Elektrisiermaschinen
im 18. und 19. Jahrhundert - Ein kleines Lexikon

 


Aepinus, Franz Ulrich Theodosius
geboren: 13. Dezember 1724 in Rostock
gestorben: 10. August 1802 in Dorpat

Aepinus studierte Mathematik und Medizin an den Universitäten Rostock und Jena. Er promovierte in Mathematik, wurde Privatdozent in Rostock, 1755 Professor für Astronomie an der Berliner Akademie der Wissenschaften. 1757 wurde er an die Petersburger Akademie berufen. Er beaufsichtigte das Kadettenkorps und die höheren Schulen Rußlands. Ebenso leitete er die wissenschaftliche Ausbildung des russischen Thronfolgers. 1799 emeritierte er und lebte seitdem in Dorpat.

Aepinus bemühte sich um eine quantitative Fassung der elektrischen Phänomene. Er gilt als Entdecker der Influenz- sowie der Pyroelektrizität. Ebenso gehen Forschungen zum Magnetismus und zur Astronomie auf ihn zurück. Zu seinen Arbeiten gehören "Quelque nouveau expériences électriques remarquables" (1756), sowie das Tentamen theoriae Electricitatis et Magnetismi von 1759.

[LOREY; POGGENDORFF]


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