Elektrisiermaschinen
im 18. und 19. Jahrhundert - Ein kleines Lexikon

 


Handelektrisiermaschine
Handelektrisiermaschinen dienten zum Erregen nicht selbsterregender Influenzelektrisiermaschinen, z.B. nach Holtz. Sie funktionierten nach dem Prinzip einer Reibungsmaschine: Während sie an einem Ende des Griffs gehalten wurden, konnte durch Drehen einer Kurbel mit der anderen Hand eine kleine Glasscheibe in Rotation versetzt werden, die am beiderseits angebrachten, aus Hartgummi und Leder bestehenden Reibzeug rieb. Die entstehende Elektrizität wurde in die dem Handgriff gegenüberliegende Spitze der Maschine geführt, mit welcher die Influenzmaschine geladen wurde.


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