Elektrisiermaschinen
im 18. und 19. Jahrhundert - Ein kleines Lexikon

 


Volta, Alessandro
geboren: 18. Februar 1745 in Como
gestorben: 5. März 1827 in Como

Volta trat bereits im Alter von 18 Jahren in Korrespondenz mit Jean-Antoine Nollet (1700 – 1770). Reisen durch die Schweiz, Deutschland, Holland, England und Frankreich brachten ihm ferner Kontakte zu Francois Marie Arouet de Voltaire (1694 – 1778), Joseph Priestley (1733 – 1804), Pierre Simon Laplace (1749 – 1827), Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799) und Antoine-Laurent Lavoisier (1743 – 1794). Er war 1775 – 1779 Gymnasialprofessor für Physik in Como, 1780 – 1804 Professor für Experimentalphysik an der Universität Padua. 1791 wurde er in die Royal Society aufgenommen. Napoleon (1769 – 1821) ehrte ihn mit dem Kreuz der Ehrenlegion.

Volta erfand 1775 den Elektrophor, 1782 einen Plattenkondensator, 1792 entdeckte er in Auseinandersetzung mit der von Luigi Galvani (1737 – 1798) im Jahre 1791 publizierten animalischen Elektrizität die Berührungselektrizität, die bei der Berührung zweier Leiter entsteht. 1801 entwickelte Volta eine Spannungsreihe der Metalle. Sie fand in der gleichfalls von ihm entwickelten Voltaschen Säule Anwendung.

[HERMANN; HUNDT; SCHREIBER]


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