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Wochenblatt
14.11.2001

Die perfekte Frau gibt's nicht

Vier Regensburger Studenten gewinnen Preis mit Studie zum Thema "Schönheit"

Von Rainer WendI

Wie ist Schönheit definiert? Wann gilt ein Mensch als schön? Und welche (positiven) Folgen hat Schönheit? Über diese Fragen haben sich die vier Regensburger Psychologie-Studenten Claus Marberger, Martin Gründl, Christoph Braun und Christoph Scherber ausführlich den Kopf zerbrochen und 111 Gesichter (78 Frauen, 33 Männer) analysiert.

Das Ergebnis: Eine über 50 Seiten starke Studie mit dem Titel "Beautycheck - Ursachen und Folgen von Attraktivität", Regensburgs Beitrag zum bundesweit ausgeschriebenen Deutschen Studienpreis zum Thema "Bodycheck - Wie viel Körper braucht der Mensch?". Der Lohn: Unter den 424 eingereichten Arbeiten wurde die aus Regensburg zur zweitbesten gekürt. Im Februar dürfen Marberger, Gründl, Braun und Scherber zur Preisverleihung nach Berlin.

Die Studie, die unter der wissenschaftlichen Betreuung des neuen Uni-Rektors Prof. Dr. Alf Zimmer entstand, wartet mit teilweise überraschenden Ergebnissen auf. Wer hätte beispielsweise geglaubt, dass die Kriterien für Schönheit bei beiden Geschlechtern weitgehend gleich sind? "Beautycheck" klärt auf, dass Merkmale wie braunere Haut, schmaleres Gesicht, weniger Fettansatz, vollere Lippen, dunklere Augenbrauen und Wimpern sowie höhere Wangenknochen für Männlein und Weiblein gleichermaßen wichtig sind. Darüber hinaus dürfen Frauen keine Augenringe haben, und das männliche Gesicht muss markant sein.

Die spektakulärste Erkenntnis der Arbeit wird Frauen beruhigen und Männer enttäuschen: Die Studenten stellten fest, dass es die perfekte Frau gar nicht gibt. Die weiblichen Gesichter, die von Mitarbeitern einer Modelagentur als die schönsten beurteilt wurden, waren nämlich allesamt Computersimulationen.

Für Details empfiehlt sich ein Blick ins Internet. Dort ist die informative wie amüsante Studie unter www.beautycheck.de komplett einsehbar.
 

Jetzt wissen wir, wie ein sexy (li.) und ein unsexy (re.) Gesicht idealtypisch aussieht. Fotos: pm
 
 

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