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Arcor News
Februar 2002

"Miss Germany" Anwärterinnen virtuell gekreuzt - Die Traumfrau

An der Universität in Regensburg wurde ein Experiment gestartet. Aus den 22 "Miss Germany" Anwärterinnen wurde das Traumgesicht ermittelt. Hierzu fotografierte die Wissenschaftler alle Anwärterinnen und kreuzte sie mit Hilfe einer Computersoftware. Mit Morphing gelang es ihnen, Gesichter verändern. Es wurden bestimmte Referenzpunkte festgeleg, die Fotos dann übereinandergelegt und das Ergebnis war das perfekte Gesicht. Befragungen haben ergeben, dass diese virtuelle Frau die Traumnote 6,2 ergeben hat. Die echte "Miss Germany" hingegen erlangte gerade einmal die Note 2,8. 

Weiter fanden die Forscher heraus, dass Symmetrie zwar ein Faktor für Attraktivität ist, dieser jedoch bei weitem nicht so eine grosse Rolle spielt, wie oft angenommen. Kindliche Merkmale hingegen, wie grosse, rundliche Augen, eine grosse, gewölbte Stirn und kurze Ausprägungen von Nase und Kinn erhöhen die Attraktivität von Frauengesichtern deutlich. 

Leider sind diese Erkenntnisse nicht nur verblüffend, sondern auch erschreckend. "Diese virtuellen Gesichter zeichnen sich durch Merkmale aus, die für uns normale Menschen völlig unerreichbar sind. Indem uns aber die Medien solche perfekten Gesichter täglich vor Augen führen (Die bis ins letzte Detail computertechnisch nachbearbeiteten Gesichter für Kosmetikwerbung), besteht die Gefahr, dass wir selbst zu Opfern unseres eigenen, völlig unrealistischen Schönheitsideals werden", schreiben die Autoren. 
 
 

 

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