Elektrisiermaschinen
im 18. und 19. Jahrhundert - Ein kleines Lexikon

 


Berührungselektrizität
Berührungselektrizität entsteht bei Kontakt von zwei aus unterschiedlichen chemischen Stoffen bestehender Leiter. Dies können Metalle und Elektrolyte sein. Durch das Überspringen von Elektronen zwischen den Stoffen, wird an der Kontaktstelle eine Ladungstrennung erzeugt und eine elektrische Spannung aufgebaut.

Während Luigi Galvani (1737 – 1798) in seinem De viribus electricitatis in motu musculari commentarius von 1791 das elektrisch hervorgerufene Zucken eines präparierten Froschschenkels als animalische Elektrizität deutete, argumentierte Alessandro Volta (1745 – 1827) nur ein Jahr später, daß dieses Phänomen lediglich auf Berührungselektrizität zurückgeführt werden könne. Der Schenkel habe Galvani hier unbewußt als Sensor, bzw. Elektrometer  für eine vorhandene Spannung gedient.

[BROCKHAUS; SCHRIEVER/ SCHUH]


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