Vorwort

(von Christina Weber)

In dem Seminar `Geschichte lernen an außerschulischen Lernorten` wurden die Studenten mit Arbeitstechniken konfrontiert, die von den üblichen Methoden in geschichtlichen Veranstaltungen mit Scheinerwerb (Referat, Klausur, Seminararbeit) abweichen, die ihnen aber in didaktischen wie schulpädagogischen Kursen als mögliche und durchaus sinnvolle Unterrichtsmethoden für die spätere schulische Praxis nahegelegt werden.

So wurden hier, nach einer theoretischen Einführung über projektorientierte und außerschulische Verfahren im Geschichtsunterricht, in Gruppenarbeit konkrete geschichtliche Projektthemen mit regionalgeschichtlichem Bezug (Altes Rathaus, Runtingerhaus, Burg Wolfsegg und Steinerne Brücke) soweit aufbereitet, daß gegen Ende des Seminars jede Gruppe eine Mappe mit unterschiedlichsten Unterrichtsmaterialien zusammengestellt hatte.

Im Rahmen des studienbegleitenden Praktikums konnte die Gruppe Steinerne Brücke ihre ausgearbeiteten Ideen mit der Klasse 8a der Albert-Schweitzer-Realschule noch während des gleichen Semesters durchführen.

Nach einer intensiven Gruppenarbeit im Klassenzimmer, während derer jede Gruppe bemerkenswert gelungene Plakate erstellte und der Besichtigung der Steinernen Brücke, die mit verschiedensten Aufgaben verbunden war und der Ergänzung der bereits gewonnenen Kenntnisse diente, wurden die einzelnen Plakate zusammengestellt und in der Aula der Schule auf Stellwänden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Fazit: Ein außergewöhnlich praxisorientiertes Seminar, das den Studenten die Gelegenheit gab, die Möglichkeiten und Probleme des projektorientierten Verfahrens und des geschichtlichen Lernens an außerschulischen Lernorten hautnah zu erleben und ihre gewonnenen Erfahrungen für den künftigen Beruf zu nutzen.


Letzte Änderung: 13.11.98
Claudia Tauschek
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