Onomastik /  WS 2006/7  / Kommentar

 

 

 

Vorlesungen

(für alle Studierenden des Grund- und Hauptstudiums; keine Anmeldung erforder­lich)

 

 

36 301  Einführung in die Namenforschung für Slavisten, Teil II                                                                        Hansack

1-st., Mo 8-9 in PT 1.0.5

 

In der Vorlesung werden die notwendigen Grundkenntnisse vermittelt, die erforderlich sind, um selbst Namenforschung zu betreiben. Es werden die Forschungsmethoden der Onomastik erörtert und es wird die wichtigste namenkundliche Literatur vorgestellt, abhängig von den Studienschwerpunkten der Teilnehmer und zugeschnitten auf die Schwerpunkte der Regensburger Slavistik. Außerdem wird gezeigt, wie man das Modul "Namenkunde" sinnvoll in ein Slavistikstudium integrieren kann.

 

 

 

Übung

 

36309 Namenforschung in Russland und Deutschland                                                                                          Janka 

 

1. Teilnahmevoraussetzungen: Die Übung richtet sich sowohl an Slavist(inn)en als auch an Germanist(inn)en; sie ist zudem offen für alle Studieneinheiten. Bei den Studierenden aus dem Bereich der Slavistik werden Grundkenntnisse des Russischen vorausgesetzt.

 

2. Kommentar: Untersucht wird die Entwicklung der russischen und der deutschen Namenforschung von 1945 bis zur Gegenwart. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, wie sich die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen in Mittel- und Osteuropa seit den späten 80er Jahren auf die Onomastik ausgewirkt haben. In Bezug auf verschiedene Namenarten (Ortsnamen, Personennamen, Produktnamen usw.) werden Zielsetzung, Methodik und Ergebnisse von repräsentativen Arbeiten russischer und deutscher Namenforscher(innen) dargestellt und vergleichend bewertet.

 

3. Literatur:

Krüger, A.-D. 1999: Namenforschung. In: Handbuch der sprachwissenschaftlichen Russistik und ihrer Grenzdisziplinen, S. 367-385.

Steger, H./Löffler, H. 1995: Namenforschung in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945. In: Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik, S. 86-102.

Walther, H.: Namenforschung in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR). In: ebd., S. 102-124.

Weiteres wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

 

4. Qualifikationsnachweis: Referat mit ausführlicher Tischvorlage und schriftlicher Ausarbeitung bis Semesterende

 

 

 

Hauptseminare

 

 

35 605   Schwerpunkte der Namenkunde und Namendidaktik                                                                              Franz

2st. Di 12-14,

Modul: GER-M 16, GER-M 17, GER-M 39, GER-M 40, LP 7/12

 

Die Onomastik ist ein sehr komplexer Bereich, so dass sich das Seminar auf re­levante  Schwerpunkte konzentrieren wird. Gegenwärtig spielt die „Namenkun­de“ allerdings im Deutschunterricht aus verschiedenen Gründen explizit keine auffallende Rolle, dafür um so mehr implizit, denn jeder Mensch hat täglich mit Namen zu tun. Einsprechend sind Namen auch Gegenstand sämtlicher Teilbe­reiche des Deutschunterrichts, der Rechtschreibung, der Grammatik, des münd­lichen und schriftlichen Sprachgebrauchs und der Literatur. Im Seminar wird diese vielfältige didaktische Bedeutung vorrangig erarbeitet, wobei sich an historische, etymologische, semantische, pragmatische, psychologische und soziologische Prämissen jeweils didaktisch-methodische Überlegungen anschließen sollen. Schwerpunkte sind Vor-, Familien-, Orts-/Flurnamen, spezifisch Stra­ßennamen, und sonstige „Benennungen“, etwa von Gebäuden (Schulen, Univer­sitäten), Fahrzeugen usw., aber auch Kose- und Spottnamen, die bei Kindern ein wichtiges Phänomen darstellen. So wird ein besonderes Augenmerk auf den „spielerischen“ Umgang mit Namen im Alltag, in der Werbung, in der Literatur u.a gerichtet.  Das Seminar ist zwar schwerpunktorientiert, doch will es zugleich eine exemplarische Einführung in den weiten Bereich der Namendidaktik sein, so dass es für Studierende aller Lehrämter geeignet ist.

Scheinerwerb: Referat/Schriftliche Hausarbeit

Anmeldung: Feriensprechstunden (s. Aushang); Voranmeldung über E-Mail u. telefonisch

Teilnahme-Voraussetzung: Bei Studierenden Deutsch/nicht vertieft 1 PS II-Schein; das Hauptseminar ersetzt den zweiten PS II-Schein; bei Deutsch/ver­tieft PS I-Schein.

 

 

36 326  Slavistische Namenforschung                                                                                                                 Hansack

2-st.,  Mo 10-12 in PT 1.0.5

 

Die Namenforschung ist ein Bereich, der den Studenten der Slavistik noch ein weites Betätigungsfeld eröffnet (z.B. auch hinsichtlich einer Magisterarbeit). Voraussetzung ist natürlich ein spezifisches Interesse an namenkundlichen Problemen. Behandelt werden je nach Wunsch der Teilnehmer west- oder ostslavische Namen.

 

 

 

Kolloquium

 

 

35 440  Kolloquium zur Namenforschung                                                                                                                Greule

n.V.

 

Teilnahmevoraussetzung: Auf besondere Einladung.