Glossar
Dieses Glossar soll wichtige Begriffe und Akronyme kurz erläutern und bei Bedarf verlinken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Begriffen, die an der Universität Regensburg und in deren Rechenzentrum eine Rolle spielen. Weitere EDV-Begriffe sind mit eingearbeitet, werden aber nicht vorrangig gepflegt. Schließlich soll hier kein komplettes EDV- oder Multimedia-Lexikon entstehen!
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ALF War früher der Allgemeine Lehrstuhl Fileserver und wurde ersetzt durch die Titan-Server (Cluster).
Benutzerverwaltung Die zentrale Benutzerverwaltung im Rechenzentrum bearbeitet Benutzeranträge und Änderungen an Ihrem RZ Account.
CA Certificate Authority - Vertrauenswürdige Zertifizierungsstelle zur Schlüsselvergabe für die Übermittlung vertraulicher Daten, den Schutz vor Manipulationen und die Identitätsprüfung des Urhebers. Das Rechenzentrum kann Zertifikate vergeben.
CIP-Pool Ein CIP-Pool ist ein Raum mit öffentlich zugänglichen Rechnern für alle Benutzer mit einem RZ Account. CIP-Pools finden sich über den ganzen Campus verteilt. Die Bezeichnung CIP leitet sich von den technischen Details der Finanzierung her (Computer Investitionsprogramm).
CMS
Die Abkürzung für Content Management System
. Mit einem sog. Web Content Management System wurde die neue Website des Rechenzentrums erstellt. Dabei können Inhalte von Benutzern ohne HTML-Kenntnisse erzeugt werden. Von einzelnen Dokumenten werden mehrere Versionen gespeichert und einzelne Arbeitsschritte bleiben nachvollziehbar.
Datennetz Der Begriff Datennetz meint die Gesamtheit der Netzwerkinfrastruktur an der Universität, d.h.alle Kabelstrecken, Anschlussdosen und jede aktive Netzwerkelektronik.
eDirectory siehe NDS
E-Mail
E-Mail
(v. engl. electronic mail, „elektronische Post“) ist ein Dienst in Computernetzwerken (vor allem im Internet), der es erlaubt, elektronische Nachrichten zwischen einem Sender und einem oder mehreren Empfängern auszutauschen.
F-Laufwerk Das F-Laufwerk ist der zentrale Aufbewahrungsort für die Applikationen der Uni, also die Software, die man z.B. im CIP-Pool benutzen kann. Nicht jeder kann dort alles nutzen oder lesen. Es gilt: Alle Studenten sehen dort das gleiche, Bedienste nur Teile davon. Auf diesem Laufwerk kann der Benutzer nur lesen. In der Regel ist / sind die Server, die die Software bereitstellen, verbunden mit dem Laufwerksbuchstaben F, daher der Name.
G-Laufwerk Das G-Laufwerk ist das Homeverzeichnis aller Studenten und Bediensteter mit einem RZ Account, also deren persönlicher Speicherplatz auf Fileservern im Rechenzentrum und unter Windows i.d. Regel verbunden mit dem Laufwerksbuchtstaben G, daher der Name.
GroupWise
GroupWise
ist das Multiplatform (Windows, Linux, MacOS) E-Mail und GroupWare System der Universität (Termine, Aufgaben, Dokumente, Teamarbeit, mobile Benutzung).
Homedirectory
Das Homedirectory ist der Speicherplatz auf einem der Server im RZ, den jeder Benutzer persönlich für sich zur Verfügung hat. Das Homedirectory, das jeder Benutzer hat, findet sich als Laufwerk G im Windows Explorer, nachdem man sich mit dem RZ Account an der NDS angemeldet hat (mittels des Novell Clients).
Linux und UNIX-Benutzer besitzen ebenfalls ein Homedirectory unter /home/RZ Account
IMAP4
Das Protokoll IMAP4
erlaubt den Zugriff auf und die Verwaltung von empfangenen E-Mails.
IP
Die Internetprotokollfamilie
die die Basis für die Netzkommunikation im Internet bildet.
Infostand Der Infostand ist der Workgroupmanager für Studenten und damit deren zentrale Anlaufstelle im Rechenzentrum.
Kurssoft Kurssoft ist auch bekannt unter dem Name K-Laufwerk. Hier können Dozenten auf einem Server Kursmaterialien und Skripten ablegen, die dann für Studenten und Bedienstete dort zugänglich sind. In der Regel sind diese Inhalte verbunden mit dem Laufwerksbuchstaben K, daher der Name.
LDAP
Lightweight Directory Access Protocol
: Protokoll für die Kommunikation zwischen LDAP-Client und Directory-Server. Bei uns zur Authentifizierung der RZ Benutzer durch Webapplikationen verwendet (z.B. bei der Anmeldung am RKS).
Linux
Unter Linux
wird heute ein freies Betriebssystem für Computer verstanden. Es ist unter den Bedingungen der GNU General Public License für die Allgemeinheit freigegeben. Jeder darf es verwenden, kopieren, weitergeben und verändern. Die Quelltexte sind frei verfügbar. Linux stellt unter anderem eine Alternative zum proprietären Microsoft Windows und den kommerziellen Unix-Systemen dar. Es wurde unter Verwendung der Ideen von Unix neu entwickelt und hat deshalb was die Bedienung und Systemprogrammierung betrifft viele Gemeinsamkeiten mit Unix. Der Linux-Kernel wurde ursprünglich von Linus Thorvalds geschrieben und gestiftet, daher auch der Name.
LRZ Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) ist das gemeinsame Rechenzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Technischen Universität München sowie der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; es bedient auch die Fachhochschule München und die Fachhochschule Weihenstephan. Zusätzlich betreibt das LRZ Hochleistungsrechensysteme für alle bayerischen Hochschulen einen Bundeshöchstleistungsrechner, der der wissenschaftlichen Forschung an den deutschen Hochschulen zur Verfügung steht.
Mailman Mit Mailman werden vom Rechenzentrum öffentliche Mailinglisten zur Verfügung gestellt. Diese Mailinglisten können Workgroupmanager einrichten und verwalten.
NDS NDS bedeutet Novell Directory Services. Die NDS ist die zentrale baumförmige Struktur des Rechenzentrums, die alle Objekte wie Benutzer, Server, Drucker, Druckerwarteschlangen und Gruppen beinhaltet und verwaltet. Eine Anmeldung an der Universität Regensburg erfolgt in der Regel nicht an einem Rechner oder einem Server, sondern an der NDS. Dies geschieht in der Regel mittels einer Software namens Novell Netware Client.
Novell Netware Client Der Novell Netware Client dient an der Universität Regensburg in der Regel der Authentifizierung eines Benutzers mit seinem RZ Account der NDS und ist auf jedem CIP-Pool-Rechner und auf vielen Bürorechnern zu finden. Einmal damit angemeldet, hat der Benutzer Zugriff auf Novell Netware Server, wo z.B. auch sein Homedirectory zu finden ist.
O-Laufwerk siehe Riotemp
Proxy
Ein Proxy
oder Proxyserver ist ein Dienstprogramm für Computernetze, das im Datenverkehr vermittelt.
Psylock Psylock identifiziert Computer-Benutzer anhand des individuellen Tippverhaltens – das in etwa einer digitalen Variante unserer persönlichen Handschrift entspricht. An der Universität ist Psylock zum Rücksetzen von Passwörtern im Einsatz.
Queue Eine Queue ist eine Warteschlange. In der EDV wird der Begriff meistens im Zusammenhang mit Mailqueues oder Druckerqueues benutzt. Wenn Sie z.B. an der Universität Regensburg auf einem Netzwerkdrucker ausdrucken wollen, dann drucken Sie nicht direkt an den Drucker, sondern in dessen Druckerqueue.
Quota
Disk Quota
, die Begrenzung des Speicherplatzes auf den Homedirectories der Benutzer.
ReX
ReX steht für Regensburger Linux und ist eine auf dem freien Debian-Linux basierende Linux-Distributtion und wird in Regensburg hauptsächlich für Linux-Clients
eingesetzt.
RIO RIO steht für Regensburger Input-Output-Server. Hier finden sich zentrale Dienstleistungen, die mit der Ein- und Ausgabe zusammenhängen, wie z.B. Drucken und Scannen.
Riotemp Der Begriff Riotemp steht für zusätzlichen temporären Speicherplatz am RIO, den jeder Benutzer für einen begrenzten Zeitraum benutzen kann und der in der Regel mit dem Laufwerksbuchstaben O verbunden wird.
RKS Der RKS ist der Regensburger Kursserver. Hier werden in der Regel alle Kurse der EDV-Ergäzungsausbildung veröffentlicht und verwaltet. Auch die Anmeldung zu Veranstaltungen aus den Fakultäten ist dort teilweise möglich.
RZ Rechenzentrum (hier meist das der Universität Regensburg)
RZ Account Der RZ Account (früher der NDS-Account oder NDS-Benutzername genannt) identifiziert einen Benutzer an der Universität Regensburg gegenüber den Diensten des Rechenzentrums. Wie man einen bekommt, falls man noch keinen besitzt erfährt man in dem Dokument Zugang zu unseren Dienstleistungen.
RZ Passwort Das RZ Passwort gehört zu jedem RZ-Account und läuft alle 90 Tage ab. Der Benutzer muss das Passwort dann selbst ändern.
SAN
Der Begriff SAN
steht für Storage-Area-Network (oder zu deutsch: Speichernetzwerk) und bezeichnet ein Netzwerk zur Anbindung von hochredundanten Festplattensubsystemen an Server-Systeme. Das Rechenzentrum betreibt ein solches System zur zentralen Datenhaltung.
SMTP
Simple Mail Transfer Protocol (SMTP
– einfaches E-Mail-Übertragungsverfahren).
Sophos Sophos Antivirus ist der vom RZ eingesetzte und für die Benutzer angebotene Virenscanner.
SPAM
SPAM
bezeichnet massenhaft versendete unerwünschte E-Mails.
SUSE Linux
SUSE Linux
ist eine Linux-Distribution der Firma Novell. Auf Grundlage des im Jahr 2004 geschlossenen Rahmenvertrags mit Novell haben die bayerischen Hochschulen ihr Linux-Engagement weiter ausgebaut und (u.a.) SUSE Linux Enterprise Desktop für alle Studierenden und Bediensteten bayerischer Hochschulen lizensiert.
Systembetreuer Der Systembetreuer oder Systemadministrator unterstützt Benutzer in den Fachbereichen und an den Lehrstühlen bei technischen Problemen (Windows Installation, Softwareinstallation, Virenbefall, ...).
Titan Mit dem Namen Titan sind im Rechenzentrum mehrere Server bezeichnet, die in einem SAN zusammengeschlossen sind. Die Titane beherbergen z.B. die Homedirectories der Benutzer, die Software, die über das F-Laufwerk zugänglich ist und Kurssoft.
Unix Unix ist ein Betriebssystem wie Microsoft Windows, Mac OS und Linux. Die Abkürzung bedeutet: Unix is Not multICS.
URRZ URRZ ist eine ältere Abkürzung für Universität Regensburg Rechenzentrum
VPN
Virtual Private Network
(dt. virtuelles privates Netz; kurz VPN). Stellt eine gesicherte verschlüsselte Verbindung von Ihrem Rechner zur Universität her. Als "Nebeneffekt" erhalten Sie auch eine IP-Adresse der Universität.
Webmaster Der Webmaster oder auch Webautor ist verantwortlich für die Erstellung und Wartung der Dokumente im WWW, die seinen Fachbereich betreffen. Der oberste aller Webmaster findet sich im RZ.
W-LAN Das W-LAN oder WAVE-LAN meint das vom Rechenzentrum betriebene Funknetz, in dem Rechner kabellos an das Datennetz angebunden werden können.
Workgroupmanager Der Workgroupmanager verwaltet die Benutzer seines Ausschnitts aus dem eDirectory. Der Infostand z.B. ist der Workgroupmanager der Studenten, in den Fachbereichen gibt es weitere Workgroupmanager. Der zentrale Workgroupmanager ist die Benutzerverwaltung im Rechenzentrum.
WSUS Windows-Software-Update-Services: Von hier erhalten die Microsoftrechner der Universität ihre Patches für Window sowie SQL-,Exchange- und Office-Produkte.

