Elektrisiermaschinen
im 18. und 19. Jahrhundert - Ein kleines Lexikon

 


Ingenhousz' Elektrisiermaschine
Die von Jan Ingenhousz (1730 – 1799) konstruierte Elektrisiermaschine bestand aus einem Holzgestell und einer darin eingespannten Glasscheibe. Auf einer waagerechten, quadratischen Holzplatte waren senkrecht zwei weitere Holzplatten montiert, die parallel zueinander standen. Die zu reibende Glasscheibe befand sich ebenfalls parallel zu diesen zwischen ihnen. Sie wurde von einer Achse getragen, die in den seitlichen Holzplatten befestigt war und über eine Kurbel gedreht werden konnte.

An der Innenseite der Holzplatten waren je zwei Lederkissen montiert, die Kontakt zur Scheibe hatten. Wurde diese gedreht, entstand über die Reibung des Leders auf dem Glas Reibungselektrizität, die über zwei längliche Saugapparate in einen Messingkonduktor überführt wurde.

Ingenhosz' Maschine war einfach zu handhaben und galt trotz ihrer einfachen Bauweise als leistungsstark.

[GERNET]


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