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Dr. Ferdinand Brandl

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie


Vita

Wissenschaftliche Stationen

Forschung

Forschungsschwerpunkte

Antiangiogenetisch wirksame Substanzen, wie z.B. Antikörper gegen VEGF, haben in der Tumortherapie und in der Behandlung degenerativer Netzhauterkrankungen zu signifikanten Therapiefortschritten geführt. Ein entscheidender Nachteil der eingesetzten Substanzen ist jedoch häufig deren kurze Halbwertszeit. Hier stellen Hydrogele insbesondere bei lokaler Anwendung eine interessante Alternative zu herkömmlichen Implantaten dar. Dagegen ist bei systemischer Applikation eine möglichst zielgerichtete Therapie die größte Herausforderung. Diese kann z.B. durch „maskierte“ Nanopartikel erreicht werden, die erst im erkrankten Gewebe „sichtbar“ werden und ihre Wirkung entfalten.

Bioabbaubare Hydrogele zur lokalen Verabreichung von Proteinwirkstoffen

Am Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie arbeiten wir derzeit an der Entwicklung von minimalinvasiv applizierbaren, bioabbaubaren Hydrogelen auf Basis von PEG. Pharmakologisch wirksame Proteine werden mittels spaltbarer Ankergruppen an das Gelgerüst angebunden. Dadurch soll eine kontrollierte Freigabe über einen Zeitraum von mehreren Tagen bis Wochen erreicht werden. Weiterhin erforschen wir neue chemische Reaktionen zur Herstellung von Hydrogelen. Diese Reaktionen ermöglichen es, die zu applizierenden Hydrogele erst am Wirkort aus flüssigen Vorläuferlösungen zu formen. Die dazugehörige Applikationstechnik wird ebenfalls am Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie entwickelt. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

„Intelligente“ Nanopartikel zur gezielten Applikation von Arzneistoffen

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung von „intelligenten“ Nanopartikeln, die potenzielle Anwendungsmöglichkeiten in der antiangiogenetischen Therapie besitzen. Bioabbaubare Polymere dienen als Ausgangsmaterialien für Herstellung von Nanopartikeln, die u.a. mit fluoreszierenden Sensormolekülen und sog. Targeting Liganden funktionalisiert werden können. Lange PEG-Ketten schirmen die Targeting-Sequenzen während der Zirkulation im Blutkreislauf ab und verhindern so eine unspezifische Wirkung. Im erkrankten Gewebe sollen die PEG-Ketten abgespalten und die Targeting-Sequenzen „sichtbar“ werden. Auf diese Weise kann eine zielgenaue Applikation der verkapselten Wirkstoffe erreicht werden; unerwünschte Nebenwirkungen können minimiert werden. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Universität Regensburg und dem Massachusetts Institute of Technology (David H. Koch Institute for Integrative Cancer Research).

Publikationen

Veröffentlichungen

Diese Liste stellt eine Auswahl aller Publikationen von Dr. Ferdinand Brandl dar (Artikel, Buchkapitel, Hochschulschriften und Patente ab 2008). Das vollständige Verzeichnis können Sie auf dem Publikationsserver der Universität abrufen.

Publikationsverzeichnis von Dr. Ferdinand Brandl

  1. Universität
  2. Chemie und Pharmazie

Pharmazeutische Technologie

Dr. rer. nat.
Ferdinand Brandl
Dr. Ferdinand Brandl
Dr. Ferdinand Brandl

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