Studium
Um es den Regensburger Studierenden zu ermöglichen, im europäischen Ausland Studienleistungen als Erasmus-Studenten zu erbringen, existiert bereits seit Mitte 1999 ein credit-point-system für das Fach Pharmazie, welches es den Studierenden ermöglicht Studienleistungen, die lt. Approbationsordnung gefordert sind, mit dem Angebot der Partneruniversitäten abzugleichen. Um den Aufenthalt optimal auszugestalten, sollte man mit dem Fachvertreter, der für die Anmeldung zum Staatsexamen eine Äquivalenzbescheinigung ausstellen muss, ein intensives Gespräch über die mögliche Anerkennung führen. Das credit-point-system kann dazu Hilfestellung leisten.
Forschung
Alle Partneruniversitäten räumen die Möglichkeit ein, einen Erasmusaufenthalt für die Bearbeitung eines wissenschaftlichen Projektes zu nutzen. Vorteil dieser „Variante“ besteht darin, dass man intensiv mit den Mitgliedern eines wissenschaftlichen Arbeitskreises an der Partneruniversität zusammenarbeitet. Über mögliche Inhalte eines solchen Aufenthaltes sollte man mit dem Fachvertreter im Pharmazeutischen Institut in der Planungsphase ein Gespräch führen. Selbstverständlich können im Rahmen dieses Forschungsaufenthaltes auch Lehrveranstaltungen besucht werden.
Praktisches Jahr
Die Statuten des Erasmus-Programms sehen zwar vor, dass nur eingeschriebene Studenten als Erasmus-Studenten ins Ausland reisen können, allerdings gibt es die Möglichkeit, dass freie Plätze durch Pharmazeuten mit abgeschlossenem 2. Staatsexamen aufgefüllt werden. Leider kann hier mit keiner finanziellen Unterstützung gerechnet werden. Der Aufenthalt kann dazu dienen einen Teil des Praktikums lt. Approbationsordnung abzuleisten.
Zur Organisation eines solchen Aufenthaltes und zur Klärung der Frage nach Anerkennung sollte frühzeitig mit dem Ministerium bzw. dem Fachvertreter im Institut für Pharmazie Kontakt aufgenommen werden. Diese Art der Ausgestaltung eignet sich nur für einen Forschungsaufenthalt.
Für das Studium an einer Partneruniversität ist es selbstverständlich wünschenswert, die Landessprache zu beherrschen. Allerdings besteht in den meisten Arbeitskreisen die Möglichkeit auf Englisch zu kommunizieren.