Sprachkurse für Neugriechisch

am Institut für Klassische Philologie

der Universität Regensburg

 

walhalla

 

 

Die Geschichte Griechenlands und seiner Sprache lässt sich in drei Epochen gliedern: In eine altgriechische (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.), eine byzantinische (600 n. Chr. – 1453, Eroberung von Byzanz-Konstantinopel durch die Osmanen) und eine neugriechische (1453 bis heute).

Die Befreiung Griechenlands von der osmanischen Herrschaft im Jahre 1821 und die Neuentstehung eines unabhängigen griechischen Staates stehen in unmittelbarer Verbindung mit der Geschichte Bayerns und sogar Regensburgs: Der erste Regent des erneut zur Unabhängigkeit gelangten Griechenland, König Otto I., war der Sohn des bayerischen Königs Ludwig I., welcher zugleich den Bau der Walhalla in Donaustauf bei Regensburg in Auftrag gab. Dieser Ruhmestempel des deutschen Genius wurde zwischen 1830 und 1842 in klassizistischem Stil von Leo von Klenze nach dem Vorbild des Parthenon von Athen erbaut. Symbolisch zeigt sich diese Verbindung des Freistaates Bayern mit Griechenland durch dieselben Farben Weiß und Blau in den Landesflaggen.

Heute genießt das Schulfach Altgriechisch an den etwa 60 Humanistischen Gymnasien Bayerns eine besondere Stellung, die traditioneller Ausdruck des bayerischen Philhellenismus ist, wie auch die fünf Privaten Lyzeen der Republik Griechenland eine innere Verbundenheit zeitigen.

Ziel der Sprachkurse für Neugriechisch ist es nicht, Texte akribisch zu übersetzen; vielmehr stehen die mündliche Verständigung, das Gespräch, die Umgangssprache im Vordergrund. Jedes Semester werden von Frau Akrivi Athena Müller Grund- und Fortgeschrittenenkurse angeboten. Grundlage sind die Lehrbücher von Vasili Bachtsevanidis: Pame! A 1 Kursbuch - Der Griechischkurs und Pame! A2 Kursbuch - Der Griechischkurs (jeweils Ismaning, Hueber Verlag).

Für nähere Informationen sei auf das jedes Semester vom Institut herausgegebene Kommentierte Vorlesungsverzeichnis verwiesen.