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WS 15/16


Ringvorlesung 2015 16plakat

Vom Grund des Tragischen. Ansätze zur Interpretation der Tragödie

Die modernen Interpretationen der griechischen Tragödie fragen vor allem nach deren Ursprung, Geschichte und Wirkung bzw. Rezeption. In ihnen kommt eine Vielfalt von konstitutiven Elementen zu Wort (u.a. Mythos, Poetik, Kult, Recht, Kultur, Philosophie, Theater, Musik, Kunst, Psychologie) und sie werden im Kontext verschiedener Fächer gewonnen und untersucht (v.a. Klassisch Philologie, Religionsgeschichte, Alte Geschichte, Archäologie, Rechtsgeschichte, Kulturwissenschaften, Theaterwissenschaften, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Philosophie, versch. moderne Philologien). Die Interpretation der griechischen Tragödie als ganzer in all ihren möglichen und notwendigen Hinsichten ist somit eine interdisziplinäre Angelegenheit. Dem trägt die am fächerübergreifenden Zentrum für Klassikstudien geplante Ringvorlesung Rechnung. Sie soll den vielfältigen modernen Ansätzen zur Interpretation der Tragödie ebenso wie den verschiedenen daran beteiligten Fächern ein geeigentes Forum bieten.

Die Vorträge finden mittwochs um 18. 15 Uhr in H22 statt.


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Georg Rechenauer (Gräzistik, Regensburg):

Ein Grundmuster des Tragischen: Ethos und dianoia bei Sophokles 


Mittwoch, 28. Oktober 2015

Bernhard Zimmermann (Gräzistik, Freiburg):

Mythos und Tragödie


Mittwoch, 4. November 2015

Andreas Heil (Latinistik, Regensburg):

Senecas tragische Monster


Mittwoch, 11. November 2015

Christoph Wagner (Kunstgeschichte, Regensburg):

Malerei als „Tragoedia mimesis praxeos“?


Mittwoch, 18. November 2015

Ralf Krumeich (Archäologie, Bonn):

Theater und Mythenbild. Zur Rezeption der Tragödie in der attischen und italischen Vasenmalerei spätarchaischer und klassischer Zeit


Mittwoch, 25. November 2015

Susanne Gödde (Gräzistik und Religionswissenschaft, LMU München):

Bocksgesang: die griechische Tragödie und der Dionysoskult


Donnerstag, 3. Dezember 2015 in H 3

Dieter Borchmeyer (Germanistik und Musikwissenschaft, Heidelberg):

Die Rache des Dionysos. Zur Wirkungsgeschichte der Bakchen des Euripides. Goethe - Nietzsche - Thomas Mann - Henze


Mittwoch, 9. Dezember 2015

Heribert Tommek (Germanistik, Regensburg):

Das Leerlaufen der Tragödie - Heiner Müllers Sophokles-Rezeption im Philoktet


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Sabine Föllinger (Gräzistik, Marburg):

Kategorien der Tragödiendeutung am Beispiel von Aischylos’ Persern


Mittwoch, 13. Januar 2016

Inge Kroppenberg (Rechtswissenschaften, Göttingen):

Justiztragödie? Form und Funktion des römischen Zivilprozesses


Mittwoch, 20. Januar 2016

Anton Bierl (Gräzistik, Basel):

Leid, Stimme und Musik als Grund des Tragischen. Me­ta­poe­ti­sche Reflexionen zur akustischen und choreutischen Dimension im Agamemnon des Aischylos


Mittwoch, 27. Januar 2016

Wolfram Ette (Komparatistik, LMU München):

Grund und Aufhebung des Tragischen in Euripides’ Orest


Mittwoch, 3. Februar 2016

Sergiusz Kazmierski (Gräzistik, Regensburg):

Das Tragische und die Zukunft

  1. Forschergruppen und Forschungszentren
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Kontakt: Institut für Klassische Archäologie

Tel. +49 941 943-3756

Fax. +49 941 943-1983

Universitätsstr.31

D-93053 Regensburg

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