Onomastik / SS 2005 / Kommentar

 

 

 

Vorlesungen

(für alle Studierenden des Grund- und Hauptstudiums; keine Anmeldung erforder­lich)

 

 

36 300  Einführung in die Namenforschung für Slavisten                                     Hansack

1-st., Mo 8-9 in PT 1.0.5

 

In der Vorlesung werden die notwendigen Grundkenntnisse vermittelt, die erforderlich sind, um selbst Namenforschung zu betreiben. Es werden die Forschungsmethoden der Onomastik erörtert und es wird die wichtigste namenkundliche Literatur vorgestellt, abhängig von den Studienschwerpunkten der Teilnehmer und zugeschnitten auf die Schwerpunkte der Regensburger Slavistik. Außerdem wird gezeigt, wie man das neue Modul "Namenkunde" sinnvoll in ein Slavistikstudium integrieren kann.

 

 

 

Hauptseminare

 

 

35 605 Personennamen als Gegenstand des Deutschunterrichts                              Franz

2-st, Do 14.16, LP: 12, CH 33.1.91

 

Gegenwärtig spielt die .Namenkunde. im Deutschunterricht aus verschiedenen Gründen explizit keine auffallende Rolle, dafür um so mehr implizit, denn jeder Mensch hat täglich mit Namen zu tun. Entsprechend sind Namen auch Gegenstand sämtlicher Teilbereiche des Deutschunterrichts, der Rechtschreibung, der Grammatik, des mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauchs und der Literatur. Im Seminar wird diese vielfältige didaktische Bedeutung vorrangig erarbeitet, wobei sich an historische, etymologische, semantische, pragmatische, psychologische und soziologische Prämissen jeweils didaktisch-methodische Überlegungen anschließen sollen. Gegenstand werden die Personennamen sein, neben der Primärverwendung als Vor- und Familienname auch in ihrer Verwendung in literarischen Werken, in Orts-/Flurnamen, spezifisch Straßennamen, und als sonstige .Benennungen., etwa für Gebäude (Schulen, Universitäten) usw., aber auch als Pseudonyme, Markennamen, Kose- und Spottnamen, die bei Kindern ein wichtiges Phänomen darstellen. Das Seminar ist für Studierende aller Lehrämter geeignet.

 

Literatur: Empfohlene Literatur zur Einführung: Franz, Kurt / Greule, Albrecht (Hrsg.):  Namenforschung und Namendidaktik. Baltmannsweiler: Schneider 1999 - Kunze, Konrad: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. 4., überarb. u. erw. Aufl. München: dtv 2003 (3266) - Seibicke, Wilfried: Die Personennamen im Deutschen. Berlin, New York: de Gruyter 1982 (Sa. Göschen - 2218).

Scheinerwerb: Referat / Schriftliche Hausarbeit

Anmeldung: In der Sprechstunde des Dozenten.

Teilnahmevoraussetzung: 1 PS II-Schein, für Deutsch vertieft Studierende 1 PS I-Schein (Einführungskurs).




36 326   Slavistische Namenforschung                                                                     Hansack
2-st.,  Mo 10-12 in PT 1.0.5

Die Namenforschung ist ein Bereich, der den Studenten der Slavistik noch ein weites Betätigungsfeld eröffnet (z.B. auch hinsichtlich einer Magisterarbeit). Voraussetzung ist natürlich ein spezifisches Interesse an namenkundlichen Problemen. Behandelt werden je nach Wunsch der Teilnehmer west- oder ostslavische Namen.