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Marburger Bund Zeitung
Nr. 1, 18.01.2002

Schönheitsideale

Studenten der Regensburger Universität haben in den vergangenen Tagen einen extrem guten Geschmack bewiesen. In ihrer Studie "Beautycheck - Ursachen und Folgen von Attraktivität" haben sie die schönste Frau am Computer selbst generiert. Die hier am attraktivsten beurteilten Gesichter waren keine echten Gesichter, sondern vom Forscherteam durch die Bildbearbeitung "Morphing" am Computer erzeugte. Diese virtuellen Gesichter zeichnen sich durch Merkmale aus, die für normale Menschen völlig unerreichbar sind.

Glasklare Schlussfolgerung: Indem uns die Medien solche perfekten Gesichter täglich vor Augen führen, besteht die Gefahr, dass wir zu Opfern unseres eigenen Schönheitsideals werden. Zugegeben: Ein arges Hinterherhecheln hinter einem Schönheitsideal kann ungesund sein. Viele Zeitgenossen vergessen dabei, dass die Unerreichbarkeit zur Definition eines Ideals gehört. Sollten der Geschmack und das Wissen der Studenten tatsächlich ein Schönheitsideal erzeugt haben, dann ist das Resultat ihrer Studie allerdings nur wenig verwunderlich. Sie lagen einfach richtig.

Die wahren Schönheiten bleiben diejenigen, die man erreichen, die man anfassen und mit denen man sprechen kann. Ein Schönheitsideal bleibt das, was es ist: ein schönes Etwas, das ein Vorbild, aber doch unerreichbar ist. Meint

Ihr Dr. M. B.

 

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