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CIP-Pool RZ2: Das Konzept

Aus RZ Wiki

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Dieser Text ist im Aufbau. Bitte haben Sie etwas Geduld. Anregungungen und Änderungswünsche bitte in der Diskussion!


Es sollte ein öffentlicher Raum geschaffen werden, der auch ausserhalb von Kursen wie ein "ganz normaler" CIP-Pool frei zugänglich sein sollte. Die Hard- und Software-Ausstattung der Plätze sollte alle Produktionsschritte der thematisierten digitalen Medien ermöglichen.

Ganz nebenbei entstehen so öffentliche Scanner, Kartenleser, Videoschnittplätze, DVD-Brenner usw.


Die Ausgangslage

In vielen Kursen mit Mediennutzung gibt es im Sommer 2008 dasselbe zu sehen: Der Dozent erzählt von etwas, das er eigentlich demonstrieren würde, das die Teilnehmer eigentlich spätestens in der Übung nachmachen sollten. Das scheitert aber an fehlenden Arbeitsplätzen, deren geringer Anzahl bzw. unzureichender Ausstattung.

Beispiel: In der Medienwerkstatt Video des Rechenzentrums gibt es (nur) vier voll ausgestattete Videoschnittplätze. Der Schulungsbetrieb im Maschinensaal ist aufgrund der dort herrschenden Verhältnisse nicht nicht eben einfach.

Dezentrale "Medienzentren" an Instituten und Einrichtungen haben oft den Nachteil, nicht (öffentlich) zugänglich zu sein. Die Auslastung solcher teueren Anlagen ist ebenso heikel wie das langfristige Vorhalten ausreichender Kompetenz vor Ort, um sie vernünftig betreiben zu können.

Die Idee, einen der CIP-Pools des Rechenzentrums erheblich aufzurüsten, ist alt, war aber bisher nicht zu verwirklichen:

  • Die Planungen zu einem Medienzentrum der Universität kamen nicht recht voran.
  • Das Geld fehlte.
  • Das Problem, einen wartbaren CIP-Pool mit einem mehrfachen der jetzt üblichen Software zu betreiben, ohne dass jeder Teilnehmer vor jedem Start eine halbe Stunde auf die Betriebsbereitschaft seines Rechners warten musste, war nicht gelöst.


Dogmatisches

Bei der Planung der Anlage waren folgende Aspekte unverrückbar gesetzt:

  • Gut ausgestattete Rechner mit ausreichend Rechenleistung, RAM und Platte, einem DVD-Brenner. Desweiteren die wichtigen Schnittstellen (USB, Firewire) und ein Kartenleser
  • Hochauflösende Bildschirme. Die Software der Szene macht mit 1024x768 Pixel "nicht richtig Spaß".
  • Eine Tonverkabelung, die auch die Anforderungen der Radio- und Fernsehkurse erfüllt.
  • Scanner an jedem Arbeitsplatz
  • Eine Videoanlage mit Abspielmöglichkeiten für die üblichen Videoquellen: SVHS, CD, DVD, BluRay, die Video und Audio an jeden Arbeitsplatz heranführt und dort in einem Digitizer endet.
  • Eine Lautsprecheranlage, die professionellen Ansprüchen genügt, um z.B. die Qualität der selbst produzierten Radiobeiträge zu prüfen.
  • Andockmöglichkeiten für Dozenten: Laptop, Bild und Ton.
  • Ein Betriebskonzept, das die Anlage soweit stabil macht, dass nicht täglich Personal nötig ist, um die Umbauten "selbst Berufener" rückgängig zu machen.
  • Ein Anlagenkonzept, das es ermöglicht, den Raum auch ausserhalb von Schulungen für die Allgemeinheit zu öffnen. Dazu muß die Anlage robust werden, die Notwendigkeit zu "Umbauten" durch die Nutzer entfallen, die Peripherie im Idealfall billig, robust und notfalls ersetzbar sein.
  • Ein Software-Konzept, das Spezialwünsche erfüllbar macht. Beispiel: das Programm EasyTrack der Radioreporter.
  • Sichere Softwareverbreitung und Nutzung, ohne dass Sicherheitsprobleme die wöchentliche Schließung des Raumes wahrscheinlich machen. Stichwort: Viren, illegale Tauschbörsen etc.
  • Jeder kann für sich arbeiten und allen sein Werk präsentieren.


Didaktisches

Der Wissenschaftsrat hat die Förderung der Hochschuldidaktik empfohlen. Der Pool sollte die Möglichkeit bieten, neueste Methoden zu erproben:


Interaktives Whiteboard

Nach der Definition des Autors dieser Zeilen ist ein interaktives Whiteboard eine als Eingabegerät (Maus) funktionierende Tafel, auf die Bildschirminhalte projiziert werden.

Es sollte ein Board gefunden werden, das neben dem üblichen Präsentationsbetrieb ("Flipchart-Modus") die volle Mausfunktionalität ermöglicht, damit alle zu schulenden Programme vom Board aus vorgeführt werden können.

Es ist zu prüfen, inwieweit eine mobile Tastatur und/oder ein mobiles Tablett anzuschaffen sind.

Es ist zu prüfen, ob ein Bild:Glossariconneu.gif Abstimmsystem wünschenswert ist.


Didaktisches Netz

Ein didaktisches Netz kann jeden mit jedem verbinden. Es wurde eine reine Hardwarelösung angestrebt, da 20 Arbeitsplätze und das unverzichtbare Echtzeitverhalten den Einsatz einer Softwarelösung nicht angezeigt erscheinen ließen.

Das Netz sollte Bild, Ton und USB umfassen. Letzteres ermöglicht den Zugriff auf Maus und Tastatur der Teilnehmer.

Es sollte versucht werden, das interaktive Whiteboard in das didaktische Netz zu integrieren.

Die Wahl fiel auf das System Bild:Glossariconneu.gif videodidact, da es nicht nur in Deutschland Marktführer ist, mehr als 600000 Schulungsplätze und eine atemberaubende Referenzliste aufweist, sondern auch alle geforderten Merkmale aufweist.

Spezial-Pool, Referenz, Spielwiese

Der Raum sollte nicht nur die Bedürfnisse spezieller Kurse und Anwender befriedigen, sondern auch als "Spielwiese" für die Planung neuer Schulungsräume und Pools dienen. Nicht jeder wird alles brauchen. Theoretische Planungen können einem praktischen Test unterzogen werden.

Natürlich stellt dieser Raum auch eine Referenz für die aktuelle Beschaffung dar. Er enthält nichts, was man nicht bestellen könnte, solange man genug Geld hat.


Neuland

Es ist die "Erbkrankheit" der Computer-Szene: Was man braucht gibt es noch nicht oder ist bestenfalls angekündigt. Der neue Pool ist voll davon. Umgekehrt gibt edas den Nutzern die Möglichkeit, früh neue Dinge auszuprobieren. Gelegentlich braucht man dadurch aber etwas Toleranz, z.B. unscharfen Projektoren am Whiteboard gegenüber.


Kompromisse

VGA, nicht DVI
Die beste Bildqualität(Bildschärfe) hätte man mit der rein digitalen Ansteuerung erhalten. Leider konnte kein didaktisches Netz gefunden werden, das DVI nutzt, bezahlbar ist und die anderen Anforderungen der Anlage erfüllt. Ausserdem verfügen im Sommer 2008 sogut wie keine Dozentenlaptops an der Universität über diese Schnittstelle.
16 zu 10 statt 16 zu 9 oder 4 zu 3
Die Konvergenz zwischen Kino und Computer ist zwar in aller Munde und irgendwie in vollem Gange, treibt aber momentan ihre Blüten. Während die neue Fernseh- und Heimkinowelt auf FullHD zustrebt, hat die aktuelle, vor allem bezahlbare, Computer Bildschirm- und Projektorwelt ein anderes Seitenverhältnis.
WSXGA+(1680x1050) statt FullHD(1920x1080)
21" Standardbildschirme der aktuellen Beschaffung haben 1680x1050 Pixel native Auflösung. Bildschirme und Projektoren mit nativer FullHD-Auflösung sind noch selten und teuer. Ausserdem gibt es auch schon mit WSXGA+ erhebliche Probleme bei der Projektion und der Nutzung der interaktiven Whiteboards.
Kurzdistanzbeamer zu früh kaufen
Im Sommer 2008 gibt es keinen Kurzdistanzbeamer, der Breitbild, eine native Auflösung von 1280x800 und die komprimierte Darstellung von 1680x1050 aufweist. Wir kaufen einen "missbrauchten" 4 zu 3 - Beamer und tauschen ihn baldmöglichst ein.


Die Lösung

  • Mehrere hundert Meter Kabel liegen in Kabelkanälen. Die Stabilität der Anlage gegenüber "Umbauversuchen" wurde dadurch erreicht, dass alle Steckverbindungen, die nicht zugänglich sein müssen, in verschließbaren Boxen untergebracht wurden.
  • Die ausgesuchten Scanner genügen einerseits professionellen Ansprüchen und sind andererseits billig genug, um sie unbeaufsichtigt dem öffentlichen Betrieb zu überlassen.
  • Es wird eine Benutzerversammlung angestrebt, mit dem Ziel, sich auf eine gemeinsame Softwareausstattung zu verständigen. Das reduziert die Kosten und schafft Kompetenz und Synergien bei Dozenten und Teilnehmern.
  • Bei ausreichender Ausstattung und Lizenzlage kann die gefundene Software auch auf andere Pools ausgedehnt werden.
  • Es wird Einführungen in die Nutzung der Anlage geben.
  • Notfalls muß eine Videoüberwachung eingerichtet werden.
  • Es muß Geld zur Verfügung stehen, dieses Niveau jährlich durch (Software-) Updates zu sichern.
Letzte Änderung: 26.06.2007 von Georg Wallisch