Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Über die Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien

Die Graduiertenschule will exzellente Bedingungen für innovative Promotionsprojekte in der Ost- und Südosteuropaforschung schaffen. Sie entwickelt ein Ausbildungs-Programm, das optimal auf die Bedürfnisse der Doktorandinnen und Doktoranden zugeschnitten ist und auch aktuelle wissenschaftliche Trends der Area Studies aufgreift. Das Qualifikations- und Forschungsprogramm der Graduiertenschule ist durch Interdisziplinarität gekennzeichnet: Die Schule integriert unter anderen die Fächer Geschichte, Slavistik (Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft), Finnougristik, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft und Wirtschaftsgeschichte. Dabei profitiert die Graduiertenschule von dem systematischen Auf- und Ausbau der Ost- und Südosteuropaexpertise an den beiden Standorten, die durch die Präsenz führender außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in diesem Bereich weiter gestärkt wird – sowohl in München als auch in Regensburg.

Die Forschung innerhalb der Graduiertenschule wird sich auf drei breiten interdisziplinären Forschungsfeldern entfalten:

  • Grundlagen und Formen des sozialen und politischen Wandels;
  • Kulturelle Ordnungen;
  • Infrastrukturen, Migrationen und Wissenstransfers.

Gerade in diesen Feldern sind innovative Promotionsprojekte zu erwarten.
Ein gemeinsames Paradigma der Graduiertenschule ist ihr transnationaler Zugang:
Ost- und Südosteuropa werden nicht als geschlossene Einheiten betrachtet, die aus sich selbst erklärt werden können, sondern als durch ihre Beziehungen zu anderen Teilen der Welt geprägte Regionen. Aus diesem Grund beteiligen sich an der Graduiertenschule auch Vertreter anderer Area Studies, wie der Amerikanistik, der Sinologie und der Japanologie. Es geht mithin um die Forcierung eines innovativen Verständnisses von Regionalwissenschaft (Area Studies), das Verflechtungen, Transfers und überregionale Integrationsprozesse betont.
Mit diesem Zugang will die Graduiertenschule einen Beitrag zu einem besseren Verständnis von Globalisierung und ihren Auswirkungen auf Ost- und Südosteuropa leisten.

Eine zentrale Eigenschaft der Graduiertenschule ist ihre Internationalität: Diese spiegelt sich in den Forschungsthemen ebenso wie in der zu erwartenden internationalen Zusammensetzung der Mitglieder wider. Gleichzeitig wird die Graduiertenschule eng mit führenden Universitäten in Ost- und Südosteuropa sowie in Nordamerika kooperieren. Insgesamt ist die Graduiertenschule in ein enges wissenschaftliches Netzwerk eingebettet, das in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden soll.
Damit sollen die beiden Standorte der Graduiertenschule (München und Regensburg) zu einem gemeinsamen, international führenden Zentrum der Ost- und Südosteuropaforschung ausgebaut werden.

  1. Forschung

 

Graduiertenschule-rechtespalte