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Ziele und Aufbau

Center for International and Transnational Area Studies (CITAS)

Kurzpräsentation

Das Center for International and Transnational Area Studies (CITAS) wurde 2017 an der Universität Regensburg neu etabliert. Ziel des Zentrums ist es, die an der Universität und bei ihren außeruniversitären Kooperationspartnern vorhandenen regionalwissenschaftlichen Kompetenzen zu bündeln und auszubauen. Die Universität Regensburg hat traditionell sowohl einen Schwerpunkt in der Beschäftigung mit dem östlichen Europa als auch mit Westeuropa und Amerika. Auf dieser Basis wird CITAS die Idee komparativer sowie transregionaler Area Studies weiterentwickeln. CITAS zielt dabei sowohl auf Forschung als auch die Kooperation in der Lehre und die Etablierung neuer Formate des Wissenstransfers.

Mit der Gründung von CITAS reagiert die Universität Regensburg auf aktuelle Entwicklungen in den Area Studies, die sich zunehmend den Verflechtungen und Bezugnahmen über die Grenzen einzelner Weltregionen hinweg widmen. Historische und kulturelle Entwicklungen sowie soziale Phänomene in einer bestimmten Region sind immer weniger ohne die Berücksichtigung ihrer Verbindungen mit Phänomenen anderswo in der Welt zu verstehen. Darüber hinaus kann nur der Vergleich Antworten auf die Frage nach den Spezifika einer Region geben. Auf der Basis dieser Einsichten wird CITAS innovative Forschungsfragen bearbeiten, um einen wichtigen Beitrag zu einem differenzierten Verständnis von Prozessen der Globalisierung und Entglobalisierung leisten zu können. Regensburg will sich damit als bedeutsamer Standort in den Area Studies, mit Konzentration auf Europa und Amerika, etablieren. Bei seinen Forschungsaktivitäten wird CITAS insbesondere die Nachwuchsförderung im Blicke haben.

CITAS sieht es als einen wichtigen Aufgabenschwerpunkt, exzellente Forschung innerhalb und außerhalb der Universität erfahrbar zu machen. Zum einen soll also die Verzahnung von regionalwissenschaftlicher Forschung und Lehre gestärkt werden. Schon jetzt gibt es eine Reihe regionalwissenschaftlicher Studiengänge, teilweise in Partnerschaft mit Universitäten im Ausland. CITAS wird gemeinsame Angebote für diese Studiengänge schaffen, Synergien generieren und die nationale wie internationale Sichtbarkeit dieser Programme erhöhen.

Zum anderen soll CITAS Wissen in die breitere Öffentlichkeit bringen und sowohl vor Ort als auch in den Medien zu aktuellen Debatten beitragen. Wissen über globale und regionale Zusammenhänge ist heute für informiertes Handeln in Politik und Gesellschaft unerlässlich.

Getragen wird CITAS von der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften und der Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts-, und Gesellschaftswissenschaften. Das Zentrum steht aber auch Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen aus anderen Fakultäten offen. Wichtigster außeruniversitärer Partner von CITAS ist das Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, IOS (www.leibniz-ios.de), eine der deutschlandweit größten Forschungseinrichtungen in diesem Gebiet. An der Universität selbst kann sich CITAS auf eine Reihe von erfolgreichen regionalwissenschaftlichen Vorhaben stützen, wie die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien (www.gsoses.de), das Europaeum (http://www.uni-regensburg.de/europaeum/europaeum/), das Bohemicum (http://www.uni-regensburg.de/bohemicum/index.html), das Regensburg European American Forum (http://www.uni-regensburg.de/language-literature-culture/regensburg-european-american-forum/), die Forschungsstelle Kultur- und Kollektivwissenschaft (http://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/kultur-kollektivwissenschaft/index.html) und das Forschungszentrum Spanien (http://www.uni-regensburg.de/sprache-literatur-kultur/romanistik/institut/spanienzentrum/). CITAS wird diese Kompetenzen in neuartiger Form zusammenführen und eine Plattform für weiterreichende gemeinsame Aktivitäten aufbauen.

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CITAS

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