Prof. Dr. Ingrid Neumann-Holzschuh

UNIVERSITÄT REGENSBURG

Institut für Romanistik

D-93040 Regensburg

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Telefax   (0941) 943 3302

e-mail: ingrid.neumann-holzschuh@

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Prof. Dr. Edgar W. Schneider

UNIVERSITÄT  REGENSBURG

Institut  für Anglistik und Amerikanistik

D-93040 Regensburg

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International Symposium 

[Call for Papers][Programme]

Description of the Symposium in [English][Français][Deutsch


 


Call for Papers

In recent years, creole studies has increasingly returned to the question of creole genesis. Hall's conventional model of creolization as spontaneous language generation by a first generation of children has turned out to be too idealized and hardly tenable. Recent work suggests that, presumably, creolization did not happen abruptly but rather gradually, and that the rate and intensity of creolization varied from one creole region to another. In this context, the notion of "restructuring" has become increasingly important. The term denotes processes of linguistic, particularly morphosyntactic, change which have systematized and autonomized tendencies inherent in contact languages. Parallels between creoles with different base languages suggest the existence of certain recurrent patterns of restructuring, but the restructuring process as such has apparently not affected all creoles to the same extent. Several varieties, sometimes called "semi-creoles" or the like, appear to have been restructured only partially, a fact which obviously assigns special importance to them for the understanding of creolization. In this light, the very notions of "creole" and "creolization" are to be interpreted as scalar rather than dichotomous phenomena. 

The International Symposium at the University of Regensburg is intended to promote a better understanding of the processes of partial restructuring in creolization, to support the development of theoretical models of this process, and to encourage further and improved descriptive analyses of the varieties in question, some of which are still insufficiently documented. Papers which are relevant to this topic are invited. Both empirical studies of any of the varieties in question and theoretical discussions of the issues just mentioned, preferably papers which combine both aspects, will be welcomed. Papers should take 30 minutes, to be followed by 15 minutes of discussion. Conference languages are English and French. A one-page abstract should be sent to either of the organizers by June 30, 1997. Proposals for papers will be reviewed, and notifications of acceptance will be sent out soon afterwards. 

For further information, contact one of the organizers. 




 
24.-27. Juni 1998 Universität Regensburg  

In den letzten Jahren kann innerhalb der Kreolistik insofern eine gewisse Schwerpunktverlagerung beobachtet werden, als sich das Interesse der Forschung wieder verstärkt bestimmten Fragestellungen hinsichtlich der Genese von Kreolsprachen zugewendet hat. Dies ist auch eine Konsequenz eines in den letzten Jahren deutlich zu beobachtenden Trends der Hinwendung zu einer empirisch gestützten Diachronie in der Kreolistik: Für zahlreiche Kreolsprachen wurden und werden in steigender Zahl Texte und Sprachmaterialien aus dem 18. und 19. Jahrhundert erschlossen und untersucht (vgl. u.a. J. Arends (ed.), The Early Stages of Creolization, Amsterdam 1996). Diese Daten sowie auch die weiterhin diskutierte synchrone Evidenz zeigen, daß bezüglich der Kreolgenese noch viele Probleme ungelöst sind. Dabei geht es nicht allein um die Frage, inwieweit die existierenden Genese-Theorien u. U. harmonisiert werden können, von vorrangigem Interesse ist vielmehr das Phänomen der Kreolisierung als solcher. Das auf Hall zurückgehende konventionelle Modell der Kreolisierung als plötzliche Sprachgenese durch eine erste Kindergeneration mit einer strukturell und kommunikativ unzureichenden Pidginsprache als Input erweist sich dabei zunehmend als zu idealisierend und kaum haltbar (vgl. S. Thomason/T. Kaufman, Language Contact, Creolization, and Genetic Linguistics, Berkeley 1988). Daß Kreolisierung vermutlich nicht abrupt sondern eher graduell erfolgte und zudem in den einzelnen kreolophonen Gebieten mit unterschiedlicher Schnelligkeit und Intensität ablief, wird durch neuere Arbeiten deutlich nahe gelegt. Offenbar handelt es sich um einen multifaktoriell bedingten Prozess, dessen Ergebnis typologisch eigenständige Sprachen waren, deren genetische Affiliation mit der Basissprache jedoch umstritten ist. Wenig bekannt sind hingegen die Mechanismen und Strategien, die bei der Kreolisierung im einzelnen wirksam wurden. Selbst von früher leidenschaftlichen Verfechtern extremer Positionen scheint heute zunehmend eingeräumt zu werden, daß Substrate, Superstrate und Universalien in der Kreolgenese auf komplexe, aber noch wenig verstandene Weise zusammenwirken, vielleicht dergestalt, daß Substrate und Superstrate strukturelle Möglichkeiten anbieten, aus denen auf der Basis universeller Präferenzen, typologischer Verwandschaft oder formaler Ähnlichkeiten Elemente neu entstehender Strukturen selektiert werden. Plausibel scheint auch die Vorstellung von Kreolisierung als "Grammatikalisierung im Zeitraffer", der Entwicklung und Füllung der fehlenden grammatischen Kategorien aus vorhandenen lexikalischen Elementen, und zwar durchaus auch durch Erwachsene.  

In diesem Zusammenhang hat in den vergangenen Jahren der Begriff 'Restrukturierung' zunehmend an Bedeutung gewonnen. Restrukturierung als übergreifender Terminus bezeichnet diejenigen (Sprachwandel-)Prozesse, die vor allem im Bereich der Morphosyntax zur Systematisierung und Autonomisierung bestimmter Tendenzen, die in den am Sprachkontakt beteiligten Sprachen bereits angelegt waren, geführt haben. Dabei deuten die bekannten, mehrfach beschriebenen strukturellen Gemeinsamkeiten zwischen den aus verschiedenen Basissprachen hervorgegangenen Kreolsprachen zwar auf gewisse rekurrente Restrukturierungsmuster hin, der Restukturierungsprozess als solcher scheint aber nicht in allen Kreolsprachen mit der gleichen Konsequenz abgelaufen zu sein. So kann man wohl z.B. in bezug auf das Réunnionais, die "habla bozal" Cubas, das "Popular Brazilian Portuguese", das Englische der Cayman Inseln, vielleicht auch das Bajan auf Barbados und wahrscheinlich das amerikanische African American English nur von partieller Restrukturierung ausgehen, was diesen und ähnlichen Varietäten natürlich im Rahmen der Kreolisierungsdebatte besondere Bedeutung verleiht. Es versteht sich, daß die Annahme von 'Restrukturierungsgraden' auch Auswirkungen auf die Begriffe 'Kreol' und 'Kreolisierung' hat, die vor diesem Hintergrund eher als skalare Phänomene denn als dichotome Größen erscheinen.  

Das Regensburger Symposium setzt sich zum Ziel, durch das gemeinsame Gespräch von Forschern, die über Kreolsprachen unterschiedlicher basissprachlicher Provenienz arbeiten, zu einem besseren Verständnis der bei der Kreolisierung abgelaufenen (partiellen) Restrukturierungsprozesse zu gelangen, theoretische Modelle hierfür entwickeln, und eine Verbesserung der noch wenig befriedigenden deskriptiven Dokumentation der fraglichen Varietäten anzuregen. Im Rahmen dieses relativ eng umrissenen Themengebiets soll versucht werden, u.a. Antworten auf die folgenden Fragen zu finden:  

  • In welchem theoretischen Rahmen lassen sich Restrukturierungsprozesse am besten beschreiben? 
  • Welche morphologischen und syntaktischen Kategorien sind von Restruktuierung in den einzelnen Kreolsprachen betroffen und in welchem Ausmaß? 
  • Mit welcher Schnelligkeit und in welchen Etappen verlief die Restrukturierung im Einzelfall? 
  • In welchem Maße bilden Kreolsprachen mit einer gemeinsamen Basissprache ein Varietätetenkontinuum? 
  • In welchem Umfang zeichnen sich Restrukturierungsprozesse bereits in den jeweiligen Basissprachen ab? 
  • Welchen Stellenwert haben vor diesem Hintergrund Fragen nach dem hybriden Charakter von Kreolsprachen (Mischsprachen-Theorie, Relexifizierungsthese)? 
  • Gibt es innersprachliche Eigenschaften und typische Strukturbedingungen, die jeweils unterschiedliche Restrukturierungsgrade begünstigen oder nach sich ziehen? 
  • In welcher Form hängen unterschiedliche Restrukturierungsgrade mit soziolinguistischen Rahmenbedingungen, etwa variierenden demographischen Proportionen der Bevölkerungsgruppen, zusammen? 
  • Welche Rolle spielen Bilinguismus, Erst- und/oder Zweitspracherwerb, sowie das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Kindern und Erwachsenen im Prozeß der unterschiedlich inten-siven Restrukturierung? 
Erwartet werden sowohl Beiträge mit empirischen Untersuchungen auf der Basis einschlägiger Sprachvarietäten als auch theoretische Beiträge zu den angesprochenen Fragen, vorzugsweise Vorträge, die beide Aspekte miteinander verbinden. Die Beiträge sollten 30 Minuten nicht überschreiten und auf Englisch oder Französisch abgefaßt sein. Die Organisatoren streben ein Symposium mit einer begrenzten Zahl fachlich ausgewiesener Forscher an, das auch intensiven Gedankenaustausch ermöglichen soll. Dazu gehört der Verzicht auf Parallelsektionen, so daß alle Teilnehmer sämtliche Beiträge verfolgen können.  

Ingrid Neumann-Holzschuh                                                                        Edgar W. Schneider  




 
June 24-27, 1998, University of Regensburg  

 During the last few years creole studies has experienced another slight shift of focus insofar as an increased interest in certain questions concerning the genesis of creoles has recurred. This is also the consequence of a trend towards an empirically based diachrony in creolistics, which has emerged in the field quite clearly in recent years: for a variety of creoles, an increasingly large number of texts and linguistic documents from the 18th and 19th centuries have been collected and analyzed (cf., inter alia, J. Arends (ed.), The Early Stages of Creolization, Amsterdam 1996). The data gained from these studies as well as the synchronic evidence still under discussion have suggested that many problems of creole genesis are still insufficiently understood. There is not only the question of how far extant theories of creole genesis can be harmonized; rather, the very process of creolization is a central concern of recent research. Hall's conventional model of creolization as spontaneous language generation by a first generation of children, caused by the structurally and communicatively insufficient input provided by a pidgin, has turned out to be too idealized and hardly tenable (cf. S. Thomason/T. Kaufmann, Language Contact, Creolization, and Genetic Linguistics, Berkeley 1988). Recent work suggests that, presumably, creolization did not happen abruptly but rather gradually, and that the rate and intensity of creolization varied from one creole region to another. Evidently, creolization is a multi-causal process which resulted in a unique language type, with the genetic affiliation of these new languages with their respective base languages remaining controversial. Little is known about the mechanisms and strategies effective in the process of creolization. Even former representatives of extreme positions have increasingly begun to concede that substrates, superstrates and universals interact in complex but still insufficiently understood ways in creole formation. It appears that substrates and superstrates offer structural possibilities from which elements of emerging structures are selected on the basis of universal preferences, typological affiliation or formal similarities. A related notion that appears plausible in this context is the idea of creolization as "grammaticalization in quick motion", i.e. the emergence of missing grammatical categories derived from existing lexical items, also in the speech of adults.  
In this context the notion of 'restructuring' has become increasingly important in recent years. In general, the term denotes processes of linguistic, particularly morphosyntactic, change which have systematized and autonomized tendencies inherent in the contact languages. The familiar and frequently described structural patterns shared by many creoles with a variety of different base languages imply the existence of certain recurrent patterns of restructuring, but the restructuring process as such has apparently not affected all creoles to the same extent. Several varieties appear to have been restructured only partially, including, for instance, Réunnionais, Cuba's "habla bozal", "Popular Brazilian Portuguese", the English spoken on the Cayman Islands, perhaps Bajan in Barbados, and, most probably, also African American English in the United States--a fact which obviously assigns special importance to these and similar varieties for the understanding of creolization. Obviously, the assumption of different "degrees of restructuring" affects the notions of "creole" and "creolization" as well--concepts which, in this light, are to be interpreted as inherently scalar rather than dichotomous phenomena.  

  • By bringing together researchers working on creole languages with widely differing lexical bases, the International Symposium at the University of Regensburg is intended to promote a better understanding of the processes of partial restructuring in creolization, to support the development of theoretical models of this process, and to encourage further and improved descriptive analyses of the varieties in question, some of which are still insufficiently documented. Within the confines of this topic, answers to the following questions, amongst others, will be sought: 
  • Which is the most suitable theoretical framework for the description of processes of restructuring? 
  • Which morphological and syntactic categories are predominantly affected by restructuring in individual creoles, and to what extent? 
  • In individual cases, what was the rate and which were the stages of restructuring? 
  • To what extent do creoles with a common base language form a continuum of varieties? 
  • To what extent can tendencies towards restructuring already be seen in the respective base languages? 
  • When seen in this light, what is the status of concepts emphasizing the hybrid character of creoles (mixed-language theory, relexification hypothesis)? 
  • Are there any intralinguistic features and typical structural conditions which favor or cause different degrees of restructuring? 
  • What is the relationship between different degrees of restructuring on the one hand and sociolinguistic conditions, e.g. varying demographic proportions between different population groups, on the other? 
  • Which is the role of bilingualism, first and/or second language acquisition, or the numerical ratio of children to adults in the process of varying degrees of restructuring? 
Both empirical studies of any of the varieties in question and theoretical discussions of the issues listed above, preferably papers which combine both aspects, will be welcomed. Contributions should not exceed 30 minutes and must be in English or French. The organizers aim at a symposium with a limited number of expert participants, in order to make an intensive exchange of ideas possible. Thus, to enable participants to attend all presentations, there will be no parallel sessions.  

Ingrid Neumann-Holzschuh                                                                                Edgar W. Schneider  




 
24-27 juin 1998, Université de Ratisbonne  

 Au cours des dernières années, on a pu observer un déplacement du centre de gravité des études créoles, l'intérêt des chercheurs recommençant à se concentrer sur un certain nombre de questions concernant la genèse des langues créoles. C'est là également la conséquence d'une nette tendance enregistrée ces dernières années, mettant au premier plan une diachronie fondée sur une base empirique au sein des études créoles: pour de nombreuses langues créoles, un nombre croissant de textes et de données linguistiques des XVIIIe et XIXe siècles a déjà été découvert et continue de l'être (cf. entre autres J. ARENDS (ed.), The Early Stages of Creolization, Amsterdam 1996). Ces données, combinées aux investigations synchroniques, montrent qu'en ce qui concerne la genèse des créoles, bien des problèmes subsistent. Sans se contenter de vouloir déterminer dans quelle mesure on peut arriver à harmoniser entre elles les différentes théories génétiques, il s'agit avant tout d'étudier le phénomène de la créolisation en tant que tel. Le modèle conventionnel hérité de HALL, présentant la créolisation comme la genèse spontanée d'une langue chez les enfants de la première génération qui n'auraient été en contact qu'avec un pidgin aux propriétés structurelles et communicatives déficientes se présente de plus en plus comme une idéalisation peu défendable (cf. S. THOMASON/T. KAUFMAN, Language contact, Creolization and Genetic Linguistics, Berkeley 1988). Que la créolisation n'ait probablement pas été abrupte, mais plutôt graduelle, et qu'elle ait en outre affecté les différentes aires créolophones avec une vitesse et une intensité diverses, voilà ce qu'établissent clairement les travaux récents. À l'évidence, il s'agit d'un processus dépendant de multiples facteurs, aboutissant à la constitution de langues autonomes du point de vue typologique, et dont l'affiliation génétique à telle ou telle langue de base reste encore controversée. On connaît peu en revanche les mécanismes et les stratégies qui ont présidé dans chaque cas à la créolisation. Même ceux qui autrefois défendaient des positions extrêmes semblent aujourd'hui prêts à reconnaître que substrats, superstrats et universaux se combinent dans la genèse des langues créoles d'une façon complexe et encore obscure. Un scénario possible consisterait à supposer que la sélection des éléments des nouvelles structures s'est effectuée sur la base de préférences d'ordre universel, d'une parenté typologique ou de similitudes formelles, à partir des possibilités structurelles offertes par le substrat et le superstrat. Il paraît également plausible de concevoir la créolisation comme une «grammaticalisation accélérée», c'est-à-dire le développement des catégories grammaticales manquantes à partir des éléments lexicaux disponibles, phénomène auquel auraient également fort bien pu contribuer les adultes.  

 Dans ce contexte, le concept de «restructuration» a acquis au cours des dernières années une importance croissante. La restructuration englobe l'ensemble des processus d'évolution linguistique ayant conduit, notamment dans le domaine de la morphosyntaxe, à rendre systématiques et autonomes certaines tendances déjà décelables dans chacune des langues en contact. À cet égard, les points communs d'ordre structurel, bien connus et souvent décrits, entre des langues créoles issues de langues de bases différentes impliquent la récurrence de schémas de restructuration déterminés, sans qu'on puisse nier que cette restructuration ne semble pas avoir affecté toutes les langues créoles avec la même régularité. C'est ainsi que, dans le cas du réunionnais, de la habla bozal de Cuba, du português popular do Brasil, de l'anglais des Îles Caymans, voire du bajan de la Barbade ainsi sans doute que de l'anglais afro-américain, on ne peut guère parler que d'une restructuration partielle, conférant ainsi à ces variétés et à des variétés semblables une importance particulière dans le débat sur la créolisation. Il va de soi que l'existence supposée de «degrés de restructuration» affecte également les concepts de «créole» et de «créolisation», en en faisant des phénomènes continus plutôt que dichotomiques  

 Le symposium qui sera organisé à Ratisbonne s'est donné pour objectif, par le biais de la discussion collective entre chercheurs spécialisés dans des langues créoles de bases différentes, d'aboutir à une meilleure compréhension des processus de restructuration intervenus (partiellement) lors de la créolisation, de développer à cet effet des modèles théoriques, et de contribuer à une amélioration de la documentation descriptive encore lacunaire des variétés en question. Dans ce cadre thématique nettement délimité, on s'efforcera entre autres d'apporter des réponses aux questions suivantes:  
- quel est le cadre théorique le plus approprié à la description des phénomènes de restructuration?  
- quelles sont les catégories morphologiques et syntaxiques qui sont affectées par la restructuration dans les différentes langues créoles, et dans quelle mesure?  
- selon les cas, quelle a été la rapidité de la restructuration et quelles en ont été les étapes?  
- dans quelle mesure une langue créole forme-t-elle un continuum de variétés avec sa langue de base?  
- à quel point les processus de restructuration étaient-ils déjà à l'ouvre dans les langues de base?  
- quelle est la place à attribuer dans ce cadre aux questions portant sur le caractère hybride des langues créoles (théorie des langues mixtes, de la relexification)?  
- existe-t-il des qualités intralinguistiques et des conditions structurelles typiques favorisant ou entraînant des degrés de restructuration différents?  
- quelle forme prend la dépendance des degrés de restructuration vis-à-vis des conditions générales d'ordre sociolinguistique, comme la répartition démographique variable des groupes socio-ethniques?  
- quel rôle doit-on attribuer au bilinguisme, aux mécanismes d'acquisition d'une langue première ou seconde, ainsi qu'au rapport numérique entre enfants et adultes dans les différences d'intensité des processus de restructuration?  

 Les contributions attendues pourront aussi bien consister en enquêtes empiriques reposant sur l'étude d'une variété linguistique déterminée qu'en contributions théoriques aux questions abordées, la préférence allant aux exposés qui combineront les deux aspects. Les contributions, qui ne devront pas excéder les trente minutes, seront rédigées en anglais ou en français. Les organisateurs souhaitent la tenue d'un symposium réunissant un nombre limité de spécialistes, afin de favoriser l'échange intensif d'idées. C'est ce qui explique que l'on ait renoncé à l'établissement de sections parallèles, les participants devant être en mesure de suivre l'ensemble des contributions.  

Ingrid Neumann-Holzschuh                                                                      Edgar W. Schneider  


Alexander Kautzsch
(June 1997)