Theologen, Medien-, Literatur- und Kultur-, Rechts- und Politikwissenschaftler widmen sich dem Thema durch gemeinsame Forschungen unter der Überschrift „Sprachen der Gewalt“.
Sprache bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur gesprochene, sondern auch geschriebene Sprache und schließt alle Symbolsprachen ein.
Erforscht werden daher auch Bilder, Handlungen und Gesten. Sprache kann verletzen; verletzen kann auch die Vermeidung von Kommunikation, z. B. beim Mobbing. Drohen, Diffamieren und Einschüchtern, Beleidigen und Ausgrenzen sind verbale Verletzungsformen. Verdeckte Sprachen der Gewalt können ein bis heute unterschätztes Gewaltpotential entfalten.