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Die Praktika dauern 3 Wochen ganztags (10-18 Uhr).
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| 54 232 Biochemie/Molekularbiologie/Zellbiologie mit Seminar (9 + 2 std) | ||
| Dozenten | Lehrstuhl Biochemie III: Tschochner, Milkereit, Griesenbeck und Mitarbeiter | |
| Semester | WS (Nov / Dez) | |
| Zeit | 25.11. - 13.12.2013 | |
| Max. TN | 2-14 Teilnehmer, maximal 2er-Gruppen | |
| Zugangsvoraussetzung: Die erfolgreiche Teilnahme am biochemisch- pflanzenphysiologischen Praktikum (Praxismodul/Nr. 4) wäre wünschenswert und sinnvoll. | ||
| Hinweis: Das begleitende Seminar kann separat als englischsprachiges Seminar im Projektmodul II angerechnet werden. | ||
| Kurzbeschreibung: Markierung, Isolierung und Charakterisierung eines nukleolären und cytosolischen Hefeproteins. In diesem Projektpraktikum werden aktuelle biochemische und molekularbiologische Techniken (DNA / RNA / Protein -Extraktion, cDNA Synthese, quantitative PCR, Modifizierung von Genomen mittels homologer Rekombination, Umgang mit Sequenzdatenbanken, Western Blotting, Affinitätsreinigung von Proteinkomplexen und deren vergleichende massenspektrometrische Analyse, Immuno-Lokalisierung von Proteinen, Anwendung von enzymatisch-optisch gekoppelten Tests für die Analyse von Enzymaktivitäten) eingesetzt. Exemplarisch werden mit diesen Techniken wichtige funktionelle Eigenschaften von zwei Proteinen des eukaryotischen Modelorganismus S. cerevisiae (Bäckerhefe) untersucht. Die einzelnen Versuche im Praktikum bauen wie im „richtigen“ Laboralltag kontinuierlich aufeinander auf und werden unter Anleitung vollständig (inklusive Ansetzen von Puffern etc.) selbstständig durchgeführt. | ||
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Programm:
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| 54 238 Projektpraktikum Biochemie einschließlich Biophysik und Molekularbiologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Kalbitzer, Sterner, Babinger | |
| Semester | WS | |
| Zeit | Ende Nov./Dez. nach Absprache (Vorbesprechung Ende Oktober) | |
| Max. TN | 8 | |
| Zugangsvoraussetzung: Die Klausuren zu den Vorlesungen Biochemie Teil A und Teil B (Biologie IV/Nr. 1 und 2) müssen bestanden sein. Die erfolgreiche Teilnahme am biochemisch-pflanzenphysiologischen Praktikum (Praxismodul/Nr. 4) wäre wünschenswert und sinnvoll. | ||
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Kurzbeschreibung: Das Praktikum bietet ein breites Spektrum von proteinchemischen und biophysikalischen Methoden. In Absprache kann das Programm aus verschiedenen Modulen frei zusammengestellt werden. Jedes Modul dauert ca. ½ Woche. Bitte deshalb rechtzeitig mit Herrn Babinger Kontakt aufnehmen! Mögliche Module:
Eine Einführung in computergestützte Methoden zur Auswertung der gewonnenen Messdaten rundet das Programm ab. Begleitend zum Projektpraktikum kann das Seminar Physikalische Biochemie I (Nr. 54217; Durchschlag, Sterner) besucht werden. |
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| 54 233 Projektpraktikum Biochemie einschließlich Biophysik und Molekularbiologie mit Seminar (9 st.) | ||
| Dozenten | Kalbitzer, Meister, Sterner, Deutzmann, Wenzl, Babinger | |
| Semester | SS | |
| Zeit | n.V. | |
| Max. TN | 16 | |
| Zugangsvoraussetzung: Die Klausuren zu den Vorlesungen Biochemie Teil A und Teil B (Biologie IV/Nr. 1 und 2) müssen bestanden sein. Die erfolgreiche Teilnahme am biochemisch-pflanzenphysiologischen Praktikum (Praxismodul/Nr. 4) wäre wünschenswert und sinnvoll. | ||
| Hinweis: Das begleitende Seminar kann separat als englischsprachiges Seminar im Projektmodul II angerechnet werden. | ||
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Kurzbeschreibung: Das Praktikum bietet ein breites Spektrum von proteinchemischen und biophysikalischen Methoden. Das Enzym Aspartataminotransferase wird aus dem Schweineherzen mit „Standardmethoden“ angereichert und anschließend charakterisiert. Die chemische Modifizierung des beteiligten Coenzyms sollte darüber hinaus Aufschluss über den Reaktionsmechanismus geben. Mit Hilfe tryptisch gewonnener Peptide und deren massenspektroskopischer Analyse (MALDI-TOF) sollte in Protein-Datenbanken die Identität des gereinigten Enzyms bestätigt werden. Mit einem weiteren Enzym, der Glycerin-1-Phosphat-Dehydrogenase, wird der heute oft gewählte Weg von der Klonierung des Gens bis zur Expression und Aufreinigung mittels His-tag (Nickelchelat-Affinitätschromatographie) beschritten. Im Anschluss werden die kinetischen Eigenschaften des Enzyms untersucht, seine Stabilität bestimmt (thermische/chemische Auffaltung) sowie die Bindung des Substrats NADH genau charakterisiert (Fluoreszenztitration). Eine Einführung in computergestützte Methoden zur Auswertung der gewonnenen Messdaten rundet das Programm ab. Begleitend zum Projektpraktikum kann das Seminar Physikalische Biochemie II (Nr. 54206; Durchschlag, Sterner) besucht werden. |
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| 54 240 Sequenz- und strukturbasierte Bioinformatik | ||
| Dozenten | Merkl, Spang | |
| Semester | WS | |
| Zeit | 28.10.-15.11.2013 | |
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Kurzbeschreibung: In den ersten zwei Wochen wird anhand von Fallbeispielen der Einsatz typischer bioinformatischer Ansätze praktisch erprobt. Die Studierenden erlernen den sicheren Umgang mit Algorithmen zur Sequenz- und Strukturanalyse und die korrekte Interpretation der Ergebnisse. Um diese Entscheidungen auf eine fundiert Basis zu stellen, werden für jeden Ansatz die theoretischen Grundlagen erläutert. In der dritten Woche, lernen die Studenten statistische Verfahren der Genexpressionsanalyse. Die theoretischen Grundlagen werden in Vorlesungen erklärt. Anschließend üben die Studenten in betreuten praktischen Übungen am Computer, wie man diesen Typ genomischer Daten mit Hilfe der Programmiersprache R auswertet. Lerninhalte: Recherchen in Literatur- und Bioinformatikdatenbanken; Algorithmen zum DNA- und Proteinsequenzvergleich; Theorie der Bewertungssysteme; Sequenzalignments; Vorhersage der Protein- und RNA-Sekundärstruktur; Taxonomische Verfahren; Hidden-Markov-Modelle; Strukturmodellierung; Statistische Tests. |
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| 54 299 Strukturbiologie an Membranproteinen | ||
| Dozenten | Ziegler | |
| Semester | SS | |
| Zeit | vorauss. April/Mai | |
| Kurzbeschreibung: Es werden alle Schritte von der Expression, Reinigung, Kristallisation bis hin zu funktionellen Studien an Membranproteinen unter Anleitung durchgeführt. | ||
| 54 664 Molekulare und Zelluläre Biochemie mit engl.-sprachigem Seminar (9 + 2 st.) | ||
| Dozenten | Dresselhaus, Grasser, Mondragón, Sprunck | |
| Semester | WS | |
| Zeit | Einführung/Seminar: 28.-31.10.2013 in 5.2.39 Praktikum: 4.-22.11.2013 |
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| Max. TN | 16 | |
| Zugangsvoraussetzung: Die Wahlpflichtpraktika Genetik oder Mikrobiologie aus dem Praxismodul entfallen als Zugangsvoraussetzung! Die Klausuren zu den Vorlesungen Genetik und Mikrobiologie müssen jedoch erfolgreich bestanden sein. Diese Regelung gilt nur für dieses Projektpraktikum! | ||
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Hinweise: Die endgültige Teilnehmerliste zu diesem Praktikum wird schon Anfang Oktober bekannt gegeben.Das begleitende Seminar kann separat als englischsprachiges Seminar im Projektmodul II angerechnet werden. |
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| Kurzbeschreibung: Am Beispiel der Modellpflanzen Arabidopsis und Mais erfolgt eine Einführung in ein breites Methodenspektrum, das sowohl biochemische Experimente als auch Analysen aus dem Bereich der molekularen Zellbiologie umfaßt: Proteinisolation aus Pflanzenmaterial, Expression von Proteinen in E. coli, Proteinreinigung, Charakterisierung von Proteinen (Enzymassays, DNA-Interaktion, Protein/Protein-Interaktion), Isolierung genomischer DNA und Analyse durch Southernblot, PCR-Genotypisierung und Segregationstests, Genexpressionsanalyse durch rtPCR und Immunoblots, histochemische Assays und confocal laser scanning microscopy. Im Rahmen des mit dem Projektpraktikum gekoppelten engl.-sprachigen Seminars wird der wissenschaftliche Hintergrund der Praktikumsthematik vertieft. | ||
| 54 720 Molekularbiologie/Zellbiologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Lehrstuhl Molekulare und Zelluläre Anatomie: Krahn und Mitarbeiter | |
| Semester |
WS/SS |
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| Zeit | nach Absprache | |
| Max. TN | Max.2, Einzelbetreuung | |
| Zugangsvoraussetzung: Vorlesung und Übung Biochemie A | ||
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Kurzbeschreibung: Block A: Charakterisierung von funktionellen Domänen in Zellpolaritäts-Proteinen. |
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| 54 417 Molekulargenetik (9 st.) | ||
| Dozenten | Seufert und Mitarbeiter | |
| Semester | WS | |
| Zeit | Beginn immer 1 Woche nach den Winterferien im WS 2013/14: 13.-31.01.2014; BIO 1.0.08 |
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| Max. TN | 20 | |
| Zugangsvoraussetzung: ggf. Zulassung nach Klausurnote Vorlesung Genetik. !!! Hinweis: Der Besuch der begleitenden Vorlesung # 54 403 Gentechnik (Aslanidis) ab Semesterbeginn ist Pflicht. Der Inhalt der Vorlesung ist Bestandteil der Klausur zum Praktikum. Die VL kann separat als biologische Spezialvorlesung angerechnet werden. | ||
| Kurzbeschreibung: PCR-Amplifikation und Klonierung von Hefegenen; Genexpression und Proteinnachweis mittels Western-Analyse; Nachweis Von Protewinwechselwirkungen in vivo im Hefe-2-Hybrid-System (Y2H); Restriktionskartierung von DNA; PCR-vermittelte Epitop- Markierung und Genfusion; Fluoreszenz-Mikroskopie; gerichtete Mutagenese. | ||
| 54 667 Molekulargenetik (9 st.) | ||
| Dozenten | Schneuwly und Mitarbeiter | |
| Semester | WS | |
| Zeit | Beginn immer 1 Woche nach den Winterferien im WS 2013/14: 13.-31.01.2014; BIO 1.0.09 |
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| Max. TN | 20 | |
| !!! Hinweis: Der Besuch der begleitenden Vorlesung # 54 403 Gentechnik (Aslanidis) ab Semesterbeginn ist Pflicht. Der Inhalt der Vorlesung ist Bestandteil der Klausur zum Praktikum. Die VL kann separat als biologische Spezialvorlesung angerechnet werden. | ||
| Kurzbeschreibung: Das Praktikum bietet ein breites Spektrum von typischen molekulargenetischen Experimenten: Isolierung von genomischer DNA aus Drosophila, Anwendung von Restriktionsenzymen;Plasmidklonierung; Isolierung und Kartierung; Southern blots; DNA-Sequenzierung; Gen-Identifizierung; RNA-Isolierung; Expressionsanalyse mittels Reverse-Transcriptase-PCR und semiquantitiativer Real-Time PCR; Gelshift Assay zur Analyse DNA bindender Proteine; Rekombinationskartierung in Drosophila. | ||
| 54 668 Drosophila Neurogenetik (9 st.) | ||
| Dozenten | Brembs, Schneuwly | |
| Semester | SS |
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| Zeit | Beginn immer 1. Tag der Vorlesungszeit im SS; 3 Wo; Kursraum 5.1.11 | |
| Max. TN | 20 | |
| Kurzbeschreibung: Von der Entwicklung zum Verhalten. Das Praktikum bietet ein breites Spektrum von Zell- Entwicklungs- und Neurobiologischen Methoden zur Darstellung der Entwicklung und Struktur des Nervensystems in Drosophila an (Immunfluoreszenz, Reportergene, Konfokale, Lasermikroskopie etc.). Verhaltensexperimente mit wildtypische, mutanten und transgenen Tieren beleuchten die Funktion verschiedener Areale des Nervensystems für die Verhaltenskontrolle bei der Balz, der Orientierung, der Optomotorik, im Spontanverhalten oder bei Lernvorgängen. | ||
| 54 419 Molekulare Virologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Modrow und Mitarbeiter | |
| Semester | WS | |
| Zeit | n.V. | |
| Max. TN | 4 | |
| Zugangsvoraussetzung: evtl. Teilnahme an VL oder Seminar Molekulare Virologie Kurzbeschreibung: Das Praktikum soll eine breite Kenntnis von molekularbiologischen und -genetischen Techniken und Methoden vermitteln: Nucleinsäureisolierung, Nachweis von Nucleinsäuren mittels PCR, Zellkulrurtechniken, Viruszüchtung, Virusnachweis, immunchemische Methoden zum nachweis von immunologischen Abwehrreaktionen, etc.. | ||
| 54 421 Biologie metabolischer Erkrankungen | ||
| Dozenten | Aslanidis | |
| Semester | WS/SS | |
| Zeit | n.V. | |
| Max. TN | 2 | |
| Kurzbeschreibung: In diesem Projektpraktikum werden molekularbiologische (Isolierung von RNA, Real-time RT-PCR, Klonierung) und immunologische Techniken (Immunoblot, ELISA, Immunfluoreszenz) eingesetzt. Es werden in-vitro Modelle humaner und muriner Zellkulturen verwendet um die Pathophysiologie metabolischer Erkrankungen wie Adipositas, nicht alkoholische Fettlebererkrankung und Typ 2 Diabetes mellitus zu untersuchen. Hierbei werden eukaryontische Zellen je nach Fragestellung mit verschiedenen Metaboliten inkubiert oder mit small interfering RNAs bzw. Expressionsvektoren transfiziert. Im Rahmen eines Seminars wird der wissenschaftliche Hintergrund der Thematik vertieft. Das Praktikum erfolgt in Zusammenarbeit mit Frau Prof. Dr. Christa Büchler (Innere Medizin I). |
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| 54 336 Evolutionsbiologie der Pflanzen (9 st.) | ||
| Dozenten | Reisch, Bartelheimer und Mitarbeiter | |
| Semester | WS | |
| Zeit | 07.-24.01.2014; Biol. 1.0.22 Vorbesprechung am 21.10.13 um 13.00 Uhr in Bio 1.0.22 |
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| Max. TN | 15 | |
| Kurzbeschreibung: Das Praktikum nimmt die Teilnehmer mit auf eine spannende Reise durch die Evolution der Pflanzen. Wir beginnen mit den Blaualgen und klettern dann den Stammbaum des Pflanzenreiches empor. Dabei treffen wir auf Pilze, Algen, Moose, Farne, Nacksamer und Bedecksamer. Wir lernen jede der Gruppen mit ihren Merkmalen kennen und beschäftigen uns mit den evolutionären Trends, die die Entwicklung des Pflanzenlebens kennzeichnen. Zum Abschluss findet eine Exkursion in den Botanischen Garten der Universität München statt. | ||
| 54 348 Molekulare Ökologie und Naturschutzgenetik (9 st.) | ||
| Dozenten | Reisch | |
| Semester | WS / SS | |
| Zeit | im WS 13/14: 10.-28.02.2014 im SS 14: Mai/Juni |
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| Max. TN | 8 | |
| Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Praktikums wird der Einfluss ökologischer Parameter auf die genetische Struktur von Pflanzenpopulationen und die Bedeutung genetischer Variation für den Naturschutz an einer ausgewählten Pflanzenart exemplarisch untersucht. Dazu werden in der ersten Woche vegetations- und populationsökologische Untersuchungen im Freiland durchgeführt und Proben für die molekularen Analysen entnommen. In der zweiten Woche werden diese Proben einer AFLP-Analyse zur Bestimmung der genetischen Variation unterzogen. Die erhobenen Daten werden dann in der dritten Woche ausgewertet, statistisch analysiert und naturschutzfachlich interpretiert. | ||
| 54 337 Ökologie und Naturschutz (9 st.) | ||
| Dozenten | Poschlod, Bartelheimer | |
| Semester | WS / 1. Sem.-Hälfte | |
| Zeit | 11.-29.11.2013 !!! | |
| Max. TN | 15 | |
| Kurzbeschreibung: Das Projektpraktikum beschäftigt sich im ersten Teil mit verschiedenen Aspekten der funktionellen Ökologie der Pflanzen, u.a. morphologisch-anatomische Anpassungen entlang von Standortgradienten, der Keimungsökologie in Abhängigkeit von unterschiedlichen Standortparametern (z.B. Bodenreaktion, Wasserhaushalt u.a.) und der Persistenz (Alter) entlang eines geographischen Gradienten (Jahresdurchschnittstemepratur bzw. Länge der Vegetationsperiode). Im zweiten Teil wird ein Aspekt des Arten- und Biotopschutzes beleuchtet, die Überlebensfähigkeit von Samen im Boden. Dazu werden im Gelände Bodenproben in spezifischen Lebensräumen gesammelt und auf das Vorkommen keimfähiger Samen überprüft. | ||
| 54 338 Naturschutz (9 st.) | ||
| Dozenten | Poschlod | |
| Semester | SS | |
| Zeit | 2. Semesterhälfte; n.V. | |
| Max. TN | 15 | |
| Kurzbeschreibung: | ||
| 54 339 Vegetationsökologie (6 st.!!!) | ||
| Dozenten | Bartelheimer, Fischer, Poschlod | |
| Semester | SS | |
| Zeit | n.V. | |
| Max. TN | 12 | |
| Kurzbeschreibung: In der ersten Woche dieses Praktikums werden am Beispiel von Kalkmagerrasen Grundlagen der Vegetations- und Standortaufnahmen vermittelt. Dazu werden Erhebungen der Vegetation und standortkundlicher Parameter (bodenchemische und –physikalische Parameter, Strahlungsklima u.a.) auf unterschiedlichen Flächen und entlang von Umweltgradienten in Transekten durchgeführt. Zudem werden an ausgewählten Pflanzenarten funktionelle Merkmale erfasst (spezifische Blattfläche, Mykorrhizierungsgrad), um Adaptationen an unterschiedliche Standortbedingungen aufzuzeigen. In der zweiten Woche werden nach der Laboranalyse der Boden- und Pflanzenparameter in einer ausführlichen Auswertungsphase die Zusammenhänge zwischen Standortfaktoren und Vegetation bzw. Pflanze herausgearbeitet. | ||
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Das Praktikum ist nur 2-wöchig, und kann durch eine 1-wöchige Veranstaltung zu einem vollständigen Projektpraktikum ergänzt werden: 54 342 Übungen zur Biodiversität I , Moose; WS (WS 12/13) 54 343 Übungen zur Biodiverstiät II, Flechten; SS (SS´12) 54 344 Übungen zur Biodiversität III, Pilze; SS (SS´13) 54 340 Pflanzen-, Veg.- u. Landschaftsökologie d. Moore u. Seen, Geländeübung; SS´13 54 340 Pflanzen-, Vegetations- und Landschaftsökologie d. Alpen, Geländeübung; SS´14 |
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| 54 342 Praktikum: Übungen zur Biodiversität I , Moose (5 st., 3LP) | ||
| Ergänzung zum Projektpraktikum Vegetationsökologie (SS) | ||
| Dozenten | Poschlod | |
| Semester | WS (März) | |
| Zeit | voraussichtlich Ende März; BIO 1.0.22 | |
| Max. TN | 20 | |
| Kurzbeschreibung: Die Übungen zur Biodiversität beschäftigen sich mit der Artenkenntnis (inkl. Ökologie der Arten) der niederen Pflanzen, in diesem Fall Moose. Der Kurs führt in die Bestimmung der Moose ein. Anschließend werden auf Exkursionen in ausgewählte Lebensräume die charakteristischen Arten und ihre Ökologie vorgestellt. Die gesammelten Arten werden im Kurs mit Hilfe der Bestimmungsliteratur (Frahm/Frey: Moosflora. 4. Aufl. UTB 2004) identifiziert. Vorlesungen zur Biologie, Ökologie und Bioindikation der Moose begleiten das Praktikum. | ||
| 54 347 Molekulare Evolutionsbiologie und Systematik der Pflanzen (9 st.) | ||
| Dozenten | Oberprieler und Mitarbeiter | |
| Semester | WS: Nov/Dez; SS: April/Mai | |
| Zeit | 4.-22.11.2013 oder 2.-20.12.2013 Bitte Wunschtermin bei der Anmeldung angeben. Das Praktikum findet an dem Termin mit den meisten Anmeldungen statt. |
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| Max. TN | 8 | |
| Kurzbeschreibung: Im Rahmen des Praktikums werden die drei Felder der modernen Pflanzensystematik, Taxonomie, Phylogenetik und Evolutionsbiologie, vorgestellt und in diesen Feldern verwendete statistische und molekulargenetische Methoden vermittelt. Insbesondere werden Methoden der Multivariaten Statistik (Clusteranalyse, Ordinationsmethoden) im Bereich der Auswertung morphologischer Daten (Phänetik), DNA- Sequenzierung und damit verbundene Methoden der auf Molekulardaten basierenden Stammbaum-Rekonstruktion (Phylogenetik) und populationsgenetische Methoden (AFLP fingerprinting) als Werkzeug der Evolutionsbiologie der Pflanzen vermittelt. Die Untersuchungen finden an mehreren Arten der Gattung Veronica (Ehrenpreis) statt. | ||
| 54 503 Evolutionsbiologie der Tiere (9 st.) | ||
| nur BSc und LA; 2 Wochen Praktikum (für BSc plus 1-wö. zoologische Exkursion nach Wahl) | ||
| Dozenten | Brembs und Mitarbeiter | |
| Semester | WS | |
| Zeit | 09.-20.12.2013; Vorbesprechung am 21.10.2013 um 13.00 Uhr in Bio 1.0.22 | |
| Max. TN | 12 | |
| Kurzbeschreibung: Das Praktikum befasst sich schwerpunktmäßig mit der Phylogenie der Metazoa, also vom Schwamm bis zum Wirbeltier. Außerdem werden verschiedene Aspekte zoologischer Forschung in kleineren Projekten behandelt (z.B. Histologie). | ||
| 54 532 Molekulare und Evolutionäre Ökologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Strohm und Mitarbeiter | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart | |
| Max. TN | 4 | |
| Kurzbeschreibung: Molekulargenetische und/oder chemisch ökologische Aspekte der Interaktion von Organismen, wie z.B. Wirt/Parasit, Männchen/Weibchen, Eltern/Nachkommen; Freiland und/oder Laborarbeit. Methoden je nach Thema: DNA-Extraktion, PCR, DNA- Sequenzierung, Biotests, Gaschromatographie, Massenspektrometrie. Genaues Thema nach Vereinbarung. | ||
| 54 534 Chemische Ökologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Ruther, Stökl | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart | |
| Max. TN | 4 | |
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Kurzbeschreibung: Die Studierenden sollen kleine, abgeschlossene Themen im Rahmen aktueller Forschungsprojekte zur chemischen Kommunikation von Insekten bearbeiten und hierbei lernen, Hypothesen zu chemisch-ökologischen Themenkomplexen zu entwickeln und selbstständig (z.B. durch Verhaltensexperimente und/oder chemisch-analytische Verfahren) zu überprüfen. Mögliche Methoden: Anreicherung und Aufreinigung von verhaltensmodifizierenden Naturstoffen; gekoppelte Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS); Gaschromatographie mit elektroantennografischer Detektion (GC-EAD); präparative Gaschromatographie; computergestützte Verhaltensbeobachtung (The Observer XT); statistische Signifikanztests. |
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| 54 528 Molekulare Ökologie und Evolutionsbiologie sozialer Insekten (9 st.) | ||
| Dozenten | Heinze und Mitarbeiter | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart | |
| Max. TN | 4 | |
| Kurzbeschreibung: Dieses Projektpraktikum wird als Laborpraktikum mit intensiver Betreuung durch PostdoktorandInnen und DoktorandInnen durchgeführt. Studierende werden dabei direkt in laufende Projekte zur molekularen Ökologie und Evolutionsbiologie sozialer Insekten eingebunden, lernen die grundsätzlichen Methoden (Mikrosatelliten-Analyse, Sequenzierung, GC/MS, Verhaltensbeobachtung, Grundlagen des "experimental design" und der populations- und soziogenetischen Datenauswertung und Fragestellungen dieses Gebiets kennen, arbeiten sich selbstständig in ein kleines Projekt ein und lernen, ihre Ergebnisse sinnvoll auszuwerten. | ||
| 54 529 Sexual Selection in Ants (9 st.) | ||
| Dozenten | Schrempf | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart | |
| Max. TN | 2 | |
| Kurzbeschreibung: Bei diesem Praktikum werden die Studenten an aktuellen Forschungsarbeiten zur sexuellen Selektion in der Gattung Cardiocondyla mitarbeiten bzw. eigene kleine Projekte dazu planen und durchführen. Dementsprechend werden verschiedene Methoden angewandt, unter anderem genetische Untersuchungen (z.B. Mikrosatellitenanalysen), Histologie (z.B. Isolieren und Anfärben von Spermien) und Verhaltensbeobachtungen. | ||
| 54 530 Genetische Identifikation aquatischer Wirbelloser (9 st.) | ||
| Dozenten | Schubart | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart | |
| Max. TN | 2 | |
| Hinweis: Es kann nur jeweils ein Praktikum bei Herrn Schubart belegt werden. Kurzbeschreibung: In diesem Projektpraktikum werden Vertreter der aquatischen Fauna (aus Flüssen bzw. Meeren) von Studierenden unter Anleitung bearbeitet. Mit alkoholfixiertem Material oder nach gemeinsamen Ausfahrten werden wirbellose Tiere zunächst bestimmt. Ökologische Parameter können im Feld aufgenommen werden. Im Labor werden mit molekulargenetischen Methoden DNA Sequenzen von diesen Tieren gewonnen (DNA-Extraktion, PCR, Sequenzierung) und mit Vergleichssequenzen abgeglichen. Das dient einerseits der Erstellung einer genetischen Datenbank (DNA-Barcoding), aber auch der Bestätigung der Art-Identifizierung. Mit der entsprechenden Software werden Stammbäume oder genetische Netzwerke errechnet, die innerartliche Diversität und geographische Struktur widerspiegeln. | ||
| 54 531 Morphologie und Phylogeographie aquatischer Wirbelloser (9 st.) | ||
| Dozenten | Schubart | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart | |
| Max. TN | 2 | |
| Hinweis: Es kann nur jeweils ein Praktikum bei Herrn Schubart belegt werden Kurzbeschreibung: Neue Schätzungen legen nahe, dass die tatsächliche Artenvielfalt noch nicht einmal zu 50% erfasst ist und die meisten Arten auf unserem Erdball bisher unbeschrieben sind. In einigen aquatischen Lebensräumen wie Mangroven und Fließgewässern ist die Diskrepanz zwischen tatsächlicher Biodiversität und den beschriebenen Arten besonders auffällig. Ziel des Praktikums ist es, mit morphologischen und genetischen Methoden die Differenzierung zwischen Populationen zu quantifizieren und dabei die Abgrenzung zwischen innerartlicher und zwischenartlicher Differenzierung zu dokumentieren und zu beschreiben. | ||
| 54 610 Neurobiologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Lehrstuhl Neumann | |
| Semester | WS und SS | |
| Zeit | wird mit dem jeweiligen Betreuer vereinbart Vorbesprechung am 15.10.13 13h in 3.2.04 |
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| Zugangsvoraussetzung: gute Abschlüsse in VL Neurobiologie und VL Tierphysiologie sowie Teilnahme am Wahlpflichtpraktikum Tierphysiologie. | ||
| Bei der Anmeldung bitte AG Neumann oder AG Flor angeben. Es kann nur ein Praktikum in der Neurobiologie belegt werden. | ||
| AG Neumann: | ||
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a) Neurobiologie von Emotionalität und Sozialverhalten (Neumann, Bosch, Slattery) Kurzbeschreibung: Alltägliche soziale Interaktionen werden stark durch Emotionen (z.B. Angst) beeinflusst. Ziel des Praktikums ist es, Einblick in die neurobiologische Methoden zu erhalten, mit deren Hilfe der Zusammenhang zwischen Emotionalität und Sozialverhalten auf verhaltensbiologischer und neuroendokriner Ebene aufgeklärt werden soll. Techniken: Testung von Labor-Nagern auf Angst- und Depressions-ähnliches Verhalten, Analyse sozialer Angst, Angstkonditionierung, Analyse sozialer Verhaltensweisen (soziale Erkennung, mütterliche Fürsorge, Aggression). Korrelation mit neurobiologischen (zentrale Transmitter-Freisetzung, Mikrodialyse) und hormonellen (HPA Achse, Tier-OP, Blutentnahme beim Tier) Parametern. b) Intrazelluläres signalling in Neuronen: von Rezeptor-Aktivierung bis Verhalten (van den Burg, Neumann) Kurzbeschreibung: Neuropeptide sind wichtige Signalmoleküle im Gehirn und modulieren Verhalten und physiologische Systeme beim Säuger. Die zellulären und molekularen Mechanismen dieser Wirkungen sind weitgehend unbekannt und werden in diesem Praktikum auf molekularer und biochemischer Ebene in vitro und in vivo erforscht. c) Neuroendokrinologie von chronischem Stress (Reber) Kurzbeschreibung: Dieses Projekt beschäftigt sich mit den Effekten von chronisch psychosozialen Stress im Modell der Maus auf die verschiedenen Ebenen der HPA- Achse (Nebennieren, Hypophyse, Hypothalamus, Hippocampus). d) Die Geburt neuer Nervenzellen: Neurogenese im Hippocampus unter dem Einfluss von Stress und Trächtigkeit (Hillerer, Neumann) Kurzbeschreibung: Im Praktikum werden Methoden vermittelt, mit deren Hilfe man die Entstehung neuer Nervenzellen im Gehirn, insbesondere im Hippocampus, am Labortier untersuchen kann. |
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| AG Flor: | ||
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e) Neuropharmacology: “Drugs and the Brain” (Flor, Bahi) Kurzbeschreibung: Das L-Glutamaterge Neurotransmittersystem im Säugergehirn reguliert Physiologie und Verhalten auf vielfältige Weise. Eine Reihe von pharmakologischen Substanzen existiert, die bei uns verwendet werden, um des Verständnis dieses Systems zu fördern. Die Substanzen werden im Tier angewendet, um bspw. Veränderungen der Gen- und Proteinexpression, der Hormonausschüttung und des Verhaltens zu analysieren. Techniken: Pharmakaapplikation in Maus oder Ratte, Blut- und Organentnahme, ELISA, Western blotting, real-time PCR, Verhaltensversuche. f) Molekulare Neurobiologie des Verhaltens (Flor, Bahi) Kurzbeschreibung: Das L-Glutamaterge Neurotransmittersystem im Säugergehirn reguliert Physiologie und Verhalten auf vielfältige Weise. Wir verwenden transgene Mäuse und virale „Gene-targeting“-Ansätze, um des Verständnis dieses Systems zu fördern. Nach vorgängiger Prüfung im Zellkulturversuch werden molekulare Veränderungen von Rezeptoren ins Mausgehirn eingeführt, um deren Auswirkungen auf Verhalten und Physiologie zu analysieren. Techniken: Molekulare Klonierung, Säugetier-Zellkultur, Umgang mit genetisch modifizierten Mäusen, Organentnahme, Western blotting, real-time PCR, Verhaltensversuche. |
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| 54 460 Organismische Mikrobiologie I (9 st.) | ||
| Dozenten | Huber, Rachel, Wirth | |
| Semester | SS (April/Mai) | |
| Zeit | vorauss. 7.4.-25.04.2014 | |
| Max. TN | 20 | |
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Platzvergabe und Vorbesprechung Anfang März (beachte VVZ und Aushang) Anwesenheitspflicht! Zugangsvoraussetzung: Wahlpflichtpraktikum Mikrobiologie Kurzbeschreibung: Vermittlung vertiefter Kenntnisse der organismischen Mikrobiologie und Physiologie ausgewählter Phyla der Bakterien und Archaeen. Gelehrt wird ein breites Spektrum an Kultivierungstechniken (z. B. Anaerobentechnik; Arbeiten mit Hyperthermophilen), physiologischen, ultrastrukturellen und biochemischen Charakterisierungen von Mikroorganismen bis hin zur Massenkultivierung im Biotechnikum. |
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| 54 461 Organismische Mikrobiologie II (9 st.) | ||
| Dozenten | Huber, Rachel, Wirth | |
| Semester | SS (April/Mai) | |
| Zeit | 28.04.-16.05.2014 | |
| Max. TN | 10 | |
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Platzvergabe und Vorbesprechung Anfang März (beachte VVZ und Aushang) Anwesenheitspflicht! Zugangsvoraussetzung: nur in Verbindung mit Organismische Mikrobiologie I direkt davor. |
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| Kurzbeschreibung: siehe Organismische Mikrobiologie I | ||
| 54 462 Molekulare Mikrobiologie (9 st.) | ||
| Dozenten | Hausner, Thomm | |
| Semester | WS (Nov/Dez) und SS (April/Mai) | |
| Zeit | WS: 4.-22.11.2013; SS: 28.04.-16.05.2014 Bitte bei der Anmeldung WS oder SS angeben! |
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| Max. TN | 12 | |
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Platzvergabe und Vorbesprechung Anfang März (beachte VVZ und Aushang) Anwesenheitspflicht! Kurzbeschreibung: In dem Praktikum wird ein breites Spektrum von grundlegenden Techniken der Molekularbiologie am Beispiel der Modellorganismen Escherichia coli und Pyrococcus furiosus vermittelt. Im Detail werden die folgenden Versuche durchgeführt: Isolierung von genomischer DNA, PCR, Konstruktion eines Klons zur rekombinanten Expression eines Proteins, Säulenchromatographische Reinigung eines Proteins, Western-Blot-Analyse, Nachweis von DNA-Protein Wechselwirkungen über Gelshift-Experimente, Southern-Blot-Analyse. Die Versuche bauen aufeinander auf und werden unter Anleitung in 2er-Gruppen durchgeführt. Für die Versuche wird ein ausführliches Praktikumsskript zur Verfügung gestellt. Außerdem wird die dazugehörige Theorie zu den durchgeführten Versuchen mit entsprechenden Vorlesungen und Übungen ergänzt. |
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