Allgemeines
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Trotz einer praktisch zweihundertjährigen Tradition insbesondere bairischer Dialektologie in Bayern, verbunden vor allem mit ihrem glanzvollen Beginn unter Johann Andreas Schmeller, dessen Erbe besonders die Schmellergesellschaft pflegt, und seit einem Jahrhundert institutionalisiert in der Kommission für Mundartforschung an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, setzt eine intensive und landesweite Dialektologie an bayerischen Universitäten erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts mit dem großen Forschungsunternehmen Bayerischer Sprachatlas ein.
Seine Initiatoren waren zuvorderst Werner König an der Universität Augsburg und Robert Hinderling an der Universität Bayreuth. Der Bayerische Sprachatlas ist letztlich Keimzelle und Ausgangspunkt lokaler dialektologischer Traditionen und Forschungsstätten in Augsburg, Bayreuth, Würzburg, Erlangen und Passau. Einzig an der Universität Bayreuth wird inzwischen keine Dialektologie mehr betrieben, das dort bis zuletzt beheimatet gewesene Teilprojekt der Bayerischen Sprachatlas, der Sprachatlas von Nordostbayern, wird mit Beginn des Jahres 2011 an die Universität Regensburg transferiert und in Zusammenarbeit mit der Universität Passau weitergeführt.
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