Ausgabe-Stand: 18. Okt. 2011
| Studienberatung: Prof. Dr. Wolfgang Horn, Gebäude PT 4.2.04, Tel. 943 37 54 Sprechstunde: Mi 12-13 u. n. Vb. Prof. Dr. David Hiley, Gebäude PT 4.2.23, Tel. 943 35 12 Sprechstunde: Di 9-10 Uhr u. n. Vb. Dr. Bettina Berlinghoff-Eichler, Gebäude PT 4.2.17, Tel. 943 37 58 Sprechstunde: Do 14-15 Uhr u. n. Vb. PD Dr. Andreas Pfisterer, Gebäude PT 4.2.16, Tel. 943 3717 Sprechstunde: Di 16-17 Uhr Einführungsprogramm in das Studium des Bachelor of Arts (B. A.) Dienstag, 11. Oktober 2011, 8.30–12.00 Uhr, H 15 Fachspezifische Einführung Musikwissenschaft (Bachelor) Mittwoch, 12. Oktober 2011, 16–17 Uhr, Raum H 6 |
| 31 600 | Allgemeine Musikgeschichte IV (Klassik, Romantik) 2 st., Mi 10-12, H 4 MUWI - M 01.4 (4), MUWI - M 05.4 (4) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.10.2011
Teilnehmer: BA; LA; Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung: Klausur am Semesterende
Die Zeit der Klassik und der Romantik ist die Zeit zahlloser „Meisterwerke“ in der Musik, die als Individuen in einer Überblicksvorlesung nicht sinnvoll zu behandeln sind. Mehr noch als in den anderen Teilen des Zyklus wird hier das historiographische Konstrukt der „Gattung“ den leitenden Gesichtspunkt abgeben müssen, freilich in der Weise, dass mit jeder der im 18. Jh. neu entstehenden Gattungen – Streichquartett, Symphonie, Klaviersonaten und Kammermusik, später dann noch das Kunstlied und die verschiedenen Formen der romantischen und nachromantischen Oper – ein großer Komponist als „Gattungspionier“ mit eingeführt wird. Ziel dieser Vorlesung ist es, auf Werkbestände hinzuweisen, deren selbständige Erarbeitung sich lohnt. Die Vorlesung beginnt mit den „Bach-Söhnen“, führt dann über Haydn, Mozart und Beethoven zu Schubert, Schumann und den Romantikern, wirft schließlich noch einen flüchtigen Blick auf die Entwicklung der Oper in den verschiedenen Sprachen. Die Musik des 20. Jahrhunderts wird nicht erreicht werden; sie wird in einer eigenen Vorlesung behandelt werden. Literaturhinweise wird es im Laufe des Semesters geben, ebenso Hinweise darauf, wie eine eigenständige Nacharbeit aussehen sollte, die – in Verbindung mit der bekannt einfachen Klausur am Semesterende – den Erwerb von 4 LP wirklich rechtfertigen kann.
| 31 601 | Musik und Fest im barocken Rom 2 st., Do 14-16, PT 2.0.4 MUWI - M 01.Wahlbereich (4), MUWI - M 11.1 (4), MUWI - M 31.2 (6), MUWI - M 32.2 (6), MUWI - M 33.2 (6) |
Gmeinwieser |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 27.10.2011
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA
Modalitäten der Prüfung: Prüfungsgespräch am Semesterende
Die
weltlichen und kirchlichen Feste wurden in Rom von Aufführungen mit
ausgewählter Musik begleitet. In den Kirchen St. Peter, S. Giovanni in
Laterano, Santa Maria Maggiore, S. Luigi dei Francesi und anderen
Gotteshäusern wurden Feste wie die des Patronats mit besonderem Aufwand
gefeiert, vor allem in den Heiligen Jahren. Ein wesentlicher Unterschied
zu den weltlichen Festen an der Piazza Navona und an der Spanischen
Treppe, auch bei den Umzügen lässt sich nicht ausmachen. Die Vorlesung
befasst sich mit Geschichte und Stilistik des barocken Festes in der
Ewigen Stadt.
Literatur
Markus Engelhardt und Christoph Flamm, Musik in Rom im 17. und 18. Jahrhundert: Kirche und Fest, 2004 Laaber-Verlag; Marcello Fagiolo, Il Settecento e l’Ottocento, Roma 1997 (Corpus delle feste a Roma 2)
| 31 602 | Musik in England III (1800-1945) 2 st., Fr 10-12, PT 2.0.4 MUWI - M 01.Wahlbereich (4), MUWI - M 11.1 (4), MUWI - M 31.2 (6), MUWI - M 32.2 (6), MUWI - M 33.2 (6) |
Hiley |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 21.10.2011
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA
Modalitäten der Prüfung: Prüfungsgespräch am Semesterende
Wie in der zweiten Hälfte des 18. so waren auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Leistungen englischer Komponisten von denen ausländischer Meister (vor allem Mendelssohn) überschattet. Auf der Bühne regierte die italienische Oper (Wagners Holländer wurde z. B. für London ins Italienische übersetzt). Das rege Musikleben, nicht zuletzt im Bereich des Oratoriums, dessen Tradition seit Händels Zeit fest etabliert war, wurde erst mit C. H. H. Parry (1848–1918), C. V. Stanford (1852–1924) und Edward Elgar (1857–1934) durch unumstrittene Meisterwerke von Engländern bereichert. Bis in die 1930er-Jahre erlebte die englische Musik einen goldenen romantischen Spätsommer eigener Prägung, zu dem insbesondere Frederick Delius (1862–1934) und Arnold Bax (1883–1952) beitrugen, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Das Schaffen Ralph Vaughan Williams‘ (1872–1958) war z. T. von seinem Engagement für die Volksliedforschung und die Musik der Tudorzeit geprägt. Nicht zu übersehen sind bewusst nationalistische Tendenzen in der englischen Musik, die eine interessante Folie zu den Entwicklungen in der deutschen Musik der gleichen Periode bilden.
| 31 603 | Mozarts Opern 2 st., Mi 14-16, PT 2.0.4 MUWI - M 01.Wahlbereich (4), MUWI - M 11.1 (4), MUWI - M 31.2 (4), MUWI - M 32.2 (4), MUWI - M 33.2 (4) |
Pfisterer |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.10.2011
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA
Modalitäten der Prüfung: mündliche Prüfung (BA: 4 LP), für MA zusätzlich schriftliche Arbeit (6 LP)
Aus
der immensen Opernproduktion des 18. Jahrhunderts sind die späten Opern
Mozarts fast die einzigen, die bis heute im Repertoire geblieben sind.
Dennoch soll diese Vorlesung nicht einen Opernführer ersetzen, sondern
die bekannten Opern Mozarts mit ihrem viel weniger bekannten Kontext in
Verbindung bringen. Zu diesem gehören in erster Linie Mozarts eigene
frühe Opern und die dort aufgegriffenen Gattungstraditionen. Einen
Schwerpunkt bilden die musikalischen Aspekte, insbesondere die
Komposition von Arien. Daneben werden Fragen der Entstehung und
Überlieferung eine Rolle spielen.
Literatur
Stefan Kunze, Mozarts Opern, Stuttgart ²1996
| 31 604 | Die Motette im Mittelalter bis ca. 1450 2 st., Di 10-12, PT 4.0.47 MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 31.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Hiley |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 18.10.2011
Teilnehmer: BA/MA/Mag
Modalitäten der Prüfung: Referat und schriftliche Hausarbeit
Als Motette bezeichnete Stücke erscheinen erstmals im 13. Jahrhundert und zwar innerhalb des großen Repertoires der Pariser Mehrstimmigkeit. So begann die Karriere einer erstaunlich vielseitigen und langlebigen Gattung der vokalen Polyphonie, die sich praktisch bis heute fortgesetzt hat. Charakteristisch für die Motette im Mittelalter war ein bereits existierender
Gesang ("cantus prius factus"), zu dem weitere Stimmen hinzu komponiert wurden. Im Seminar stehen Themen wie der Ursprung der Motette, ihre Struktur, Texte (latein, französisch) sowie auch ihre verschiedenen Funktionen (geistlich, weltlich) zur Diskussion. Behandelt werden Werke u.a. von Philippe de Vitry und Guillaume de Machaut im 14. und John Dunstable und Guillaume Dufay im 15. Jahrhundert.
Literatur: Karl Kügle, Laurenz Lütteken u. Arno Forchert: „Motette“, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, hrsg. von Ludwig Finscher, Sachteil Bd. 6 (1997), Sp. 499–528; Horst Leuchtmann u. Siegfried Mauser (Hgg.): Messe und Motette, Handbuch der musikalischen Gattungen Bd. 9 (1998).
| 31 605 | Beethovens Streichquartette 2 st., Di 14:30-16, PT 2.0.4 MUWI - M 02.Wahlbereich (6), MUWI - M 11.2 (10), MUWI - M 12.1 (10), MUWI - M 31.1 (10), MUWI - M 32.1 (10), MUWI - M 33.1 (10) |
Pfisterer |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 18.10.2011
Teilnehmer: BA/MA/Mag; LA
Modalitäten der Prüfung: Referat und Hausarbeit
Die
Musik Beethovens einerseits, die Gattung Streichquartett andererseits
gilt vielfach als Musterobjekt musikwissenschaftlicher Analyse.
Gegenstand des Seminars ist die Auseinandersetzung mit dem Notentext
einerseits, mit unterschiedlichen analytischen Ansätzen andererseits.
Literatur: Erwin Ratz, Einführung in die musikalische Formenlehre: Über Formprinzipien in den Inventionen J.S. Bachs und ihre Bedeutung für die Kompositionstechnik Beethovens, Wien 1973 (3. Aufl.). Eine
Studienedition sämtlicher Streichquartette Beethovens mit dem Notentext
der Gesamtausgabe ist beim Henle-Verlag erhältlich (91,50 €).
| 31 606 | Katholische Kirchenmusik von den Anfängen bis ins 19. Jh (Einführung in das Musikwissenschaftliche Arbeiten) 2 st., Mi 08:30-10, PT 2.0.4 MUWI - M 02.1 (6), MUWI - M 06.1 (6) |
Horn |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.10.2011
Teilnehmer: BA; LA
Modalitäten der Prüfung: Klausur (am Ende der Vorlesungszeit)
kleine schriftliche Ausarbeitung bis zum Semesterende (8–10 Seiten)
Beziehungen zwischen Musik und Kirche bestanden auf verschiedenen Ebenen. So war die Kirche ein wichtiger Arbeitgeber oder Auftraggeber für Musiker und Komponisten, also auch ein wichtiger sozialgeschichtlicher Faktor. Zugleich ist Kirchenmusik in besonderer Weise „funktionsgebundene“" Musik. In dem Maße, in dem sich das Individuum zu emanzipieren begann, konnte es die kirchlichen Vorgaben auch als Beschneidung künstlerischer Freiheit empfinden. Einige Stationen dieses zunehmend konfliktträchtigen Verhältnisses sollen in diesem Semester beleuchtet werden, und zwar – um die Sache nicht zu komplizieren – unter Beschränkung auf die katholische Kirchenmusik. Mittelalter und Renaissance sollen nicht ausgeblendet werden, aber der Akzent soll auf der tendenziell vertrauteren Musik vom 17. Jh. an liegen. Da das Proseminar zugleich in das wissenschaftliche Arbeiten einführen möchte, werden neben der Beschäftigung mit Musik auch elementare technische Dinge (Bibliographieren, Formalien des Arbeitens, sinnvolle Lernpensen neben den Lehrveranstaltungen u. ä.) besprochen. Die erste Sitzung werde ich selbst vorbereiten. Die genaue Semesterplanung werde ich in der zweiten Sitzung vorlegen.
Vorbereitung: Überlegen, ob man überhaupt ein bedeutendes Werk der katholischen Kirchenmusik kennt; wenn ja: Kenntnisse erweitern! wenn nein: Recherchemöglichkeiten erproben.
| 31 607 | Béla Bartók 2 st., Do 10-12, PT 4.0.47 MUWI - M 02.2+Wahlbereich (6), MUWI - M 06.2 (6) |
Hiley/ Braun |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 20.10.2011
Teilnehmer: BA; LA
Modalitäten der Prüfung: Kurzeferat und Hausarbeit
Während die frühen Werke Bartóks von der deutsch-österreichischen Tradition beeinflusst sind, haben seine Studien der ungarischen Volksmusik ab 1904 zur Entwicklung eines persönlichen Stils geführt, der deutlich ungarische Züge aufweist, ohne in volkstümliches Kolorit und bloßen Nationalismus zu verfallen. Neben dieser Dichotomie ist eine zweite zu beobachten, nämlich die zwischen der starken Expressivität der Werke Bartóks und ihrer strengen formalen Logik. Das Proseminar soll eine Übersicht über die bedeutendsten Werke Bartóks geben – die Instrumentalwerke, vor allem die sechs Streichquartette, Orchesterwerke wie die Musik für
Seiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, die drei Klavierkonzerte, und die drei großen
Bühnenwerke – und versucht, sie in ihren kontrastierenden Aspekten zu erklären. Von den Teilnehmern werden Kurzreferate zur Analyse einzelner Werksätze oder kleinformatiger Werke erwartet, dazu nach Kursende eine schriftliche Ausarbeitung in Form einer Hausarbeit. Zur
Vertiefung wird optional eine Hörstunde angeboten (2st., Di 16-18, PT 4.0.47, Beginn erst am 25. Oktober!), in der längere Werke Bartóks vollständig gehört werden können.
| 31 608 | Notationskunde I 2 st., Di 08:30-10, PT 4.0.47 MUWI - M 02.3 (6), MUWI - M 06.3 (6) |
Pfisterer |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 18.10.2011
Teilnehmer: Musikwissenschaft BA; LA Gym
Modalitäten der Prüfung: Klausur am Semesterende
Das
Proseminar soll die Fähigkeit fördern, Musik des Mittelalters in den
originalen Aufzeichnungen zu studieren. Schwerpunkte sind einerseits die
Notation der einstimmigen Musik anhand einzelner Schrifttypen des 10.
Jahrhunderts („Neumen“), andererseits die Notation der mehrstimmigen
Musik des 13. Jahrhunderts (Modalnotation).
Literatur
Willi Apel, Die Notation der polyphonen Musik, 900-1600, Wiesbaden 1989; Bernhard Gröbler, Einführung in den Gregorianischen Choral, Jena ²2005.
| 31 609 | Harmonielehre I 2 st., Mi 16-18, H 4 MUWI - M 04.1 (3), MUWI - M 08.1 (3) |
Braun |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 19.10.2011
Teilnehmer: BA
Modalitäten der Prüfung: Klausur
Ziel
dieser Übung ist die Vermittlung von Grundbegriffen der harmonischen
Funktionstheorie. Dazu gehören der Dreiklang und seine Umkehrungen, die
Kadenz, die Funktionssymbole und die Stimmführung im homophonen
vierstimmigen Satz. Zusätzlich werden die Regeln des bezifferten Basses
(Generalbass) behandelt.
Literatur
Wilhelm Maler, Beitrag zur durmolltonalen Harmonielehre I, München 2000 (16. Aufl.); Walter Salmen und Norbert J. Schneider (Hrsg.), Der musikalische Satz. Ein Handbuch zum Lernen und Lehren, Innsbruck 1987; Reinhard Amon, Lexikon der Harmonielehre, Wien u. a. 2005.
| 31 610 | Kontrapunkt I 2 st., Mo 14-16, PT 4.0.47 MUWI - M 04.2 (3), MUWI - M 08.2 (3) |
Pfisterer |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 17.10.2011
Teilnehmer: BA
Modalitäten der Prüfung: Klausur am Semesterende
In
der Übung Kontrapunkt I wird der zweistimmige Satz als Grundlage der
Satztechnik vor 1600 (Palestrinastil) behandelt in Anlehnung an die
Methode von Johann Joseph Fux’ Gradus ad Parnassum. Inhalte sind dabei:
Intervallehre, Tonartenlehre, Fortschreitungsregeln, Konsonanz- und
Dissonanzbehandlung.
Literatur
Knud Jeppesen, Kontrapunkt, Wiesbaden 1985 (11. Aufl.); Thomas Daniel, Kontrapunkt, Köln 2002 (2. Aufl.); Bernhard Meier, Alte Tonarten, Kassel u.a. 2000 (3. Aufl.)
| 31 611 | Repertoirekunde: Instrumentalmusik des 18. Jahrhunderts 2 st., Do 12-14, PT 4.0.47 MUWI - M 03.1+Wahlbereich (3), MUWI - M 07.1+Wahlbereich (3), MUWI - M 12.2+3 (3) |
Berlinghoff-Eichler |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 20.10.2011
Teilnehmer: BA/LA
Modalitäten der Prüfung: Referat(e) zu ausgewählten Werken; Hörtest in den Semesterferien
Ziel
dieser Veranstaltung ist die Erweiterung der Repertoirekenntnisse im
Bereich der Instrumentalmusik (Sonaten, Kammermusik, Sinfonien) des 18.
Jahrhunderts. Aufgabe der Teilnehmerinnen und -teilnehmer wird es sein,
im Rahmen von kurzen Referaten ausgewählte Kompositionen vorzustellen,
die wir uns im Anschluss vollständig oder in Teilen anhören werden. Auf
dem Programm stehen Werke von Bach, Händel, Haydn, Mozart u. a.
Hinweis
Maximal
15 Teilnehmer/-innen mit Leistungsnachweis (Aushang der Teilnehmerliste
beim Sekretariat des Instituts für Musikwissenschaft ab 12. Oktober
2011).
| 31 612 | Computergestütztes Arbeiten in der Musikwissenschaft 2 st., Di 12-14, 14tgl. mit zusätzlicher Blockveranstaltung, PT 4.0.47 MUWI - M 03.Wahlbereich (3), MUWI - M 07.Wahlbereich (3), MUWI - M 12.2+3 (3) |
Berlinghoff-Eichler |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 18.10.2011 (Vorbesprechung)
Termine:
| 31 613 | Béla Bartók 2 st., Di 16-18, PT 4.0.47 MUWI - M 03.1 + Wahlbereich (3), MUWI - M 07.1 + Wahlbereich (3) |
Hiley/ Braun |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 25.10.2011
Teilnehmer: BA; LA
Modalitäten der Prüfung: nach Absprache
Hörstunde zum Proseminar.
| 31 614 | Instrumentationskunde 2 st., Mo 08:30-10, VG_3.62 (3. Stock) MUWI - M 03.3 + Wahlbereich (3), MUWI - M 07.3 + Wahlbereich (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 17.10.2011
Teilnehmer: BA; Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung: Hausarbeiten und Semesterarbeit
Auseinandersetzung
mit den Eigentümlichkeiten verschiedener Instrumente. Die Kunst des
Arrangierens – mit und ohne Computer. Vergleiche der
Instrumentationsmerkmale von Komponisten der Vergangenheit. Praktische
Übungen mit einer Semesterarbeit, die gegebenenfalls vom
Universitätsorchester vorgetragen wird.
| 31 615 | Komposition I 2 st., Mo 10-12, VG_3.62 (3. Stock) MUWI - M 03.3 + Wahlbereich (3), MUWI - M 07.3 + Wahlbereich (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 17.10.2011
Teilnehmer: BA; Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung: nach Absprache
Harmonie-
und Kontrapunktübungen im Stil der „alten Meister“. Wir ergänzen
fehlende Takte bei verschiedenen Komponisten und vergleichen mit dem
Original.
| 31 616 | Tastensinn I 1 st., Mo 12-13, VG_3.62 (3. Stock) MUWI - M 03.1 (3), MUWI - M 07.1 (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 17.10.2011
Teilnehmer: BA; Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung: Klausur am Ende von Tastensinn II
Tasteninstrumente
sind als Hilfsmittel für Harmonie- und Kontrapunkt-Übungen besonders
geeignet. Viele lange Theoriepfade können mit Hilfe eines Grundwissens
am Klavier gekürzt werden. Die Fähigkeit, sich eine Partitur selbst
anzueignen, ist für Musikwissenschaftler nicht zu verachten. Virtuosität
am Klavier wird nicht abgelehnt, ist aber weder Voraussetzung noch
Ziel. Die Veranstaltung ist über vier Semester verteilt und führt in
Blattlesen, Transposition, Generalbass, Lesen von Akkordsymbolen,
Partiturlesen und Improvisation ein. Alle Übungen werden am Klavier
erklärt und ausgeführt. Tastensinn I ist besonders für Erstsemester
geeignet. Studierende, die keine Klaviererfahrung haben, sind hier gut
aufgehoben. Klavierkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Anfänger
bekommen Hinweise, wie sie sich am Klavier helfen können,
fortgeschrittenere Pianisten erfahren, wie sie ihre Klavierkenntnisse in
der Musikwissenschaft einbringen können. Ziel ist es, das Blattlesen
möglichst voran zu bringen und in das Transponieren am Klavier
einzuführen.
Die Übung Tastensinn II findet im Sommersemester statt
und wird mit einer Klausur schließen. Leistungspunkte können nur nach
dem Besuch beider Veranstaltungen vergeben werden!
| 31 617 | Tastensinn III 2 st., Mo 13-14, VG_3.62 (3. Stock) MUWI - M 03.3 (3), MUWI - M 07.3 (3) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 17.10.2011
Teilnehmer: BA; Hörer aller Fakultäten
Modalitäten der Prüfung: Klausur Generalbass
Diese
Übung setzt die Arbeiten von Tastensinn I und II fort. Pianisten mit
Erfahrung in Blattlesen dürfen nach Absprache mit dem Dozenten hier
einsteigen. Die Akkord-Symbole werden komplizierter (einschl.
Jazz-Harmonik) und wir setzen uns mit der Praxis von Generalbass und
Improvisation am Klavier auseinander. Der letzte Teil, Tastensinn IV, findet im Sommersemester statt und wird mit der Klausur Partiturlesen
abschließen.
| 31 618 | Dirigierkurs I 2 st., Mo 16-18, VG_3.62 (3. Stock) |
Buckland |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 17.10.2010
Teilnehmer: Musikwissenschaft, Hörer aller Fakultäten
Eine
Einführung in die Theorie des Ensemble-, Chor- und Orchesterleitens,
Schlagtechnik. Das Aneignen von Partituren. Dieser Kurs bereitet eine
Blockveranstaltung vor, die mit dem Universitätsorchester stattfinden
wird.
| 31 619 | Berufsfelder für Musikwissenschaftler I 2 st., Fr 12-14, PT 4.0.47 MUWI - M 12.2+3 (3), MUWI - M 35.3 (4) |
Ebel |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Die Musikwissenschaft ist ein spannendes Fach, doch mit welchen Berufszielen haben wir das Studium begonnen? Gibt es überhaupt konkrete Berufs„ziele“ außerhalb der Uni ? In jedem Falle gibt es eine Menge Berufsfelder, für welche die Musikwissenschaft eine gute Grundlage bilden kann – man muss natürlich rechtzeitig Weichen für spätere Berufs- und Interessensfelder stellen. Dies kann die Wahl der richtigen Fächerkombination, das rechtzeitige Interessieren für verwandte Themen, ein frühzeitiges Praktikum oder ein Nebenjob sein – viele Wege führen zu einer späteren beruflichen Laufbahn - wenige sind in unserem Falle kerzengerade. Wir beschäftigen uns u.a. mit den Themen- bzw. Berufsfeldern Musikjournalismus, Verlagswesen, Medien allgemein, Forschung und Lehre, Fortbildungswesen, Veranstaltungsmanagement, allg. Musik- bzw. Kulturmanagement, Laienmusik- und Verbandswesen und weiteren Themen – gerne auch auf Nachfrage der Teilnehmer. Wir werden dazu nach Möglichkeit Exkursionen unternehmen – bitte sich hierfür etwas Zeit vorzunehmen. Die erste Stunde ist für die Planung der Übung sowie der Leistungsnachweise unbedingt zu besuchen. N.B.: Diese Übung bietet Einblicke in Berufsfelder – keine Vermittlung von Jobs oder Praktika.
| 31 620 | Kolloquium zu aktuellen Forschungsprojekten 2 st., Do 16-18, PT 4.0.47 MUWI - M 34.1 (6) |
Hiley |
Kommentar zur Lehrveranstaltung
Beginn: 20.10.2011
Teilnehmer: MA/Mag
Modalitäten der Prüfung: regelmäßige Teilnahme und Vorstellung der Examensarbeit
Wie
in jedem Semester wird das Kolloquium der Vorstellung von Magister-,
Master- und Promotionsprojekten gewidmet sein. Studierende nach der
Zwischenprüfung sind herzlich eingeladen, auch wenn sie selbst noch
nicht mit der Anfertigung einer der genannten Arbeiten beschäftigt sind.