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Prof. Dr. Christoph Oberprieler

 

christoph.oberprieler@ur.de

0941/943-3129 • BIO 2.1.29

   

Christoph Oberprieler studierte Biologie mit dem Schwerpunkt Systematische Botanik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Nach Abschluss seines Studiums (1989) leistete er seinen Zivildienst in der Verwaltung des Nationalparks Bayerischer Wald ab. In den Jahren 1992-1996 arbeitete er am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem an seiner Disseration, die eine taxonomische Revision der Gattung Anthemis (Hundskamille) in Nordafrika zum Thema hatte. Parallel dazu war er am Botanischen Museum Berlin-Dahlem als Leiter des Zytologielabors, als Kurator für das Moosherbarium und als Mitarbeiter im Referat Öffentlichkeitsarbeit tätig.
Zwischen 1997 und 1999 war er wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Spezielle Botanik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, anschließend (2000-2001) Gartenkustos des Botanischen Gartens am Institut für Geobotanik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und zwischen 2001 und 2003 Leiter des Referats Herbarien am Botanischen Garten & Botanischen Museum Berlin-Dahlem.
Seit Oktober 2003 bekleidet Christoph Oberprieler die Professur für Evolution und Systematik der Pflanzen am Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität Regensburg.

Den Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Christoph Oberprieler bildet die Biodiversitätsforschung mittels molekularer Methoden (DNA-Sequenzierung, DNA-fingerprinting). Dabei stehen die Rekonstruktion der Abstammungsgeschichte der Korbblütengewächse (Compositae), die Taxonomie der Kamille-Verwandten (Compositae-Anthemideae), molekulargenetische Analysen zur Biogeographie der Südarabischen Halbinsel (Jemen, Oman) und populationsbiologische und -genetische Untersuchungen an Vertretern der heimischen und mediterranen Flora im Zentrum seines Interesses.

  1. Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin
  2. Faculty Research