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Alte Geschichte

Vorlesungen

[33125] Griechische Geschichte im 5. Jh. V. Chr. bis ca. 431 (Griechische VL)
(KS-M19 - M23/M38)
2st., Dienstag, 8 - 10, H 3, Beginn: 17.04.2012
Herz

Die knapp 50 Jahre zwischen der Schlacht von Salamis gehören zu den ereignisreichsten Jahren der griechischen Geschichte. In dieser Zeit stieg Athen nicht nur kulturellen Metropole der griechischen Welt auf, sondern es entwickelte im Inneren eine bisher unbekannte Form der Selbstregierung. Außen-politisch avancierte Athen in dieser Zeit durch das von ihm kontrollierte Bündnissystem zur einem der beiden führenden Staaten der griechischen Welt. Der so provozierte Dualismus führte dann nach einer längeren Periode der Spannung zum Ausbruch des Großen peloponnesischen Krieges.

Literatur demnächst im Netz abrufbar
Literatur: demnächst im Netz abrufbar
Leistungspunkte: 4


[33126] Die Zeit Justinians (Römische VL)
(KS-M19 - M23/M38)       
2st., Mittwoch, 10 - 12, H 2, Beginn: 18.04.2012

Herz

Unter der langen Regierung Kaiser Justinians (527-565) erlebte der östliche Teil des Imperium Romanum nicht nur eine vorübergehende wirtschaftliche und intellektuelle Blüte, sondern auch den letztendlich weitgehend erfolglosen Versuch, das alte Imperium im Westen zurückzuerobern (Kriege gegen Vandalen, Ost- und Westgoten). Am Ende blieb ein durch Naturkatastrophen, Seuchen, aber auch durch das Auftreten neuer Völker (Langobarden, Awaren) geschwächtes Imperium zurück

Literatur: demnächst im Netz abrufbar
Leistungspunkte: 4

Hauptseminare

[33140] Kampf um die Hegemonie in der hellenistischen Welt (300- 200 v.Chr.) (Hauptseminar)
(KS-M19 - M23/M38)   
2st., Montag, 16 - 18, ZH 1, Beginn: 16.04.2012
Herz

Im Jahre 301 war der letzte Versuch gescheitert, das Alexanderreich in seiner alten Form wiederherzustellen. Seit dieser Zeit versuchten die Nachfolger Alexanders nicht nur ihre Territorien abzustecken und zu organisieren, sondern sie mussten auch gegen eine Vielzahl von regionalen Mächten und Städten, die ihren Herrschaftsanspruch in Frage stellen wollten.

Literatur: demnächst im Netz abrufbar
Leistungspunkte: 10


[33141] Rom und der 2. Punische Krieg (Hauptseminar)
(KS-M19 - M23/M38)   
2st., Dienstag, 14 - 16, PT 2.0.9, Beginn: 17.04.2012
Herz

Die Periode des 2. Punischen Krieges (218-204 v.Chr.) gehört zu den Schlüsselzeiten der römischen Geschichte, in der der römische Staat mit größten Herausforderungen konfrontiert wurde. Dabei soll nicht nur untersucht werden, wie Rom auf die militärischen Herausforderungen reagierte, sondern es soll auch geprüft werden, mit welchen Mitteln der römische Staat auf die Herausforderungen reagierte und welche langfristigen Auswirkungen diese Jahre auf die weitere Entwicklung des Reiches hatten.

Literatur: demnächst im Netz abrufbar
Leistungspunkte: 10

Proseminare

[33180] Proseminar Römische Geschichte: Das Römische Reich von der Reichsteilung des Theodosius bis zum Ende des weströmischen Kaisertums (395-476 n. Chr.)
(KS-M19/M21)   
2 st., Mo 8 - 10, ZH 1, Beginn: 16.04.2012
Heinrich Konen

Mit dem Einbruch der Hunnen in Osteuropa (seit 375 n.Chr.) und der Niederlage des Kaisers Valens bei Adrianopel (378 n.Chr.) geriet das römische Reich in eine existenzielle Krise, an dessen Ende die Auflösung und der Untergang des Weströmischen Reiches stand. Auf dessen Territorium etablierten sich nach teilweise abenteuerlichen Wanderungszügen germanische Völkerschaften, die im 5. und 6. Jahrhundert mit mehr oder weniger Erfolg neue Herrschaften aufbauten und in gesellschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht einerseits den Endpunkt der spätantiken Zeitepoche markieren und andererseits den Beginn des frühen Mittelalters.
Literatur: A. Cameron/ Garnsey, P. (Hrsg.): Cambridge Ancient History XIII. The Late Em-pire. A.D. 337-425, Cambridge 1998; A. Cameron/ B. Ward-Perkins/ M. Whitby: Cambridge Ancient History XIV. Late Antiquity. Empire and Successors, A.D. 425-600, Cambridge 2000; A. Demandt: Die Spätantike. Römische Geschichte von Diokletian bis Justinian (284-565 n.Chr., 2. Aufl. München 2007; P. Heather: Der Untergang des Römischen Weltreichs. Übers. von K. Kochmann, 3. Aufl., Stuttgart 2008; P. Heather: Invasion der Barbaren: die Entstehung Europas im ersten Jahrtausend nach Christus. Übers. von B. Jendricke, R. Seuß und T. Wollermann, Stuttgart 2011; j. Martin: Spätantike und Völkerwanderung. München 2001. W. Pohl: Die Völkerwanderung. 2. erw. Aufl., Stuttgart u.a. 2005

Anmeldung: Online-Anmeldung über RKS (Mo, 5.3.2012, 10 Uhr, bis So, 11.3.2012, 10 Uhr und Mi, 11.4.2012, 18 Uhr, bis Fr, 13.4.2012, 14 Uhr; Vergabe der Plätze nach dem Talersystem)

Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen
Leistungsanforderungen: Hausarbeit, Klausur, Referat


[33181] Proseminar Römische Geschichte: Sklaven und Freigelassene in der römische Welt
(KS-M19/M21)   
2 st., Mo 12 - 14, ZH 16, Beginn: 16.04.2012
Heinrich Konen

Sklaven und Freigelassene waren ein ganz wesentlicher Bestandteil der römischen Gesellschaft. Sie bildeten aber keine homogene soziale Schicht, sondern gliederten sich in vielfältige Gruppen und Personenkreise auf, die – was ihre Lebenslage und Lebensaussichten betraf – sehr unterschiedlich bewertet werden müssen. Das Spektrum ihrer Tätigkeiten und damit auch ihrer gesellschaftlichen Stellung reichte vom hochqualifizierten Arzt oder Büroleiter bis zum kettengebundenen Sklaven auf den Latifundien bzw. den zur Bergwerks- und Steinbruchsarbeit verurteilten. Fragen, die in den Mittelpunkt rücken sind die nach der Entstehung von Sklaverei, der Art des Sklavenhandels, der Verwendungsbereiche, der Behandlung beziehungsweise Bestrafung von Sklaven, den Möglichkeiten zur Freilassung und die rechtliche beziehungsweise vermögensrechtliche Stellung der Freigelassenen und ihre Bedeutung im römischen Wirtschafts- und Sozialleben.
Literatur: W. Eck/J. Heinrichs: Sklaven und Freigelassene in der Gesellschaft der römischen Kaiserzeit, Darmstadt 1993 (Quellensammlung); S. Knoch: Sklavenfürsorge im Römischen Reich. Formen und Motive. Hildesheim u. a. 2005; L. Schumacher: Sklaverei in der Antike: Alltag und Schicksal der Unfreien. München 2001;A. Weiss: Sklave der Stadt. Untersuchungen zur öffentlichen Sklaverei in den Städten des Römischen Reiches. Stuttgart 2004; Z. Yavetz: Slaves and Slavery in Ancient Rome. New Brunswick 1988.

Anmeldung: Online-Anmeldung über RKS (Mo, 5.3.2012, 10 Uhr, bis So, 11.3.2012, 10 Uhr und Mi, 11.4.2012, 18 Uhr, bis Fr, 13.4.2012, 14 Uhr; Vergabe der Plätze nach dem Talersystem)
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen
Leistungsanforderungen: Hausarbeit, Klausur, Referat


[33182] Proseminar Griechische Geschichte im 4. Jahrhundert v.Chr.
(KS-M19/M20)   
2 st., Mo 16 - 18, PT 1.0.6, Beginn: 16.04.2012
Heinrich Konen

Das 4. Jahrhundert v.Chr. ist in der griechischen Geschichte eine Zeit des Umbruchs. Es ist zunächst gekennzeichnet von der der Vorherrschaft Spartas nach dem Ende des Peloponnesischen Krieges und den Versuchen anderer bedeutender Poleis, diese Dominanz abzuschütteln und zu schmälern. Nach der Schlacht von Leuktra ist dann Theben der maßgebliche Machtfaktor in Griechenland, kann aber diese Stellung ebenfalls gegen die anderen rivalisierenden Mächte (allen voran Athen und Sparta) nicht behaupten. Nicht zuletzt diese Zerstrittenheit befördert dann den Aufstieg Makedoniens zur Groß- und Hegemonialmacht im südlichen Balkanraum unter Philipp II., womit auch die beherrschende Rolle der Polisstaaten definitiv ihr Ende findet. Alexander der Gr. schließlich leitet mit der Eroberung des Perserreiches die Epoche des Hellenismus ein, die durch die Ausbreitung der hellenischen Kultur nach Osten und die Bildung großer griechischer Flächenstaaten im gesamten östlichen Mittelmeerraum bis hin nach Indien gekennzeichnet ist.
Literatur: R.M. Errington: Geschichte Makedoniens, München 1986; D.M. Lewis/ J. Boardman/ S. Hornblower (Hgg.): The Cambridge Ancient History. VI. The Fourth Century BC, Cambridge 1994²; F.W. Walbank/ A.E. Austin/ M.W. Frederiksen (Hgg.): The Cambridge Ancient History. VII. Part 1. The Hellenistic World, Cambridge 1984²; W. Heckel: The mar-shals of Alexander’s empire. Routledge, London 1992; F.-G. Schuffert: Studien zu Krieg und Machtbildung im Frühhellenismus. Dissertation, Gießen 2005R. Schulz, Militärische Revolution und politischer Wandel. Das Schicksal Griechenlands im 4. Jahrhundert v. Chr., in: Historische Zeitschrift 268, 1999, 281-310; R.G. Osborne, The fourth century: political and military narrative, in: ders. (Hg.), Classical Greece. 500-323 BC, Oxford 2000, 197-222; K.W. Welwei: Das Klassische Athen. Darmstadt 1999.

Anmeldung: Online-Anmeldung über RKS (Mo, 5.3.2012, 10 Uhr, bis So, 11.3.2012, 10 Uhr und Mi, 11.4.2012, 18 Uhr, bis Fr, 13.4.2012, 14 Uhr; Vergabe der Plätze nach dem Talersystem)
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen
Leistungsanforderungen: Hausarbeit, Klausur, Referat


[33184] Proseminar Entstehung und Geschichte der hellenistischen Staatenwelt (323-200 v. Chr.)
(KS-M19/M20)   
2 st., Di 12 - 14 Uhr, ZH 1, Beginn: 17.04.2012
Heinrich Konen

Alexander der Große hatte mit seinem spektakulären Eroberungszug die Tür für eine gänzlich neue Zeitepoche der Geschichte aufgeschlagen: jene des „Hellenismus“. Fortan bestimmten für mehr als ein Jahrhundert makedonische Feldherren und Könige das politische Geschehen im östlichen Mittelmeerraum. In ihrem Ringen um die Gunst der Städte, kleinen Mächte und der „Griechen“ trugen sie viel zu der Entstehung einer griechischen „Koiné“ mit all ihren kulturellen und wissenschaftlichen Errungenschaften bei und schufen die Basis für eine dauerhafte Etablierung des römischen Imperiums.
Literatur: Gehrke, H.J.: Geschichte des Hellenismus, 4. Aufl. München 2008 (Oldenburg, Grundriss der Geschichte I A); H.H. Schmitt, E. Vogt (Hrsg.): Kleines Lexikon des Hellenismus. 2. Aufl. Wiesbaden 2003; J. Seibert: Das Zeitalter der Diadochen, Darmstadt 1983; F.W. Walbank: Die hellenistische Welt, übers. von C.M. Barth, 2. Aufl. München 1994.

Anmeldung: Online-Anmeldung über RKS (Mo, 5.3.2012, 10 Uhr, bis So, 11.3.2012, 10 Uhr und Mi, 11.4.2012, 18 Uhr, bis Fr, 13.4.2012, 14 Uhr; Vergabe der Plätze nach dem Talersystem)
Teilnehmerzahl: maximal 25 Personen
Leistungsanforderungen: Hausarbeit, Klausur, Referat

Übungen

[33217] Übung: Wissenschaftliche Erprobung eines spätantiken Ruderschiffs der Gattung Navis Lusoria
(KS-M19/M21/M22/M23/M38)   
2 st., 14-tägig Do 17 - 20, Bootsanleger in Mariaort. Auftaktsitzung am 26.04.2012 vor meinem Bürozimmer (PT 3.1.61), Beginn: 26.04.2012
Heinrich Konen

Seit Anfang März 2012 laufen die jährlich notwendigen Überholungsarbeiten an der Navis Lusoria, i.e. dem spätantiken römischen Flusskriegsschiff der Universität Regensburg. Im Sommer sollen nun theoretische und praktische Übungseinheiten (Rudern und Segeln auf Naab und Donau) folgen. Mit dieser Übung wird auch eine dreitägige Exkursion nach Österreich im September 2012 verbunden sein.


Literatur:
Anmeldung: Online-Anmeldung über RKS (Mo, 5.3.2012, 10 Uhr, bis Fr, 13.4.2012, 14 Uhr; Vergabe der Plätze nach dem Talersystem)
Leistungsanforderungen: Klausur


[33218] Übung: Einführung in die lateinische Epigraphik
(KS-M19/M21/M22/M23/M38)
2 st., Mi 16 - 18 Uhr, ZH 1, Beginn: 18.04.2012
Heinrich Konen

Den Teilnehmern soll anhand unterschiedlicher lateinischer Inschriften eine Einführung in eine wichtige Grundwissenschaft der Alten Geschichte geboten werden. Zunächst wird die Bedeutung der Epigraphik als Quellengattung, ihre Geschichte und der Stand der Forschung vermittelt. Damit verbunden ist auch die Einweisung in technische Aspekte, d.h. die wesentlichen Corpora und Übersetzungssammlungen, die Standards von modernen textkritischen Editionen, die wichtigen Hilfsmittel und die effektive Quellensuche. Dann soll unter Beteiligung der Teilnehmer mit einschlägigen Beispielen ein Corso durch die verschiedenen Inschriftengattungen und -typen absolviert werden.
Literatur: M.G. Schmidt: Einführung in die lateinische Epigraphik, Darmstadt 2007; K. Paasch-Almar: Inscriptiones Latinae. Eine illustrierte Einführung in die lateinische Epigraphik, Odense 1990.

Anmeldung: Online-Anmeldung über RKS (Mo, 5.3.2012, 10 Uhr, bis Fr, 13.4.2012, 14 Uhr; Vergabe der Plätze nach dem Talersystem)
Teilnehmerzahl: maximal 20 Personen
Leistungsanforderungen: Referat

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