. a., Art. Orpheus, in: MGG 2, Sachteil, Bd. 7, Kassel u. a. 1997, Sp. 1099–1108; Frederick W. Sternfeld, Art. Orpheus, in: NGroveDO, Bd. 3, London 1992, S. 776–778; Robert Anderson u. a., Art. Orpheus, in: NGroveD 2, Bd. 18, London 2001, S. 752 f. |
| 31 607 | Böhmische Musiker-Autobiographien: Dokumente, Probleme,
Methoden
2st., Mi 14-16, Beginn: 17.10.2001 |
Fuchs | PT 2.0.4 |
| Anhand von autobiographischem Material (eigenhändige Schriftstücke
in Form von Notizen, in Briefform bis hin zur Autobiographie) zu ausgewählten
Musikern und Komponisten aus den ehemals böhmischen Ländern bzw.
der 1. CSR (von Georg Franz Benda über Bedrich
Smetana bis hin zu Fidelio F. Finke) soll auf den instruktiven Gehalt dieser
Dokumente hinsichtlich biographischer und werkgenetischer Forschung hingewiesen
werden. Darüber hinaus vertieft die Übung Methoden biographischer
Forschung und Methoden im Umgang mit Primärquellen.
Literatur: Nicole Schwindt, Art. Quellen, in: MGG 2, Sachteil, Bd. 7 (1997), Sp. 1946 f. u. 1951 f.; Lexikon zur deutschen Musikkultur: Böhmen Mähren Sudetenschlesien, 2 Bde., München 2000 (Auswahl nach Absprache); Andreas Willscher, Ferdinand Pfohl (1862–1949), Prag 2001; Meinhard Saremba, Leos Janácek. Zeit – Leben – Werk – Wirkung, Kassel 2001. |
| 31 608 | Notationskunde I
2st., Mi 9-11, Beginn: 17.10.2001 |
Hiley | PT 2.0.4 |
| Die Übung führt in die frühen europäischen Musiknotationen ein, von den Anfängen im beginnenden 9. Jahrhundert bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Erstes Thema bildet die Notierung des Gregorianischen Chorals mit sog. Neumen und die Entwicklung der Liniennotation. Die Aufzeichnung der frühen mehrstimmigen Musik bildet einen zweiten Themenbereich. Erst im 13. Jahrhundert begann man, eine Notation mit rhythmischen Komponenten zu verwenden. Diese „modale“ Notation, die für die Mehrstimmigkeit im Paris der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts erfunden wurde, sowie die ersten mensuralen („vor-frankonische“ und „frankonische“) Notationen sind Gegenstand der Schlußphase der Lehrveranstaltung. Klausur am Semesterende. |
| 31 609 | Die Musik des 15. Jahrhunderts
1st., Fr 12-13, Beginn: 19.10.2001 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
| Anhand ausgewählter Werke und Texte soll diese Übung eine
Einführung in die Musik des 15. Jahrhunderts geben. Am Beispiel Dufays
werden zunächst die wichtigsten Gattungen und Musikzentren vorgestellt.
Im folgenden wird am Beispiel des aragonesischen Hofes in Neapel der Schwerpunkt
auf weltlicher Musik und ihrer Verbreitung liegen.
Einführende Literatur: Allan W. Atlas, Music at the Aragones Court of Naples, Cambridge 1985; Ludwig Finscher, Die Musik des 15. und 16. Jahrhunderts, Laaber 1989/1990 (Neues Handbuch der Musikwissenschaft 3); Reinhard Strohm, The Rise of European Music, 1380–1500, Cambridge 1993. |
| 31 610 | Johann Mattheson und die Musiktheorie seiner Zeit
2st., Mo 15-17, Beginn: 15.10.2001 |
Kleinertz | PT 2.0.4 |
| Johann Mattheson (1681–1764) war nicht nur ein bedeutender Musikschriftsteller,
sondern als Sänger und Komponist war er eine zentrale Gestalt des
Hamburger Musiklebens. Zunächst soll anhand seiner Oper Cleopatra
(1704) und Händels Almira (1705) in die Hamburger Oper zu Beginn des
18. Jahrhunderts eingeführt werden. Anschließend sollen vor
allem die Brockes-Passion von 1718 (Der für die Sünde der Welt
gemarterte und sterbende Jesus) und die Johannes-Passion von 1723 (Das
Lied des Lammes) analysiert werden und dabei zugleich als Leitfaden für
die Lektüre ausgewählter Texte aus Matthesons Schriften dienen.
Einführende Literatur: George J. Buelow u. Hans Joachim Marx (Hg.), New Mattheson Studies, Cambridge 1983; George J. Buelow, Art. Mattheson, Johann, in: NGroveD 2, London 2001, Bd. 16. |
| Opera in the Seventeenth Century
2st., Do 17–19 Uhr, Beginn: 18.10.2001 |
Vavoulis | PT 4.0.47 |
| This course will focus on the first hundred years of opera from its
birth in Florence around 1600 to its establishment in Venice in the 1670s
as the leading musical genre of its time. We will familiarise ourselves
with a selection of dramatic works by Monteverdi, Peri, Rossi, Lully, Charpentier
and Cavalli, and also look at the many different aspects and skills which
went into producing this most interdisciplinary of genres. The students
will work in many different areas of research such as libretto studies,
types of dramatic scenes, the recitative style, the development of arias
and their musical forms, and the effect of baroque staging and gesture
on the performance of opera.
Literatur: Ellen Rosand, Opera in Seventeenth-Century Venice: The Creation of a Genre, Berkeley 1991; Margaret Murata, Operas for the Papal Court: 1631–1668, Ann Arbor/Mich. 1981; Robert Isherwood, Music in the Service of the King: France in the Seventeenth Century, Ithaca 1973. |
| Editing Music with SibeliusTM
2st., Fr 10–12 Uhr, Beginn: 19.10.2001 |
Vavoulis | PT 4.0.47 |
| The course aims to introduce students to music editing, a special field of musicological research which deals with the transcription of musical sources of the past into modern notation. We will follow the editorial procedure through all its phases including the discussion and evaluation of the sources, drawing up an editorial commentary, and, finally, producing print-ready copy using the music software ‘Sibelius’. Our working material will be from the vocal genres of the seventeenth century (opera, cantata), an area which presents particular challenges to the editor as it involves the transcription of both text and music. |
| 31 611 | Harmonielehre I (für Lehramt und Magister)
1st., Di 13-14, Beginn: 16.10.2001 |
Kraus | H 4 |
| Dreiklänge der Hauptharmonien, ihre Sextakkorde, der Dominantseptakkord.
Lehrbücher: Paul Hindemith, Aufgaben für Harmonie-Schüler, Mainz: Schott; Hermann Grabner, Handbuch der funktionellen Harmonielehre, Regensburg, 1995. |
| 31 654 | Harmonielehre I (für Lehramt und Magister)
1st, Do 13–14 Uhr, Beginn: 18.10.2001 |
Brunner | M 26 |
| Systematisch erfolgt eine Einführung in den vierstimmigen homophonen
Satz.
Literatur: Salmen, Walter / Schneider Norbert J. (Hrsg.), Der musikalische Satz. Ein Handbuch zum Lernen und Lehren, Innsbruck 1987. Vorgezogene Abschlußklausur (Teilnahme verpflichtend!): Donnerstag, 11.10.2001, 16–17 Uhr, Musikpavillon Seybothstr., M 26 oder M 28. |
| 31 612 | Harmonielehre III (für Magister)
1st., Di 15-16, Beginn: 16.10.2001 |
Kraus | H 4 |
| Dreiklänge und Septakkorde der Nebenstufen, Modulationen, Ausarbeitung
von bezifferten Bässen zu Arien, Liedern, Rezitativen, Chören
und Instrumentalstücken.
Lehrbuch: Paul Hindemith, Aufgaben für Harmonie-Schüler, Mainz: Schott. |
| 31 613 | Kontrapunkt II
1st., Di 16-17, Beginn: 16.10.2001 |
Kraus | H 4 |
| Ausarbeitung von Choralvorspielen, Inventionen und Fugen zu zwei bis
vier Stimmen.
Lehrbuch: Lemacher/Schröder, Lehrbuch des Kontrapunkt, Mainz: Schott. |
| 31 656 | Gehörbildung I
1st., 2 Gruppen, Di 10–11, 11–12 Uhr, Beginn: 16.10.2001 |
Eglhuber | M 26 |
| Inhalte: Hördisziplinen: Melodiehören (tonal), Zweistimmigkeit
(Intervalle), Harmonisches Hören (Akkorde), Rhythmus, Klangfarben.
Anwendungen: Notation, Vomblattsingen, Fehler & Veränderungen hören, Werkhören (Höranalyse). Einführende Literatur: C. Kühn, Gehörbildung im Selbststudium, Kassel 1983/1990; R. Mackamul, Lehrbuch der Gehörbildung 1, Kassel 61989. Vorgezogene Abschlußklausur (Teilnahme verpflichtend!): Donnerstag, 11.10.2001, 14–15 Uhr, Musikpavillon Seybothstr., M 26 oder M 28. |
| 31 614 | Partiturspiel
1st., Di 17-18, Beginn: 16.10.2001 |
Kraus | H 4 |
| Pflichtveranstaltung lt. Studienordnung. |
| 31 616 | Propädeutikum Harmonielehre, Generalbaß- und
Partiturspiel
1st., Di 8-9, Beginn: 16.10.2001 |
Buckland | PT 4.0.47 |
| Behandelt werden die Grundzüge der Harmonielehre sowie des Generalbaß- und Partiturspiels in Theorie und Praxis. |
| 31 617 | Generalbaßspiel
1st., Di 9-10 Buckland, Beginn: 16.10.2001 |
Buckland | PT 4.0.47 |
| Pflichtveranstaltung lt. Studienordnung.
Literatur: Hermann Grabner, Generalbaßübungen, Leipzig: Kistner & Siegel, 1936. |
| 31 618 | Harmonische Analyse II
1st., Mi 16-17, Beginn: |
Bruach | PT 4.0.47 |
| Die Übung soll als Einführung in den Bereich der funktionellen
Harmonik aus einer historischen bzw. musikwissenschaftlichen Perspektive
dienen. Als Material werden ausgewählte Beispiele von Komponisten
der Klassik erarbeitet bzw. analysiert. Dabei werden unterschiedliche Gattungen
(u. a. Musik für Tasteninstrumente, Kammer- und Orchestermusik, Oper)
mit ihren besonderen harmonischen und strukturellen Problemen vorgestellt.
Zusätzlich können auch modulatorische Prozesse selbst komponiert
und mit Passagen aus den Klavierwerken Haydns und Mozarts als pädagogischem
Hintergrund verglichen werden.
Literatur: Dieter de la Motte, Harmonielehre, Kassel u. a. 1976. |
| 31 619 | Harmonische Analyse IV
1st., Mi 17-18, Beginn: |
Bruach | PT 4.0.47 |
| Die Übung soll eine Einführung in den Bereich der funktionellen
Harmonik aus einer historischen bzw. musikwissenschaftlichen Perspektive
geben. Als Material sind ausgewählte Beispiele von Komponisten der
zweiten romantischen Generation (u.a. Liszt, Wagner, Franck, Brahms, Bruckner,
Mahler, Reger) bis hin zu den ersten Strömungen der Musik des 20.
Jahrhunderts (u. a. Debussy und Schönberg) vorgesehen. Dabei werden
unterschiedliche Gattungen (u. a. Klaviermusik, Lied, Symphonie, Oratorium)
mit ihren besonderen harmonischen und strukturellen Problemen behandelt.
Zusätzlich können auch modulatorische Prozesse erarbeitet werden.
Literatur: Dieter de la Motte, Harmonielehre, Kassel u. a. 1976. |
| 31 620 | Kolloquium zu aktuellen Forschungsproblemen
2st., Di 18-20, Beginn: 16.10.2001 |
Hiley/Kleinertz | PT 4.0.47 |
| Das Kolloquium ist primär für Studierende bestimmt, die ihre Magisterarbeit oder Dissertation vorbereiten. Die Teilnahme setzt eine vorherige Anmeldung (Sprechstunden der Dozenten) voraus. |
Stand: 11. Oktober 2001