Prof. Dr. Bernhard Gajek
Institut für Germanistik
Homepage Ludwig Thoma (1867-1921)
Vorlesung im Wintersemester 2006/2007 als pdf-Dokument
Vorlesung im Sommersemester 2007 als pdf-Dokument
(Der Vorlesungstext wird jeweils um die aktuell gehaltene Vorlesungsstunde ergänzt)
Plan der Vorlesung
Ludwig Thoma. Porträt von Thomas Baumgartner. 1911.
Ludwig Thoma. Porträt vermutlich von Karl Klimsch. 1909
I Biographie und Forschung
1) Vorfahren
2) Kindheit und Jugend
3) Anwalt, Schriftsteller, Dichter (1897-1921)
4) Ludwig-Thoma Haus auf der Tuften
5) Der Ludwig-Thoma-Nachlaß: die Forschungsgrundlage
II Ausgaben
1) Werke
Sammelausgaben
Einzelausgaben
2) Briefe
III Forschung
1) Lexikon-Artikel mit ausführlichen Angaben zu Ausgaben und Forschung
2) Zur Biographie. Biographien
3) Einzelheiten der Lebensgeschichte
4) Darstellungen des Werkes
5) Zu Thomas Bühnenstücken
6) Einzelfragen
7) Zu Thomas Tätigkeit für den „Simplicissimus“
8) Beziehungen zu Personen
9) Kulturgeschichte. München. Zensur
10) Interpretationen einzelner Werke
11) Ludwig Thomas Dichtungen auf CD
12) Ludwig Thomas "Lausbubengeschichten" auf Tonband
Ludwig Thoma wurde am 21. Januar 1867 als fünftes von acht Kindern in Oberammergau geboren. Väterlicherseits stammte er aus einer Familie bayerischer Förster. Deren Vorfahren waren Beamte des Klosters Waldsassen und Beamte in Amberg in der Oberpfalz.
Der aus der Amberger Familie stammende Urgroßvater Joseph von Thoma (1767-1849) war Königlicher Ministerialrat und Geheimer Oberforstrat in München; er leitete die Überführung der aus Kirchen- und Klosterbesitz säkularisierten Wälder in die staatliche Verwaltung.
Der Großvater Franz Thoma (1798-1862) war Forstmeister in Schongau und Kaufbeuren.
Der Vater Max Thoma (1822-1874) war Oberförster in der Vorderriß am Oberlauf der Isar und zuletzt in Forstenried bei München. Den Beruf des Försters verherrlichte Thoma später in seinen "Erinnerungen" und in den Jägergeschichten.
Die Mutter Katharina Thoma, geb. Pfeiffer (1831-1894), stammte aus Oberammergau. Zu ihrer Familie gehörte die Familie Lori, aus der der Münchner Hofkammerrat Johann Georg von Lori kam; er hatte die Münchner Akademie der Wissenschaften gründen helfen. "Den Loris gehörte jene Figur des Heilands an der Geißelsäule, für die der Bauer in der Wies 1739 eine Feldkapelle errichten ließ und die so zum vielbesuchten Gnadenbild wurde. 1754 wurde an dieser Stelle die von den Brüdern Dominikus und Johann Baptist Zimmermann erbaute Wallfahrtskirche, die Wieskirche, eingeweiht." (Adolf Roth).
Der Großvater mütterlicherseits, Martin Pfeiffer (1797-1846), war Posthalter und Schwabenwirt in Oberammergau, wo auch die Mutter Katharina 1831 geboren wurde. Das Dorf hatte seit dem 18. Jahrhundert seine Schnitzwaren in ganz Europa und in Süd- und Nordamerika vertrieben. Ludwig Thomas ältere Brüder Max und Peter wurden 1880 bzw. 1882 nach Australien geschickt, um dort Niederlassungen zu begründen. Die Schnitzwaren sind heute noch ein wichtiger Wirtschaftszweig.
Der andere ist das Passionsspiel, das 1643 als Gelübde für das Abklingen der Pest zum ersten Mal und ab dem 19. Jahrhundert alle zehn Jahre aufgeführt wurde. Der hochgebildete Ortsgeistliche Joseph Alois Daisenberger, der Ludwig Thoma getauft hatte und der zum Urbild der positiven Priesterfiguren Thomas wurde, erneuerte den heute noch verwendeten Text. Die mütterlichen Verwandten namens Lang spielten Hauptrollen, worüber Ludwig Thomas "Erinnerungen" berichten.
Nach dem frühen Tod des Vaters wurde der siebenjährige Thoma in Landstuhl (in der damals bayerischen Pfalz), Neuburg/Donau, Burghausen , München und Landshut/Isar in Schulen und Internate geschickt. Die Schwierigkeiten mit Lehrern und Geistlichen, das bescheidene Leben der Mutter und die Entwicklung zur Individualität schilderte er in den "Lausbubengeschichten" und der "Tante Frieda" (1905 und 1907); beide gehören zu den klassischen Bad-Boy-Geschichten.
Nach dem in Landshut abgelegten Abitur studierte er zunächst Forstwissenschaft in Aschaffenburg, dann jedoch Jura in München und Erlangen. Das erste und zweite Staatsexamen legte er 1890 bzw. 1893 ab. Seine im Nachlaß erhaltene Erlanger Dissertation wurde 1891 mit "rite" bewertet. Das Thema "Zur Lehre von der Notwehr" griff er in vielen Dichtungen auf, z.B. in der Bauerntragödie "Magdalena" (1912) oder den Bauernromanen "Der Wittiber" (1911) oder "Der Ruepp" (1921). Nach den mündlichen Prüfungen verzichtete er auf die damals noch nicht obligatorische Drucklegung und erhielt deshalb kein Diplom. Dennoch führte er den Titel eines "Dr. iur." . (Vgl. III,3, Gritschneder, Angeklagter Ludwig Thoma. - Auszüge aus der Dissertation "Zur Lehre von der Notwehr" (1891) finden sich in der Sammelausgabe von Jost Perfahl, S. 17-21, vgl. II,1.).
Nach dem Referendariat in München eröffnete er 1894 in Dachau eine Anwaltspraxis. 1897 verlegte sie an den Marienplatz in München und verkaufte sie. Seit 1895 schrieb er für Zeitungen, zunächst für die "Augsburger Abendzeitung" , später für die "Münchner Neuesten Nachrichten" und den "Miesbacher Anzeiger" sowie für die Zeitschriften "Jugend" , "März" und "Süddeutsche Monatshefte".
1897 erschien sein erster Erzählungsband ("Agricola. Bauerngeschichten" ), für den er die Erfahrungen als Anwalt der Dachauer Bauern benützte; in deren Mundart schrieb er die Dialoge. Dies behielt er weitgehend bei oder wandelte den Dialekt je nach dem Milieu ab, in das er seine Erzählungen oder Verse verlegte , so in den Jägergeschichten die Mundart um den Tegernsee. Damit hob er das Bairische auf die Ebene überregional bedeutender Dichtung.
Im März 1900 gewann ihn der junge Verleger Albert Langen als Redakteur der 1896 in München gegründeten satirischen Wochenzeitung "Simplicissimus" . Bis 1921 schrieb er für den "Simpl" 832 Artikel, Gedichte und Geschichten.
Den ersten Bühnenerfolg hatte er 1901 in München mit der Komödie "Die Medaille" . Gleichzeitig schrieb er für Ernst von Wolzogens Berliner Kabarett "Überbrettl" . Als "Peter Schlemihl" veröffentlichte er im "Simplicissimus" satirische Gedichte, die ihn in ganz Deutschland bekannt machten.
Die Gesellschaftskritik seiner Lustspiele - "Die Lokalbahn" (1902), "Erster Klasse" (1910) oder "Die kleinen Verwandten" (1916) - blieb versöhnlich. Die Bauerntragödie "Magdalena" (1912) und die Bauernromane "Andreas Vöst" (1906), "Der Wittiber" (1911) oder "Der Ruepp" (1921/22) deckten die Probleme der zeitgenössischen Moral und Religiosität - in bäuerlichem Milieu, aber beispielhaft für die ganze Gesellschaft - schonungslos auf. Die "Filserbriefe" (1909/1912) stellten die politischen Verhältnisse in Bayern und im Kaiserreich bloß. Das Lustspiel "Moral" (1909) entlarvte die Scheinheiligkeit einer sich in Sittlichkeitsvereinen zusammenschließenden Gesellschaft. Wegen Beleidigung eines protestantischen Geistlichen mußte Thoma 1906 sechs Wochen ins Gefängnis München-Stadelheim.
Wie im "Simplicissimus" stritt Thoma auch in der von ihm, Hermann Hesse, Wilhelm Herzog und Theodor Heuss geleiteten Zeitschrift "März" (1907-1917) gegen die "Berlinerei" , den preußischen Militarismus und die Allianz von Thron und Altar.
Als der Erste Weltkrieg ausbrach, schwenkte er auf die Verteidigung der bis dahin angegriffenen Werte ein und unterstützte Tirpitz´ Vaterlandspartei, die den "Siegfrieden" propagierte.
Im "Miesbacher Anzeiger" kämpfte er 1920/21 in 170 anonymen Artikeln gegen die Münchner Räterepublik, die die Aufführung seiner Stücke verbot, gegen die sozialdemokratische Regierung in Berlin, deren "Unfähigkeit, Leben, Eigentum und friedliche Arbeit zu schützen" , und forderte "Arbeit, Ehrlichkeit und Säuberlichkeit" . Nachdem er den Leichtsinn, mit dem Wilhelm II. und dessen Kanzler Bethmann-Hollweg in den Krieg gegangen waren, erkannt hatte, warf er ihnen "unsühnbare Schuld" und "Pandurenfahrt in den Abgrund" vor. Diese Stichworte gingen in den letzten Bauernroman, den "Ruepp" ein. Die "sehr verehrten Mitbürger israelischer Konfession" forderte er im "Miesbacher Anzeiger" auf, sich gegen die "Brandstifter" , die "das Feuer des Rassenhasses" angefacht hätten, zu wenden, und überzog jüdische Sozialisten und Kommunisten oder Literaten mit bösen Schmähartikeln. Gleichzeitig versuchte er mit aller Kraft Maidi von Liebermann zu gewinnen; sie stammte aus der jüdischen Sektfirma Feist in Frankfurt a.M., und sie setzte er zur Universalerbin ein. Am 26. August 1921 starb er in seinem Rottacher Haus an Magenkrebs.
Die Tuften, das Haus Ludwig Thomas, wurde von Maidi von Liebermann an die Stadt München verkauft. Es ist nach Anmeldung zu besichtigen. Die meisten Zimmer sind im Originalzustand erhalten. (Ludwig-Thoma-Haus, Auf der Tuften 12, 83684 Tegernsee, Tel.: 08022/53 82).
Der Nachlaß Ludwig Thomas enthält die Entwürfe und Reinschriften zum größten Teil des dichterischen und schriftstellerischen Werks. Maidi von Liebermann und deren Sohn Edgar von Wahlendorf schenkten ihn der Stadt München. Er ist in der Monacensia-Abteilung der Stadtbibliothek München für wissenschaftliche Zwecke zugänglich.
Die Bibliothek der Monacensia enthält die Erst- und Sammelausgaben, die einschlägigen Zeitungen und Zeitschriften sowie den Großteil der Sekundärliteratur.
Die Anschrift lautet:
Münchner Stadtbibliothek. Monacensia, Literaturarchiv und Bibliothek. Leitung: Dr. Elisabeth Tworek. Maria-Theresia-Straße 23, D-81675 München. Tel.: 089/41 94 72-0. Fax: 089/ 470 96 19.
Der Ludwig-Thoma-Nachlaß wurde von Richard Lemp ( + 1999) vorbildlich geordnet. In dessen für Werkkenntnis, Anschauung, Nachlaß und Forschung grundlegendem Buch ist der handschriftliche Nachlaß übersichtlich und genau verzeichnet; ferner sind die Erstdrucke aller Werke Thomas bibliographisch erfaßt.
Richard Lemp, Ludwig Thoma. Bilder, Dokumente, Materialien zu Leben und Werk. München: Süddeutscher Verlag 1984.
Inhalt: Lebensabriß. Vorfahren. Stammbaum. Bilder zu Leben und Werk. Das Ludwig-Thoma-Archiv der Stadtbibliothek München. Bibliographie der Schriften Ludwig Thomas in Erstausgaben und Einzelveröffentlichungen. Ludwig Thoma als Herausgeber. Auflagenstand der Buchausgaben im Jahre 1922. Briefausgaben. Werke in fremdsprachigen Ausgaben. Vertonungen von Dichtungen Ludwig Thomas. Register zu Personen, Werken, Sachen, Orten und Ländern.
Kürzerer Überblick:
Ludwig Thoma zum 100. Geburtstag. Hrsg. von der Stadtbibliothek München. Verantwortlich: Richard Lemp. München 1967.
Inhalt: Das Ludwig Thoma-Archiv der Stadtbibliothek München. Eine Zusammenstellung der Stadtbibliothek München. - Ludwig Hollweck, Literatur über Ludwig Thoma in der Stadtbibliothek München. - Hanns Arens, Ludwig Thoma - seine Zeit und seine Zeitgenossen. - Hans Wagner, Ludwig Thomas Bühnenwerke. Ihre Erstaufführungen und ihre Darsteller.
Bayernbuch. Hundert bayerische Autoren eines Jahrtausends. Begründet von Ludwig Thoma und Georg Queri. Neu hrsg. von Hans E. Valentin. Bd.1,2. (Neudruck der Erstausgabe von 1913). München: Goldmann 1975 (Goldmann Taschenbücher 26515 und 26525).
Ludwig Thoma, Theater. Sämtliche Bühnenstücke. Mit einem Nachwort von Hans-Reinhard Müller. München: Piper 1964.
Ludwig Thoma, Gesammelte Werke in sechs Bänden. München: Piper 1968ff.
Ludwig Thoma, Ausgewählte Werke in drei Bänden. Vorwort von Eugen Roth. München: Piper 1960/1973.
Das große Ludwig Thoma Buch. Hrsg. von Richard Lemp. München: Piper 1974. Auch als Taschenbuch: Serie Piper 641.
Ludwig Thoma, Die schönsten Romane und Erzählungen. Jubiläumsausgabe in sechs Bänden. Hrsg. von Richard Lemp. München: Piper 1978.
Ludwig Thoma, Der Dienstmann im Himmel. Ein vorwiegend heiteres Brevier. Hrsg. und mit einem Nachwort von Joachim Schreck. Berlin (-Ost): Eulenspiegel Verlag 1979.
Ludwig Thoma, Mein Bayernland. Ausgewählt von Günther Lutz. München: Piper 1985.
Ludwig Thoma, Unbekanntes - Verstecktes - Entdecktes. Hrsg. von Jost Perfahl. München: Langen Müller 1992. (Darin mehrere bisher ungedruckte Texte, u.a. (S. 17-21) ein Teil von Thomas Erlanger juristischer Dissertation "Zur Lehre von der Notwehr" (1891), Briefe an Marion Thoma, die Fragment gebliebene Fortsetzung des Altersromans "Münchnerinnen" , S. 218-229, 262. Achtung: Einige der von Perfahl abgedruckten Gedichte stammen nicht von Ludwig Thoma, sondern von Korfiz Holm.)
Diese Einzelausgaben werden in der Reihenfolge des Erscheinens aufgeführt. Sie sind textkritisch überprüft. Für die Nachworte und Kommentare wurde die einschlägige Forschung sorgfältig ausgewertet. Vor allem wurden zum ersten Mal alle einschlägigen Werk-Handschriften im Ludwig-Thoma-Nachlaß der Monacensia-Abteilung der Stadtbibliothek München (siehe oben, I.) zur detaillierten Darstellung der Entstehungsgeschichte und zur Grundlegung einer neuen Deutung herangezogen. Dadurch ist eine neue Ludwig-Thoma-Philologie eingeleitet worden.
Ludwig Thoma, Der Glasl und der Schaufimomichl schreiben für Ludwig Thoma. Die Geschichte vom bayrischen Sodaten anno 1870/71. Eingeleitet und hrsg. von Richard Lemp. München. Süddeutscher Verlag 1971.
Ludwig Thoma, Die Lokalbahn. Mit einem Nachwort von Ursula Segebrecht. Stuttgart 1979. Reclams Universalbibliothek 7929.
Ludwig Thoma, Moral. Komödie in drei Akten. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1983. Serie Piper 297.
Ludwig Thoma, Die Wilderer, Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1984. Serie Piper 321.
Ludwig Thoma, Münchnerinnen. Roman. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1984. Serie Piper 339.
Ludwig Thoma, Tante Frieda. Neue Lausbubengeschichten. Mit 41 Zeichungen von Olaf Gulbransson. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1985ff. Serie Piper 379.
Ludwig Thoma, Magalena. Ein Volksstück in drei Aufzügen. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1985. Serie Piper 428.
Ludwig Thoma, Jozef Filsers Briefwexel. Nachwort von Helga Fischer. München1986. Serie Piper 464.
Ludwig Thoma, Agricola. Bauerngeschichten. Mit Zeichnungen von Adolf Hölzel und Bruno Paul. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1986. Serie Piper 487.
Ludwig Thoma, Hochzeit. Eine Bauerngeschichte. Mit Bildern um Hochzeit und Brauchtum aus dem Film von Kurt Wilhelm. Volkskundliche Beiträge von Horst und Heide Heres. Dachau: Verlagsanstalt "Bayerland" 1978.
Hochzeit. Ein bairisches Theaterstück nach der Erzählung von Ludwig Thoma. Für die Bühne eingerichtet von Kurt Wilhelm. Mit 6 Abbildungen. München 1986. Serie Piper 501.
Ludwig Thoma, Der Ruepp. Roman. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1987. Serie Piper 543.
Ludwig Thoma, Andreas Vöst. Bauernroman. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1988. Serie Piper 806.
Ludwig Thoma, Andreas Vöst. Bauernroman. Mit einem Nachwort von Joachim Schreck. Berlin (-Ost): Aufbau-Verlag 1976.
Ludwig Thoma, Lausbubengeschichten. Aus meiner Jugendzeit. Mit 35 Zeichnungen von Olaf Gulbransson. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1989. Serie Piper 853.
Ludwig Thoma, Der Jagerloisl. Eine Tegernseer Geschichte. Mit 15 Zeichnungen von Eduard Thöny und 40 Zeichnungen von Julius Widnmann. Textrevision und Nachwort von Bernhard Gajek. München 1989. Serie Piper 925.
Ludwig Thoma, Sämtliche Beiträge aus dem "Miesbacher Anzeiger" 1920/21. Kritisch ediert und kommentiert von Wilhelm Volkert. München: Piper Verlag 1989.
Ludwig Thoma, Der Wittiber. Roman. Mit 28 Illustrationen von Ignatius Taschner. Textrevision und Nachwort von Rudolf Lehner. München 1992. Serie Piper 1077.
Ludwig Thoma, Der heilige Hies. Merkwürdige Schicksale des hochwürdigen Herrn Mathias Fottner von Ainhofen, Studiosi, Soldaten und späteren Pfarrherrn zu Rapperswyl. Mit einer "Geschichte rund um den Heiligen Hies" . Hrsg. von Richard Lemp. Mit 16 farbigen und 15 Schwarzweiß-Zeichnungen von Ignatius Taschner. 1972. Auch als Taschenbuch: München 1992. Serie Piper 1144.
Ludwig Thoma, Altaich. Eine heitere Sommergeschichte. Textrevision und Nachwort von Karl Pörnbacher. München 1992. Serie Piper 1190.
Ludwig Thoma, Die Lokalbahn und andere Stücke [Die Medaille. Komödie in einem Akt. - Erster Klasse. Bauernschwank in einem Akt. - Das Säuglingsheim. Burleske in einem Aufzug.] Textrevision und Nachwort von Jean Dewitz. München 1991. Serie Piper 1300.
Ludwig Thoma, Die Sippe. Schauspiel in drei Aufzügen . Textrevision und Nachwort von Jean Dewitz. München 1991. Serie Piper 1301.
Ludwig Thoma, Dichter und Freier. Fünf Einakter. [Lottchens Geburtstag. Lustspiel in einem Akt. - Die kleinen Verwandten. Lustspiel in einem Aufzug. - Brautschau. Bauernschwank in einem Aufzug. - Dichters Ehrentag. Lustspiel in einem Aufzug. - Gelähmte Schwingen. Lustspiel in einem Aufzug]. Textrevision und Nachwort von Jean Dewitz. München 1992. Serie Piper 1302.
Ludwig Thoma, Der Schusternazi. Der alte Feinschmecker. Waldfrieden. Drei Stücke. Textrevision und Nachwort von Jean Dewitz. München 1993. Serie Piper 1303.
Ludwig Thoma, Lausbubengeschichten. Tante Frieda. Mit Illustrationen von Olaf Gulbransson. Nachwort von Walter Schmitz. Stuttgart 1993. Reclams Universalbibliothek 8883.
Ludwig Thoma, Jozef Filsers Briefwexel. Nachwort von Andreas Pöllinger. Stuttgart 1993. Reclams Universalbibliothek 8885.
Ludwig Thoma, Erinnerungen - Leute, die ich kannte. Hrsg. von Hans Pörnbacher. München 1996. Serie Piper 2294.
Ludwig Thoma, Ausgewählte Briefe. Hrsg. von Josef Hofmiller und Michael Hochgesang. München: Albert Langen 1927.
Ludwig Thoma, Die Geschichte seiner Liebe und Ehe. Aus Briefen und Erinnerungen. Hrsg. von Walther Ziersch. München: Georg Müller 1928.
Ludwig Thoma - Ignatius Taschner. Eine bayerische Freundschaft. Hrsg. und kommentiert von Richard Lemp. München: Piper Verlag 1971. - Auch als Rowohlt Taschenbuch 1637, Reinbek: Rowohlt 1973.
Ludwig Thoma, Ein Leben in Briefen (1875 - 1921). Hrsg. von Anton Keller. München: Piper Verlag 1963.
Ludwig Thoma, Vom Advokaten zum Literaten. Unbekannte Briefe. Hrsg. und kommentiert von Richard Lemp. München: Piper Verlag 1979.
Der Briefwechsel zwischen Ludwig Thoma und Albert Langen. 1899-1908. Ein Beitrag zur Lebens-, Werk- und Verlagsgeschichte um die Jahrhundertwende. Hrsg. von Andreas Pöllinger. Frankfurt a.M. 1993. (Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Reihe A: Quellen, Bd.7).
Kindlers Neues Literatur-Lexikon. Bd. 16. Hrsg. von Walter Jens. München 1991. Darin von Gertrud Rösch: Andreas Vöst, S. 503f. - Briefwechsel eines bayerischen Landtagsabgeordneten, S. 504f. - Heilige Nacht, S. 505. - Lausbubengeschichten, S. 505 - 507. - Die Lokalbahn, S. 507. - Magdalena, S. 507f. - Moral, S. 508-510. - Der Ruepp, S. 510f. - Der Wittiber, S. 511.
Reclams Romanlexikon. Hrsg. von Frank Rainer Max und Christine Ruhrberg. Bd.3. 20. Jahrhundert I. Stuttgart 1999. Darin, S. 124-137, von Bernhard Gajek: Artikel zu Ludwig Thomas Prosa: "Agricola. Bauerngeschichten" . - "Lausbubengeschichten. Aus meiner Jugendzeit" . - "Andreas Vöst. Bauernroman" . - "Briefwechsel eines bayerischen Landtagsabgeordneten" . - "Der Wittiber. Ein Bauernroman" . - "Altaich. Eine heitere Sommergeschichte" . - "Erinnerungen" . - "Der Jagerloisl. Eine Tegernseer Geschichte." - "Der Ruepp. Roman" . - "Münchnerinnen. Roman" .
Adolf Roth, Ludwig Thomas Vorfahren. In: Familie und Volk 2, 1953, S. 369-374. (Grundlegend).
Walter Ziersch, Wie Ludwig Thoma Jagdkönig wurde und andere Thoma-Erinnerungen. München 1929.
Walther Ziersch, Ludwig Thoma und die Münchner Stadt. Gauting 1936.
Fährten des Lebens. Ludwig Thoma, wie man ihn nicht kennt. [Textauswahl] Zusammengestellt von Fritz Schiele. Eingeleitet von Ludwig Zoepf. München 1941.
Roland Ziersch, Ludwig Thoma, Händle 1964.
Gerd Thumser, Ludwig Thoma und seine Welt. München 1966.
Peter Haage, Ludwig Thoma. Mit Nagelstiefeln durchs Kaiserreich. München 1975. - Ungekürzte Taschenbuchausgabe u.d.T. Ludwig Thoma. Bürgerschreck und Volksschriftsteller. München 1982. (Heyne-Biographien 92).
Helmuth Ahrens, Ludwig Thoma. Sein Leben, sein Werk, seine Zeit. Pfaffenhofen 1983.
Fritz Heinle, Ludwig Thoma. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Reinbek 1985 (darin S. 165-170: Bibliographie).
Walter Schmitz, Ludwig Thoma, In: Deutsche Dichter, Bd.6, Stuttgart 1993, S.414-421.
Reinhard Baumann, Ludwig Thoma. In: Literatur Lexikon. Autoren und Werke deutscher Sprache. Hrsg. von Walther Killy. Bd.11, München 1991, S. 338f.
Bernhard Gajek, Ludwig Thoma. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Bd.9, Freiburg i.Br.: Herder Verlag, s.v.
Otto Gritschneder, Angeklagter Ludwig Thoma. Unveröffentlichte Akten. Rosenheim 1978.
Richard Lemp, Ludwig Thoma und Dachau. Verlagsanstalt Bayerland, Dachau 1986.
Bernhard Gajek, Oberammergau und Ludwig Thoma. Überlegungen zur Bedeutung eines Geburtsortes. In: Forschungen zur bayerischen Geschichte. Festschrift für Wilhelm Volkert zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Dieter Albrecht und Dirk Götschmann unter Mitarbeit von Bernd Löffler. Frankfurt a.M. 1993, S. 293-319.
Bernhard Gajek, Ludwig Kemmer an Ludwig Thoma. Ein literarisch-patriotischer Briefwechsel aus München am Ende des Ersten Weltkriegs. In: Kultur, Sprache, Macht. Festschrift Peter Horn. Hrsg. von John K. Noyes, Gunther Pakendorf und Wolfgang Paschke. Frankfurt a.M. 2000, S. 161-172.
Bernhard Gajek, Von der Schwierigkeit, Nationaldichter zu sein. Ludwig Thomas Beitrag zur bairischen Literatur. In: Colloquia für Dieter Schwab zum 65. Geburtstag. Hrsg. von Diethelm Klippel in Verbindung mit Hans-Jürgen Becker und Reinhard Zimmermann. Bielefeld 2000, S. 51-65.
Gerd Thumser, Ludwig Thoma. Als München leuchtete, Darin: Ich bin allein und nicht allein. Ein Stück um Ludwig Thoma und Maidi von Liebermann, München 2001.
Bernhard Gajek, Ludwig Thomas Romanfragment „Kaspar Lorinser" (1920). In: Lese-Erlebnisse und Literatur-Erfahrungen. Annäherungen an literarische Werke von Luther bis Enzensberger. Festschrift für Kurt Franz zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Günter Lange unter Mitarbeit von Bernhard Meier. Hohengehren 2001, S. 263-275.
Bernhard Gajek, Zwei Oberbayern in Australien. Ludwig Thomas Brüder Max und Peter auf dem fünften Kontinent (1882-1901). In: „Bedeutung in den Bildern". Festschrift für Jörg Traeger zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Karl Möseneder und Gosbert Schüssler. Regensburg: Schnell & Steiner 2002, S. 101-120.
F. Dehnow, Ludwig Thoma. München 1925.
M. Fritzen, Das satirische Werk Ludwig Thomas. Diss. Frankfurt a.M. 1970.
Fritz Fenzl, Ludwig Thoma. Ein bayerischer Dichter der Jahrhundertwende. Diss. München 1983.
E.Cornelius, Das epische und dramatische Schaffen Ludwig Thomas. Diss. Breslau 1939.
Jean Dewitz, Ludwig Thoma et le théâtre populaire. Bern 1985.
Jean Dewitz, De Franz Prüller à Ludwig Thoma. Le "Volkstheater" à Munich (1850-1914). Bern 1999.
Oskar Maria Graf, Dem Gedenken Ludwig Thomas. Die Rede vor Deutschprofessoren der Princeton-, der John-Hopkins und der Maryland-Universität, In: Oskar Maria Graf, An manchen Tagen. Reden, Gedanken und Zeitbetrachtungen, München 1985.
Friedl Brehm, Zehn haben neun Meinungen. Kritik und Kritiker bei Ludwig Thoma, Feldafing 1958.
Anekdoten um Ludwig Thoma, gesammelt und erzählt von Gerd Thumser, u.a. München 1968.
Dieter Fringeli, Immer vom Dialekt her. Reden und Gedanken des Dichters Oskar Maria Graf und eine Neuedition von Ludwig Thoma, In: Schweizer Monatshefte für Politik, Wirtschaft und Kultur, 65, Zürich 1985.
Alex W. Hinrichsen, Illustrationen in Ludwig-Thoma-Büchern aus dem Verlag Albert Langen, In: Aus dem Antiquariat. Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler, Nr.11, Frankfurt am Main 1989, S. 424-427.
Gertrud M. Rösch, Ludwig Thoma als Journalist. Ein Beitrag zur Publizistik des Kaiserreichs und der frühen Weimarer Republik. Frankfurt a.M. 1989 (Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Reihe B: Untersuchungen, Bd.42). (Darin S. 166 - 179: Quellen und Stand der Forschungsliteratur. S. 351 - 361 und S. 445-461: Ausführliches Literaturverzeichnis).
Otto Gritschneder, Gerichtsakten als politische Literatur. Justizprotokolle über Ludwig Thoma, Karl Valentin „Anastasia" und über den Hitler-Putsch, In: Literatur in Bayern. Vierteljahresschrift für Literatur, Literaturkritik und Literaturwissenschaft, München 1990, S. 2-5.
Dietz-Rüdiger Moser: Ludwig Thoma kehrte heim. Gespräch mit Herbert Fleissner, In: Literatur in Bayern. Vierteljahresschrift für Literatur, Literaturkritik und Literaturwissenschaft, München 1992, S. 27-32.
Peter Haida, Thoma in Taschenbuch, In: Wirkendes Wort. Deutsche Sprache in Forschung und Lehre, 40, Bonn 1990, S. 291-292.
Ulrich Dittmann, Oskar Maria Graf und Ludwig Thoma. Zwei Nationaldichter?, In: Jahrbuch der Oskar Maria Graf Gesellschaft, München 1993/94, S. 78-94.
Nicole Durot, Ludwig Thoma et Munich. Une contribution à la vie sociale, politique et culturelle à Munich au tournant du siècle. Thèse pour l´obtention du grade de docteur en études germaniques de l´université Paris IV - Sorbonne. Paris 1998.
Beiträge über Einzelfragen bei Ludwig Thoma in (vgl. auch III,8 und III,10):
Zwischen den Wissenschaften. Beiträge zur deutschen Literaturgeschichte. Hrsg. von Gerhard Hahn und Ernst Weber unter Mitwirkung von Peter J. Brenner, Albert Meier, Hans Peter Neureuter und Wolfgang von Ungern-Sternberg. Regensburg 1994:
- Ernst Piper, Ludwig Thoma und seine Verleger. S. 352-358.
- Christian Hartwig Wilke, Poetische Selbstgerechtigkeit. Ludwig Thomas Kindheit im Spiegel eines Reisebriefs über den Maghreb. S. 359-367.
- Hans Ulrich Schmid, Von Mundart und Moral. Georg Queri, die Justiz, die Geistlichkeit, das Bayerische Wörterbuch und Ludwig Thoma. S. 368-375.
Eleonore Nietsch, Frau und Gesellschaft im Werk Ludwig Thomas. Frankfurt a.M. 1995. (Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Reihe B: Untersuchungen, Bd. 59).
Simplicissimus. Ein Rückblick auf eine satirische Zeitschrift. Auswahl und Text von Eugen Roth. Hannover 1954. Sonderausgabe: Frankfurt a. M. 1962.
Simplicissimus. Eine satirische Zeitschrift München 1896-1944. [Katalog der Ausstellung im Haus der Kunst, München, 19. November 1977 bis 15. Januar 1978]. München 1977.
Helga Abret / Aldo Keel, Die Majestätsbeleidigungsaffäre des "Simplicissimus"-Verlegers Albert Langen. Frankfurt a.M. 1985. (Texte und Untersuchungen zur Germanistik und Skandinavistik, Bd.12).
Im Zeichen des Simplicissimus. Briefwechsel Albert Langen - Dagny Björnson 1895 - 1908. Hrsg. von Helga Abret und Aldo Keel. München 1987.
Gertrud M. Rösch, Ästheten. Intellektuelle. Schlawiner. Drückeberger. Die Auseinandersetzung um die moderne Malerei im "Simplicissimus" 1910-1921. In: Zwischen den Wissenschaften. Vgl. III,6. S. 334-345.
Simplicissimus. Glanz und Elend der Satire in Deutschland. Hrsg. von Gertrud Maria Rösch. Regensburg 1996.
Martha Schad, „Ich bin der Ansicht, daß sie alle spinnen!" Ludwig Thoma und die Frauen im Simplicissimus, In: Literatur in Bayern. Vierteljahresschrift für Literatur, Literaturkritik und Literaturwissenschaft, Sonderheft Simplicissimus, München 1996, S. 71-74.
Vgl. III,8:
Das Kopierbuch Korfiz Holms.
Eduard Thöny [Katalog 1986].
Vgl. Eleonore Nietsch, III,7.
Hans Halmbacher, Ludwig Thoma und sein Jäger Bacherl, München 1954.
Martha Schad, Ludwig Thoma und die Frauen. Regensburg 1995.
Jürgen Joachimsthaler, Max Bernstein. Kritiker, Schriftsteller, Rechtsanwalt (1854-1925). Ein Beitrag zur Literatur-, Rechts-, Zensur-, Kultur-, Sozial- und allgemeinen Geschichte zwischen 1878 und 1925 mit Ausführungen zum "Naturalismus" , zur praktischen Anwendung des Sozialistengesetzes, zu Ibsen, Conrad, Gerhart Hauptmann und anderen Zeitgenossen. Teil 1,2. Frankfurt a.M. 1995. (Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Reihe B: Untersuchungen, Bd.58).
Karin Rabenstein-Kiermaier, Conrad Haußmann (1857-1922). Leben und Werk eines schwäbischen Liberalen. Frankfurt a.M. 1993. (Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Reihe B: Untersuchungen, Bd.55).
Claudia Müller-Stratmann, Wilhelm Herzog und `Das Forum´. "Literatur-Politik" zwischen 1910 und 1915. Ein Beitrag zur Publizistik des Expressionismus. Frankfurt a.M. 1997. (Regensburger Beiträge zur deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft. Reihe B: Untersuchungen, Bd.64).
Korfiz Holm, Farbiger Abglanz. München 1947. [Daraus das Kapitel "Ludwig Thoma, wie ich ihn erlebte" , vermehrt um ein Kapitel über Olaf Gulbransson - als selbständiger Druck:] Korfiz Holm, Ludwig Thoma und Olaf Gulbransson wie ich sie erlebte. München 1953.
Das Kopierbuch Korfiz Holms (1899-1903). Ein Beitrag zur Geschichte des Albert Langen Verlags und des "Simplicissimus" . Hrsg. von Helga Abret und Aldo Keel. Mit einem Geleitwort von Richard Lemp. Bern 1989.
Friedrich Pfäfflin, Fackelrot am Münchner Himmel. Karl Kraus und Ludwig Thoma. 1903-1921. In: Festschrift für Werner Goebel. München 1980, S. 94-130.
Helga Abret, Albert Langen. Ein europäischer Verleger. München 1993.
Eduard Thöny 1866 - 1950. Bearbeitet von Dagmar von Kessel-Thöny. München 1986. [Katalog der Ausstellung 1986/87 in München, Hannover und Bozen.]
Darin: Dagmar von Kesse-Thöny, Eduard Thöny - Leben und Werk. "Zwischen Genremalerei und Karikatur." - Carla Schulz-Hoffmann, "Dies Blatt gehört dem Staatsanwalt" . Entwicklungsgeschichte der satirischen Zeitschrift bis zum Simplicissimus. - Herwig Guratzsch, Möglichkeiten der Karikatur. - Gabriele Fahr-Becker Sterner, München und seine Künstler um die Jahrhundertwende.
Bruno Paul. Deutsche Raumkunst und Architektur zwischen Jugendstil und Moderne. Hrsg. von Alfred Ziffer. München 1992. [Katalog der Ausstellung in München].
Bernhard Gajek, Kritik am "Simplicissimus" . Ludwig Kemmer und Ludwig Thoma. In: Gertrud Maria Rösch (Hrsg.), Simplicissimus. S. 49-60. Vgl. III,7.
Gerd Thumser, Ich bin allein und nicht allein. Ein Stück um Ludwig Thoma und Maidi von Liebermann, München 1998.
Gerd Thumser, Maidi und Ludwig. Liebesleid am Tegernsee. Ein Spiel um Maidi von Liebermann und Ludwig Thoma, München 2002.
Friedl Brehm, Sehnsucht nach Unterdrückung. Zensur und Presserecht bei Ludwig Thoma, Feldafing 1957.
Michael Meyer, Theaterzensur in München 1900 - 1918. Geschichte und Entwicklung der polizeilichen Zensur und des Theaterzensurbeirates unter besonderer Berücksichtigung Frank Wedekinds. München 1982. (Miscellania Bavarica Monacensia, Heft 111).
Ludwig Hollweck, München in den zwanziger Jahren. Zwischen Tradition und Fortschritt. München 1982.
Daniel Drascek, Wirbel um Ludwig Thoma, In: Literatur in Bayern. Vierteljahresschrift für Literatur, Literaturkritik und Literaturwissenschaft, Heft 17, München 1989, S. 48-51.
Willi Winkler, Dreinhauen, daß die Fetzen fliegen. Mit seinen Hetzartikeln im „Miesbacher Anzeiger" bereitete Ludwig Thoma den Boden für die Nazis, In: Die Zeit, Nr.34 vom 18.08.1989, S. 35-36, Hamburg 1989.
Bernt Engelmann, Erich Mühsam und Ludwig Thoma. Ein Beitrag zur Entstehung des Nazismus, In: Erich Mühsam und ... der Anarchismus und Expressionismus, die „Frauenfrage" , Ludwig Thoma, 2 Erich-Mühsam Tagung in Malente vom 24.05-26.05 1991, Erich-Mühsam Gesellschaft, Lübeck 1991, S. 74-86.
Sybille Krafft, Zucht und Unzucht. Prostitution und Sittenpolizei im München der Jahrhundertwende. München 1996. (Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt München, Bd.2).
Reinhard Wittmann, Hundert Jahre Buchkultur in München. München 1993.
Stephan Füssel, Thomas Manns "Gladius dei" (1902) und die Zensurdebatte der Kaiserzeit. In: Zwischen den Wissenschaften (s. III,6), S. 427-436.
Bernhard Gajek, Wie frei ist die Kunst? Überlegungen zum Verhältnis von Literatur und Moral. In: Blick in die Wissenschaft. Forschungsmagazin der Universität Regensburg. 2.Jg., H.2, 1993, S. 4-13. - Erweiterte Fassung u.d.T.: Literatur und Moral. Überlegungen zu Kunstfreiheit und Zensur. In: Gutenberg-Jahrbuch 1994.
Hrsg. von Stephan Füssel. Mainz 1994, S. 229-240. - Wiederabdruck in: Acta Universitatis Lodziensis. Folia Germanica 1, 1997, S. 5-18.
Grundlegend sind die Nachworte zu den unter II.1 genannten neueren Einzelausgaben.
Fritz Fenzl, Jugendstil-Elemente bei Ludwig Thoma. Die Novelle "Auf dem Bahnsteig" , In: Romantik und Moderne. Neue Beiträge aus Forschung und Lehre. Festschrift für Helmut Motekat, u.a. hrsg. v. Erich Huber-Thoma, u.a. Bern 1986, S. 161-168.
Hermann Boeschenstein, Zu Ludwig Thomas "Andreas Vöst" , In: Hermann Boeschenstein, Zur deutschen Literatur und Philosophie, Frankfurt am Main1986, S. 74-80.
Peter Haida, Die Unmoral der Moral. Ludwig Thomas Komödie "Moral" , In: Deutsche Komödien. Vom Barock bis zur Gegenwart, hrsg. v. Winfried Freund, München 1988, S. 183-195.
Rolf Fiedler, Ludwig Thoma in Stadelheim oder "Moral" . Die Folge eines unmoralischen Gedichtes, In: Handelsrecht und Steuerrecht, Festschrift für Dr. Dr. h.c. Georg Döllerer, hrsg. v. Brigitte Knobbe-Kneuke, Düsseldorf 1988, S. 97-107.
Bernhard Gajek, Das Evangelium auf der Bühne. Überlegungen zu drei Volksstücken: Franz Xaver Kroetz´ "Der Weihnachtstod" , Felix Mitterers "Stigma" und Ludwig Thomas "Magdalena" . In: Einheit in der Vielfalt. Festschrift für Peter Lang zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Gisela Quast. Bern 1988, S. 89-110.
Hans Stempel, Als Ludwig Thoma die Sau rausließ. Die anonym erschienenen antisemitischen Artikel im "Miesbacher-Anzeiger" , In: Frankfurter Rundschau, Nr. 215 vom 16.09.1989, Zeit und Bild, Frankfurt 1989.
Joseph Berlinger, Ludwig Thomas "Heilige Nacht". Profane Gedanken zu einem religiösen Gedicht. In: Zwischen den Wissenschaften (s. III,6, und III,10), S. 346-351.
Bernhard Gajek, Ludwig Thoma: Moral. In: Dramen des 20. Jahrhunderts, Bd.1. Stuttgart 1996, S. 40-68.
Bernhard Gajek, Ludwig Thomas Romanfragment „Kaspar Lorinser" (1920). In: Lese-Erlebnisse und Literatur-Erfahrungen. Annäherungen an literarische Werke von Luther bis Enzensberger. Festschrift für Kurt Franz zum 60. Geburtstg. Hrsg. von Günter Lange unter Mitarbeit von Bernhard Meier. Hohengehren 2001, S. 263-275.
Zu den größeren Prosadichtungen vgl. die Artikel von Bernhard Gajek in: Reclams Romanlexikon, s. III,1.
Hans Baur liest Ludwig Thoma.Koch International. 1996. CD 330 200. Made and printed in Austria. Vertrieb Koch International.
Ludwig Thoma, Lausbubengeschichten. Gelesen von Fritz Straßner. Ungekürzte Lesung. schumm sprechende Bücher. Jutta Steinbach Verlag. ISBN 3-88698-283-1.
Stand: 17.10.2003