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Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin
Institute für Anatomie
Lehrstuhl für Molekulare und Zelluläre Anatomie
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Informationen für Studenten   

                       

Lehrveranstaltungen:  

Die Lehrveranstaltungen sind dem aktuellem Vorlesungsverzeichnis zu entnehmen. 

             

Skripte:   

Vorlesungsskripte finden sie auf GRIPS

                                                     

Wintersemester 2017/2018                                                                                  Vorlesungs- und Kurskalender mit Prüfungsterminen:

Vorlesung der Histologie, Teil II

Kursus der Mikroskopischen Anatomie, Teil II

Zellbiologie und Gewebelehre für Studierende der Zahnmedizin

                                           


Sprechstunde für Studenten:

Montags von 15:30 bis 16:30 Uhr

Raum 3.1.03 Prof. Dr. Witzgall                                     


                                                               

Diese Zeilen mögen als kurzer Leitfaden für Studenten dienen, die den Kurs der Histologie absolvieren, insbesondere möchte ich hier die Bücherfrage anschneiden. Einleitend und mit aller gegebenen Vorsicht sei gesagt, daß verschiedene Dozenten unterschiedliche Bücher empfehlen werden und jeder Student (mit Recht) seine eigenen Vorlieben entwickeln wird.  Deshalb kann die hier angegebene Literatur nur als Anregung zum Schnuppern dienen.  Überhaupt ist zu betonen, daß das fleißige und bewußte (Zeichnungen!) Mikroskopieren durch kein Buch zu ersetzen ist.

Das abschließende Testat ist mitunter eine Prüfung am Mikroskop, es geht dabei um ein Beschreiben und Erkennen von Strukturen und ist gepaart mit einem funktionellen Verständnis.  Beides ist miteinander verzahnt.  Als Motto mag vielleicht der etwas modifizierte alte Spruch dienen “Man sieht nur, was man kennt ... und hat etwas erst dann verstanden, wenn man es selbst erklären kann”.  Das trifft natürlich nicht nur für die Histologie zu, sondern auch für manch andere Fächer!

                           

Histologisch-zellbiologische Lehrbücher zum Nachschlagen

Die folgenden Lehrbücher sind infolge ihrer Stoffülle wohl eher zum “selektiven Lesen” denn zum kontinuierlichen Durcharbeiten geeignet.

•  Alberts/Johnson/Lewis/Morgan/Raff/Roberts/Walter:  Molekularbiologie der Zelle.  Ausgezeichnetes (aber sehr dickes) Lehrbuch, um molekular- und zellbiologische Grundlagen besser zu verstehen.  6. Auflage, 2017.

•  Alberts/Bray/Johnson/Lewis/Raff/Roberts/Walter:  Lehrbuch der Molekularen Zellbiologie.  Abgespeckte, aber immer noch ganz hervorragende Version des eben genannten Buches.  4. Auflage, 2012.

•  Benninghoff:  Anatomie (in 2 Bänden).  Ein umfangreiches Werk, das Makroskopie und Histologie sowie in diesem Zusammenhang wichtige molekular- und zellbiologische Kenntnisse vermittelt.  16. Auflage, 2003 (Band 1) und 2004 (Band 2).

                             

Histologisch-zellbiologische Lehrbücher zum Durcharbeiten

•  Bucher/Wartenberg:  Cytologie, Histologie und mikroskopische Anatomie des Menschen.  Da keine neue Auflage verfügbar ist, fehlen leider aktuelle Bezüge.  12. Auflage, 1997.

•  Junqueira/Carneiro: Histologie. Es wird jetzt eine neue Konzeption verfolgt, die auf ein eher geteiltes Echo gestoßen ist. Auch die Bilder sind nicht immer von der höchsten Qualität. 6. Auflage, 2005.

•  Lüllmann-Rauch: Taschenlehrbuch Histologie.  Für ein Taschenbuch erstaunlich umfassend und detailliert mit sehr guten Abbildungen, mit dem mitunter kleingedruckten Text muss man halt zurechtgekommen. Vielleicht sollte das Konzept dieses Taschenbuches (enge Verzahnung histologischer mit zell- und molekularbiologischen Fakten) in ein großformatiges Lehrbuch umgesetzt werden. 4. Auflage, 2012.

•  Plattner/Hentschel: Zellbiologie. Ein Taschenbuch, das einen guten Überblick über die Zellbiologie vermittelt.  Auch die Bilder und Schemazeichnungen sind ansprechend.  4. Auflage, 2011.

•  Schmidt/Unsicker: Lehrbuch Vorklinik.  Dieses vierbändige Werk verfolgt insofern eine vollkommen neue Philosophie, als Anatomie (makroskopische Anatomie, Histologie und Neuroanatomie), Biochemie und Physiologie themenbezogen in einem Kapitel abgehandelt werden (Psychologie und Soziologie werden im vierten Band besprochen).  1. Auflage, 2003.

•  Welsch/Kummer: Lehrbuch Histologie.  Nachdem in der zweiten Auflage vermehrt mechanistische Einblicke auf molekular- und zellbiologischer Ebene gegeben wurden und im Vergleich zur dritten Auflage wieder mehr Bildmaterial verwendet wird, ist dieses Lehrbuch meine Empfehlung für die Histologie. 4. Auflage, 2014.

                                  

Histologische Atlanten

•  Kühnel:  Taschenatlas Histologie.  Mit Text auf der einen und Abbildungen auf der gegenüberliegenden Seite. Kompakt und handlich, beliebte Hilfe zum Mikroskopieren. 12. Auflage, 2008.

•  Ross/Rohen/Lütjen-Drecoll/Kaye:  Atlas der Histologie.  Ähnliches Konzept wie der Kühnel.  2. Auflage, 1996.

•  Sobotta:  Atlas Histologie.  Überwiegend sehr gutes Bildmaterial (die verbleibenden Zeichnungen histologischer Präparate sollten vielleicht auch durch Originalaufnahmen ersetzt werden), das noch durch das eine oder andere Schema ergänzt wird.  7. Auflage, 2005.

                                

Neuroanatomie

•  Trepel:  Neuroanatomie.  Immer noch überschaubares Lehrbuch mit klinischen Bezügen, mit einiger Berechtigung beliebt bei den Studenten. Sehr makroskopisch ausgelegt, zellbiologische und entwicklungsbiologische Fakten fehlen weitgehend. 4. Auflage, 2008.

•  Siehe auch Lehrbücher und Atlanten der Makroskopischen Anatomie.

                         

Lehrbücher der Makroskopischen Anatomie

•  Benninghoff:  Anatomie (in 2 Bänden).  Für die ganz Fleißigen; sehr umfangreich und deshalb sei auch auf die Gefahren dieses Wälzers hingewiesen.  16. Auflage, 2003 (Band 1) und 2004 (Band 2).

•  Lippert:  Lehrbuch Anatomie.  Keine eigenen Erfahrungen.  7. Auflage, 2006.

•  Schiebler/Korf:  Anatomie.  Keine eigenen Erfahrungen.  10. Auflage, 2007.

•  Schmidt/Unsicker: Lehrbuch Vorklinik.  Dieses vierbändige Werk verfolgt insofern eine vollkommen neue Philosophie, als Anatomie (makroskopische Anatomie, Histologie und Neuroanatomie), Biochemie und Physiologie themenbezogen in einem Kapitel abgehandelt werden (Psychologie und Soziologie werden im vierten Band besprochen).  1. Auflage, 2003.

•  Waldeyer:  Anatomie des Menschen.  Ein gelungenes Buch, nicht so dick wie der Benninghoff und deshalb viel eher handhabbar.  19. Auflage, 2012.

• Zilles/Tillmann:  Anatomie.  Keine eigenen Erfahrungen.  1. Auflage, 2010

                            

Atlanten der Makroskopischen Anatomie

•  Feneis:  Bild-Lexikon der Anatomie.  Super, um eben mal nachzuschlagen, aber nichts zum Lernen.  9. Auflage, 2005.

•  Netter:  Atlas der Anatomie des Menschen.  Konkurrenz-Atlas zum Sobotta mit einem anderen Zeichenstil.  4. Auflage, 2008.  

•  Platzer/Fritsch/Kühnel/Kahle/Frotscher:  Taschenatlas Anatomie.  Ganz ansprechendes Konzept mit Text auf der einen und zum Teil schematischen Darstellungen auf der  anderen Seite; gut auch zum kurzen Repetieren und zum Einstieg.  9. Auflage, 2005 (Band 1, Bewegungsapparat); 9. Auflage, 2005 (Band 2, Innere Organe); 9. Auflage, 2005 (Band 3, Nervensystem und Sinnesorgane).  

•  Rohen/Yokochi/Lütjen-Drecoll:  Anatomie des Menschen.  Photographischer Atlas; wenig eigene Erfahrungen.  7. Auflage, 2011.  

•  Schünke/Schulte/Schumacher:  Prometheus LernAtlas der Anatomie.  Ein neu konzipierter Atlas mit beeindruckenden Bildern und einem spannenden Konzept. Nachdem kurz nach der ersten bereits die zweite Auflage erschienen ist, scheint es klar zu sein, dass sich "der Prometheus" durchgesetzt hat.. 2. Auflage, 2007 (Allgemeine Anatomie und Bewegungssystem), 2. Auflage, 2009 (Innere Organe), 2. Auflage, 2009 (Kopf, Hals und Neuroanatomie).

•  Sobotta:  Atlas der Anatomie des Menschen.  Vielleicht immer noch der beste Atlas.  23. Auflage, 2010.

•  Tillmann:  Atlas der Anatomie.  Keine eigenen Erfahrungen.  2. Auflage, 2010.

                                

Embryologie

•  Moore/Persaud: Embryologie. Keine eigenen Erfahrungen. 5. Auflage, 2007.

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