Elektrisiermaschinen
im 18. und 19. Jahrhundert - Ein kleines Lexikon |
Jean-Antoine Nollet (1700 1770) konstruierte um 1746 eine Reibungselektrisiermaschine. Über eine Kurbel wurde ein großes Schwungrad angetrieben, welches wiederum über ein Seil die Achse einer Glaskugel bewegte, die in einem Holzgestell montiert war. Der Abstand der beiden seitlichen Halterungen konnte verändert werden, so daß sich unterschiedlich große Kugeln einspannen ließen. Da das Schwungrad weitaus größer war als das Antriebsrad der Achse, konnte die Kugel sehr schnell rotieren. Elektrisiert wurde sie durch Reibung per Hand. Ein Nachteil des Modells war seine Größe, die es nur schwer transportabel machte. Dennoch fand seine Maschine weite Verbreitung und viele Nachahmer.