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Paestum

Poseidon-Tempel, Paestum

Als Vorgeschmack auf Sizilien und zugleich als Trockenübung auf dem Festland stand zunächst die Besichtigung der Tempelanlagen in Paestum, südlich von Neapel gelegen, auf dem Programm.

Nach seiner Gründung durch Siedler aus Sybaris um 700 vor Christus wuchs Poseidonia, so der ursprüngliche Name, rasch an.

Der so genannte Poseidon-Tempel wurde um 470-460 vor Christus gebaut. Diese Bezeichnung stammt allerdings, wie auch bei den anderen beiden auf dem Gelände, aus dem 18. Jahrhundert, als man versuchte, den Tempeln einen jeweiligen Kult zuzuordnen.


Foto: Andreas Deml

Hera-Tempel, Paestum

Der als Hera-Tempel bezeichnete Bau ist der älteste und auch der größte von Paestum, er wird auf etwa 550 vor Christus datiert.

Sein hohes Alter erklärt auch die Stilmischung aus dorischen und ionischen Elementen.

Dies mag neben vielen anderen Ursachen der Grund dafür sein, dass die Anlage ihre Wirkung verfehlt. Eine andere Erklärung könnte sein, dass die Wirkung der einzelnen Säulen zu dominant ist, worunter der Gesamteindruck leidet.






Foto: Andreas Deml

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Taormina

Teatro Greco, Taormina

Das erste große Ziel auf sizilianischem Boden: Das berühmte Teatro Greco, nach dem in Siracusa das größte antike Theater der Insel.

Die Griechen bauten es im dritten vorchristlichen Jahrhundert mit einer Kapazität von bis zu fünftausend Besuchern, im zweiten Jahrhundert nach Christus bauten es die Römer fast vollständig um, um hier Gladiatorenkämpfe abzuhalten.

Und noch heute ist es ein Anziehungspunkt solcher Wirkung, dass sogar Weltkonzerne wie Intel hierher kommen, um Werbespots zu drehen.



Foto: Matthias Märkl

Teatro Greco, Taormina

Die traumhafte Aussicht auf das Ionische Meer entschädigt für den steilen Aufstieg – das wusste auch schon Wilhelm II.

Die Felsen am Monte Tauro haben eine bewegte Geschichte hinter sich: Nach sikelischer, griechischer und schließlich römischer Phase konnte sich die Stadt ihr mittelalterliches Gewand bewahren.

Besonders deutlich wird der Stilmix aus unterschiedlichsten Epochen beim Besuch des Palazzo Corvaja, in dem 1411 das erste sizilianische Parlament tagte: Der normannische Bau weist Zinnen, Türme und zweigeteilte Fenster auf und wurde über einem arabischen Turm errichtet.


Foto: Matthias Märkl

Piazza IX Aprile, Taormina

Der Corso Umberto I, Taorminas Hauptschlagader, wird von der Piazza IX Aprile auf etwa mittlerer Höhe durchbrochen.

Dort genießt man nicht nur tagsüber einen herrlichen Blick aufs offene Meer, sondern auch in den Abendstunden ein beeindruckendes Panorama auf die beleuchtete Stadt.

Zwischen dem Torre dell’Orologio und der Kirche San Giuseppe ist das Café Wunderbar zu finden, wo sich auch schon internationale Filmstars wie Richard Burton und Liz Taylor die Nacht versüßt haben.





Foto: Matthias Märkl

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Gole d'Alcántara

Gole d'Alcantara

Der schäumende Fluss Alcántara gab diesen Schluchten den Namen. Seit Jahrmillionen kämpft er sich durch die mächtigen Basaltfelsen – wie man sieht, erfolgreich!

Das eisklare Wasser hat in der Regel um die 11° C, gefühlt sind es noch weniger!

Professor Rechenauer gibt seinen Begleitern Ratschläge, wie man sich am besten diesem Naturschauspiel nähern solle.








Foto: Matthias Märkl

Gole d'Alcantara

Da zu diesem Zeitpunkt das Wasser für die Jahreszeit ungewöhnlich hoch stand, wagten sich nur abgehärtete Jungen weiter hinein.

Der Rest der Truppe erfreute sich an einer erfrischenden Kneipp-Kur, am umwerfenden Anblick und nicht zuletzt am Getose des aus zwanzig Meter Höhe prasselnden Wassers.












Foto: Matthias Märkl

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Etna

Etna

Mehrere dieser Geländefahrzeuge haben uns nach der Liftfahrt auf etwas mehr als 3.000 Meter Höhe gebracht.

Die drei Gipfelkrater Trifoglietto I und II sowie Mongibello sind in etwa 3.250 Meter hoch und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.













Foto: Matthias Märkl

Etna

Die Faszination, auf dem größten aktiven Vulkan Europas zu stehen, war allseits sehr deutlich wahrzunehmen.

Außerdem ist das Gefühl, vom dampfenden Boden her gewärmt zu werden, während der restliche Körper aufgrund der enormen Höhe friert, nicht in Worte zu fassen.












Foto: Matthias Märkl

Etna

Nebelschwaden sowie gelbe Schwefel- und rotbraunen Metallablagerungen lassen eher auf eine Mondlandschaft als an einen Vulkan schließen.

In einen solchen Nebenkrater soll sich der sizilische Naturphilosoph Empedokles von Akragas (circa 500-430 vor Christus) gestürzt haben.











Foto: Matthias Märkl

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Siracusa

Fonte Aretusa, Siracusa

Um dem Jäger Alpheios zu entkommen, der sich unsterblich in sie verliebt hatte, flieht Arethusa, ohne dessen Liebe zu erwidern. Artemis kam zu Hilfe und verwandelte sie in einen Wasserstrom, der unterirdisch nach Sizilien, genauer gesagt auf die Insel Ortygia, floss. Doch Alpheios folgte ihr in Gestalt eines Flusses über das Meer und holte sie an dieser Stelle ein.

Mit diesem Mythos erklärte man sich die Süßwasserquelle Fonte Aretusa direkt neben dem Meer, in der noch heute Papyrus wächst.

In der Antike versorgten sich hier nicht nur Schiffe, sondern auch die Bürger von Syrakus mit Trinkwasser - vielleicht sogar Archimedes.

Foto: Andreas Deml

Castello Eurialo, Siracusa

Zur Verteidigung von Syrakus gegen die Karthager ließ Dionysios I. in den Jahren 402-397 vor Christus auf außerhalb der Stadt gelegenen Hügeln, den so genannten Epipolai (Hochfeld), die Burg Euryalos errichten.

Sie gilt mit ihren dickwandigen Mauern und den bis zu fünfzehn Meter hohen Türmen (nicht mehr erhalten) als das bedeutendste Beispiel griechischer Befestigungen.









Foto: Andreas Deml

Orecchio di Dionisio, Siracusa

In nächster Nähe zum Theaterbezirk von Syrakus liegen die Latomie, die antiken Steinbrüche, aus denen die Stadt Millionen von Kubikmetern Baumaterial gewann.

Die beim Abbau entstandenen Höhlen sind gewaltig und hielten Jahrhunderte lang unter anderem auch als Gefängnisse her.

Das imposanteste Beispiel hierfür ist das Orecchio di Dionisio, das Ohr des Dionysios: Der Legende zufolge war seine Akustik derart gut, dass der Tyrann Dionysios flüsternde Häftlinge belauschen und auf diese Weise geplante Komplotte vereiteln konnte.

















Foto: Andreas Deml

Teatro Greco, Siracusa

Am Nachmittag vor der abendlichen Aufführung unterwies Professor Rechenauer die Teilnehmer aufs Genaueste über Geschichte und Architektur des Theaters.

Das Bauwerk aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert lockt seit jeher Massen an: So wohnte hier etwa Euripides Erstaufführungen seiner Tragödien bei.

Und noch heute ist es viel mehr als eine Ruine: Das Instituto Nazionale del Dramma Antico (INDA) inszeniert im Sommer antike Tragödien in italienischer Sprache. In unserem Fall war es Aischylos’ Werk "Sieben gegen Theben" - oder noch schöner: "Sette contro Tebe di Eschilo".


Foto: Matthias Märkl

"Sette contro Tebe", Teatro Greco, Siracusa

Zwar machte die überaus freundliche Platzanweiserin ununterbrochen darauf aufmerksam, dass das Fotografieren während der Aufführung verboten sei – "Non è permesso!" –, doch irgendwann gab sie dann doch zu erkennen, dass sie gegen ein Foto nichts einzuwenden hätte.

Der Bote berichtet gerade den Chormädchen, welche die Bevölkerung Thebens darstellen, vom Kriegsgeschehen vor den sieben Toren der Stadt. Die sieben Hopliten im Hintergrund stehen für die sieben Tore Thebens. Da nur mehr sechs stehen, haben die Angreifer das erste Tor bereits erobert.



Foto: Matthias Märkl

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Piazza Armerina

Villa del Casale, Piazza Armerina

Archäologen machten hier Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Spatenstiche und führten die Arbeiten 1929 und 1935 fort, konnten aber erst 1950-60 freilegen, was die Villa del Casale zu einer Sensation werden ließ: die Bodenmosaiken.

Dank einer Überschwemmung, die im 12. Jahrhundert die Villa unter Schlamm begrub, blieben diese in idealer Weise erhalten.










Foto: Andreas Deml

Villa del Casale, Piazza Armerina

Vor allem mythologische Stoffe werden auf den Mosaiken gezeigt, die als die außergewöhnlichsten römischen Mosaiken der Welt gelten.

So finden sich nicht nur Darstellungen einzelner Szenen aus dem Mythos des Herakles, des Lyrikers Arion oder des Odysseus, der dem Kyklopen Polyphem mit einer List entkommt, sondern auch Alltagszenen aus dem Leben der spätantiken römischen Oberschicht, wie etwa aufwändig gestaltete Jagdszenen mit Löwen, Keilern und anderen wilden Tieren.

Das Frigidarium ist mit diversen Meeresgottheiten stilsicher verziert, beispielsweise mit Nereiden und Tritonen.

Über einen verkannten Anachronismus lässt sich jedoch die Mehrheit der Besucher blenden: Die berühmten Bikini-Mädchen wurden erst nachträglich im 6. oder 7. nachchristlichen Jahrhundert eingefügt.










Foto: Andreas Deml

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Enna

Calascibetta, ein kleiner Nachbarort von Enna

Um Enna im Landesinneren herum, etwa zwanzig Kilometer vom Meer entfernt, liegt Siziliens steiniges Herz mit seinen Steinbrüchen und Schwefelgruben.

Mit steilen 931 Metern über dem Meeresspiegel ist Enna die am höchsten gelegene Provinzhauptstadt Italiens.

In ihrer vielseitigen Geschichte wechselte die Stadt aus griechischem, römischem und karthagischem Besitz im Jahre 859 in die Hände der Araber.

Wer Enna in der Mittagszeit besucht, findet nur schwerlich andere Lebewesen – sieht man einmal von einem hinter der Theke schlafenden Barista ab.

Foto: Matthias Märkl

Gruppenfoto der Exkursionsteilnehmer, Enna

Mit Ausnahme von Frau Götzfried, Professor Rechenauers Sekretärin, die das Gruppenfoto aufnahm, und den beiden jüngeren Töchtern von Frau und Herr Rechenauer sind alle Teilnehmer der Sizilien-Exkursion auf dem Foto.

Die Aufnahme entstand auf dem Turm des Castello di Lombardia.












Foto: Dagmar Götzfried

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Valle dei Templi

Tempio della Concordia, Valle dei Templi, Agrigento

Siedler aus Gela legten an diesem Ort im Jahre 581 vor Christus die Grundsteine für die Stadt Akragas, das heutige Agrigento.

Von Pindar als "schönste Stadt, in der Sterbliche wohnen" gepriesen, lebten hier nur einhundert Jahre nach der Gründung bereits etwa 200.000 Menschen.

Der Concordia-Tempel ist der einzige Bau im Tal, der keiner Gottheit zugewiesen werden konnte.







Foto: Matthias Märkl

Tempio dei Dioscuri, Valle dei Templi, Agrigento

Der Dioskuren-Tempel – mit Dioskuren sind die Zwillingsbrüder Kastor und Polydeukes (lateinisch Castor und Pollux) gemeint – stammt aus dem fünften vorchristlichen Jahrhundert.

Nachdem ihn bereits 406 vor Christus ein Brand in Mitleidenschaft gezogen hatte, wurde er in den Jahren 1836-71 vom Bildhauer Valerio Villareale und dem Architekten Saverio Cavallari teilweise rekonstruiert.









Foto: Matthias Märkl

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Selinunte

Tempel E, Selinunte

Auch Selinunte ist, wie Agrigento, eine Kolonie. Doch diese Siedler kamen aus Megara Hyblaea und bereits etwa 650 vor Christus – wenn man Thukydides glauben möchte, im Jahre 628.

Die Stadt wuchs schnell und wurde aufgrund regen Handels immer mächtiger und reicher. Doch 409 vor Christus setzte Karthago dem ewigen Streit zwischen den verfeindeten Städten Selinute und Segesta ein jähes Ende und zerstörte die Stadt.

Der Tempel E, vermutlich der Hera geweiht, gilt nach seiner Rekonstruktion in den 1960ern als eines der schönsten dorischen Bauwerke Süditaliens.

Foto: Matthias Märkl

Selinunte, "Manhattan" der Antike

Was blieb, ist für den gesamten Mittelmeerraum einzigartig: ein riesiges Ruinenfeld, gemischt aus griechischer und phönizischer Kultur.

Zwei breite, sich im Rechteck schneidende und an Boulevards erinnernde Straßenzüge mit ebenfalls lotrecht verlaufenden Nebenstraßen ließen die Sendung ZDF Expedition vom "Manhattan der Antike" sprechen.









Foto: Matthias Märkl

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Segesta

Segesta

Der etwas außerhalb der Stadtmauern von Segesta gelegene Tempel wurde um 417/16 vor Christus erbaut und stellt den Abschluss sizilischer Baukunst des fünften Jahrhunderts dar.

Die Anhöhe mit der imposanten Tempelanlage überragt das Tal, den ursprünglichen Siedlungsbereich der Elymer.

Gegenüber auf dem Monte Barbaro steht auf 431 Metern Höhe das Theater der Stadt aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert – ungewöhnlicherweise nach Norden gerichtet.




Foto: Matthias Märkl

Segesta

Der Tempel wirft aus kultur-historischer Sicht mehr Fragen als Antworten auf: Zu welchem Zweck bauten die Elymer, über deren Herkunft sich sogar griechische Geschichtsschreiber wie Thukydides oder Strabon uneinig sind, einen griechischen Tempel? Welchen Gottheiten war er geweiht? Und warum wurde er (zumindest innen) nicht fertig gestellt?











Foto: Bernhard Paul

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Palermo

San Giovanni degli Eremiti, Palermo

Das vom normannischen Fürsten Roger II. erbaute Gotteshaus San Giovanni degli Eremiti liegt in einer großzügig angelegten Gartenanlage und zählt zu den bedeutendsten Bauten Palermos, nicht zuletzt aufgrund seiner unverwechselbar arabisch-orientalischen Architektur.

Der erwähnte Garten – die herrlich südländische Vegetation reicht von Granatäpfeln über Zitronenbäume bis hin zu Jasmin – führt zu den Überresten eines alten Klosters.



















Foto: Matthias Märkl

Cattedrale, Palermo

Die Cattedrale di Palermo, der Blickfang der Piazza Setteangeli, spiegelt die bunte Stadtgeschichte wider: Ursprünglich stand an dieser Stelle eine frühchristliche Basilika, dann eine Moschee.

Erst Ende des 18. Jahrhunderts bekam der Bau seine heutige Gestalt. Und so findet sich noch heute im Portalbereich aus dem 15. Jahrhundert unter dem katalanisch-gotischen Portikus eine arabische Inschrift mit einem Koranvers.

In einem separaten Bereich des Doms stehen die mächtigen Sarkophage von Friedrich II. und Roger II.



Foto: Andreas Deml

Palazzo dei Normanni, Palermo

Im Palazzo dei Normanni saßen seit alters die Stadtregenten. Die Ruinen einer römischen Festung wurden überbaut, und im 12. Jahrhundert als Residenz Rogers II. erweitert.

Sein heutiges Aussehen verdankt der Palast umfangreichen Umbauarbeiten aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Als eines der wenigen normannischen Relikte ist die Capella Palatina erhalten, ein Gesamtkunstwerk mit arabischer Holzdecke, aufwändigen Mosaiken und Marmor-Kandelaber.

Eine Etage darüber, im zweiten Stockwerk, tagt noch heute das sizilianische Parlament.


Foto: Andreas Deml

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Monreale

Außenansicht des Westportals, Dom von Monreale

Hoch über dem Gebirge Conca d’Oro thront der Dom von Monreale, eine, wenn nicht die Spitzenleistung arabisch-normannischer Kunst.

Wilhelm II. (von Sizilien) gab den Bau 1172 in Auftrag, und zehn Jahre später war der Großteil der Arbeiten bereits abgeschlossen.

Die Außenfassade mit viel Marmor und Kalktuff deutet vom immensen Reichtum, der aber vor allem innen seinen Niederschlag gefunden hat.

Der kleine Portikus des Westportals, von zwei Glockentürmen flankiert, beherbergt eine von Bonanno da Pisa geschaffene Bronzetür mit biblischen und normannischen Motiven, etwa Löwen und Greifvögeln.

Foto: Bernhard Paul

Mittelschiff mit dem "Christus Pantokrator", Dom von Monreale

Der Innenraum weist mit seinen 102 Metern Länge und 40 Metern Breite weitläufige Abmessungen auf.

Die Chorapsis wird bestimmt vom Bildnis des Christus Pantokrator, dargestellt mit geöffneten Armen.

Die prächtigsten Motive der mehr als 6.000 m² großen Mosaikfläche lassen sich entlang des Mittelschiffs finden: beispielsweise die Erschaffung der Erde und der Bau der Arche Noah, alle aus dem 12. und 13. Jahrhundert.

Der Sarkophag des bereits im Alter von etwa 36 Jahren verstorbenen Wilhelms II. steht in einer Ecke des Querhauses neben dem seines Vaters, Wilhelms I.

Foto: Bernhard Paul

Kreuzgang des ehemaligen Benediktinerklosters, Monreale

Der kühle und schattige Kreuzgang des ehemaligen, ebenfalls von Wilhelm II. gestifteten Benediktinerklosters, das sich im südlichen Teil der Anlage befand, wird von 228 in unterschiedlicher Weise verzierten Säulenpaaren getragen, wobei auch die ebenfalls jedes Mal anders gefertigten Kapitelle Beachtung verdienen.

Handwerker und Künstler aus ganz Süditalien schufen diesen 47x47 Meter großen Freiluftbereich, der von arabischen Elementen wie etwa den Bögen durchzogen ist.






Foto: Matthias Märkl

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