Zu Hauptinhalt springen
Startseite UR

Erfahrungsberichte

Lesen Sie hier Erfahrungsberichte unserer Frühstudierenden und Ihrer Schulen.

Bitte beachten Sie: Aus Datenschutzgründen haben wir personenbezogene Daten unserer Studierenden in den Berichten unkenntlich gemacht.

Wintersemester 2009/10

Sommersemester 2009

Wintersemester 2008/09

Sommersemester 2008

Wintersemester 2007/08


Wintersemester 2009/10

1. Stimmen der Frühstudierenden

Das Frühstudium hat mir bis jetzt sehr gefallen. Es ist zwar manchmal schwierig mitzukommen und alles genau zu verstehen, aber mit ein bisschen Arbeitsaufwand gelingt auch das. Im Frühstudium besuche ich die normalen Vorlesungen, die auch verstanden werden müssen, was manchmal eine gewisse Zeit der Auseinandersetzung mit dem Thema bedarf. Hinzu kommen die Schulaufgaben in der Schule, die mitunter verhindern, dass ich an Vorlesungen teilnehmen kann und ich mir deswegen die Vorlesung von Kommilitonen kopieren muss. Allerdings freut es mich dennoch, am Frühstudium teilzunehmen, da es zum einen fachlich sehr interessant ist und zum anderen auch eine Abwechslung vom Schulalltag darstellt.

Meine beiden Vorlesungen erfüllen vollständig die Erwartungen einer detaillierten Besprechung besonders von Zusammenhängen und intellektuellen Hintergründen: Das Niveau ist mit jenem des Schulunterrichts nicht zu vergleichen, was mir jedoch keine Probleme bereitet. Die Kommilitonen, nicht nur die anderen Erstsemester, sind überwiegend sehr hilfsbereit - gerade in organisatorischen Fragen ("Woran erkennt man, welche Werke auf der Lektüreliste am wichtigsten sind" etc.).

Im Vergleich zur Schule gefällt mir, was ich nicht unbedingt erwartet hätte, die Behandlung der Studierenden durch die Professoren, die sie und ihre Meinungen tatsächlich ernst nehmen und diese auch teilweise in ihre Thesen einbeziehen: Besonders meine Vorlesung zur Entwicklung des Frauenwahlrechts bietet einigen Diskussionsstoff.

Der für mich zuständige Professor der Fakultät [. . . ] lud mich außerdem zu Beginn des Semesters in seine Sprechstunde ein und gab mir Ratschläge gerade für das sehr leseintensive Studium der Geschichte. Gerade die Lektüre der verschiedenen Quellentexte nimmt zwar viel Zeit und teilweise die Wochenenden in Anspruch, worauf ich mich aber natürlich eingesellt hatte und was neben der Schule mit etwas Disziplin auch gut zu schaffen ist. Auch wenn die ersten Prüfungen erst im Januar stattfinden, kann ich vorsichtig behaupten, in meiner Entscheidung, mich beruflich mit diesem Fachgebiet beschäftigen zu wollen, bestärkt worden zu sein.

Der Unterrichtsausfall hält sich eher in Grenzen, da ich bereits vor der Wahl meiner Veranstaltungen meinen Stundenplan einsehen und diesen entsprechend belegen konnte; die betroffenen Lehrer reagieren jedoch unterschiedlich. Während die meisten ein Projekt wie das Frühstudium befürworten und mich auch immer wieder sehr interessiert darauf ansprechen, betrachtet der Lehrer, dessen Leistungskurs ich für eine Doppelstunde versäume, mein Studium eher mit Unverständnis, als nicht wirklich notwendig. Ein größeres Problem ergibt sich mit etwas diplomatischem Geschick und sehr guten Noten jedoch auch hier nicht.

Abschließend noch zum Praktischen: Auch wenn von meiner Schule aus keine direkte Busverbindung zur Universität besteht, bin ich doch meist in insgesamt einer halben Stunde im richtigen Hörsaal - und habe außerdem das Glück einer Raumänderung: Eine Vorlesung findet im Alten Finanzamt statt, das ich von der Schule aus zu Fuß in gut zehn Minuten erreiche.

2. Stimmen der Schulen

Das Frühstudium ist in diesem Halbjahr sehr problemlos verlaufen. Es gab erfreulicherweise keine Schwierigkeiten mit den Schülern aus Q11. Jedenfalls sind mir bisher noch keine zu Ohren gekommen. Auf Nachfragen haben etliche gesagt, dass sie auch im zweiten Halbjahr weitermachen wollen. Mir scheint, dass sich das Frühstudium nun etabliert hat und für leistungsbereite Schüler eine sehr geeignete Ergänzung zum Schulunterricht ausmacht.


Sommersemester 2009

1. Stimmen der Frühstudierenden

Dies ist bereits mein drittes Semester und meine Eindrücke der beiden vorherigen 'Studienausflüge' haben sich wieder einmal bestätigt: Die Seminare sind super interessant und lehrreich, aber auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz! Mit meinen Mitstudenten komme ich ebenfalls bestens zurecht. Alle sind sehr offen und man wird sofort in Gespräche über Uni, Kurswahl etc. verwickelt. Alles in allem eine äußerst angenehme Atmosphäre!! Meinerseits gibt es bis jetzt keine Probleme bezüglich des Campus, noch bezüglich des Stoffes - alles perfekt und von den Gruppenleitern/Dozenten/Professoren gut erklärt.
Es macht sehr viel Spaß und man lernt viele neue, interessante Dinge - schön, dass es diese Möglichkeit gibt.
Das Frühstudium hat mir bisher viel Spaß gemacht und es sind noch keinerlei Probleme aufgetaucht. Auch der Stoff, den ich in der Schule verpasse, lässt sich leicht nachholen. Bis jetzt alles bestens :-)
Das Frühstudium ist, wie auch schon im letzten Semester, sehr interessant und macht richtig Spaß. Im Sommersemester merkt man erst richtig wie gemütlich der Campus der Uni durch die vielen Grünflächen wirklich ist und wie gut sich dort die Zeit zwischen zwei Veranstaltungen verbringen lässt.

Die ersten Wochen verliefen ähnlich gut wie im letzten Semester: keine Probleme in der Schule, hervorragende Betreuung an der Uni, interessante Vorlesung mit spannenden Versuchen und die Klausur war auch nicht schwerer. Es gab auch einige erfreuliche Entwicklungen: Zum Einen haben wir als Frühstudenten jetzt eine eigene Matrikelnummer, sodass wir uns wie richtige Studenten fühlen können, zum Anderen ist das Wetter wesentlich besser, was die Radfahrt zur Uni erheblich angenehmer macht.

Das Frühstudium läuft zurzeit wie geplant. Ich glaube ein interessanteres Fach als Politikwissenschaften hätte ich mir nicht aussuchen können. Der Stoff ist verständlich, informativ und umfangreich. Vieles, was ich bis jetzt über die internationale Politik gelernt habe, ist nützlich für mein politisches Engagement außerhalb der Uni und einiges davon konnte ich dort anwenden. Die Kommilitonen sind freundlich und ich habe bereits einige neue Freunde gefunden. Die
Planung lief einwandfrei. Alles in Allem kann ich das Frühstudium in
Politikwissenschaften nur empfehlen.

Mir geht es an der Uni, wie die letzten drei Semester auch, ziemlich gut. Die
Mathematik macht mir noch immer Spaß und langsam habe ich auch das Gefühl
irgendwie hierhin zu gehören... Vielleicht bringt mich das ja doch noch dazu
in Regensburg und nicht in München zu studieren.

Meine ersten Wochen im neuen Semester sind gut verlaufen. Die Vorlesung im Fachbereich der Pharmazie im SS09 ist genauso interessant, wie die im vorigen Semester, und macht auch genauso viel Spaß. Die Busverbindung zur Uni ist einfach spitze und in der Schule habe ich auch keine Probleme den verpassten Stoff nachzuholen. Ich finde es echt toll, dass das Frühstudium an der Uni Regensburg angeboten wird und das in so vielen Fachbereichen.

Leider verschoben sich die Termine, der von mir belegten Übungen 'Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler' und führten zu Kollisionen mit wichtigen schulischen Verpflichtungen. Doch war es möglich, dass ich mich stattdessen für den Blockkurs Matlab an der Naturwissenschaftlichen Fakultät - Physik anmeldete, der allerdings als Blockseminar erst im September 09 stattfinden wird. Da ich mich deshalb im laufenden Sommersemester nur sehr selten auf dem Universitätsgelände aufhielt, habe ich Ihnen bisher auch noch keinen neuen Erfahrungsbericht geschickt, da alle meine Eindrücke, die ich im Erfahrungsbericht für das Wintersemester 08/09 schon schilderte, immer noch gültig sind. Ich habe mich jedoch gefreut, dass der Wechsel meiner Vorlesung überhaupt möglich war und dabei alles doch beeindruckend flexibel und unkompliziert gehandhabt wurde!

Das Frühstudium gefällt mir nach wie vor sehr gut, die Vorlesungen und Übungsstunden sind sehr interessant und der Stoff wird gut verständlich dargestellt.
Schade ist nur, dass sich teilweise Schulaufgaben- und Vorlesungstermine überschneiden!

2. Stimmen der Schulen

Unsere Erfahrungen als Gymnasium mit dem frühstudierenden Schüler waren überaus positiv. Er war trotz der Versäumnisse durch die zwei Studientage pro Woche stets gut vorbereitet, hat den versäumten Stoff sofort aufgearbeitet und zeigte sich auch im Unterricht sehr motiviert. Durch sein großes Engagement konnte er dieses Schuljahr gute bis sehr gute Leistungen erzielen. Kleine organisatorische Probleme in der Stundenplangestaltung, z. B. Legen der einstündigen Fächer auf Studien freie Tage, sowie in der Festlegung der Schulaufgaben konnten gelöst werden.

Das Frühstudium läuft dieses Semester sehr ruhig. Ich habe von keinen negativen Vorfällen oder Problemen gehört. Das lässt darauf schließen, dass niemand durch des Frühstudium beeinträchtigt ist. [...]
Viele haben ja ihre Veranstaltungen am Nachmittag, so dass der Stundenplan gar nicht betroffen ist. [...] schlägt sich ganz wacker und möchte nächstes Semester wieder weitermachen. Außerdem habe ich bereits jetzt zwei Anmeldungen (beide studieren Mathematik) für nächstes Semester.

Unser Frühstudiumsteilnehmer meistert die Sache sehr gut. Er ist aber auch eine Ausnahmeerscheinung was Leistungsfähigkeit und Leistungswilligkeit betrifft. Leider ist es uns bisher nicht gelungen, weitere Spitzenschüler für eine Teilnahme an dem Projekt zu gewinnen - sie sind zu "vorsichtig", zu wenig aktiv oder kommen mit den für Schüler aus unserem Einzugsbereich unter Umständen schwierigen Verkehrsanbindungen nicht zurecht. Wir werden es trotzdem natürlich weiter versuchen.

Das Frühstudium stellt eine wertvolle Bereicherung der Fördermöglichkeiten für gute und sehr gute Schülerinnen und Schüler dar und wird als solche auch gerne angenommen.

Die Doppelbelastung ist keineswegs zu hoch und ist ohne weiteres zu schaffen, sogar in der Zeit, wo sich Schulaufgaben häufen. Auch von Seiten der Schule wurde kein Leistungsabfall bei den betroffenen Schülern festgestellt. Alle Schüler berichteten, dass sie keine Verständnisprobleme haben. Es werde sogar vieles aus dem gymnasialen Stoff an der Uni wiederholt. 4 der 5 befragten Schüler erklärten, dass sie sich das Niveau an der Universität höher vorgestellt hätten. […] Übereinstimmung besteht bei allen Teilnehmern, dass das Frühstudium für sie ein großer Gewinn ist und vor allem viele Erfahrungen bringt. Sie würden es alle jederzeit wieder aufnehmen.


Wintersemester 2008/09

1. Stimmen der Frühstudierenden

Bereits in den Sommerferien habe ich mich schon sehr auf mein Frühstudium im Fach Betriebswirtschaftslehre (Investitionsrechnung) gefreut und wartete, nachdem ich mich ein bisschen in die von Prof. Sebastian empfohlenen Fachliteratur vertiefen konnte, neugierig und gespannt auf den ersten Vorlesungstag. Zugegeben – ein wenig mulmig war mir schon zumute, bevor ich das erste Mal den Weg zur Universität antrat, schließlich sollte mich dort noch viel Neues erwarteten, doch überwog vor allem meine Vorfreude auf die zahlreichen neuen Erkenntnisse und Erfahrungen, die ich in diesem Wintersemester noch erlangen kann. Bereits nach der ersten Vorlesung war mir klar, dass die Entscheidung für das Frühstudium der Investitionsrechnung die Richtige gewesen war, denn wie erhofft scheint dieses Feld der Finanzmathematik nicht nur äußerst interessant, sondern für mein künftiges Berufs - aber auch Privatleben sehr nützlich zu sein. Außerdem vermögen mir sowohl die Vorlesung als auch die Übung zur Investition motivierende Einblicke in die Welt der Wirtschaft zu verschaffen. Ich lerne ständig neue Begriffe kennen und erschließe (mathematische) Zusammenhänge in der Wirtschaftswelt, die mir vorher nicht bewusst waren. Je mehr ich von all dem an der Uni erfahre, desto stärker interessieren mich natürlich auch die mit der Investition zusammenhängenden, wirtschaftlichen Vorgänge der Realität. Doch nicht nur mein bisheriges, ohnehin schon großes Interesse an diesem Fachgebiet ist bisher erheblich gestiegen, sondern auch mein Schulalltag gefällt mir noch besser als im Jahr zuvor. Die Universität scheint mir ein wunderbarer Ort geistiger Entfaltungsmöglichkeiten, geprägt von freiem und eigenständigem Denken, ein geradezu idealer Nährboden für fortschrittliche Ideen und Erkenntnisse. Wie gut dieser riesige „Betrieb“ organisiert ist, hat mich tief beeindruckt, vor allem weil sich trotz all des Stresses jeder, den ich bis jetzt antraf und um Rat bat, sehr hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend benahm. Obgleich ihrer beeindruckenden Größe ist die Universität Regensburg „menschlich“ geblieben und ich habe mich sofort angenommen und akzeptiert gefühlt. Doch auch die Arbeit für die Schule macht mir nun, in Verbindung mit dem Frühstudium, noch mehr Spaß als zuvor. Ich gehe schon immer sehr gerne in das Gymnasium […], jedoch macht der Wechsel zwischen Gymnasium und Universität, den alltäglichen Schulbesuch noch spannender als zuvor. Das Frühstudium, aber auch die umständliche Anfahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln, vor der ich anfänglich ein wenig zurückgeschreckt bin, sind mir vielmehr motivierende Herausforderung als abschreckende Last. Im Laufe der Zeit beginne ich mich immer mehr auf mein späteres, „richtiges“ Studium zu freuen und weiß, dass es sich lohnt, dafür zu arbeiten. Darüber hinaus stärkt mein Besuch an den Lehrveranstaltungen der Universität mein Selbstbewusstsein. Trotz meiner anfänglichen Skepsis vor der eigenständigen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, haben sich all diese Probleme in Wohlgefallen aufgelöst und ich bemerkte, dass ich auch in einer Welt mit ausgefallenen Ticketautomaten, unbesetzten Infoständen und verspäteten Zügen noch überlebensfähig bin. Das hat mich gelassener und selbstsicherer gemacht. […] Es tut gut zu wissen, dass ich mich an meinen Übungsleiter, die Schulleitung des Gymnasiums […] und unsere Kontaktlehrerin zur Universität Regensburg […], aber auch an Sie wenden kann, wenn es Probleme gibt. Wie hoffentlich aus diesem kleinen Erfahrungsbericht ersichtlich wurde, bin ich aufrichtig von meinem Frühstudium begeistert und glaube, dass meine Erwartungen auch im weiteren Verlauf des Wintersemesters 2008/2009 nicht enttäuscht werden. Bis jetzt bin ich auf jeden Fall sehr glücklich und sehe, dass sich all meine Hoffnungen bzgl. des Frühstudiums, welche ich ja schon in meinem Motivationsschreiben erwähnte voll und ganz erfüllen.

Bis jetzt bin ich mit dem Studium sehr zufrieden, sowohl auf der fachlichen Seite, als auch hinsichtlich der Betreuung, insbesondere in der Übungs gruppe. Auch in der Schule läuft bis jetzt noch alles bestens und die Lehrer zeigen sich auch durchaus kooperativ.

Meine ersten Wochen sind sehr gut verlaufen. Alle meine Erwartungen an das Frühstudium sind erfüllt. Ich kann jetzt endlich eigenständig mit dem Auto zur Uni fahren und bin nicht mehr auf den Fahrdienst durch meinen Großvater angewiesen (die Tiefgarage kann einen ja verrückt machen!). Was die Vorlesung betrifft bin ich ein wenig überrascht, wie sehr sich Studieren von Schulunterricht unterscheidet: ich habe mich zwar auf eigenständiges Lernen eingestellt, aber dass man an der gesamten Uni so sehr auf sich selbst gestellt ist, hatte ich nicht erwartet. Manchmal ist es vielleicht ein wenig stressig, da ich ja vormittags noch Unterricht habe und es für mich dann fast ohne Pause gleich weitergeht. Die Unibibliothek habe ich auch schon benutzen können! Alles in allem, läuft alles bestens.

Das Frühstudium ist sehr schön, nur wirklich anstrengend. Aber etwas anderes habe ich von einem Frühstudium auch nicht erwartet. Es funktioniert alles sehr gut und ich bin mir sicher, dass es die richtige Entscheidung war. Wenn ich Probleme hatte, konnte ich mich direkt an den Professor wenden. Somit läuft alles super. Aber der Härtetest kommt ja jetzt erst noch auf mich zu, wenn ich in der Schule alle Klausuren schreibe. Also mal abwarten.

Das Frühstudium finde ich echt Spitze, die Vorlesungen sind viel interessanter als der Schulunterricht. Was ich auch ganz toll finde ist die Universitätsbibliothek und das Engagement der Uni in Sachen Betreuung, vor allem in den Physik-Übungen, da wir, drei Frühstudierende, zwei Betreuer haben und sozusagen Einzelunterricht genießen, was sehr viel effektiver ist, als wenn man wie sonst üblich, in einer Gruppe von ca. 25 Leuten sitzt.

Mir gefällt es bisher an der Uni ganz gut. Alle zwei Wochen Freitag Nachmittag noch 'richtiges' Physik mitzukriegen und im A1-Praktikum ein bisschen rumbasteln, das macht schon Spaß. Man wird auch sofort von den anderen Studenten akzeptiert und viele sind ganz erstaunt, wenn man nach dem Versuch erzählt, dass man vorher ja schon ab acht Uhr in der Schule war und eigentlich bloß zum Privatvergnügen nachmittags in die Uni geht. Es ist auch ganz lustig, wenn man dann unter den Physikstudenten Leute findet, die im Jahr zuvor an meiner Schule ihr Abi geschrieben haben und die man eigentlich so auch kennt. Etwas anders sieht es bei den Mitschülern in der Schule aus. Wenn man denen erzählt, dass man jetzt dann noch an die Uni fährt, wird das beim ersten Mal nicht wirklich wahrgenommen, beim zweiten Mal werden dann alle möglichen Vorurteile ausgepackt von wegen Streber und da will sich wohl einer besonders wichtig vorkommen. Erst beim dritten Mal, wenn man erzählt, dass man das nur macht, weil es einem Spaß macht und weil es interessant ist, verstehen die Leute meistens, wieso ich das mache.

Bisher gefällt mir das Frühstudium sehr gut. Die Versuche im Physikpraktikum sind interessant und auch die Zusammenarbeit mit den "richtigen" Studenten klappt prima. Außerdem finde ich es gut, dass man sich bei Problemen immer an die Betreuer wenden kann und sie einem auch weiterhelfen.

Das Frühstudium (VWL) hat mich doch ein wenig überrascht: Mir kommt es fast 'verschulter' vor als die Schule selbst. Die Vorlesung findet man fast vollständig als Skript im Internet und in der Übung zur Vorlesung wird alles von einem Übungsleiter vorgerechnet. Irgendwie hatte ich gedacht, dass ein Studium etwas mehr Selbstständigkeit zulässt. Andererseits ist es aber schön, einen fachlich tiefer gehenden Einblick in die Materie zu erhalten. Als problematische Änderung hat sich gleich zu Beginn eine Terminverschiebung im Vergleich zum Frühstudiumsvorlesungsverzeichnis ergeben; inzwischen habe ich aber schon eine Lösung gefunden.

Meine ersten Wochen an der Uni sind echt gut verlaufen. Das Studium ist eine neue Herausforderung für mich und ich bin der Meinung, dass Professor Garcke uns echt gut unterstützt. Die anderen Studenten akzeptieren uns Frühstundenten auch, was ich echt super finde.

2. Stimmen der Schulen

Nach meiner Einschätzung gibt es für die Schüler des […] Gymnasiums, die am Projekt teilnehmen, keine Probleme.
1. Das Nachholen vom Unterrichtsstoff stellt keine Schwierigkeit dar.
2. Die Wegstrecke Schule – Universität – Schule ist gut zu schaffen.
3. Die gewählten Vorlesungen bzw. Praktika sind vom Anspruch her zu
bewältigen.
Den Schülern selbst macht das Projekt viel Freude, sie haben mittlerweile eine noch positivere Einstellung zur Schule und berichten davon, dass sie einen guten Einblick in die Universität bekommen haben. Sie können das Projekt Frühstudium nur weiterempfehlen.

Im persönlichen Gespräch mit […] konnte ich mich davon überzeugen, dass ihm dieses Frühstudium großen Spaß macht, wenngleich es sehr zeitintensiv sei. Schulische Beeinträchtigung konnte er bisher nicht feststellen.

Die Teilnahme des […] am Frühstudium ist unproblematisch, da er am Freitag lediglich die 6. Unterrichtsstunde opfern muss. Bei guten Schülern wie […] dürfte das wenig Probleme bereiten, wenn er von vier Wochenstunden im Grundkurs […] eine versäumt. Schließlich sollten Schüler auch in der Lage, Versäumtes im Selbststudium nachzuholen - auch eine Art der Vorbereitung auf das universitäre Studium.

Die einhellige Meinung der Lehrkräfte ist, dass weder […] Leistungen noch seine Stellung in der Klasse durch die beiden Tage, die er nicht am Unterricht teilnehmen kann, leidet. […] ist immer noch ein sehr engagierter, lernwilliger Schüler, der von seinen Klassenkameraden geschätzt wird. Darüber hinaus betreue ich […] auch fachlich, da ich selbst Mathematik in Regensburg studiert habe. […] Alles in allem habe ich persönlich den Eindruck, dass […] das Frühstudium sehr viel Freude bereitet und dass er bis auf einige Startschwierigkeiten zurechtkommt.

Bezüglich der Konzeption des Frühstudiums der Universität Regensburg kann
ich Ihnen und die davon begeisterten Schülerinnen nur positives Feedback
übermitteln!

Vom […] Gymnasium [..] nimmt die Schülerin […] am Frühstudium teil und zwar im Fachbereich Jura. Frau […] berichtet, dass sie nach ersten Orientierungsschwierigkeiten an der Uni Regensburg der Vorlesung mit großem Interesse und ohne größere Verständnisprobleme folgen kann. Über ihre Teilnahme an einer Konversationsübung schreibt sie: "Es macht sehr viel Spaß, wenn man das in der Theorie in den Vorlesungen Gehörte auch selbst in der Praxis anwenden kann." Frau […] sagt bereits jetzt, dass die Möglichkeit des Frühstudiums bei ihr "letzte Zweifel aus dem Weg geräumt hat", so dass sie sich nun sicher ist, dass sie Jura studieren möchte. Für unsere Schülerin ist also die Teilnahme am Frühstudium ein großer Gewinn.


Sommersemester 2008

1. Stimmen der Frühstudenten

Das Frühstudium ist gut angelaufen, die Veranstaltung ist interessant und bei Problemen wird einem immer von hilfsbereiten Kommilitonen geholfen. Alles in allem kann ich sagen, dass ich mich an der Uni sehr wohl fühle.

Auf jeden Fall sind die ersten Wochen meines Studiums zu meiner vollsten Zufriedenheit verlaufen. Überrascht war ich, wie nett und hilfsbereit alle sind und wie selbstverständlich sie mich als "normale" Studentin aufgenommen haben. Und auch das zunächst mulmige Gefühl vor dem, "was da wohl so kommen mag in der großen Uni" hat sich schnell als absolut unbegründet erwiesen, zumal mir auch Frau Merk, meine Dozentin und selbstverständlich die Studienbetreuung;) mit Rat und Tat bei allen erdenklichen Fragen zur Seite stehen.
Insgesamt kann ich also allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Teilnahme am Frühstudium nur wärmstens empfehlen, um so bereits frühzeitig Einblicke in das Universitätsleben gewinnen zu können.

Bisher gefällt es mir sehr gut!

Keine Fort- sondern eine Hinaufentwicklung

Das Aprilwetter machte sich an jenem 7.4. nicht nur draußen bemerkbar, auch innerlich machte das Unwetter bei uns Halt. Die Schneeflocken tanzten um den Campus, der Raum füllte sich nicht nur durch Kaffe und Kuchen. Prof. Dr. Udo Hebel, Prorektor für Studium und Lehre an der Universität Regensburg, begrüßte uns 14 Studierende im Sommersemester 07/08 mit der Losung „Work in Progress“, Fortschritt liegt also jetzt auch woanders. Man setzt langsam den nächsten Schritt in ein nächstes großes Ziel, das „Studium“ heißt. Beim Kuchenbüffet standen die zuständigen Professoren als idealer Gesprächspartner bereit, manchem Schüler wurde von höherer Instanz souffliert, sich reichlich am opulenten Menü zu bedienen, es gäbe sonst nichts mehr umsonst an der Universität. Nachdem die Professoren uns genauer über ihre spezifischen Studienfächer instruierten, suchten wir zu klären, warum unsere Motivation in dem von uns gewählten Studiengang lag. Schließlich ging es mit vollem Magen und leeren Köpfen nach Hause. Der Abschied währte nur kurz, schon ein paar Tage später kam es zum Wiedersehen, diesmal mit Julia Häglsperger, unserer zuständigen Betreuerin und Vertrauten für das Frühstudium. Treffpunkt der „Uni-Rundreise“ war heute die „Kugel“, von dort marschierten wir gen Bibliothek, erhielten dort eine Führung und unsere Bibliotheksausweise. Der weite Blick über das große Gelände dauerte zwei Stunden und reichte von der Biologieforschung zum Physikinstitut, von der Wirtschaftsfakultät zur Interims-Mensa. Nach Führungen und Vorstellungen war also die Uni im „Soll“ und wir mussten nachlegen, jeder für sich, in seinem Hörsaal, über seinen Büchern, die er daheim noch wälzen sollte. Das Sommersemester begann für uns an einem späten Nachmittag mit zehn Stunden Schule intus. Nachdem wir einen freien Parkplatz errungen hatten, fanden wir auch im Hörsaal einen freien Sitzplatz. Jetzt waren wir hier also richtig angekommen und sollten unsere Premierevorstellung „Einführung in die internationale Politik“ erleben, die wir nun im Abo bis Mitte Juli bestellt hatten. „Bleibt alles anders“ titulierte einst Herbert Grönemeyer, so auch hier: Stift, Block, Bank und Lehrer waren das gleiche Instrumentarium wie in der Schule, nur sollten jetzt Sinne geschärft und das Schreibtempo gesteigert werden. Hier gilt, was gesagt wird, ohne Unterbrechung des Redeflusses. Man trägt die Gewohnheit aus dem kleinen Klassenzimmer hinaus, kehrt ein in den großen Hörsaal und versucht, sein individuelles Denken auszuprägen und in die Tat umzusetzen. Dr. Stefan Bierling, Professor für Internationale Politik mit dem Schwerpunkt Transatlantische Beziehungen, begann seinen Vortrag nicht im klassischen Sinn der stereotypen Vorstellung einer Vorlesung. Höchstes Potenzial trug seine Lesung durch Eloquenz und einen freien Vortrag, sodass es uns gut möglich war, seine Gedankenströme aufzufassen und bei Bedarf niederzuschreiben, vorausgesetzt, die Hand war bis dato noch intakt. Mit einem (Bedingungs-)Satz, der nicht nur für politisches Geschehen aktuell ist, forcierte er den Gedanken, eigenes oder fremdes Verhalten zu reflektieren: „Wenn etwas so geschieht, dann hat das diese Folgen“. Welche Folgen das Frühstudium für uns hat, wissen wir vielleicht noch nicht, aber Ursache war unser persönliches Interesse, das Wollen, mehr zu erfahren und damit auch umgehen zu lernen. Zurück in Hörsaal 2, wünschte uns Herr Bierling einen guten Tag, empfahl sich und man fand sich Mittwochmorgen wieder im Klassenzimmer. Bleibt doch irgendwie alles anders.

2. Stimmen der Schulen

Wir stehen in gutem Kontakt zu unserer Frühstudentin und erhalten von ihr auch durchgehend positive Rückmeldungen. Zudem wird die Möglichkeit, an einem Frühstudium teilzunehmen für unsere Schüler durch das gute Feedback immer populärer, so dass wir auch für nächstes Jahr einen neuen Bewerber für den Fachbereich Physik gewonnen haben. Die Unterlagen müssten Ihnen noch diese Woche zukommen. Die Einrichtung des Frühstudiums lässt sich also von unserer Seite her nur ausdrücklich begrüßen!

Unser Schüler … zeigt sich nach wie vor stark motiviert. Das Frühstudium bereitet ihm sehr viel Freude und er profitiert nicht nur schulisch, sondern sicherlich auch persönlich außerordentlich davon. Seine schulischen Leistungen sind bisher mit gut bis sehr gut zu bewerten, so dass davon auszugehen ist, dass der Schüler mit den - auch in der Kursphase der Kollegstufe – Belastungen, die durch die Kombination Schule und Studium entstehen, problemlos umzugehen weiß. Besonders erwähnen möchte ich noch die vielfältige Unterstützung, die er von Mitschülern erfährt. Sie alle sind sehr stolz auf ihn und sie tragen damit auch zum Gelingen dieses Projektes bei.

Ach ja, die Erfahrungen in diesem Schuljahr:
Es entwickelt sich am …Gymnasium sehr gut. Die Schüler sind eifrig und engagiert dabei; der Unterricht und die schulischen Leistungen scheinen nicht darunter zu leiden. Für … ist es eine wirkliche Bereicherung. Er wird endlich richtig mathematisch gefördert und gefordert.


Wintersemester 2007/08

1. Stimmen der Frühstudenten

Also bei mir hat alles super hingehauen. Die Betreuung ist echt super und ich werde auf jeden Fall unterstützt.

Die erste Woche verlief ausgesprochen angenehm.

Die Vorlesungen waren gut verständlich und im richtigen Tempo und zudem verdammt interessant.

Es ist zwar durchaus viel Arbeit, aber diese macht auch sehr viel Spaß, da mir Mathematik wie erwartet sehr gut gefällt und ich mich jetzt schon auf mein "richtiges" Studium in 3 Jahren freue.

Die erste Vorlesung fand ich sehr gut, weil mich eigentlich alle als normalen Mitstudierenden betrachtet haben

Für manche Aufgaben musste ich auch erstmal suchen wie ich sie zu lösen habe. Dies finde ich allerdings nicht schlecht, so findet man den Schulalltag erstens viel angenehmer und zweitens weiß man, was im späteren Studium auf einen wartet.

Grundsätzlich war ich positiv überrascht, wie hilfsbereit die anderen Studenten sind, wenn man mal einen Raum nicht findet oder ähnliche Fragen hat.

Ich kann den Erklärungen des Professors gut folgen und habe grundsätzlich auch nach der Vorlesung die Möglichkeit, offene Fragen mit ihm persönlich zu klären. Das Nacharbeiten der Stunden in der Schule ist kein Problem, da ich viel Unterstützung von den Lehrern und meinen Mitschülern bekomme.

Bei mir läuft alles super. Das Praktikum macht echt Spaß und vom Stoff her ist, es auch zu schaffen und wenn’s mal Fragen gibt, steht mir meine Betreuerin von der Fakultät tatkräftig zur Seite. :)

Mit dem Stoff komm ich einigermaßen gut zurecht. Die Übungsblätter haben es teilweise schon in sich.

An der Uni gefällt es mir nach wie vor gut, wäre fast schon nicht mehr wegzudenken aus meinem Leben ;).

Das einzige Problem, dass ich habe, sind die unzähligen Kurzarbeiten und Schulaufgaben, die meine Lehrer ausgerechnet dann schreiben wollen, wenn ich nicht da bin. Die Uni gefällt mir sehr gut und ich habe nun auch nicht mehr vor, wenn ich mein Abi gemacht habe, in München zu studieren. Hier ist es einfach viel cooler.

2. Stimmen der Schulen

Auf Rückfrage bei unserem 'Frühstudenten' haben wir erfahren, dass er mit dem Stoff und den Übungen gut zurecht kommt. Er hält die Vorlesungen für sehr interessant und kann trotz der Geschwindigkeit dem Professor gut folgen.

Zudem hat er die Möglichkeit, offene Fragen nach der Vorlesung persönlich abzuklären. Auch das Nacharbeiten der Schulstunden stellt kein Problem für ihn dar, da er viel Unterstützung von Mitschülern und Lehrkräften erhält.

Insgesamt freut er sich sehr, dass er die Chance erhalten hat, schon einmal "Uni-Luft" zu schnuppern und die Arbeitsweisen sowie den Alltag der Uni kennen zu lernen.

Erste Gespräche mit unserer Frühstudentin haben mich sehr positiv gestimmt. Sie geht immer noch gerne in die Vorlesung und in die entsprechende Übung. Zwar verstehe nicht immer alles (aber laut Auskunft gehe das ja vielen so), aber die grundlegenden Zusammenhänge hat sie gut erfasst. Zudem gefällt Ihr der Kontakt zu den "normalen" Studenten und sie hat auch schon Freunde gefunden.

Also bis jetzt denke ich, dass es sehr gut läuft und ich freue mich schon, falls sie im Februar Ihr erstes Semester beendet und im April ihr zweites beginnt.

Von meinem Gymnasium kann ich nur Positives berichten. Glücklicherweise ist die Vorlesung am Dienstag und Freitag. Aber auch in anderen Fällen könnte der Kollegiat sicherlich den Unterrichtsausfall gut verkraften. Ich habe von keiner Lehrkraft Beschwerden über das Fehlen von unserem Frühstudenten erhalten. Auch bei den Mitschülern kommt das Studium gut an.

Unsere Frühstudentin ist mit dem Angebot und dem Ablauf insgesamt sehr zufrieden. Sie belegt 6 Wochenstunden und will auch probehalber die Abschlussprüfung am Ende des Semesters mitschreiben. Vielen Dank für Ihre Mail und den Hinweis auf den Internetauftritt, hab schon reingeschaut!

  1. Studium

Frühstudium

Dieses Projekt wird gefördert von der Scheubeck-Jansen Stiftung.

Scheubeckjansenstiftung

Geschäftsführung
Frühstudium
Ulrich Martzinek
Studentenhaus, Zi. 2.25
Telefon: 0941 943-2219
E-Mail