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Erfolg in der Exzellenzinitiative

Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien bewilligt

Am 15. Juni 2012 fielen in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative die Entscheidungen: Der gemeinsame Antrag der Universität Regensburg und der Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) München auf Einrichtung einer Graduiertenschule für „Ost- und Südosteuropastudien“ wurde bewilligt. Den beiden Partneruniversitäten fließen in den kommenden fünf Jahren Forschungsmittel in erheblichem Umfang zu. Damit können etwa 60 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geschichts-, Literatur-, Sprach-, Kunst-, Kultur-, Rechts- und Politikwissenschaften gefördert werden.

Logo der Graduiertenschule Ost- und Südosteurpastudien

Ost- und Südosteuropa als entscheidende Zukunftsregion für Europa

Ost- und Südosteuropa haben für Deutschland und den europäischen Einigungsprozess eine überragende Bedeutung. Hier liegen langfristig große Möglichkeiten einer nachhaltig gestalteten wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Zusammenarbeit. Entscheidende Zukunftsfragen der EU und Gesamt-Europas sind mit dieser Region verbunden – beispielsweise die EU-Integration des Westbalkans und der Türkei, die Nachbarschaftspolitik gegenüber der Ukraine und die Beziehungen zu Russland. Zudem handelt es sich bei Ost- und Südosteuropa um Wachstumsmärkte.

Vor diesem Hintergrund sind interkulturelle, geistes- und sozialwissenschaftliche Kompetenzen für die Region erforderlich. Gemeinsam können die Standorte München und Regensburg nun ein akademisches Programm anbieten, das – wie sonst an kaum einem anderen Standort in Europa – die gesamte Region des östlichen und südöstlichen Europa abdeckt und mehrere Fächergruppen in einer innovativen Weise bündelt.

Ziele und Organisation der Graduiertenschule

Die neue Graduiertenschule zielt besonders auf die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für exzellente Promotionsprojekte über das östliche und südöstliche Europa. Eine Besonderheit ist dabei die Untersuchung der Beziehungen und Verflechtungen Ost- und Südosteuropas mit anderen Weltregionen, weshalb Vertreterinnen und Vertreter aus der Japanologie, der Turkologie, den Nordamerikastudien oder der Sinologie in die Graduiertenschule eingebunden sind.

Koordiniert wird die Graduiertenschule auf Regensburger Seite von Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, Lehrstuhlinhaber am Institut für Geschichte der Universität Regensburg und Direktor des Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung. An der LMU München zeichnet Prof. Dr. Martin Schulze Wessel für die Koordination verantwortlich.

  1. Forschung

 

Logo der UR für die Exzellenzinitiative