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Prof. Dr. Arne Dittmer

Professur für Didaktik der Biologie

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0941/943-3114
Arne.Dittmer@ur.de
WS 17/18: Donnerstag, 8 - 9 Uhr
in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

                               


ARBeitsfelder

  • Lehrerprofessionalisierung: Die Dynamik didaktischen Handelns und das Potential einer reflexiven Hochschuldidaktik

Fachlehrerinnen und Fachlehrer treffen kontinuierlich und zumeist intuitiv Entscheidungen darüber, mit welchen Unterrichtsmitteln und nach welchen Prinzipien sie ihren Unterricht gestalten, welche Unterrichtsinhalte sie hervorheben oder welchen Schülern im Unterricht Aufmerksamkeit geschenkt wird und welchen nicht: „Erfahrene Lehrer können im Unterricht nicht nur neu auftretende Situationen rasch beurteilen, sondern auch schnell und angemessen reagieren“ (Bromme, 1992: „Das implizite Wissen des Experten“).

Wissen über Schüler, Unterricht und Lernprozesse anzuwenden und Handlungsroutinen auszubilden ist ein Charakteristikum des Professionalisierungs-prozesses in einem dichten und anspruchsvollen Berufsalltag. Vor diesem Hintergrund ist es ein nicht zu unterschätzendes Potential der ersten Phase der Lehrerbildung, dass angehende Lehrerinnen und Lehrer ausreichend Gelegenheit erhalten über Schüler, Unterricht und Lernprozesse nachzudenken und auch über die in der eigenen Schulbiographie erfahrenen Unterrichtsstile kritisch-konstruktiv zu reflektieren. So ist die Universität sowohl ein Ort der wissenschaftlichen Grundbildung als auch ein Ort, an dem sich die zukünftige Lehrergeneration frei vom pädagogischen Handlungsdruck mit ihren eigenen Vorstellungen, Fähigkeiten und Motiven auseinandersetzen kann.

Neben der Vermittlung fachdidaktischen Wissens über die Gestaltung von Biologieunterricht kommt der Auseinandersetzung mit der Lehrerrolle und den persönlichen Einstellungen, Motiven und Fähigkeiten der Lehramtsstudierenden in der Regensburger Biologiedidaktik eine zentrale Rolle zu. Denn schließlich hängen von den Einstellungen und Kompetenzen der Biologielehrerinnen und -lehrer entscheidend die Qualität des Fachunterrichts und somit auch der schulische Erfolg von Schülerinnen und Schülern, als auch die Erfolgsaussichten für Bildungsreformen und die Implementierung innovativer Vermittlungskonzepte ab.

  • Die fachintegrierte Förderung ethischer Bewertungskompetenz

In verschiedenen Bereichen des Biologiecurriculums drängten sich ethische Fragen immer schon in den Fachunterricht. Zum einen über fächerübergreifende Aufgaben wie die Gesundheits-, Sexual- oder Umwelterziehung, zum anderen über den Diskurs über die Verantwortung der Naturwissenschaften in einer wissenschaftsgestützten und technologischen Welt: „Die Wahrnehmung dieser Verantwortung macht in der Tat, wenn nicht eine gesonderte Ethik, so doch ein besonderes wissenschaftliches Ethos (...) erforderlich. Genauer gesagt beruht diese Erfordernis auf der Ausbildung besonderer Kompetenzen, z.B. Reflexionskompetenzen, theoretische Kompetenzen, Problemlösungs- und Beurteilungskompetenzen” (Mittelstraß, 1996: „Leonardo-Welt. Über Wissenschaft, Forschung und Verantwortung“).

Die Förderung der ethischen Bewertungskompetenz von Schülerinnen und Schülern ist mit der Einführung der nationalen Bildungsstandards für die naturwissenschaftlichen Fächer (KMK, 2004) nachdrücklich zu einer verbindlichen Aufgabe eines kompetenzorientierten Fachunterrichts geworden.

Ein Schwerpunkt der Regensburger Biologiedidaktik ist die professionelle Handlungskompetenz von Biologielehrkräften in Hinsicht auf eine fachintegrierte Beschäftigung mit ethischen Themen. Neben der Vermittlung bio- und umweltethischer Grundkenntnisse und argumentativer Fähigkeiten, sind hier die sozialen, kommunikativen und empathischen Fähigkeiten von Biologielehrkräften Gegenstand biologiedidaktischer Unterrichts- und Professionsforschung.

  • Nature of Bioscience: Ein Verständnis des Wesens und der Bedeutung der Biologie

Naturwissenschaftliche Bildung intendiert, dass Schülerinnen und Schüler im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts ein Wissenschaftsverständnis erwerben, welches sie dazu befähigt sowohl die Herkunft und Reichweite naturwissenschaftlicher Erklärungen als auch die kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung der Naturwissenschaften grundlegend nachvollziehen zu können: „All science students, however, will become citizens. All will be consumer of the products and servicer of science and technology. All will assume and be responsible for the benefits and the risks of scientific and technological knowledge, products, systems, and service. All will be decision-makers concerning matters of science and technology, either wilfully via participation in democratic decisionmaking or apathetically via the lack of such participation“ (Ramsey, 1997: “STS Issues Instruction: Meeting the Goal of Social Responsibility in a Context of Scientific Literacy”).

Im deutschsprachigen Raum wurde dieses partizipative Bildungsziel lange Zeit unter dem Leitbild des wissenschaftspropädeutischen Unterrichts diskutiert. Der Begriff „Wissenschaftspropädeutik“ ist jedoch für viele Lehrkräfte ein eher unbekannter, weil unterrichtspraktisch unzureichend operationalisierter Begriff aus den Präambeln der Bildungs- und Rahmenlehrpläne. Sehr viel lebendiger wird die Diskussion über die Vermittlung eines adäquaten Wissenschaftsverständnisses gegenwärtig unter dem international verbreiteten Schlagwort „Nature of Science“ geführt.

Die Forderung nach einem angemessenen Wissenschaftsverständnis bedeutet allerdings nicht, dass Schülerinnen und Schüler sich im naturwissenschaftlichen Unterricht wissenschaftsphilosophische Expertise aneignen müssen. Man darf das Bildungsziel Wissenschaftsverständnis nicht überstrapazieren, da man zum einen auf zeitliche und curriculare Engpässe stoßen würde, zum anderen würde die akademische Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung über allzu hehre Ziele vermutlich die Stirn runzeln. Die Frage: „Was ist das Wesen der Naturwissenschaft?“ beschäftigt eine ganze Reihe wissenschaftstheoretischer, wissenschaftshistorischer oder wissenschaftssoziologischer Disziplinen, die uns kein homogenes und schlank herunter gebrochenes Bild von dem Wesen der Naturwissenschaften präsentieren.

Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts geht es vielmehr darum – und dies ist quasi der naturwissenschaftsdidaktische Mindestanspruch – den Erwerb eines naiven oder szientistischen Wissenschaftsverständnis zu vermeiden und Lernenden den Prozesscharakter und die Kontextualität der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung bewusst zu machen.

Allerdings wird in der naturwissenschaftsdidaktischen Diskussion über den Lernbereich „Nature of Science“ nicht zwischen den einzelnen naturwissenschaftlichen Disziplinen unterschieden. Dies entspricht nicht der Entwicklung in der Wissenschaftsphilosophie und Wissenschaftsforschung, wo sich im 20. Jh. ein eigenständiger Diskurs über die Geschichte und das Wesen der Biologie entwickelte (vgl. Mahner & Bunge, 2000: „Philosophische Grundlagen der Biologie“). So skizzieren Bayertz und Nevers (1998) die Geschichte der Biologie als einen historischen Dreischritt: Während die beobachtende Biologie bis ins 19. Jh. biologische Phänomene im Einklang mit der christlichen Schöpfungslehre untersucht, kommt es mit der Etablierung der Evolutionstheorie und dem experimentellen Zugriff auf biologische Phänomene zu einer Ausdifferenzierung der Biowissenschaften in ihrer heutigen, laborwissenschaftlichen Form: „It is mainly in the initial stages of the development of science that relevant data can be obtained relying only on the 'naked eye' or any other form of technologically unassisted sensory experience. The more advanced a certain field of research, the more complex the technology required for producing new data becomes. (...) Compared to physics the biosciences developed later and more slowly. Only very recently have major parts of it reached a state in which a similar dependency exists. But today the situation in many fields of biology (e.g. molecular genetics, neurobiology) is similar to that of subatomic physics“ (Bayertz & Nevers, 1998: „Biology as Technology“).

Der Lernbereich „Natur of Bioscience“ steht somit für eine empirisch fundierte und praxisnahe Auseinandersetzung mit dem spezifischen Wesen der Biologie und ihren naturnahen und laborwissenschaftlichen Seiten.

  • Sprachsensibler Biologieunterricht: Kommunikationskompetenz und Umgang mit Heterogenität in der Praxis

Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Eine fachintegrierte Sprachförderung bietet somit eine Möglichkeit, die Vielfach formulierten emanzipatorischen Ziele naturwissenschaftlicher Bildung in konkretes Unterrichtshandeln umzusetzen und auf diesem Wege der Heterogenität von Lerngruppen zu begegnen. Eine domänenspezifische Sprachförderung bezeichnet die Förderung der sprachlichen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern als ein Lernziel des fachlichen Vermittlungsprozesses, der sich in fachliche Lernprozesse integrieren lässt und das Verständnis des Faches fördert. Ein sprachsensibler Biologieunterricht umfasst sowohl die gezielte Anwendung von Methoden zur Sprachförderung als auch eine Sensibilisierung für den Bereich „Sprache im Fachunterricht“ in der Biologielehrerbildung, um im späteren Schulalltag sprachsensibel auf die Beiträge und Arbeiten der Schüler reagieren zu können: „Sprache ist nicht nur ein gutes diagnostisches Instrument, um etwaigen Förderbedarf festzustellen und daran zu arbeiten; sie ist vielmehr Grundvoraussetzung für das Verstehen und Kummunizieren im Fach überhaupt“ (Leisen, 2010: „Handbuch Sprachförderung im Fach – Sprachsensibler Fachunterricht in der Praxis“)
Für die Biologielehrerbildung besteht eine besondere Herausforderung darin, dass die naturwissenschaftlichen Fächer gerne den sprachlichen und sozialwissenschaftlichen Fächern gegenüber gestellt werden (C.P. Snows „Two Cultures“). Eine explizite Auseinandersetzung mit der Sprache wird i.d.R. nicht als ein Bestandteil der naturwissenschaftlichen Lehr- und Lernkultur aufgefasst bzw. erlebt.

Vita

  • Seit April 2013: Universitätsprofessur für Didaktik der Biologie an der Universität Regensburg
  • 2012-2013: Vertretungsprofessur für Didaktik der Biologie an der Universität Regensburg
  • 2012: Aus Mitteln aus dem Hochschulpakt I finanziertes Forschungsprojekt: „Das Bildungspotential ethischer Themen: Intuitiver Sinn, wissenschaftsphilosophische Reflexion und fachliche Vertiefung“
  • 2010-2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Schwerpunkt Lehre) am Fachbereich Erziehungswissenschaft im Arbeitsbereich Didaktik der Biologie (WS 2012/13 beurlaubt).
  • 2009-2010: Vertretungsprofessur für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Didaktik der Biologie an der Universität Hamburg
  • Juli 2009: Abschluss der Dissertation: „Nachdenken über Biologie – Eine Studie über den Einfluss der Fachsozialisation auf die wissenschaftsphilosophische Kompetenz von Biologielehrerinnen und Biologielehrern“
  • 2006-2009: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Erziehungswissenschaft im Arbeitsbereich Didaktik der Biologie bei Prof. Dr. Ulrich Gebhard (Universität Hamburg)
  • 2004-2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem BMBF-Diskursprojekt: „BioTalk. Hamburger Jugendliche diskutieren Chancen und Risiken gentechnisch veränderter Lebensmittel“ (in Kooperation mit dem Forschungsschwerpunkt Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt (BIOGUM) der Universität Hamburg, der TuTech Innovation GmbH und der Fraunhofer Gesellschaft zur angewandten Forschung e.V. Institut Autonome Intelligente System)
  • 2003-2011: Mitglied der Forschungsgruppe „Intuition & Reflexion“ von Prof. Dr. Ulrich Gebhard (Biologiedidaktik) und Prof. Dr. Rosemarie Mielke (Pädagogische Psychologie) an der Universität Hamburg
  • 2000-2005 Tätigkeiten als freier Dramaturg u.a. am Thalia Theater in Hamburg und in Projekten der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin
  • 1998-2002: Studium der Philosophie (Universität Hamburg)
  • 1994-1998: Studium der Sportwissenschaft (Universität Hamburg)
  • 1993-2002: Studium der Erziehungswissenschaft und Biologie (Freie Universität Berlin und Universität Hamburg)
  • 1992-1994: Studium der Geschichtswissenschaft (Freie Universität Berlin und Universität Hamburg)
  • 1990-1991: Zivildienst an der Raboisenschule Elmshorn, Förderschule für sogenannte geistig Behinderte
  • 1990: Abitur an der Kooperativen Gesamtschule Elmshorn
  • 26.10.1970: Geboren in Elmshorn, Schleswig Holstein

Publikationen

Bücher

Gebhard, U., Dittmer, A., Fritz, S. & Rimmler, B.W. (2016). Qualitätsentwicklung der Bildungsarbeit in National- und Naturparks. Kollegiale Begleitung als Form der internen Evaluation. Heidelberg: Springer VS

Dittmer, A. (2010). Nachdenken über Biologie. Über den Bildungswert der Wissenschaftsphilosophie in der akademischen Biologielehrerbildung. Wiesbaden: VS Verlag.

Zeitschriftenartikel

Dittmer, A. (2016). Große Dramen und alltägliche Fragen. Ethik und Wissenschaftsreflexion aus biologiedidaktischer Perspektive. Blick in die Wissenschaft 33/34, 93-96.

Dittmer, A., Gebhard, U., Höttecke, D. & Menthe, J. (2016). Ethisches Bewerten im naturwissenschaftlichen Unterricht: Theoretische Bezugspunkte, Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften. 22, 97-108

Dittmer, A. (2015). Ein Begriffsnetz zum Wald entsteht. Die gemeinsame Arbeit am Begriff zu einem biologischen Thema. Praxis Grundschule 3, 34-41.

Dittmer, A. & Gebhard, U. (2012). Stichwort Bewertungskompetenz: Ethik im naturwissenschaftlichen Unterricht aus sozial-intuitionistischer Perspektive. Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften 18, 81-98.

Dittmer, A. (2012). Wenn die Frage nach dem Wesen des Faches nicht zum Wesen des Faches gehört. Über den Stellenwert der Wissenschaftsreflexion in der Biologielehrerbildung. Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung 1, 127-141.

Dittmer, A. (2006). „Gefühle lügen nicht“, können sich aber irren! Gute Gründe für Introspektion. Ethik & Unterricht 3, 31-35.

Dittmer, A. (2006). Wissenschaftsphilosophie am Rande des Faches? Der mathematische und naturwissenschaftliche Unterricht 59(7), 432-444.

Dittmer, A. (2005). Vom Schattenboxen und dem Verteidigen intuitiver Urteile. Ethik & Unterricht 2, 34-39.

Dittmer, A. & Scherler, F. (2005). Gedächtnispille. Unterrichtsmodell Sekundarstufe I/II. Unterricht Biologie: Vernunft und Wille 303(29), 34-41.

Nevers, P. & Dittmer, A. (2003). Erwachen zur Wirklichkeit als Lernprozess: Erkenntnisse aus der empirischen Forschung zur Moralentwicklung und aus der Umweltbildung. Natur und Kultur 4(2), 48-67.

Beiträge in Sammelbänden

Dittmer, A., Gebhard, U., Höttecke, D. & Menthe, J. (im Druck). Ethisches Bewerten im naturwissenschaftlichen Unterricht: Theoretische Erweiterungen in der naturwissenschaftsdidaktischen Forschung über Bewertungskompetenz. In J. Menthe, D. Höttecke & T. Zabka, Befähigung zu gesellschaftlicher Teilhabe (S. 107-118). Münster: Waxmann.

Kolbinger, F. & Dittmer, A. (2016). Partizipation als biologiedidaktische Herausforderung. Erhebung von Implementierunshemmnissen eines fachbezogenen Kommunikationstrainings für angehende Biologiekräfte. In D. Krüger et al. (Hrsg.), Erkenntnisweg Biologiedidaktik 15 (S. 103-117). Berlin: Freie Universität Berlin.

Dittmer, A., Menthe, J., Höttecke, D. & Gebhard, U. (2016). Human Decision-Making: Intuition and Reflection in Decision-Making Processes. In J. Lavonen, K. Juuti, J. Lampiselkä, A. Uitto & K. Hahl (Eds.), Electronic Proceedings of the ESERA 2015 Conference. Science education research: Engaging learners for a sustainable future, (pp. 1038-1046). Helsinki, Finland: University of Helsinki.

Kolbinger, F. & Dittmer, A. (2015). Das Wesen der Biologie vermitteln: Ein domänenspezifisches Kommunikations- und Argumentationstraining für angehende Lehrkräfte. In A. Budke, M. Kuckuck, M. Meyer, F. Schäbitz, K. Schlüter & G. Weiß (Hrsg.), Fachlich argumentieren lernen (S. 327-328). Münster: Waxmann.

Dittmer, A. & Gebhard, U. (2015). Intuitions about Science, Technology and Nature - A Fruitful Approach to Understand Judgments about Socio-Scientific Issues. In M. Kahveci & M. Orgill (Eds.), Affective Dimensions in Chemistry Education. (pp. 89-104). Heidelberg: Springer

Dittmer, A. (2015). Dynamik und Situiertheit didaktischen Handelns. In. U. Riegel, S. Schubert, G. Siebert-Ott & K. Macha (Hrsg.), Kompetenzmodellierung und Kompetenzmessung in den Fachdidaktiken (S. 211-224). Münster: Waxmann.

Dittmer, A. (2014). Intuitiver Sinn und philosophische Reflexion. Das Bildungspotential ethischer Fragen für eine selbstreflexive Biologielehrerbildung. In U. Gebhard (Hrsg.), Sinn im Dialog. Zur Möglichkeit sinnkonstituierender Lernprozesse im Fachunterricht (S. 85-102). Heidelberg: Springer VS

Dittmer, A. (2012). Das Bildungspotential ethischer Themen: Intuitiver Sinn und fachliche Vertiefung. In S. Bernholt (Hrsg.), Konzepte fachdidaktischer Strukturierung für den Unterricht (340-342). Berlin: LIT Verlag.

Abels, S., Dittmer, A. , Gebhard, G., Lembens, A., Oschatz, K., Rehm, M., Schönfelder, S. & Steininger, R. (2012). Sinn und Verstehen im naturwissenschaftlichen Unterricht. In S. Bernholt (Hrsg.), Konzepte fachdidaktischer Strukturierung für den Unterricht (S. 334-336). Berlin: LIT Verlag.

Dittmer, A. (2011). When Biology Teachers Tend to Shy Away from Philosophy: A Social Psychological Perspective on the Socialization in Higher Education. In F. Seroglou, V. Koulountzos & A. Siatras (Eds.), Science & Culture: Promise, Challenge and Demand (pp. 209-212). Athen: Epikentro.

Dittmer, A. (2011). Der „intuitive Lehrplan“: Über die Bereitschaft zur Thematisierung wissenschaftsphilosophischer Fragen im Fachunterricht. In D. Höttecke (Hrsg.), Naturwissenschaftliche Bildung als Beitrag zur Gestaltung partizipativer Demokratie (S. 120-122). Berlin: LIT Verlag.

Dittmer, A. (2010). Nachdenken über Biologie: Über den Stellenwert der Wissenschaftsphilosophie in der universitären Biologielehrerbildung. In U. Harms & I. Mackensen-Friedrichs (Hrsg.): Lehr- und Lernforschung in der Biologiedidaktik, Bd. 4 (S. 11-25). Innsbruck: StudienVerlag.

Dittmer, A., Gebhard, U., Mielke, R. & Oschatz, K. (2010). Thinking about Science – The Importance of Intuitive Ideas for Meaningful Learning. In S. Dolinšek & T. Lyons (Eds.), Socio-cultural and Human Values in Science ans Technology Education (pp. 234-236). Ljubljana: IRI UL.

Dittmer, A. (2007). Der „intuitive Lehrplan“ – Zum Einfluss der Fachsozialisation auf die wissenschaftspropädeutische Fach- und Vermittlungskompetenz von Biologielehrer(inne)n. In H. Bayrhuber et al. (Hrsg.), Ausbildung und Professionalisierung von Lehrkräften (S. 115-118). Kassel: Universität Kassel.

Gebhard, U. & Dittmer, A. (2007). Online-Diskurs „BioTalk“: Vorstellungen und Phantasien Hamburger Jugendlicher zur Grünen Gentechnik. In H. Bayrhuber et al. (Hrsg.), Ausbildung und Professionalisierung von Lehrkräften (S. 77-80). Kassel: Universität Kassel.

Dittmer, A. (2006). Internetprojekt BioTalk: Hamburger Jugendliche diskutieren Chancen und Risiken gentechnisch veränderter Lebensmittel - Vorstellung eines Internetprojektes und Untersuchungsdesigns zur Grünen Gentechnik. In H. Vogt et al. (Hrsg.), Erkenntnisweg Biologiedidaktik 5 (S. 129-143). Kassel: Universität Kassel.

Kerbach, S., Stirn, S. & Dittmer, A. (2006). BioTalk - Hamburger Jugendliche diskutieren Chancen und Risiken gentechnisch veränderter Lebensmittel: Autodidaktische Lernmodule für Schüler/innen. URL: http://www.uni-hamburg.de/fachbereiche-einrichtungen/biogum/materialband.pdf (26.11.11).

Dittmer, A. (2005). Universitäre Biologielehrerausbildung und Wissenschafts-philosophie - Einfluss des Studiums auf die Thematisierungsbereitschaft wissenschaftsphilosophischer Fragen im Biologieunterricht. In H. Vogt et al. (Hrsg.), Erkenntnisweg Biologiedidaktik 4 (S. 76-81). Kassel: Universität Kassel.

Kircher, E. & Dittmer, A. (2004). Lehren und lernen über die Natur der Naturwissenschaften - ein Überblick. In C. Hößle et al. (Hrsg.), Lehren und lernen über die Natur der Naturwissenschaften (S. 1-22). Kronach: Schneider.

Herausgeberschaften

In Vorbereitung: Themenheft der Zeitschrift Unterricht Biologie: Der sprachsensible Biologieunterricht.

Seit 2015 Mitherausgeber der Zeitschrift Lehren und Lernen der Biologie - Zeitschrift für Didaktik der Biologie (ZDB), ehemals Berichte aus Institutionen der Didaktik der Biologie (IDB).

Seit 2013 Mitherausgeber des Erkenntnisweg Biologiedidaktik, jährlicher Tagugnsband der Frühjahrsschule der FDdB (Fachsektion Didaktik der Biologie im VBIO).

  1. Fakultäten
  2. Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin

Prof. Dr. Arne Dittmer

 

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