EICHENDORFF-

GESELLSCHAFT e. V.


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Die Eichendorff-Gesellschaft widmet sich der Erforschung von Leben, Werk und Wirkung Joseph von Eichendorffs (1788–1857) sowie allgemein der Literatur, Kunst und Musik der klassisch-romantischen Zeit. Sie will zur Klärung und angemessenen Würdigung romantischer Kultur beitragen und deren übernationale Geltung verdeutlichen.

Die Gesellschaft wurde 1931 (unter Mitwirkung des Dichterenkels Karl Freiherr von Eichendorff) als Eichendorff-Stiftung gegründet. Im Jahre 1952 neu gegründet, wirkte die Stiftung – 1969 umbenannt in Eichendorff-Gesellschaft – vornehmlich in Würzburg. Von 1983 bis Mitte 2008 hatte die Gesellschaft ihren Sitz in Ratingen-Hösel. Sie unterhielt hier, im Oberschlesischen Landesmuseum, die Geschäfts- und Forschungsstelle mit Archiv und Bibliothek sowie eine Ausstellung mit Exponaten zu Eichendorffs Leben und Werk. Präsidenten der Gesellschaft waren bisher die Univ.-Professoren Dr. Hermann Kunisch (1969–1975), Dr. Wolfgang Frühwald (1975–1976), Dr. Helmut Koopmann (1976–1984), Dr. Peter Horst Neumann (1984–2002), Dr. Gunnar Och (2002–2006); am 28. Oktober 2006 wurde Frau Prof. Dr. Ursula Regener zur neuen Präsidentin gewählt.

Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit der Gesellschaft stehen die Herausgabe des Jahrbuchs AURORA sowie die internationalen Kongresse, die alle zwei Jahre stattfinden. Dort werden Ergebnisse und neue Aspekte der Eichendorff- und Romantikforschung vorgestellt und diskutiert.

Anläßlich ihrer Kongresse verleiht die Gesellschaft seit 1974 die Eichendorff-Medaille an Germanisten, Publizisten und Schriftsteller, die sich in ihrem Schaffen wissenschaftlich, kritisch oder kreativ mit Eichendorffs Leben und Werk auseinandergesetzt haben. Alle zwei Jahre wird zudem der (nach seinem Stifter benannte) Oskar-Seidlin-Preis zur Förderung junger Literaturwissenschaftler vergeben, die sich in der Romantik- und Eichendorff-Forschung hervorgetan haben.

Die Eichendorff-Gesellschaft hat derzeit im In- und Ausland ca. 350 Mitglieder; eine japanische Zweigstelle besteht in Tokio.

Der Mindestbeitrag ist auf € 30,– festgesetzt (Studenten: € 10,–). Gegen Zahlung des Beitrags erhalten die Mitglieder unentgeltlich das Jahrbuch AURORA und das (unregelmäßig erscheinende) Jahresheft APROPOS EICHENDORFF. Spenden zugunsten der Eichendorff-Gesellschaft fallen steuerlich unter die Regel der Gemeinnützigkeit.

Die Gesellschaft lädt alle Freunde und Kenner Eichendorffs und der Romantik zum Beitritt ein und steht jedermann offen für Informationen und Gespräche.


 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Briefanschrift:
Eichendorff-Gesellschaft e.V.
Universität Regensburg
Institut für Germanistik
Prof. Dr. Ursula Regener

93040 Regensburg
e-mail
Telefon: 0941 / 943 3453
Telefax: 0941 / 943 4960
 

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